Barbara Luh-Erben Heilpraktikerin f. Psychotherapie

Barbara Luh-Erben Heilpraktikerin f. Psychotherapie Coaching; d.h. das Gute in dir noch besser machen! Psychotherapie n. d. Heilpraktikergesetz;
Hilfe b Termine nur nach Vereinbarung

Bist Du neugierig?Falls Du das jetzt empört von dir weist - schade! Denn dann bist Du wahrscheinlich das Opfer einer Erz...
06/05/2021

Bist Du neugierig?

Falls Du das jetzt empört von dir weist - schade! Denn dann bist Du wahrscheinlich das Opfer einer Erziehung, die Neugier noch als Charakterfehler angesehen hat.

Dabei ist genau das Gegenteil richtig! Neueste Forschungen zeigen, dass immer dann, wenn wir uns voller Neugier mit einem Thema befassen, unser Gehirn geradezu in Dopamin gebadet wird. Dadurch erhöht sich unsere Kreativität und wir haben Zugang zu mehr Ressourcen. Forscher halten deshalb eine neugierige, offene und freundliche innere Haltung für einen wichtigen Faktor zur Bildung von Stresstoleranz und zum Schutz gegen Depressionen.
Doch was ist mit dieser Haltung gemeint?

In schwierigen Lebenssituationen haben wir mit vielen unangenehmen Emotionen zu kämpfen: Angst, Wut, Trauer, Neid, Eifersucht und Scham sind nur einige davon. Häufig wollen wir uns mit diesen Gefühlen aber lieber nicht befassen; wir leugnen oder verdrängen sie, schlimmer noch, wir tadeln uns dafür. Wenn wir uns aber selbst verurteilen oder beschämen, führt dies im Gehirn zu einer Stresssituation. Dadurch wird unser Lernzentrum behindert und unsere Ressourcen werden stattdessen den Überlebensmechanismen zur Verfügung gestellt und stehen uns nicht mehr zur Problemlösung zur Verfügung.
Wenn wir also unsere Emotionen leugnen oder vermeiden, stärken wir genau diese Bereiche im Gehirn, während lösungsorientierte Bereiche verkümmern. Denn Alles was wir üben wird stärker! Das ist so, als würden wir das Unkraut im Garten düngen und das Gemüse verkümmern lassen.

Was also kannst Du tun? Wenn Du das nächste Mal etwas Negatives fühlst, behandle dich so, wie Du es bei einem kleinen Kind tun würdest! Oder würdest Du zu einem traurigen Kind sagen: „Nun hab dich mal nicht so! Reiß dich gefälligst zusammen! Was soll das Theater?“
Stattdessen würdest Du es in den Arm nehmen und es trösten. „Was ist denn passiert? Erzähl mal, ich bin für dich da.“

Allein diese freundliche, uns zugewandte Neugier reicht schon aus, um den Dopaminspiegel im Gehirn ansteigen zu lassen! Dies ermuntert uns zu einem wachstumbezogenen Verhalten, das automatisch zu einem Gefühl von mehr Sinnhaftigkeit und Lebenszufriedenheit führt.
Diese neuen Forschungsergebnisse sind bahnbrechend, zeigen sie uns doch eindrücklich, dass wir selbst die Möglichkeit haben, unserem Leben eine positive Ausrichtung zu geben!

Einige der besten praktischen Übungen findest Du im nächsten Artikel. Bleib neugierig!

Von Menschen, Märchen und Mandragoren3. Traumzeit in meinem GartenLange bevor die moderne Psychotherapie erfunden wurde,...
27/03/2021

Von Menschen, Märchen und Mandragoren

3. Traumzeit in meinem Garten
Lange bevor die moderne Psychotherapie erfunden wurde, suchten Menschen Rat und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Meist wurde ihnen dieser in Form von Gleichnissen, Märchen und Sagen zuteil. Die Therapeuten hießen Geschichtenerzähler oder Priester, Schamanen oder Großmütter.

Auch ich erzähle gerne Geschichten. Und da ich das Glück habe, zusätzlich über einen Garten zu verfügen, in dem viele verschiedene „Märchenkräuter“ wachsen, zum Teil wild, zum Teil kultiviert, möchte ich euch gerne einladen, beides bei mir kennenzulernen.

- Vielleicht möchtest Du Bräuche nicht nur ausüben, sondern auch ihre uralten Bedeutungen verstehen?
- Vielleicht findest Du es interessant, in alten Märchen neues Wissen zu entdecken?
- Vielleicht möchtest Du auch einfach nur eine kurze Traumzeit zwischen blühenden Sträuchern und Blumen erleben?

Egal – Du bist herzlich dazu eingeladen!

Ich plane 3 Termine:
Der erste kurz nach Ostern, wo es um die Frühlingskräuter und die „Auferstehung“ gehen wird.
Der zweite in der Woche um die Sommersonnenwende, in der traditionell viele Heilpflanzen gesammelt wurden.
Und der dritte im September, bei dem es sich um Themen der Ernte und des Vergehens drehen wird.
Natürlich gibt es auch was zum Kosten und viele Tipps.

Wenn Du an einem oder allen Terminen dabei sein willst, melde dich bitte auf dem Kontaktformular meiner Homepage, unter dem Stichwort „Traumzeit“ an!
www.luh-erben.de

Selbstverständlich finden die Gartenrundgänge nur bei gutem Wetter statt; geplant ist entweder Freitag oder Samstag gegen 16:00 Uhr. Außerdem müssen wir uns an die jeweils geltenden Corona-Bestimmungen halten, die vermutlich eine Teilnehmer- Höchstzahl festlegen werden. Deshalb kann die Einladung je nach Wetterlage nur bis zu 3 Tage im Voraus erfolgen. Wenn Du dich angemeldet hast, erhältst Du von mir eine Benachrichtigung per E-Mail und kannst kurzfristig entscheiden, ob Du an diesem Tag Zeit hast. Wird die mögliche Teilnehmerzahl überschritten, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Von Menschen, Märchen und Mandragoren2. Die Magie der PflanzenMandragora – klingt dieser Pflanzenname nicht selbst schon...
20/03/2021

Von Menschen, Märchen und Mandragoren

2. Die Magie der Pflanzen
Mandragora – klingt dieser Pflanzenname nicht selbst schon wie ein Märchentitel? Es ist der wissenschaftliche Name der kreischenden Alraune, die Harry Potter (unter Lebensgefahr) umtopfen musste.

Die Alraune (giftig!) ist ein Nachtschattengewächs. Aufgrund ihrer starken Wurzel, deren Aussehen an ein kleines Menschlein erinnert, rankten sich im Mittelalter fantastische Geschichten um sie. Wie ihre Verwandten, die Tollkirsche, das Bilsenkraut und der Stechapfel, wirkt sie teils betäubend, teils anregend und führt zu schweren Sinnestäuschungen, weshalb sie auch Bestandteil der halluzinogenen „Flugsalbe“ war. Zudem galt sie als Aphrodisiakum. So wurde die Alraune mit der Zeit zu der Zauberpflanze in der Literatur.

Die Szene bei Harry Potter ist eines der seltenen Beispiele, bei der magische Pflanzen in einer modernen Fantasy-Geschichte eine Rolle spielen, denn hier soll ja den Zauberlehrlingen „altes“ Wissen vermittelt werden. Ansonsten sind die Pflanzen im Bewusstsein moderner Menschen eher an den Rand gerückt; in heutigen Erzählungen helfen eher „Wunderwaffen“ und technische Erfindungen den Helden und Heldinnen.

Bis zum Beginn der industriellen Lebensmittelerzeugung stand aber die Pflanze im Mittelpunkt allen Lebens. Denn sie war seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte der Garant für das Überleben. In den meisten Gesellschaften überwog der pflanzliche Anteil der Nahrung den tierischen bei weitem, das Wissen um die Wirkkräfte der Pflanzen waren die einzig verfügbare Medizin und auch Kleidung wurde aus Pflanzenbestandteilen (Lein, Flachs, Nessel, Hanf) gewonnen.

In unseren Märchen und Bräuchen spielten daher meist die „Allerweltspflanzen“ eine entscheidende Rolle. Brennnessel, Löwenzahn, Frauenmantel und Co. waren Pflanzen, die von jedem gekannt und gebraucht wurden und so fanden ihre „magischen“ Kräfte auch Eingang in viele Erzählungen. Ein Beispiel dafür ist der Holunderstrauch und seine Verbindung mit Frau Holle, deren uralte Bedeutung als Hüterin des Totenreichs heute vielen nicht mehr bekannt ist.

Wir verdanken es den Ethnobotanikern, dass sie uns dieses alte Wissen wieder zugänglich machen. Dabei können sie leider nur auf relativ wenige schriftliche Quellen zurückgreifen. Die meisten Überlieferungen finden sich daher in unseren Bräuchen, die zwar seit Jahrhunderten christianisiert wurden, jedoch wesentlich älter sind und nur mit neuen „Etiketten“ versehen wurden.

Wer, wie ich, Pflanzen und Mythen mag, darf sich schon mal auf meine Einladung in der nächsten Woche freuen!

Von Menschen, Märchen und Mandragoren1. Die Mystery-TourLiest Du manchmal Lebensratgeber? Dann wähle doch beim nächsten ...
13/03/2021

Von Menschen, Märchen und Mandragoren

1. Die Mystery-Tour
Liest Du manchmal Lebensratgeber? Dann wähle doch beim nächsten Mal die unterhaltsamere Variante: Märchen oder ihre modernen Vertreter, die Fantasy- und Science-Fiction Romane.
Denn all diese Geschichten waren und sind Anleitungen für ein gelungenes Erwachsenwerden und Reifen. Eine der häufigsten Formen ist die sogenannte Heldenreise – unsere ganz persönliche Mystery-Tour. Die Zutaten sind immer die gleichen und universell. Man nehme:

- Natürlich einen Helden oder eine Heldin. Diese meist noch sehr jungen Menschen werden entweder durch widrige Umstände ins Leben hinaus gestoßen oder sie machen sich selbst auf die Reise, um zu lernen oder etwas zu erleben. Sie sind zunächst recht naiv, mal schüchtern, mal eingebildet und haben keine Vorstellung davon, was sie auf ihrer (Lebens-)Reise erwartet.

- Als weitere Zutat braucht der/die Held/-in eine „Spielwiese“. Dies muss ein Ort sein, an dem die strengen Regeln und Gesetze des Alltags oder auch der Physik nicht gelten. Wie wäre es mit „weit, weit, weg“, den „unendlichen Weiten des Weltraums“, dem „Inneren der Erde“ oder „dem Auenland“?

-Hat der Mensch einen solchen Ort erreicht, beginnen meistens die Probleme. Nun stellt sich ihm eine Aufgabe, deren Lösung zunächst kaum möglich erscheint. Er muss nun allen Wagemut, alle Kraft und alle Talente mobilisieren, die in ihm schlummern. Häufig muss sie oder er dafür eine neue Fähigkeit erlernen und eine Ausbildung bei Meister/-innen machen, sei es als Lehrling in einem Handwerk, als Fähnrich auf einem (Raum-)Schiff oder als Zauberlehrling.
Wichtig auf einer Heldenreise sind immer die Entscheidungen, die Wahl zwischen Gut und Böse, der hellen oder der dunklen Seite, zwischen Feigheit und Mut.

- Zuletzt winkt dem gereiften Menschen eine große Belohnung. Häufig die Hand der Königstochter oder des Prinzen, also die Gründung einer eigenen Familie und die Fähigkeit, nun sein eigenes Königreich (das eigene Leben) zu regieren. In anderen Geschichten bekommt Mann oder Frau eine Befehlsgewalt übertragen, sei es als Meister/-in, Commander oder spirituelles Oberhaupt. In einer dritten Variante findet er/sie einen großen „Schatz“, sicher gleichzusetzen mit einem Wissen oder einem Talent, das den Betreffenden bis an sein Lebensende sorgenfrei leben lässt.

- Nun haben wir eigentlich schon alle unverzichtbaren Zutaten einer Heldenreise kennengelernt. Jedoch kommen in den meisten Geschichten außer menschlichen Helfer/-innen auch Gegenstände, Tiere oder Pflanzen vor, die eine ganz bestimmte Magie besitzen und den Helden/-innen auf unterschiedliche Weise „zugespielt“ werden. Im zweiten Teil wird es um genau diese Pflanzen gehen, die in vielen Märchen und Erzählungen eine wichtige Rolle spielen. Warum kommen sie aber fast nur in den alten Geschichten vor? Lasst euch überraschen!

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