20/05/2026
Nicht jedes Baby mit Koliken ist einfach nur „unruhig“.
Oft zeigt das vegetative Nervensystem Zeichen von Überforderung.
Gerade rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensmonate können Erfahrungen entstehen, die das noch unreife Nervensystem tief prägen.
Schlafstörungen, langanhaltendes Weinen, Reflux, Koliken oder spätere Regulationsprobleme können Ausdruck dieser neurovegetativen Dysregulation sein.
Auch Frühgeburtlichkeit hinterlässt häufig tiefe Spuren im autonomen Nervensystem. Die intensive medizinische Versorgung, frühe Trennungs- und Stresserfahrungen sowie die Reizüberflutung auf der Intensivstation prägen diese besonders empfindlichen Nervensysteme oft weit über die ersten Lebensmonate hinaus.
In der Integrativen Kinder-Osteopathie® 4 beschäftigen wir uns mit modernen neurobiologischen und neuropsychologischen Erkenntnissen rund um das autonome Nervensystem und damit, wie wir diese in die osteopathische Behandlung von Säuglingen und Kindern integrieren können.
Gemeinsam mit einer erfahrenen Osteopathin aus der Frühgeborenen-Intensivmedizin beleuchten wir außerdem den osteopathischen Umgang mit Frühgeborenen und die besondere Bedeutung von Sicherheit, Bindung und Co-Regulation in der Behandlung dieser Kinder und ihrer Familien.
Im Fokus stehen:
✨ Trauma im Gewebe erkennen
✨ Das autonome Nervensystem osteopathisch begleiten
✨ Bindung und Co-Regulation stärken
✨ Nonverbale Kommunikation mit dem Nervensystem des Kindes
✨ Osteopathische Begleitung von Frühgeborenen
✨ Unterstützung von Selbstregulation und Entwicklung
Denn Regulation entsteht nicht durch „Beruhigen“, sondern durch Sicherheit, Beziehung und Co-Regulation. 🤍
Diese Inhalte bilden einen zentralen Grundpfeiler der kinderosteopathischen Praxis – mit dem Ziel, Kinder und Eltern nachhaltig zu stärken. 👶🌿
QUALITÄT · STRUKTUR · FACHKOMPETENZ · PRAXISRELEVANZ · WEITERBILDUNG