HypnoLife Taunus

HypnoLife Taunus Mentaltraining und Hypnose im Taunus – Stress, Ängste oder Rauchen sanft loslassen.

Ich begleite Menschen in bewussten und unbewussten Prozessen und teile im Blog ‚Auf Reisen ins Unbewusste‘ Gedanken aus Alltag und Praxis.

Auf Reisen ins Unbewusste – Hund und Katz zuliebeHäufig gibt die Liebe zu einem Tier den entscheidenden Impuls, etwas in...
08/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Hund und Katz zuliebe

Häufig gibt die Liebe zu einem Tier den entscheidenden Impuls, etwas in unserem Leben zu verändern.
Das Ziel, die eigene Gesundheit zu verbessern reicht oft nicht als Motivation, doch Verantwortung und Liebe für jemanden anderen schon. Und erstaunlich oft ist dieser andere ein Haustier, für das wir die Kraft finden.

Dazu zwei Beispiele aus meiner Praxis:
Eine Klientin wünschte sich so sehr einen Hund. Dafür musste sie - auf eigenen Wunsch - aber erstmal mit dem Rauchen aufhören. Weder wollte sie ihm das Nikotin zumuten noch die Gassirunden einschränken, weil sie schon recht kurzatmig war.
Bei der zweiten Klientin war ihre Katze der Auslöser, das Rauchen aufzugeben. Nicht nur, weil der Rauch ihr schadete, sondern auch, weil sie fürchtete, nicht mehr lange genug für ihre Katze sorgen zu können.

Beide Klientinnen einte die Sorge, dem geliebten Tier zu schaden. Aber noch größer war der Wunsch, für das Tier etwas zum Positiven zu verändern.

Ein Tier fordert nichts. Alles, was wir tun, entsteht aus der Beziehung zu ihm und aus der Fürsorge, die wir empfinden. Es ist ein treuer Begleiter, der unsere Stimmung oft schneller spürt, als wir selbst sie benennen können. Es urteilt nicht und bleibt einfach an unserer Seite.
Wenn uns ein Tier so viel Gutes schenkt – Freude, Trost, Nähe und das Gefühl, gebraucht zu werden – entsteht ganz von selbst der Wunsch, ihm etwas zurückzugeben. Oft ist es genau diese Liebe, die uns die Kraft gibt, etwas in unserem eigenen Leben zu verändern - zum Wohl und zur Freude von Mensch und Tier.

Manchmal beginnen Veränderungen nicht bei uns selbst – sondern aus der Liebe zu einem Wesen, das uns begleitet.

In liebevollem Gedenken an Tokala, eine ganz besondere Hündin. 🐾

Auf Reisen ins Unbewusste: Freundlich Nein sagen – der Oreo-Keks-TrickFällt es euch auch so schwer, „Nein“ zu sagen?Jema...
01/04/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Freundlich Nein sagen – der Oreo-Keks-Trick

Fällt es euch auch so schwer, „Nein“ zu sagen?
Jemand fragt: „Kannst du mal schnell …?“
Oder: „Es macht dir doch bestimmt nichts aus …?“
Und ehe man nachgedacht hat, hört man sich selbst sagen: „Ja, klar.“

Oft sagen wir Ja, weil wir niemanden enttäuschen wollen, keinen Streit riskieren und einfach gemocht werden möchten.
Dabei wollten wir doch eigentlich diesmal wirklich Nein sagen.

Hier kommt die sogenannte Oreo-Keks-Idee ins Spiel:
Erst zeigst du Verständnis, dann sagst du klar, was für dich gerade nicht geht, und am Ende bleibst du verbindlich.
Wie ein Oreo-Keks mit seinen drei Schichten – außen zwei gleiche, in der Mitte die klare Botschaft.

Beispiel 1 – Kollegin im Büro:
„Kannst du das noch schnell erledigen?“

Außen freundlich: „Ich weiß, das ist gerade dringend …“
Kern (Nein): „.... aber ich habe den Tisch selbst voll.“
Außen freundlich: „Vielleicht nächste Woche, wenn es noch nötig ist.“

Beispiel 2 – Freunde am Abend:
„Kommst du heute Abend noch mit?“

Außen freundlich: „Danke fürs Fragen …“
Kern (Nein): „aber heute geht es einfach nicht.“
Außen freundlich: „Nächstes Mal gerne.“

Die Beziehung bleibt erhalten, und gleichzeitig sagst du ehrlich, was du brauchst.
Ein Nein kann auch freundlich, klar und leicht sein.

Wenn ihr euch unsicher seid, denkt einfach:
freundlich anfangen – klar Nein – freundlich enden.

Schon dieser kleine Impuls kann helfen, in schwierigen Situationen sicherer „Nein“ zu sagen. Es ist ein Schritt für mehr Selbstfürsorge – und trotzdem nett zu anderen.

Mit vielen lieben Dank an mein Model!

Das Bild wurde mit KI-Unterstützung bearbeitet.


Auf Reisen ins Unbewusste: Mehr als nur ein Bild?Habt ihr schon einmal ein Foto gemacht oder gesehen, das euch sehr berü...
25/03/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Mehr als nur ein Bild?

Habt ihr schon einmal ein Foto gemacht oder gesehen, das euch sehr berührt hat?
Vielleicht eines, das euch an einen Traum oder ein Gefühl erinnert?

Meine Familie fotografiert gerne und meine Tochter ist sogar Fotografin.
Auch ich suche nicht nur nach schönen Urlaubsfotos oder Motiven - sondern nach einer Szene, einem Gefühl, einer Stimmung.
Wenn ich Glück habe, entsteht dabei auch ein gutes Bild.

Dabei denke ich oft an einen Satz aus dem Buch von "Der kleine Prinz":
„Man sieht nur mit dem Herzen gut.“
Trotzdem kann man genau das manchmal fotografieren.

Denn wenn wir mit der Kamera unterwegs sind, entscheiden wir:
Worauf richte ich meinen Blick?
Was berührt mich?
Was halte ich fest?

Zwei Menschen können am selben Ort stehen und völlig unterschiedliche Bilder mit nach Hause bringen.
Warum?
Weil sie nicht nur mit den Augen sehen, sondern mit ihrer inneren Welt und ihren Gefühlen.

Im Mentaltraining arbeiten wir mit solchen inneren Bildern.
Wie kleine Fotografien im Kopf halten sie Stimmungen, Szenen oder Gefühle fest – und ein echtes Foto kann uns manchmal genau dabei helfen, sie wieder lebendig zu machen.

Vor einiger Zeit habe ich ein Foto gemacht, auf dem mein Mann und ich in eine Spiegelinstallation schauen.
Dieses Bild erinnert mich bis heute an einen Gedanken, der mir wichtig ist.

Vielleicht lohnt es sich, beim nächsten Foto einen Moment länger hinzuschauen – nicht nur auf das Motiv, sondern auf das, was es in euch auslöst.
Und wer mag, kann seine Gedanken oder Erfahrungen dazu hier gerne teilen.

Auf Reisen ins Unbewusste: Im verwunschenen Wald – gleich um die EckeManchmal darf ich wieder in einer magischen Welt le...
18/03/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Im verwunschenen Wald – gleich um die Ecke

Manchmal darf ich wieder in einer magischen Welt leben – dort kann ich zaubern, wünschen, fliegen und mich manchmal auch ein wenig gruseln.
Immer wenn meine Enkelin zu Besuch kommt, darf ich sie dorthin begleiten.

Plötzlich gibt es hier um die Ecke einen verwunschenen Wald, dem man sich besser vorsichtig und schwebend nähert. Dort wohnen nämlich Feen und Waldgeister.
Und manchmal braucht es auch einen kleinen Zauber, um weiterzukommen.

So standen wir gestern vor einem überspülten Bachbett und kamen nicht weiter. Der Weg war einfach verschwunden.
Aber meine kleine Enkelin kannte zum Glück einen ganz besonderen Feenzauber und murmelte geheimnisvoll vor sich hin.

Lustigerweise kamen kurz danach ein paar Spaziergänger vorbei und zeigten uns, dass man doch auf die andere Seite gelangen konnte. Der Feenzauber hatte also offenbar funktioniert.

Danach sammelten wir noch ein paar kleine Gaben für die Waldgeister und flogen auf Eulenschwingen wieder nach Hause.

Und ich konnte sogar noch schnell ein Bild von einem der Waldgeister machen.

Vielleicht wissen Kinder einfach noch, wo der Eingang zu diesen magischen Welten ist.
Und wir Erwachsenen dürfen uns manchmal von ihnen wieder dorthin führen lassen.

Wer weiß – vielleicht liegt so ein verwunschener Wald auch ganz in eurer Nähe 🌲✨️


Auf Reisen ins Unbewusste: Guilty pleasures„Ja, ich weiß – eigentlich sollte ich jetzt weder die Pommes essen noch Dschu...
11/03/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Guilty pleasures

„Ja, ich weiß – eigentlich sollte ich jetzt weder die Pommes essen noch Dschungelcamp schauen. Aber es tut gerade sooo gut. Einfach dasitzen und genießen – trotz allem besseren Wissens. Ist mir jetzt einfach egal.“
Wer hat sich da gerade wiedererkannt? Wahrscheinlich viele – und das ist völlig normal.

„Guilty pleasures“ sind ein relativ neuer Begriff für Dinge, die uns Freude machen, obwohl sie gesellschaftlich nicht unbedingt als gut angesehen werden. Dennoch fällt es uns schwer, darauf zu verzichten. Fast Food, Reality-TV, Trash-Serien oder kitschige Musik – die Liste ist lang.

Aber warum eigentlich die Scham? Warum tun wir nicht einfach Dinge, die uns Spaß machen, egal, ob sie sinnvoll sind oder nicht?
Wir haben irgendwann gelernt, was „angemessen“ oder „kultiviert“ ist. Unser inneres Bild von uns selbst trifft auf gesellschaftliche Erwartungen – und schon entsteht dieses kleine, peinliche Gefühl, wenn wir einmal davon abweichen.

Viele lösen das mit Ironie. „Das ist total absurd, aber lustig.“ Oder: „Ich wusste schon gar nicht mehr, wie Schokolade überhaupt schmeckt.“
Solche Sprüche wirken wie ein innerer Schutzschild. Man genießt – und signalisiert gleichzeitig: Keine Sorge, ich nehme das hier selbst nicht ganz ernst. Psychologisch gesehen ziemlich clever.

Aber wer bestimmt eigentlich, was „peinlich“ ist? Normen und Geschmack ändern sich ständig – warum also nicht einfach zu dem stehen, was wir mögen? Genuss darf trivial sein: Eine Portion Pommes ist eine Portion Pommes und Dschungelcamp kann einfach unterhalten.

Erlaubt euch eure kleinen Freuden – was immer euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Am Ende gilt: Guilty pleasures sind gar nicht so „schuldig“. Sie sind kleine Inseln des Vergnügens im Alltag - manchmal sogar wie eine kleine Portion Seelennahrung. Und vielleicht ist es genau das, was wir brauchen.

Vielleicht mögt ihr ja mal kommentieren: Was ist euer Guilty Pleasure?



Hinweis: Das Bild wurde mit KI erstellt.

Auf Reisen ins Unbewusste – Stell dir vor, es ist längst passiertManchmal ist es so einfach, dass auch ich es fast nicht...
04/03/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Stell dir vor, es ist längst passiert

Manchmal ist es so einfach, dass auch ich es fast nicht glauben kann – und früher wäre ich selbst skeptisch gewesen.

Eine Frau Mitte fünfzig spielte seit Jahren mit dem Gedanken, sich beruflich zu verändern.
Eigentlich mochte sie ihren Job. Das Gehalt stimmte. Der Arbeitsweg war kurz.
Und doch sehnte sie sich nach etwas anderem – nach mehr Freude, mehr Sinn, mehr Lebendigkeit.

Sie recherchierte jahrelang, besuchte Seminare, sprach mit Freunden und rechnete Szenarien durch.
Und trotzdem passierte nichts – das endlose Kreisen war ermüdend und zermürbend für alle.

Dann kam eine kleine Frage – Teil einer einfachen Mentaltraining-Übung – und auf einmal entstand eine neue Perspektive.
Sie sollte sich intensiv vorstellen, dass die Veränderung längst Realität ist.
Dass sie in dem neuen Beruf arbeitet und direkt spürt, wie sich ihr Alltag verändert.
Sie sollte beschreiben, wie ihr Tag aussieht, wie sich ihr Körper anfühlt und wie ihr Umfeld reagiert.
Und das Beste: alle Hindernisse hatte sie in diesem inneren Bild längst bewältigt.

Zum Erstaunen aller war die Frau nun in der Lage, die ersten Schritte Richtung Berufswechsel zu unternehmen.
Es fühlte sich nicht mehr riskant an, sondern schon vertraut.
Körper und Unterbewusstsein hatten schon innerlich erlebt und vorbereitet – die Umsetzung wirkte plötzlich ganz selbstverständlich.
Und heute, zwei Jahre später, arbeitet sie glücklich im neuen Beruf.

Vielleicht liegt der Schlüssel nicht darin, alles zu analysieren oder alle „Wenns“ und „Abers“ zu bedenken.
Sondern darin, das Ziel innerlich zu erleben und zu fühlen – und zu spüren, wie leicht der erste Schritt werden kann.

Stell dir vor, es ist längst passiert.
Und dann überlege: Welcher erste Schritt wird plötzlich leicht?

Auf Reisen ins Unbewusste – Need a break?Zurück aus dem Urlaub – die Ruhe noch im Kopf, doch der Alltag steht schon wied...
25/02/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Need a break?

Zurück aus dem Urlaub – die Ruhe noch im Kopf, doch der Alltag steht schon wieder vor der Tür. Termine, Aufgaben, Gewohnheiten — die Erholung scheint schnell zu verfliegen.

Aber ganz stimmt das nicht.
Die Bilder bleiben.
Die Gefühle wirken nach.
Leise bleibt ein innerer Sehnsuchtsort, auf den wir zurückgreifen können — auch mitten im Alltag.

Das erinnert mich an eine kleine Methode von früher, beim Bergwandern mit den Kindern.
Ein einfacher Weg, unterwegs und zwischendurch unsere Batterien wieder aufzuladen.
Damit sie motiviert blieben, haben wir unterwegs „Energie tanken“ gespielt.
Mal mit einem Snack, mal mit einer Geschichte, mal mit einer kurzen Spielpause – sie durften selbst wählen.
Danach war der Akku laut ihrer Aussage wieder voll - und es ging leichter voran.

Heute sehe ich: Genau so funktioniert es auch im Alltag.
Wir laden nicht nur im Urlaub auf.
Die kleinen Ladebooster zwischendurch helfen uns weiterzugehen und tragen uns bis zur nächsten Auszeit.
Wichtig ist, die für sich passenden Momente zu finden — und sie zu nutzen.

Mit was lädst du deinen Akku heute ein Stück auf?

Auf Reisen … an die Nordsee .. die manchmal schneller ist, als man denkt.Draußen pfeift der Wind ums dänische Ferienhaus...
18/02/2026

Auf Reisen … an die Nordsee .. die manchmal schneller ist, als man denkt.

Draußen pfeift der Wind ums dänische Ferienhaus, es hat geschneit und hinter den Dünen wartet das Meer.
Die ganze Großfamilie ist dick eingepackt am Strand und lässt sich von den Wellen jagen.
Wir suchen Bernstein, die Wangen sind eiskalt, wir atmen die salzige Luft tief ein.
Danach geht’s an den Kamin — und es gibt dänische Zimtschnecken. Besser geht’s nicht.
Liebe Grüße aus Dänemark.

Auf Reisen ins Unbewusste: Vergessen kann auch ein Geschenk seinMir fällt der vierte Punkt meiner To-do-Liste einfach ni...
11/02/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Vergessen kann auch ein Geschenk sein

Mir fällt der vierte Punkt meiner To-do-Liste einfach nicht ein. Vielleicht später – oder vielleicht war er gar nicht so wichtig.

Früher hätte mich das nervös gemacht. Ich hätte hin und her überlegt und mich geärgert.
Bestimmt kennt ihr das auch: Ein Name fällt einem nicht ein, ein Termin verrutscht, Worte fehlen – und sofort macht sich die Angst vor dem Vergessen bemerkbar.

Gerade ab der Lebensmitte taucht diese Angst schneller auf. Und doch gilt: Nicht jedes Vergessen ist ein Warnsignal, sondern meist Ausdruck von Belastung, Veränderung und Neuordnung.

Vor allem beachtet man dabei etwas Wesentliches nicht: Vergessen gehört zu einem gesunden Gehirn. Vergessen ist kein Defekt.
Unser Gehirn speichert nicht alles – und soll es auch nicht.
Erinnern kostet Energie. Das Gehirn entscheidet ständig, was bleiben darf und was gehen kann. Manches wird eben gerade nicht gebraucht.

Ich begegne vielen Menschen, die genau daran zweifeln – die sich Sorgen machen, weil ihnen Dinge entfallen.
Ich kann das gut nachvollziehen. Deshalb ist es so wichtig zu wissen, dass Vergessen auch eine Schutzfunktion sein kann.
Ich jedenfalls fühlte mich gleich leichter und nehme meine kleinen Aussetzer einfach hin.

Vielleicht ist mein Punkt vier gar nicht verloren, vielleicht darf er noch warten.
Er meldet sich wieder – oder war er gar nicht so wichtig?
Vielleicht passt es genau so.

Auf Reisen ins Unbewusste – Der innere SofakönigMein innerer König sitzt auf dem Sofa und fühlt sich gerade pudelwohl im...
04/02/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – Der innere Sofakönig

Mein innerer König sitzt auf dem Sofa und fühlt sich gerade pudelwohl im Nichtstun.
Wer kennt das nicht?
Dabei hat er sogar gute Ideen. Nur in den Wintermonaten verzieht er sich lieber in ruhige, warme Ecken.

Manchmal begegnet er anderen Sofakönigen. Solchen, die widerstrebend von ihren joggenden Besitzern hinter sich hergezogen werden. Haben wir alle schon gesehen, oder?
Viele starten hochmotiviert ins neue Jahr.
Der Kopf will los – am liebsten sofort und am besten alles auf einmal: mehr Bewegung, mehr Disziplin, mehr Veränderung.

Der Sofakönig schaut sich das aufmerksam an. Er ist weder faul noch bockig, - nur nicht überzeugt.
Der Wunsch nach etwas Neuem war schließlich da, aber der Weg dorthin war zu anstrengend gedacht.
Mit Druck und reiner Willenskraft funktioniert das nur für kurze Zeit, aber langfristig braucht es kleine Schritte und überschaubare Ziele.

Und genau hier liegt der Unterschied zwischen guten Vorsätzen und wirklicher Veränderung.
Der Sofakönig folgt keinem inneren Antreiber, lässt sich aber durchaus locken: durch Einladungen, durch kleine Schritte, durch das Gefühl: Das schaffe ich.

Dann kommt er sogar zum Joggen mit – und lässt seine Krone liegen.

Auf Reisen ins Unbewusste – „Eigentlich müsste ich unbedingt …“Klingt doch sehr vernünftig, oder? Und trotzdem passiert ...
28/01/2026

Auf Reisen ins Unbewusste – „Eigentlich müsste ich unbedingt …“

Klingt doch sehr vernünftig, oder? Und trotzdem passiert oft … nichts.
Nicht aus Faulheit, sondern weil wir sofort spüren, wie groß der Berg ist, den wir vor uns sehen.

Zum Beispiel: mein Schreibtisch.
Ein einziges Chaos. Ich finde nichts mehr und irgendwo darunter liegen wichtige Unterlagen für die Steuer.
Jedes Mal, wenn ich mir vornehme, jetzt endlich anzufangen, verliere ich mich in Kleinigkeiten.
Weil ich weiß: Das wird nicht zehn Minuten dauern, sondern Stunden fressen. Und im Moment fehlt mir Zeit, Energie – und vor allem Lust.

Unser Hirn liebt kleine, überschaubare Schritte.
Dafür ist in den letzten Jahren ein Begriff bekannt geworden: Tiny Habits – kleine Gewohnheiten, winzige Schritte, minimaler Aufwand.
So entstehen immer wieder kleine Erfolge, über die man sich freut.

Große Aufgaben wirken dagegen selten motivierend. Sie fühlen sich eher an wie ein Block, den man entweder ganz bewegen muss – oder gar nicht.

Mir fällt dazu mein Garten ein.
Vor Jahren habe ich einen großen Garten übernommen. Viel zu groß für mich und fast nur Nutzfläche. Dabei mag ich Blumen so gerne.
Es war unmöglich, diesen Garten auf einmal so zu gestalten, dass er mir gefallen hätte. Also habe ich hier ein paar Blumenzwiebeln gesetzt, dort eine Staude, später kleine Sträucher.

Jahre später ist daraus ein Garten geworden, der nicht perfekt ist – aber voller Blüten.
Nicht, weil ich einen großen Plan hatte. Sondern weil ich immer nur das getan habe, was mir in dem Moment möglich war.

Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem großen Entschluss, sondern damit, dass sich etwas innerlich leicht und stimmig anfühlt.


Auf Reisen ins Unbewusste: Skurril – und manchmal genau richtigTypisch: Du ahnst, dass ein Gespräch unangenehm werden kö...
21/01/2026

Auf Reisen ins Unbewusste: Skurril – und manchmal genau richtig

Typisch: Du ahnst, dass ein Gespräch unangenehm werden könnte. Du bereitest dich vor, sammelst Argumente, spielst mögliche Verläufe durch, ziehst dich passend an und redest dir gut zu.
Und dann läuft es doch meist anders, als du denkst.

So ging es mir letzte Woche bei einer Behörde. Das Gespräch begann ziemlich ungewöhnlich, fast irritierend. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, mein Gesprächspartner wollte mich verunsichern.

Allein diese Erkenntnis hatte eine unerwartete Wirkung: Sie machte mich ruhiger.
Statt mich zu ärgern oder unsicher zu werden, konnte ich die Situation kurz von außen betrachten. Und plötzlich war da etwas Überraschendes: Ich konnte sogar eine gewisse Komik darin erkennen. Es wirkte so skurril – und auf einmal entspannte ich mich.
Lustigerweise lief das Gespräch danach erstaunlich gut.

Man kann sich noch so gut vorbereiten – am Ende läuft es oft anders: mal besser, mal schlechter, manchmal auch schräg.
Je öfter man merkt, dass man auch in ungewohnten oder merkwürdigen Momenten klar bleiben kann, desto selbstverständlicher wird diese Ruhe. Sie lässt sich stärken – und sogar trainieren.

Solche Momente kommen auch in meiner Praxis vor. Egal wie gut ich vorbereitet bin, meine Klienten schaffen es immer wieder, mich mit ihren eigenen Ideen und Dynamiken zu überraschen. Gut so – und ich übe auch hier, flexibel zu bleiben.

Vielleicht bleibt als Erkenntnis hängen: Eine ungewohnte Situation verunsichert nicht von vornherein. Sie kann sogar ruhiger machen, wenn man sie erst einmal beobachtet, statt sofort zu reagieren. Und hinterher hat man vielleicht sogar eine kleine, lustige Anekdote mehr.

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