22/03/2026
Sie kommen jedes Jahr wieder.
Wenn der Hund/ die Katze ein Zeckenmagnet ist, dann definitiv innerlich schauen, was da im Stoffwechsel und Immunsystem im Argen liegt. Denn Plagegeister fühlen sich von der Milchsäure der Haut angezogen, was bereits bei Übersäuerung der Fall sein kann. Da helfen Mittel von Aussen leider nicht mehr wirklich.
Die Zecke verfügt über ein sogenanntes Hallersches Organ, das eine Art Riechorgan darstellt. Es befindet sich an den Vorderbeinen der Zecke und dient der Erkennung von chemischen Verbindungen, die der Zecke Hinweise liefern, dass sich ein Wirt eingefunden hat.
Die Zecke reagiert vor allem auf Ammoniak, Kohlendioxid, Milchsäure und Buttersäure. Diese sind alles Stoffe, die vom Organismus produziert werden. Wie hoch die Bildung oder auch Absorption dieser Stoffe ist, hängt von einigen Faktoren ab.
Jedes Jahr wieder – Zeckenalarm
Die Zecken (Ixodida) sind eine Ordnung der Milben (Acari). Unter den Zecken finden sich die größten Milbenarten. Alle Arten sind blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren, darunter auch Hund, Katze, Pferd und Mensch. Viele Zeckenarten sind bedeutende Krankheitsüberträger. Weltweit gibt es etwa 900 Zeckenarten.
So übertragen Zecken z.b. folgende Krankheiten:
Anaplasmose
Die Anaplasmose wird durch den Zeckenstich des Gemeinen Holzbocks übertragen, der häufigsten Zecke in Deutschland.
Zu den häufigsten Symptomen gehört Fieber (>39°C), und manchmal bleibt dies das einzige Krankheitsanzeichen. Weiterhin wird Teilnahmslosigkeit, Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, manchmal auch Blutungen und Lahmheit als Folge von Gelenkentzündungen beobachtet. Einige Tiere entwickeln Nervenerkrankungen. Die Infektion verläuft in der Regel nicht chronisch, kann aber erneut auftauchen, wenn das Immunsystem des Hundes in den Monaten nach der Infektion geschwächt ist.
Babesiose
In Deutschland ist die Auwaldzecke der Überträger. In wärmeren Regionen Südeuropas kann auch die Braune Hundezecke Babesien übertragen.
Etwa 1 bis 3 Wochen nach einem infektiösen Zeckenstich setzt hohes Fieber ein. Durch die Zerstörung und den nachfolgenden Abbau der roten Blutkörperchen färbt sich der Urin oft dunkelbraun. Besonders in der akuten Phase führt die Babesiose häufig zum Tod des Tieres. Sind die ersten starken Fieberschübe überstanden, folgen Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und häufig Gelbsucht.
Es können auch entzündliche Veränderungen der Augen sowie Netzhautablösungen auftreten. Im weiteren Verlauf kann das Zentralnervensystem geschädigt werden. Dann können Bewegungsstörungen und epileptische Anfälle auftreten.
Borreliose
Die Borreliose wird durch den Holzbock übertragen.
Im frühen Stadium sind Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit wenig charakteristisch, so dass die Infektion leicht übersehen wird. Erst wesentlich später kommen Gelenkentzündungen und Lahmheiten hinzu. Im weiteren Verlauf der Borreliose treten schubweise wiederkehrenden Lahmheiten mit Phasen der Besserung auf, denn die Erkrankung wird oft chronisch. Im späten Stadium kommt es zu Schädigungen der Nieren und des Herzens.
Erlichose
Ehrlichiose kann überall dort übertragen werden, wo die Braune Hundezecke anzutreffen ist.
Eine Ehrlichiose beginnt beim Hund meist "schleichend", und es kann mitunter Jahre dauern, bis die Krankheit ausbricht. Zunächst werden Mattigkeit, Leistungsschwäche und Futterverweigerung beobachtet. Auffällig im weiteren Verlauf ist Nasenbluten. Es werden auch punktförmige Blutungen auf den Schleimhäuten und auf der Haut beobachtet. Blut im Kot oder Urin, Bluthusten und Blutergüsse in den Gelenken können vorkommen, ebenso hohes Fieber und Lymphknotenschwellungen. Für die Blutungsneigung ist das Absinken der Blutplättchen, der Thrombozyten, verantwortlich. Im Gegensatz zur Anaplasmose wird eine unbehandelte Ehrlichiose meist chronisch und kann infolge zunehmender, gegebenenfalls über Jahre andauernder, schleichender Blutungsneigung zum Tod des Tieres führen.
FSME
Das FSME-Virus wird durch den Holzbock übertragen
Hunde scheinen nach einer Infektion seltener als der Mensch Erkrankungssymptome auszubilden. Bisher sind klinische FSME-Fälle nur bei großen Hunderassen beschrieben worden, die unbehandelt meist tödlich verliefen. Dabei kommt es zunächst zu Fieber, bevor neurologische Störungen einsetzen, wie epileptische Anfälle, Übererregbarkeit, Bewusstseinstrübung, Schmerzen, Bewegungsstörungen oder Reflexbeeinträchtigungen.
Hepatozoonose
Hepatozoonose tritt vor allem bei Hunden auf, die aus Portugal, Südspanien oder von den Kanarischen Inseln stammen. Ebenfalls bekannt ist, dass dieser Erreger bei Hunden in Hafenstädten (Thessaloniki, Griechenland; Marseille, Frankreich; Malaga, Spanien) vorkommt.
Überträger des Einzellers ist die Braune Hundezecke, die in Deutschland nicht in freier Natur vorkommt, aber in wärmeren Regionen Südeuropas sehr häufig ist. Im Unterschied zu anderen Infektionen wie Ehrlichiose und Babesiose kann Hepatozoon canis nicht durch den Stich der Zecke in den Körper gelangen. Stattdessen erfolgt die Übertragung, wenn der Hund die Zecke bei der Fellpflege abbeißt und verschluckt.
Die klinischen Symptome variieren sehr stark – je nachdem, welche Organe betroffen sind. Fieber, Blutarmut, Abmagerung, Lymphknotenschwellungen, Nasen- und Augenausfluß, blutiger Druchfall, Muskelschwäche und steifer Gang können auftreten. Bei massiver Infektion sterben die Tiere infolge der Organschädigungen.
Zeckenparalyse
Da viele Zecken eine paralytische Reaktion erzeugen können, kommt die Paralyse prinzipiell überall vor, aber sie wird nur selten beobachtet. Die australische Zecke Ixodes holocyclus verursacht dagegen eine starke Lähmung, die unter Umständen lebensbedrohlich werden kann.
Die Symptome beginnen meist erst einige Tage, nachdem die Zecke sich festgebissen hat. Zunächst kommt es zu einer allgemeinen Schlaffheit, die in eine Lähmung der hinteren Gliedmaßen übergeht. Innerhalb der nächsten 2 bis drei Tage folgt die komplette Lähmung der Beine. Setzt eine Lähmung der Atemmuskulatur ein, die durch ernste Atembeschwerden deutlich wird, kann binnen weniger Tage der Tod eintreten.
Was kann man tun ?
Die Beste Vorsorge ist, das Immunsystem und den Stoffwechsel des Tiere im Optimum zu halten, damit Parasiten keine Chance haben sich einzunisten, denn sie bevorzugen meist nicht ganz gesunde und übersäuerte Tiere. Das fängt bereits bei der Ernährung an. Auch sollte darauf geachtet werden, dass das Tier nicht übersäuert und dass auch Wurmkuren und Impfungen immer gut entgiftet werden.
Die Zecke verfügt über ein sogenanntes Hallersches Organ, das eine Art Riechorgan darstellt. Es befindet sich an den Vorderbeinen der Zecke und dient der Erkennung von chemischen Verbindungen, die der Zecke Hinweise liefern, dass sich ein Wirt eingefunden hat.
Die Zecke reagiert vor allem auf Ammoniak, Kohlendioxid, Milchsäure und Buttersäure. Diese sind alles Stoffe, die vom Organismus produziert werden. Wie hoch die Bildung oder auch Absorption dieser Stoffe ist, hängt von einigen Faktoren ab.
Äusserlich wird von vielen TÄ immer wieder zu chemischen Spot-ons geraten, dies sind jedoch Nervengifte und Insektizide, die das Immunsystem des Tieres weiter schwächen und mit denen man als Mensch nicht mal in Hautkontakt kommen soll. Nicht selten reagieren viele Tiere auch darauf mit Hautreizungen.
Naturheilkundliche Alternativen wären da Kokosöl, Neemöl und ätherische Öle (wenn keine Allergie darauf besteht), auch Bernsteine, Zeckenscheiben mit Bioresonanzfrequenzen sind empfehlenswert. Auch gibt es homöopathische Möglichkeiten, die auf das Tier abgestimmt werden sollten. Hierzu fragen Sie Ihren Tierheilpraktiker.
Ist das Tier bereits erkrankt, so bietet die Naturheilkunde auch viele Möglichkeiten, die Erkrankungen in den Griff zu bekommen. Hier wären die klassische Homöopathie, Nosodentherapie und die Bioresonanz an erster Stelle zu nennen. Ein guter THP kann Ihnen einen individuellen Therapieplan erstellen.
©THP Britta Vock