Phymayo

Phymayo Privapraxis für Physiotherapie, Massage, Yoga. Begleitung für Frauen mit chronischen unsichtbaren Erkrankungen.

„Du hörst auch nur, was du hören willst.“  Dieser Satz trifft tief — und er ist fachlich falsch.Denn Schwerhörigkeit hei...
08/04/2026

„Du hörst auch nur, was du hören willst.“
Dieser Satz trifft tief — und er ist fachlich falsch.

Denn Schwerhörigkeit heißt nicht einfach: weniger hören.
Oft bedeutet es: permanent kompensieren, mitdenken, kombinieren, Lippen lesen, raten, Energie aufbringen.

Jede Unterhaltung kann zum Kraftakt werden.

Und ja: Hören ist nicht jeden Tag gleich.

Stress, schlechter Schlaf, laute Umgebungen oder undeutliche Sprache können das Verstehen zusätzlich verschlechtern.

Bei Erkrankungen wie Morbus Menière kann das Hören sogar schwanken.

Was von außen schnell wie „nicht zuhören“ wirkt, ist innen oft pure Erschöpfung.

Viele Betroffene sagen irgendwann „Ja“, obwohl sie nichts verstanden haben — weil Nachfragen wieder Energie kostet.
Das ist kein Desinteresse und keine Empfindlichkeit.

Wenn du mit einem schwerhörigen Menschen sprichst, hilft vor allem eines:
Sprich zugewandt, deutlich und ohne dich wegzudrehen.

Ein sichtbares Gesicht, gutes Mundbild und Ruhe machen einen großen Unterschied.

Sei sanft zu dir.
Du leistest jeden Tag viel, was andere gar nicht sehen.

Das verdient Anerkennung — von außen und von innen.
Hör dir für mehr Wissen, mehr Verständnis, für Aha Momente und um wieder in deinen Mut und deine Kraft zu kommen Podcast (un)sichtbar CHRONISCH an!!!
In der aktuellsten Folge spreche ich über Taubheit bei Morbus Meniere und wie es bei mir ist!

Was hat man dir schon gesagt, als Hörgeschädigte, wo du mal ausgeflippt bist?
Schreib es in die Kommentare oder in eine PN! Ich freue mich von dir zu lesen❤️
unsichtbarchronisch.de
Andrea Löffler · Physiotherapeutin & Coachin

Schlecht hören tun nur alte Menschen.“
Diesen Satz gibt es leider immer noch.Ich war 24, als ich morgens aufwachte und p...
01/04/2026

Schlecht hören tun nur alte Menschen.“
Diesen Satz gibt es leider immer noch.
Ich war 24, als ich morgens aufwachte und plötzlich auf einem Ohr nur noch wie durch Watte hörte. Verzerrt. Dumpf. Wie unter Wasser. Dazu Schwindel.
Von jetzt auf gleich.
Was folgte, waren 20 Jahre Hörstress, Anpassung, Scham, Missverständnisse, Tinnitus, Hyperakusis und das Gefühl, irgendwo zwischen den Welten zu leben.
Nicht richtig hörend.
Aber auch nicht wirklich zugehörig zur Welt der Gehörlosen.
Mein erstes Hörgerät?
Zu laut. Schmerzhaft. Überfordernd. Ich habe es zurückgebracht.
Später bekam es eine zweite Chance.
Und trotzdem verstand ich in lauten Situationen oft gar nichts.
Denn:
Lauter hören ist nicht automatisch besser verstehen.
Heute trage ich mein Cochlea-Implantat sichtbar.
Und ich bin stolz darauf.
Nicht, weil ich „anders“ bin.
Sondern weil ich mich nicht mehr verstecke.
Eine Brille versteckt schließlich auch keiner.
Wenn du selbst betroffen bist, dann lies das bitte:
Du musst dich nicht schämen.
Du musst dich nicht erklären.
Und du musst vor allem nicht still leiden, nur damit andere sich nicht unwohl fühlen.
Schlecht hören ist kein Alte-Leute-Thema.
Es kann jede:n treffen. Auch jung. Auch plötzlich. Auch mitten im Leben.
👇
Versteckst du etwas, das dir eigentlich hilft?
Ein Hörgerät, ein CI, einen Stock, ein Hilfsmittel oder sogar eine Diagnose?
Schreib es in die Kommetare, damit wir in den Austausch kommen und keiner alleine bleibt mit seinen Gedanken❤️

Trinken Sie weniger Wasser, dann ist der Menière weg.“
Ja. Diesen Satz habe ich wirklich in einer HNO-Praxis gehört.Und ...
25/03/2026

Trinken Sie weniger Wasser, dann ist der Menière weg.“
Ja. Diesen Satz habe ich wirklich in einer HNO-Praxis gehört.
Und genau deshalb spreche ich heute darüber.
Nicht um jemanden bloßzustellen.
Sondern weil genau solche Sätze zeigen, wie oft unsichtbare chronische Beschwerden missverstanden werden.
Schwindel ist nicht gleich Schwindel.
Morbus Menière ist nicht einfach „ein bisschen Schwindel“.
Und nicht jede Beschwerde lässt sich mit einem Standard-Tipp lösen.
Gerade Menschen mit Schwindel, Migräne, chronischen Schmerzen, Hashimoto, Erschöpfung oder seltenen Erkrankungen erleben leider oft:
* Verallgemeinerung
* Bagatellisierung
* fehlende Einordnung
* und das Gefühl, nicht wirklich ernst genommen zu werden
Deshalb mein Reminder an dich:

✨ Lass dich nicht kleinreden.
✨ Lerne, deine Symptome besser zu verstehen.
✨ Hol dir eine zweite Meinung, wenn sich etwas nicht stimmig anfühlt.
Denn:
Unsichtbar chronisch heißt nicht eingebildet.
👇 Mich würde interessieren:
Welcher Satz aus einer Arztpraxis hat dich schon mal fassungslos gemacht?

06/03/2026

Danke an alle, die sich mit mir auf unterschiedlichsten Kanälen verbunden haben, mir Feedback gegeben haben, mir Mut geben!🌸Es ist von unschätzbarem Wert, dass ich Patientinnen und Patienten habe, mit denen ich offen über unsichtbare Erkrankungen sprechen kann.
Die mir offen erzählen, was sie bewegt: auch außerhalb von Rückenschmerzen!
Denn der Mensch ist eben nicht nur Körper, sondern auch Seele und Gedanken, Gefühle und das wirkt sich aus: immer!
Darum geht es in unserem Podcast (un)sichtbar chronisch: Austausch mit Betroffenen, Inklusion, gegenseitiges verstehen, nicht alleine bleiben und Verstecken, sondern dem unsichtbaren endlich eine Stimme zu geben💪🏼💪🏼💪🏼
Ich freu mich auf ein Follow, Kommentar und Sterne auf Spotify, Apple oder Amazon Podcast 🥰 #(un)sichtbarchronisch

05/03/2026

Mein Tinnitus ist noch da.
Aber er bestimmt nicht mehr mein Leben. Ich tue es.

Ich wachte auf – linkes Ohr wie unter Wasser.
Ein schriller Ton, der nicht mehr verschwand.
Schwindel. Angst. Staatsexamen vor der Tür.
Krank sein? Keine Option.

Also funktionierte ich.
Infusionen. Kortison. Hoffnung. Enttäuschung.
Nach drei Monaten: chronisch.

Der Tiefpunkt kam mit einer Überdosierung.
Herzrasen. Panik.
Und diese eine Erkenntnis:
Ich hatte die Verantwortung für meinen Körper abgegeben.

Ich konnte den Ton nicht ausschalten.
Aber ich konnte aufhören, gegen ihn zu kämpfen.

Ich begann zuzuhören.
Er wurde vom Feind zum Signal.
Grenze statt Bedrohung.

Heute ist er noch da.
Aber ich schlafe. Ich lache. Ich arbeite in meinem Traumberuf.
Und ich habe Frieden mit meinem Körper.

Wenn du gerade kämpfst:
Vielleicht musst du nicht stärker werden.
Vielleicht darfst du anfangen, dir zuzuhören.

Ich gehe ein Stück mit dir.
Folge mir und höre in meinen brandneuen Podcast rein: (un)sichtbar chronisch: damit unsichtbares eine Stimme bekommt und keiner alleine bleibt❤️

03/03/2026



Ich dachte, mein Leben ist vorbei.
Heute weiß ich: Es war mein Wendepunkt.

Ich wachte auf.
Linkes Ohr wie in Watte.
Fast taub.
Dazu ein ohrenbetäubender Tinnitus.

Kurz vor meinem Staatsexamen.
Traumberuf zum Greifen nah.
Krank sein? Keine Option.

20 Infusionen. Hoffnung. Enttäuschung.
Dann die Diagnose: chronisch.

Der Moment, der alles veränderte:
Überdosierte Tabletten.
Herzrasen. Panik.
Und plötzlich war klar:
Ich gebe die Verantwortung für meinen Körper komplett ab.

Ab da hörte ich auf zu kämpfen.
Und fing an zuzuhören.

Der Tinnitus wurde mein Warnsignal.
Wird er lauter, gehe ich über meine Grenzen.

Ich lernte Pausen.
Gelassenheit.
Mindset.

Ich bestand mein Examen.
Mit Hörsturz. Mit Tinnitus.

Heute ist er noch da.
Aber er führt nicht mehr mein Leben. Ich führe.

Und genau das gebe ich heute weiter:
Du bist deiner chronischen Erkrankung nicht ausgeliefert.

Wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen
und deinen Körper wieder zu verstehen –
buch dir dein kostenloses Erstgespräch.

2002 dachte ich, mein Leben bricht gerade auseinander.Hörsturz.
Ein lauter, permanenter  Ton im Ohr.
Und vor allem: Angs...
25/02/2026

2002 dachte ich, mein Leben bricht gerade auseinander.
Hörsturz.
Ein lauter, permanenter Ton im Ohr.
Und vor allem: Angst.
Ich habe gekämpft.
Gegen den Tinnitus.
Gegen meinen Körper.
Gegen die Realität.
Und genau dieser Kampf hat mein Nervensystem im Dauerstress gehalten.
Der Wendepunkt kam, als ich aufgehört habe, ihn loswerden zu wollen.
Als ich begann zu fragen:
Was, wenn er kein Feind ist – sondern ein Warnsystem?
Heute ist mein Tinnitus noch da.
Aber er bestimmt mein Leben nicht mehr.
Was ich gelernt habe:
Nicht nur die Erkrankung macht uns fertig.
Oft ist es der innere Widerstand dagegen.
Genau darüber spreche ich in meinem Podcast „(un)sichtbar chronisch“.
Über Tinnitus. Schwindel. Unsichtbare Erkrankungen.
Über Angst, Überforderung und den Weg zurück in die eigene Kraft.
Wenn du gerade struggelst:
Du bist nicht allein.
🎧 Link in Bio und in den Kommentaren.
Wie hast du deinen Tinnitus besänftigen können oder hast du das Problem noch ganz neu?
Schreibe deine Erfahrungen in die Kommentare!
Ich freue mich über einen Austausch mit dir!

24/02/2026
24/02/2026

Vom Feind zum Freund – wie ich meinen Tinnitus losließ (ohne dass er wegging)
2002.

Erstes Staatsexamen.
Und ich wache auf – mein linkes Ohr wie in Watte.

„Geht bestimmt gleich wieder weg.“
Tat es nicht.

Kortison. Infusionen. Hoffnung.
Und dann blieb er.
Ein übler Ton. Nur für mich hörbar.
Mein Tinnitus.

Tagsüber habe ich funktioniert.
Gutes Examen. Stark nach außen.

Nachts lag ich wach und dachte:
„Ich halte das nicht mehr aus.“
„Wie soll ich so schlafen?“
„Warum geht das nicht weg?“

Ich habe gekämpft.
Und je mehr ich kämpfte, desto größer wurde er.

Nicht nur im Ohr.
Sondern in meinem Kopf.

Mein Nervensystem im Dauerstress.
Hypervigilanz.
Überlebensmodus.

Nach drei Monaten war klar: chronisch.

Und dann kam ein Satz, der alles veränderte:
„Gut. Dann ist es jetzt eben so.“

Was, wenn er nicht mein Feind ist?
Was, wenn er mein Warnsystem ist?
Mein Frühwarnmelder, wenn ich wieder über meine Grenzen gehe?

Ich habe aufgehört, ihn wegmachen zu wollen.
Und angefangen, mit meinem Nervensystem zu arbeiten.

Nicht gegen meinen Körper.
Sondern mit ihm.

Heute habe ich immer noch Tinnitus.
Aber er hat keine Macht mehr über mich.

Er ist habituiert.
Und ich bin frei.

Ganz oft macht uns nicht nur die Erkrankung fertig –
sondern der innere Kampf dagegen.

Wenn du mit Tinnitus, Schwindel oder einer anderen unsichtbaren Erkrankung lebst:
Du bist nicht schwach.
Du bist nicht „psychisch“.
Und du bist vor allem nicht allein.
Abonniere unseren Podcast „(un)sichtbar chronisch, lass einen Kommentar da und Like ihn oder komm direkt als Interviewpartner in unseren Podcast, denn wir wollen, dass du wieder in die Sichtbarkeit kommst!
Was hast du für unsichtbar, chronische Erkrankungen?
Schreibe es gerne in die Kommentare, ich freue mich von dir zu hören 😃

Marc und ich haben einen Podcast zu unsichtbaren, chronischen Erkrankungen gestartet. Vielleicht ist das ja für Dich int...
21/02/2026

Marc und ich haben einen Podcast zu unsichtbaren, chronischen Erkrankungen gestartet.
Vielleicht ist das ja für Dich interessant oder Du kennst jemanden, für den das spannend sein könnte.
Jeder Like, jeder Kommentar und natürlich jeder Hörer hilft, gerade am Anfang.
❤️

12. September 2019. Meine erste Drehschwindelattacke.Alles drehte sich. Meine Augen zuckten. Ich wusste nicht, was mit m...
18/02/2026

12. September 2019. Meine erste Drehschwindelattacke.
Alles drehte sich. Meine Augen zuckten. Ich wusste nicht, was mit mir passiert.
Trotzdem ging ich nicht zum Arzt. „Einmal ist keinmal.”
Im Januar 2020 saß ich auf einer Parkbank. Winter. 41 Jahre alt. Und ich kam nicht mehr hoch. Viele Versuche. Kein Zeitgefühl. Nur ein Gedanke: Es muss doch möglich sein, dass ich von dieser Bank wieder hochkomme.
In diesem Moment wusste ich: So geht es nicht weiter.
Es folgte eine zweijährige Ärzte-Odyssee. Viele Ideen. Keine Diagnose. Stattdessen Sätze wie: „Sie sehen aus wie ein junges Mädchen.” Oder: „Sie haben ja noch ein Ohr.”
Ich war wütend. Weil niemand verstand, was in meinem Körper passiert.
2021 kam die Diagnose: Morbus Menière.
Ich hatte mich längst zurückgezogen. Kein Restaurant. Kein Kino. Ein taubes Ohr trennt von Menschen. Erschöpfung trennt von allem anderen.
Mein Wendepunkt: ein Cochlea-Implantat. Ich verstand wieder Sprache. Anders – aber ich verstand wieder. Mit jedem Wort kam ein Stück Mut zurück.
Es wurde nicht wie vorher. Aber es wurde anders gut.

Deshalb haben mein Mann und ich den Podcast (un)sichtbar chronisch gestartet. Über Wut, Scham, Angst – und darüber, wie Mut wieder wachsen kann.
Mit einer zentralen Botschaft: Ein gutes Leben ist möglich. Vielleicht nicht wie früher. Aber anders.
🎙️ Link in der Bio!
Bist du selbst betroffen? Melde dich – wir möchten Stimmen hörbar machen.
Und falls du gerade denkst: „Mein Leben ist sehr weit weg von gut.”
Es ist noch nicht vorbei.

ES IST NICHT DEINE SCHULD.Du bist nicht schuld, wenn dir Ärzte vorschnell Antidepressiva verschreiben – ohne sichere Dia...
11/02/2026

ES IST NICHT DEINE SCHULD.
Du bist nicht schuld, wenn dir Ärzte vorschnell Antidepressiva verschreiben – ohne sichere Diagnose, ohne gründliche Untersuchung. Du bist nicht schuld daran, dass deine organischen Beschwerden ignoriert wurden. Du bist nicht schuld daran, dass man dir eingeredet hat, es sei “rein psychisch”.
Die Scham muss die Seite wechseln. Der Fehler liegt im System, nicht bei dir.
Medical Gaslighting ist real. Es passiert, wenn deine körperlichen Symptome nicht ernst genommen werden. Wenn die Psyche vorschnell als Ursache vermutet wird, obwohl eine seltene Erkrankung dahinterstecken könnte. Und ja, es trifft vor allem Frauen.
Du hast keine Schuld. Nicht an deiner Erkrankung. Nicht daran, dass du übersehen wurdest. Nicht daran, dass es Jahre oder sogar Jahrzehnte gedauert hat, bis jemand die wahre Ursache gefunden hat. Du musst dich für NICHTS davon schämen.
Niemand sollte wegen so etwas zusätzlich belastet sein. Du verdienst es, ernst genommen zu werden. Deine Beschwerden sind real. Dein Leiden ist real.
Erzähl mir deine Geschichte: Wo ist dir das passiert? Wie lange hat es gedauert? Was kam später – manchmal 10, 15, 20 Jahre später – plötzlich als Erklärung? Schreib es in die Kommentare. Deine Geschichte kann anderen helfen, sich weniger allein zu fühlen.
❤️ Like diesen Beitrag und sende ihn an Menschen, die genau das hören müssen: Sie haben keinerlei Schuld. Sie müssen sich nicht schämen. Die Scham darf und muss die Seite wechseln.

Adresse

ArenbergStr. 20/1
Klengen
78086

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