25/03/2026
„Fettleber“
Der häufigste Leberbefund in Deutschland ist die sogenannte „Fettleber“. Bei einer Fettleber lagert sich zu viel Fett in den Leberzellen ab. Ursache sind meist Übergewicht, Bewegungsmangel oder Diabetes. Auch ein übermäßiger Alkoholkonsum, bestimmte Medikamente oder seltene Stoffwechselerkrankungen können eine Rolle spielen. In Deutschland ist etwa ein Viertel der Bevölkerung betroffen.
Symptome
Viele Betroffene spüren lange nichts. Erst wenn sich die Fettleber entzündet, treten unter Umständen Symptome auf. Darunter zählen zum Beispiel Müdigkeit,
Konzentrationsprobleme, Juckreiz oder ein Druckgefühl im rechten Oberbauch.
Diagnostik
Die Diagnose erfolgt meist durch eine Ultraschalluntersuchung und einer Blutentnahme mit Bestimmung der Leberwerte.
Folgen
Eine einfache Fettleber ist ungünstig, führt aber nur selten zum direkten Leberschaden. Wenn sich die Fettleber jedoch entzündet, ist dies ein ernstzunehmender Befund. Hierdurch kann langfristig die Leber vernarben und eine Zirrhose entstehen. Bei einer Leberzirrhose steigt das Risiko für Leberzellkrebs.
Prävention und Therapie
Die wichtigste Maßnahme ist eine gesunde Lebensweise: ausgewogene, mediterrane Ernährung, regelmäßige Bewegung, Abbau von Übergewicht und Alkoholverzicht. Diese Veränderungen können die Leber deutlich entlasten und sogar eine bestehende Fettleber rückbilden. Es reicht meist schon aus, fünf bis sieben Prozent des Körpergewichts abzunehmen.
Bitte bleiben Sie gesund!
Ihr Ärzteteam Tils/Kastenholz