21/04/2021
Vitamine im Öffentlich-Rechtlichen
Manchmal traue ich meinen Ohren kaum. Gestern wurde in der Sendung Frontal 21 doch tatsächlich berichtet, dass es Long-Covid Patienten nach der Gabe von Vitamin D deutlich besser ging. Eine Messung hatte deutliche Defizite beim Vitamin D angezeigt. Für mich ist es sehr erfreulich, dass solche im Haltungsjournalismus sonst verbotenen Substanzen doch einmal positiv bewertet werden. Sonst heißt es immer nur Vitamine brauchen wir nicht, machen nur teuren Urin und sind nichts als Geldschneiderei. (Glücklicher Weise stellt uns die Pharmaindustrie ihre wertvollen Impfungen und Medikamente ja kostenlos zur Verfügung😉.)
Man könnte natürlich auch einmal auf den verwegenen Gedanken kommen, den Vitaminspiegel schon präventiv oder zumindest im Krankheitsfall zu erhöhen. Der Mann einer Patientin liegt aktuell mit COVID-19 im Krankenhaus. Auf meine Empfehlung sollte ihm hochdosiert Vitamin C intravenös verabreicht werden. So wie das in China und später auch in einigen Kliniken in den USA gemacht wurde. Der universitäre Hochmut hat dann aber nur die minimale Dosis verabreichen lassen, die man benötigt um gerade nicht zu sterben. Also 100 Milligramm statt 40 Gramm.
Bei schwer kranken Covid-19 Patienten konnte selbst mit sensibelsten Messmethoden kein Vitamin C mehr nachgewiesen werden. Vitamin sind aber nicht einfach nur „nice-to-have“, sondern zwingend lebensnotwenige Substanzen. Sollte man nicht gerade dann, wenn das Leben auf der Kippe steht, diesen lebensnotwenigen Substanzen eine Chance geben?