Dr. Daniela Dotzauer

Dr. Daniela Dotzauer Manchmal ist es nicht so leicht, sein Kind zu verstehen. In schwierigen Zeiten stehe ich Ihnen mit Rat und Tat kompetent zur Seite.

Liebe Eltern,
mit der Geburt Ihres Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit großen Veränderungen, vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Sie wünschen Ihrem Kind und sich einen harmonischen Start in Ihr neues Familienleben. Neben den faszinierenden und schönen Momenten mit Ihrem Kind entstehen aber auch vielfältige Fragen:
◗ Warum schreit mein Baby?
◗ Warum lässt sich mein Kind nicht trösten?
◗ Warum schläft mein Kind nicht ein und wacht so oft auf?
◗ Warum trinkt und isst es nicht so wie ich es mir vorstelle?
◗ Warum wirkt mein Kind manchmal unzufrieden?
◗ Entwickelt sich mein Kind altersgemäß? Je früher Sie Antworten auf Ihre Fragen finden, desto schneller gewinnen Sie die nötige Sicherheit, um günstige Wege einzuschlagen, die nicht nur Ihrem Kind helfen, sondern Ihre ganze Familie entlasten. Mein Konzept beruht auf individuellen Lösungen für jede Familie. Ich besuche Sie zu Hause und bleibe anschließend mit Ihnen in telefonischem Kontakt.

13/04/2026

Herzenszeit ist wichtig. Das ist nicht nur Nähe, sondern echte Verbindung und das ist beim Säugling und bei den Einjährigen gar nicht so leicht, denn die „Sprache“ (Interaktion: Singen und Wiegen…)der Erwachsenen wird oft nicht gut verstanden und ist auch manchmal nicht gut abgestimmt. Aber es sind genau diese feinen Abstimmungsmomente die den Unterschied machen. Entweder ihr versteht euch und alles ist leicht und schön - eben entspannend und das Ruhigwerden und das Einschlafen gelingt. Oder ihr erlebt Verweigerung, Ablenkung und andere kindliche Ideen und seid am kämpfen.
Wenn es gelingt in der Herzenszeit diesen Moment der Akzeptanz herzustellen und euer Kind ins Genießen und Entspannen kommt, dann freut ihr euch beide aufs Zubettgehen und es entsteht ein ganz besonderer Zauber. Wenn dann die Worte endlich funktionieren und ihr euch austauschen könnt, wird’s leicht und ihr spürt die Verbindung, die so wertvoll ist und die der Grund ist, warum euer Kind gerne mit euch ins Bett geht. Also lasst euch diese Zeit nicht nehmen, genießt sie, wechselt euch ab und habt eure kleinen Geheimnisse miteinander in der Herzenszeit.

Körperbezogene Beruhigungshilfen:Was vielleicht zur Babyzeit als niedlich und vertraut empfunden wurde, kann beim heranw...
11/04/2026

Körperbezogene Beruhigungshilfen:
Was vielleicht zur Babyzeit als niedlich und vertraut empfunden wurde, kann beim heranwachsenden Kleinkind zur echten Belastung werden. Es kann zu langen Einschlafzeiten kommen und auch während der Nacht, wollen die liebgewonnenen Gewohnheiten gepflegt werden.
Da hilft nur Klarheit und Stringenz. Ihr braucht auch nicht auf Zustimmung hoffen/warten und meistens wird auch kein anderes passives Kuscheltier akzeptiert, denn das war ja bisher nicht nötig. Trotzdem bleibt bei eurem Kind und redet ihm gut zu, auch wenn es sauer wird, weil es andere Erwartungen hat. Es kann alles von euch lernen und auch umlernen. Eure Nähe ist wichtig, denn sie gibt eurem Kind Sicherheit. Auch wenn es verschiedene Vorstellungen davon gibt, wie diese Nähe ausschauen soll.
Ihr werdet noch mehr Herausforderungen meistern in eurem Leben, also seht es schlicht als Entwicklungs-Aufgabe, die klar und geduldig zu lösen ist, wenn ihr guten Schlaf unterstützen wollt.

09/04/2026

Die Verabschiedung ist wichtig um klar zu stellen was passiert. Es ist Schlafenszeit - es ist Zeit zum Loslassen. Bedenkt der Schlaf ist auch eine Trennung! Mit Trennungen sollte klar und verlässlich umgegangen werden.
In der Kita wird auch gelernt Mama/Papa geht weg- kommt aber sicher wieder! Es würde keine Erzieher:in erlauben, dass sich Elternteile wegschleichen.
Auch im Schlafkontext, soll sich nicht heimlich weggeschlichen werden, insbesondere beim heranwachsenden Kleinkind. Wer sich nach einer geliebten Abendroutine (nach Bilderbuch- und Herzenszeit) liebevoll zugewandt verabschiedet, markiert die Schlafenszeit - Zeit zum Loslassen - und alle kennen sich aus. Verabschiedung heißt nicht weggehen (Verlust und Einsamkeit), sondern es ist bei aller Geborgenheit, nur die Erlaubnis zum Loslassen. Und Loslassen ist wichtig zum Einschlafen, das betrifft alle Beteiligten.

„Im Schlaf reist jeder allein“… und jeder wacht mehrfach auf. Dann ist es gut und beruhigend, wenn die Aufwach-Erwartung...
09/04/2026

„Im Schlaf reist jeder allein“… und jeder wacht mehrfach auf. Dann ist es gut und beruhigend, wenn die Aufwach-Erwartungen nicht enttäuscht werden und das Kind kohärente Situationen vorfindet. Wenn Kinder beruhigt mit wenig Hilfe einschlafen, werden sie im Erwachensfall, auch wenig Hilfe erwarten. Regen sie sich allerdings auf, auf, weil sie sich zB plötzlich alleine und nicht mehr auf dem Arm oder gleich einem anderen Zimmer befinden, wird viel interaktive elterliche Hilfestellung notwendig, das ist das Gegenteil von Eigenregulation.
Denkt daran das Kinderzimmer ist eine Erfindung der Erwachsenen, nicht der Kinder. Deshalb ist es nötig den Kindern zuerst das selbstständige Ein- und Weiterschlafen beizubringen, bevor sie im Kinderzimmer nachts alleine zu Recht kommen können.

„Im Schlaf reist jeder allein“… und jeder wacht mehrfach auf. Dann ist es gut und beruhigend, wenn die Aufwach-Erwartung...
09/04/2026

„Im Schlaf reist jeder allein“… und jeder wacht mehrfach auf. Dann ist es gut und beruhigend, wenn die Aufwach-Erwartungen nicht enttäuscht werden und das Kind kohärente Situationen vorfindet. Wenn Kinder beruhigt mit wenig Hilfe einschlafen, werden sie im Erwachensfall, auch wenig Hilfe erwarten. Regen sie sich allerdings auf, auf, weil sie sich zB plötzlich alleine und nicht mehr auf dem Arm oder gleich einem anderen Zimmer befinden, wird viel interaktive elterliche Hilfestellung notwendig, das ist das Gegenteil von Eigenregulation.
Denkt daran das Kinderzimmer ist eine Erfindung der Erwachsenen, nicht der Kinder. Deshalb ist es nötig den Kindern zuerst das selbstständige Ein- und Weiterschlafen beizubringen, bevor sie im Kinderzimmer nachts alleine zurechtkommen können.

08/04/2026

Wenn der Schlaf jedes Mal das Elternteil klaut und sich im Schlaf alles verändert, schürt das Unsicherheiten beim Kind. Daher zeigt euren Kindern, wie Ein- und Weiterschlafen, richtig geht. Durch eure aktive Einschlafbegleitung (Bilderbuchzeit & Herzenszeit) wird euer Kind schlafbereit, es kann dann aber lernen, zunehmend selbstständiger einzuschlafen. Es lernt dies durch das Zurücknehmen eurer Co-Regulation, ihr begleitet dann nur noch passiv. Am besten verabschiedet ihr euch und sagt gute Nacht (sehr wichtig!) Dann gebt ihr ein gutes Vorbild und schlaft selber weg und schnarcht (Fake-Schlaf). Warum? Weil ein schlafendes Elternteil zur Regulation nicht mehr zur Verfügung steht. Dann erst kann euer Kind eigene Einschlafstrategien entdecken und einüben.
Spätestens wenn sich weiterer Nachwuchs ankündigt, erfinden die Eltern ein Kinderzimmer. Die meisten Eltern denken, wenn sie friedlich gemeinsam einschlafen, kommen die Kinder in der Nacht dann alleine zu Recht. Das ist nicht so, denn die nächtlichen Aufwach- und Checking-Situationen sind völlig normal und nur wer nichts vermisst oder anders erwartet, schläft beruhigt weiter. Also auch das Weiterschlafen muss gezeigt, gelehrt, geübt und gemeistert werden. Das dauert mehrere Wochen und geht über viele Etappen: Wegdrehen, Wegrücken und Weggehen - aber es lohnt sich! Die Kinder können das nur von euch lernen - selbstständig aber nicht alleine.

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Zu Beginn der Elternschaft macht man sich das noch nicht klar, dass alles was Eltern und Kind gemeinsam schaffen wollen,...
04/04/2026

Zu Beginn der Elternschaft macht man sich das noch nicht klar, dass alles was Eltern und Kind gemeinsam schaffen wollen, einer positiven Verbindung bedarf. Dazu braucht es Zeit und emotionale Verfügbarkeit. Etwas Entwicklungswissen würde nicht schaden.
Die Verbindung mit einem unreifen Menschenkind ist auch gar nicht leicht. Da geht’s erstmal ums Wohlgefühl und günstige Rahmenbedingungen.
In der Babyzeit kann allerlei „rumprobiert“ werden, im Zweifel regelt die Brust unklare Situationen. Aber beim Heranwachsen wird allen schnell klar das Baby hat zunehmend mehr Möglichkeiten sich auszudrücken und es nutzt diese auch, denn der eigene Wille erwacht. Zum Schreien und Verweigern kommt, auch die Motorik: Wegbiegen, Wegdrehen, Wegkrabbeln, Weglaufen - ist die Lage immer noch nicht geklärt, kann das 1,5 Jährige auch zuhauen, wegschubsen und beißen. Jetzt hilft das Gute-Laune-Stillen nicht mehr, denn die jeweiligen Bedürfnislagen brauchen andere Lösungen. Alle träumen jetzt von Kooperation, aber die muss man natürlich erst von seinen Bezugspersonen lernen.
Ich träume von einer Welt, in der Eltern nicht nur Bedürfnisse/Wünsche erfüllen, sondern in der Eltern, ihr Kind lesen und verstehen wollen und von Anfang an möglichst passende Verhaltensantworten suchen und das können übrigens Väter genauso gut wie Mütter.
Ich träume von einer Welt in der nicht immer nur der leichteste, sondern ein nachhaltiger Weg gesucht wird.
…von einer Welt in der, der Wunsch nach Verbindung mehr zählt, als das schnelle Stillsein und Funktionieren.
Denn spätestens mit 1 Jahr stellen Eltern fest, dass das Wickeln, ohne Verbindung, gar nicht so einfach ist.
Mit 2 Jahren wird es schwierig morgens aus dem Haus zu kommen und „Nein“ ist das Lieblingswort aller.
Mit 3 Jahren ist es einfach nur schwer durch den Tag zu kommen ohne Mittagsschlaf und dafür Grenzen aller Orten…
Mit 4 Jahren ist es nicht nur schwierig gemeinsam durch den Straßenverkehr zu kommen, es scheitert schon an der Wahl des Fahrzeugs
Mit 5 Jahren gibt es fiese Erlebnisse im Kindergarten…
Mit 6 Jahren soll man plötzlich in der Schule funktionieren, obwohl vieles zu Hause ganz anders läuft…
Die Lösung liegt in der Verbindung!

Die Beziehung zwischen Eltern und Kleinkind entsteht nicht durch einen optimierten „geschmeidigen Alltag“, geprägt von v...
01/04/2026

Die Beziehung zwischen Eltern und Kleinkind entsteht nicht durch einen optimierten „geschmeidigen Alltag“, geprägt von vielen Fragen, prompter Wunscherfüllung und der Sehnsucht nach Zustimmung und Leichtigkeit. Sondern sie wächst aus Präsenz, Vertrauen, zugewandter Nähe und aus einer klaren Orientierung. Bevor wir Orientierung geben können, müssen wir erstmal selber wissen wo es lang geht. Dazu ist Mühe und und eine stetige Auseinandersetzung mit sich selbst notwendig.
Eltern stoßen plötzlich im Erziehungsalltag mit ihren Kindern an eigene Grenzen, von derer Existenz sie, vor ihren Kindern, noch gar nichts wussten. So erging es mir zumindest mit meinem ersten Kind. Eigene Gefühle, Enttäuschungen, eigener Stress, eigene Nöte müssen erst einmal geklärt und ein guter Umgang gefunden werden, bevor wir genau das unseren Kindern beibringen können.
Während unsere Kinder ihre Welt erkunden, geben wir ihnen Halt, indem wir verlässlich für sie da sind, und ihnen liebevoll zugewandt zeigen, wer sie sind und wie die Welt funktioniert.
Wir bieten ihnen Sicherheit, ein alterspassendes Handlungsschema und begleiten sie Schritt für Schritt, insbesondere dann, wenn es schwierig wird. (und es wird oft und schnell schwierig im Erziehungsalltag)
Und so schaffen wir eine liebevolle, stabile Bindung, die über Raum und Zeit trägt.

Kleinkinder durchs Leben zu begleiten ist eine wundervolle Aufgabe, manchmal sehr anstrengend und es braucht viel Selbst...
31/03/2026

Kleinkinder durchs Leben zu begleiten ist eine wundervolle Aufgabe, manchmal sehr anstrengend und es braucht viel Selbstreflexion und es bedeutet auch Arbeit an sich selbst. Und so wie die Kinder dem Babydasein entwachsen, mehr und mehr ihre Persönlichkeit entwickeln, werdet ihr mehr und mehr zu Eltern und ihr habt es in der Hand zu welchen. Bitte keine perfekten, das klappt eh nicht - sondern authentische, emotional verfügbare, ganz normale Eltern, die „good enough“ sind und ihre Kinder lieb haben.
Ihr steht immer wieder vor neuen Aufgaben und klar müsst ihr Schritt halten mit der Entwicklung eurer Kinder… und ja es ist oft anstrengend, aber diese Zeit geht so schnell vorbei, sie kommt auch nie wieder und sie ist so wertvoll. Sie ist das Fundament eurer Beziehung und wird lebenslang nachwirken.
Das wichtigste ist, dass ihr euch dieser Aufgabe stellt und präsent seid, dass ihr euch kümmert und bewusst diese Zeit gestaltet. Was ihr in der Kleinkindzeit miteinander lernt und lebt wird euch tragen.
Durch die Schule, wenn die Außenwelt und die Peergroup plötzlich wichtig werden und durch die Pubertät. Da könnt ihr eh nichts mehr richten. Da kommt es darauf an welchen inneren Kompass eure Kinder von euch erhalten haben.
Ich wünsche euch alles Gute auf eurer gemeinsamen „Reise“!

20/03/2026

Wort - und Sprachanfangende brauchen nicht viele, sondern wenige einfache Worte in Verbindung mit Handlungen.
Möglichst auf Verneinungen verzichten und es positiv ausdrücken. „Vorsicht mit den Zähnen“ „Alle bleiben heile“…
Wichtiger als die Worte sind die Handlungen die dabei erfolgen und das Verhalten unlukrativ machen. „Wenn ich jedes Mal runtergesetzt werde, wenn ich beiße“…beiß ich halt nicht, dann kann ich auf dem Schoß bleiben…
Wenn das Kind erlebt: „Spannend - jedes Mal, wenn ich beiße, ist die Mama plötzlich prompt zugewandt, redet sehr viel und viel spannender, als vor dem Beißen, ist auch ne andere Stimmung…da probier ich es doch gleich nochmal…“
Seid geduldig, gütig und unaufgeregt mit euren Lebensanfangenden…denn sie wissen noch nicht was sie tun- sie lernen es von euch!

Übergänge sind nicht immer leicht. Sie sind oft anstrengend und manchmal auch verunsichernd.Auch das Baby loszulassen un...
14/03/2026

Übergänge sind nicht immer leicht. Sie sind oft anstrengend und manchmal auch verunsichernd.
Auch das Baby loszulassen und das Kleinkind zu begrüßen fällt vielen nicht leicht. Wann genau dieser Moment kommt, ist bei jeder Familie unterschiedlich – und das ist völlig in Ordnung. Es ist „moralisch neutral“.

Wichtig ist jedoch, dass ihr Orientierung gebt. Denn ihr Eltern seid die Großen, die die Welt schon ein Stück kennen. Eure Orientierung wird zur Sicherheit eurer Kinder. Wer sich auf seine großen, starken, weisen und gütigen Eltern verlassen kann, fühlt sich sicher und geborgen. So finden sich Kinder immer besser in der Welt zurecht – und entwickeln Schritt für Schritt Selbstwirksamkeit, Vertrauen und den Mut, sie zu entdecken.

12/03/2026

Einjährige sind nach ihrem Geburtstag Kleinkinder. Sie sind trotzdem Lebensanfangende und sie lernen exakt das, was ihr ihnen zeigt. Oft hängt man als Elternteil noch in der Babyzeit fest und ist noch gar nicht bereit für Neues. Alles hat seine Zeit. Zeigt euren Kindern die Welt und wie sie funktioniert. Lasst sie alles was sie schon selber können, selber machen. Nichts stärkt das Selbstbewusstsein so sehr wie Selbstwirksamkeitserfahrungen. Also lasst sie es „selber-leine“ machen und schenkt ihnen den Stolz und das gute Gefühl etwas bewirken zu können.

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