Dr. Daniela Dotzauer

Dr. Daniela Dotzauer Manchmal ist es nicht so leicht, sein Kind zu verstehen. In schwierigen Zeiten stehe ich Ihnen mit Rat und Tat kompetent zur Seite.

Liebe Eltern,
mit der Geburt Ihres Kindes beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit großen Veränderungen, vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Sie wünschen Ihrem Kind und sich einen harmonischen Start in Ihr neues Familienleben. Neben den faszinierenden und schönen Momenten mit Ihrem Kind entstehen aber auch vielfältige Fragen:
◗ Warum schreit mein Baby?
◗ Warum lässt sich mein Kind nicht trösten?
◗ Warum schläft mein Kind nicht ein und wacht so oft auf?
◗ Warum trinkt und isst es nicht so wie ich es mir vorstelle?
◗ Warum wirkt mein Kind manchmal unzufrieden?
◗ Entwickelt sich mein Kind altersgemäß? Je früher Sie Antworten auf Ihre Fragen finden, desto schneller gewinnen Sie die nötige Sicherheit, um günstige Wege einzuschlagen, die nicht nur Ihrem Kind helfen, sondern Ihre ganze Familie entlasten. Mein Konzept beruht auf individuellen Lösungen für jede Familie. Ich besuche Sie zu Hause und bleibe anschließend mit Ihnen in telefonischem Kontakt.

Die Wachphasen zwischen den Tagesschläfchen werden etwas länger, und die Kinder sind unglaublich neugierig auf ihre neue...
01/02/2026

Die Wachphasen zwischen den Tagesschläfchen werden etwas länger, und die Kinder sind unglaublich neugierig auf ihre neue Welt. Es ist gar nicht so leicht, rechtzeitig wieder eine passende Schlafatmosphäre zu schaffen. Die Vorschläge für altersentsprechendes Schlafen bieten nur grobe Orientierung, denn Schlaf ist komplex und von vielen Faktoren abhängig. Trotzdem ist es hilfreich, einen Rahmen zu haben: Besonders der Mittagsschlaf kann durch eine längere Dauer – zum Beispiel im Tragetuch oder Kinderwagen – unterstützt werden. Ein längeres Schläfchen ermöglicht einen tieferen Schlaf, der erholsamer ist und das Baby besser für den Nachmittag vorbereitet. Ich stelle oft fest, dass sechs Monate alte Babys, die viermal kurze Schläfchen haben, schlechter gelaunt sind als solche, die nur dreimal schlafen, aber dafür ein längeres, tiefes Schläfchen genießen.

Die Stimmung in den Wachphasen hängt von vielen Faktoren ab: Wie ausgeruht das Baby ist, durch das letzte Schläfchen, die Tagesgestaltung, wie spannend das Baby die Wachzeit empfindet, ob es satt und zufrieden ist, ob intensiver emotionaler Kontakt mit den Bezugspersonen stattfindet, wie es sich körperlich fühlt und vieles mehr. Diese Zeit bewusst miteinander zu gestalten und sich mit dem Kind abzustimmen, lohnt sich. Es geht um eine Balance zwischen Anregung, Genuss und Entspannung. Denkt frühzeitig an das nächste Schläfchen und beginnt die Übergänge ruhig. Oft klappt es mittlerweile ganz gut – ein kurzes Aufwachen nach 30 Minuten ist altersgemäß. Gerade beim Mittagsschlaf ist es super, wenn das Weiterschlafen gelingt. Das braucht Übung, aber dieses „Schlafphasenverbinden“ ist auch für die Nacht wertvoll.

Unter „Weiterschlafsprache“ verstehe ich eine elterliche Beruhigungs-Interaktion, welche direkt beruhigend auf das Nerve...
31/01/2026

Unter „Weiterschlafsprache“ verstehe ich eine elterliche Beruhigungs-Interaktion, welche direkt beruhigend auf das Nervensystem wirkt. Egal ob von Mama oder Papa - Ich verstehe darunter gestuftes Beruhigen:
Die elterliche Stimme, haltgebendes Handauflegen, Ganzkörper Umlagerung, rhythmisches Popo klopfen, sanfte Bewegung, und das Hochnehmen. Wenn Babys dieses Miteinander nicht kennen, wird es erstmal auch nicht funktionieren. Babys erwarten das, was Eltern ihnen vertraut machen. Die meisten bevorzugen die schnelle leichte Lösung und so kennen und verstehen viele Babys nur das Stillen als Weiterschlafhilfe. Stillen wirkt indirekt beruhigend (Dopamin-Oxytocin) und kann nur von Mama durchgeführt werden.
Wenn in der Nacht nur 2-3x gestillt wird, ist es völlig altersgemäß und wird nicht als problematisch empfunden. Mühsam wird es, wenn stündliche Hilfestellung oder Dauernuckeln eingefordert wird.
Es ist nicht leicht davon weg zu kommen und es braucht Geduld Langmut und viele positiv verknüpfte Erfahrungen zuerst mal beim Tagschlaf.
PS: es braucht zu diesem Schlafphasenwechsel- Erwachen ein gewisses Alter (Reife). Viele finden es unverständlich, dass ihr Baby mit 3 Monaten fast durchschläft, aber mit 6 Monaten 2 stdl. um Hilfe anfrägt. Aber das ist völlig normal…

Durchschlafen ist von Natur aus nicht vorgesehen. Immer wenn die Schlaftiefe sich ändert, wacht das Gehirn kurz auf. Was...
29/01/2026

Durchschlafen ist von Natur aus nicht vorgesehen. Immer wenn die Schlaftiefe sich ändert, wacht das Gehirn kurz auf. Was dann passiert, hängt von Eltern und Baby ab. Eltern, die Weiterschlafen lehren, brauchen Geduld und Vertrauen, dass es dem Baby gut geht. Unsicherheit diesbezüglich führt oft dazu, dass Eltern Nahrung anbieten. Das Baby passt dann seine Kalorien über 24 Stunden an, was auf Dauer dann nachts tatsächlich Hunger bedeuten kann. Es ist ein multifaktorielles Problem: zum einen besteht der erlernte nächtliche Hunger, der aus Beruhigungs- und Weiterschlaferfordernissen entstanden ist und zum anderen fehlen dem Baby nachts eigene Weiterschlaf-Strategien, es ist auf Co-Regulation angewiesen. Wie Eltern co-regulieren, hängt auch von ihrer eigenen Müdigkeit ab. Geduldige Strategien wie „Weiterschlafsprache“ statt sofortiger Nahrung können helfen, das nächtliche Verhalten langfristig zu verändern.

Vorabendschlaf: Kleine Babys 0-3 Monate profitieren vom Vorabendschlaf. Das Problem ist, dass nachmittags und abends das...
24/01/2026

Vorabendschlaf: Kleine Babys 0-3 Monate profitieren vom Vorabendschlaf. Das Problem ist, dass nachmittags und abends das Nervensystem immer mehr strapaziert wird. Es bestehen oft Mischzustände zu hungrig zum Schlafen zu müde zum Essen, Schlafmangelzustände kumulieren und Reize können nicht mehr gut verarbeitet werden. Das bedeutet anstatt , dass langsam Ruhe einkehrt, kommt es zu einem zunehmend erregterem Nervensystem, welches das Einschlafen immer schwieriger macht. Schreiattacken oder lange Einschlafphasen sind die Folge. Der Ausweg daraus heißt Vorabendschlaf. Dieser ist wirklich schwierig, daher empfehle ich das Baby frühzeitig in die Trage zu packen, bevor das Kind schreit oder sich aufregt. So ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass noch das letzte Schläfchen des Tages gelingt. Es sollte nicht zu lange sein (30-120 min), damit der Vorabendschlaf nicht mit dem Nachtschlaf verwechselt wird.
In der letzten Wachzeit ist es sinnvoll das Baby nicht mehr zu aktivieren. Es wird bettfertig gemacht, das Licht gedimmt und nach passender Wachzeit 1,5-2 Stunden schläft das Baby bei seiner letzten Mahlzeit ein oder es wird „runtergekuschelt“ und kommt mit Einschlafroutine zum Schlafen.
Wer regelmäßig seinen Vorabendschlaf genießt,
der schläft und schreit nicht

22/01/2026

Einschlafen ist komplex. Es braucht ein Verständnis dafür, dass Schlaf eine wirklich komplizierte Angelegenheit ist. Zumindest für jede 5. Familie, welche sich mit einer gewissen Neurodiversität auseinander setzen müssen.
Viele Faktoren beeinflussen das Nervensystem und die vermeintlich schnellen Lösungen, (zB Federwiege, tiefe Kniebeugen) können zwar manchmal helfen, sind aber nicht immer nachhaltig.
Gut wäre es zu verstehen, dass es Ein- und Abstimmungsprozesse zwischen Elternteil und Kind sind. Diese Prozesse sind von den beteiligten Nervensystemen abhängig und es ist eure Chance, wenn ihr auf euer eigenes Nervensystem Einfluss nehmen könnt und euch zB durch ruhiges bewusstes Atmen selber soweit beruhigen könnt, dass es auf das Baby wirken kann.
Das muss eingeübt und positiv verknüpft werden. Es geht nicht darum, dass das Kind möglichst schnell einschläft, sondern ruhig und entspannt, mit passender, altersentsprechender Co-Regulation. Natürlich gelingt das nicht immer, aber es sollte das Ziel sein. Und ja, bevor das kleine Baby zB 6 Wochen mehrere Stunden nicht schläft, darf der Schlaf auch verordnet (zB in der Trage) werden.
Ganz besonders am Vorabend ist es wichtig noch mal das Nervensystem zu beruhigen, bevor 1,5-2 Std (altersabhängig) später die Nacht beginnt. Dieser Vorabendschlaf in der Trage ist der Gamechanger für den Abend.

20/01/2026
18/01/2026

Dieses Ablegen ist für die ganz Kleinen gedacht, die ganz sensibel bei jeder Bewegung erwachen. Natürlich gehören die „Frischlinge“ am liebsten in die Nähe der Eltern und Körperkontakt ist ganz wichtig. Aber zusätzlich zum Stillschlaf und zum Trageschlaf ist es klug seinem Baby zu zeigen, dass es auch möglich ist in der Waagerechten, im Liegen, im Bettchen zu schlafen. Eltern schaffen Gewohnheiten, und Babys entwickeln Erwartungen. Aber damit es ganz klar wird, es funktioniert nur wenn die Kinder das Ablegen ohne Schreien, ganz zufrieden erleben. Dann wird es mit der Zeit völlig normal. So kann man die Kleinen auch in den Kinderwagen bekommen und zwar schlafend - nicht wach. Darüberhinaus ist es bei Geschwisterkindern auch mal sinnvoll, das Kleine aus dem Blickfeld des „Größeren“ zu nehmen und das Erstgeborene ganz ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen. Natürlich tagsüber, zB. am Vormittag, nicht in der Reizüberflutung am Abend und natürlich nicht bei schlechter Befindlichkeit in der „Hunger-Müde-Durst-Krise“. Probiert es in guten Situationen, denn denkt dran eure Babys werden immer schwerer.

Mischzustände existieren vor allem in den ersten Wochen. Alles ist neu, man weiß oft gar nicht, wenn das Kind an der Bru...
15/01/2026

Mischzustände existieren vor allem in den ersten Wochen. Alles ist neu, man weiß oft gar nicht, wenn das Kind an der Brust ist, um welchen Zustand es sich handelt, vor allem in den Übergängen: trinkt es- nuckelt es - ist es wach - döst es oder schläft es? Übrigens weiß das das Baby auch nicht so genau. Es passiert einfach und oft klappt es so, dass alle Beteiligten zufrieden sind.
Manchmal klappt es aber auch nicht und es können sich die unklaren Zustände zu Teufelskreisen aufschaukeln, die dann in Schreiattacken enden.
Um dann mehr Licht ins Dunkle zu bringen empfehle ich euch einige Tage mal ein 24 Stunden Protokoll zu führen. Das findet ihr auf meiner Website im Downloadbereich als pdf.
Dann müsst ihr euch entscheiden: schläft es oder nuckel es und ist wach. Dadurch bekommt ihr einen besseren Überblick, was euer Baby wirklich erlebt und könnt es ggfs. anpassen. Wer sich auskennt fühlt sich sicherer…

Mischzustände existieren vor allem in den ersten Wochen. Alles ist neu, man weiß oft gar nicht, wenn das Kind an der Bru...
15/01/2026

Mischzustände existieren vor allem in den ersten Wochen. Alles ist neu, man weiß oft gar nicht, wenn das Kind an der Brust ist, um welchen Zustand es sich handelt, vor allem in den Übergängen: trinkt es- nuckelt es - ist es wach - döst es oder schläft es? Übrigens weiß das das Baby auch nicht so genau. Es passiert einfach und oft klappt es so, dass alle Beteiligten zufrieden sind.
Manchmal klappt es aber auch nicht und es können sich die unklaren Zustände zu Teufelskreisen aufschaukeln, die dann in Schreiattacken enden.
Um dann mehr Licht ins Dunkle zu bringen empfehle ich euch einige Tage mal ein 24 Stunden Protokoll zu führen. Das findet ihr hier:
https://dr-dotzauer.de/wp-content/uploads/2022/04/Schlafprotokoll.pdf
da müsst ihr euch entscheiden: schläft es oder nuckel es und ist wach. Dadurch bekommt ihr einen besseren Überblick, was euer Baby wirklich erlebt und könnt es ggfs. anpassen. Wer sich auskennt fühlt sich sicherer…

14/01/2026

Das sanfte, gemeinsame Ablegen mit der Bezugsperson gewährleistet eine gewisse Stabilität, sodass das Baby nicht aus seinem Gleichgewicht kommt. Es hat die vertraute Nähe, findet Stütze und Halt in seiner Liegeposition im Bett und kann so leichter am Schlafen bleiben oder vollends einschlafen.
Ist euer Baby im Tiefschlaf zB Nachts, könnt ihr die Rückenrolle entfernen und es vorsichtig in die Rückenlage rutschen lassen.
Beachtet bitte die SIDS-Empfehlungen und schaut, dass es nicht zu einer Atembehinderung kommen kann und natürlich geht das auch nicht in einem Wasserbett.
Wenn ihr das einige Zeit miteinander übt, gelingt das Ablegen auch an anderen Orten leichter. ZB das Kinderbett, oder auch der Kinderwagen. Gerade wenn es noch Geschwister gibt, ist das schlafende Ablegen im Kinderwagen sehr hilfreich! Nehmt trotzdem vorsichtshalber die Trage mit…

Schlafen und Wachen hängen miteinander zusammen. Die Zusammenhänge wie genau Schlaf und Wachsein organisiert wird, ist v...
12/01/2026

Schlafen und Wachen hängen miteinander zusammen. Die Zusammenhänge wie genau Schlaf und Wachsein organisiert wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und deshalb auch schwierig zu greifen. In jedem Fall ist Schlaf eine komplexe Leistung des Gehirns. Der Schlaf räumt sozusagen unser Gehirn auf. Leider ist zu Beginn des Lebens das Nervensystem extrem unreif und störanfällig. Das erklärt den „wackeligen“ und oft schwer herzustellenden Schlaf der kleinen Säuglinge.
Gut ist es wenigstens günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. Also sich über altersgemäße Wachzeiten auszukennen und versuchen diese ungefähr einzuhalten. Es gibt auch individuelle Unterschiede - Viel- und Wenigschläfer. Wenn dein Kind gut durch den Tag kommt, gut gelaunt ist, normal essen kann und auch den Abend meistert, hat es höchstwahrscheinlich ausreichend Schlaf. Ist es dauernd grantig, schreckhaft und schwierig muss man sich den Schlaf (und natürlich die Nahrung) genauer ansehen. Zur besseren Übersicht könnt ihr auf meiner Website ein 24-Stunden-Protokoll finden (im Download- Bereich).
Ladet es runter und füllt es einige Tage aus, dann seht ihr besser, was euer Baby so erlebt und ob das altersgemäß ist.

11/01/2026

Weiterschlafen ist die Antwort auf Zwischenerwachen. Das Geheimnis liegt darin, dass die Schlafstimmung aufrecht erhalten bleibt und nicht ganz andere Gehirnareale aktiviert werden. Der Schlüssel dazu ist ein weiteres Geheimnis, das kaum einer kennt, ich nenne es „Bitte wenden“. Ich meine damit eine Lageveränderung, (zB von einer Seitenlage in die andere, oder Hochnehmen und nur das Köpfchen wenden), also ein Umlagern des Babys, bevor es richtig wach wird. Das „neue“ gemütliche gute Körpergefühl hilft beim Schlafphasen verbinden.
Das kleine Baby kann sich nicht selbst gemütlicher hinlegen und kann auch noch nicht sagen: „Hallo Eltern - legt mich bitte anders hin“ sondern es adressiert sich an die Eltern mit universellem „Aufwachmeckern“ - wie typischerweise darauf geantwortet wird, entscheidet über künftige kindliche Erwartungen.
Ob das Umlagern klappt, hängt oft mit dem Timeing zusammen und ist Übungssache. In jedem Fall ist es wertvoll dies miteinander zu üben.

Adresse

Krailling
82152

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dr. Daniela Dotzauer erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Dr. Daniela Dotzauer senden:

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Kategorie