Hospiz Stiftung Krefeld

Hospiz Stiftung Krefeld Die Hospiz Stiftung Krefeld ist Trägerin des stationären Hospiz‘ am Blumenplatz für 13 Hospizgäste Dies schließt auch das Sterben im eigenen Zuhause mit ein.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar - bis zuletzt.”

Die Hospiz Stiftung Krefeld ist Trägerin des stationären Hospiz‘ am Blumenplatz für 13 Hospizgäste, der Koordinationsstelle für hospizliche Beratung im ambulanten und stationären Bereich und des Ehrenamtlichen Hospizdienstes. Außerdem wurde unter Federführung der Hospiz Stiftung Krefeld im Januar 2006 das Palliativ Netzwerk Krefeld gegründet

. Hospiz am Blumenplatz

Aufnahme im Hospiz am Blumenplatz finden Menschen, die unheilbar erkrankt sind und deren Lebenszeit dadurch begrenzt ist - unabhängig von Religion, Nationalität, Weltanschauung und finanziellen Verhältnissen. Die Gäste werden als selbstverantwortliche und mündige Personen geachtet und weitestmöglich von körperlichen Beschwerden und Schmerzen befreit. Sie können trotz des nahenden Lebensendes ihre individuellen Interessen verfolgen, Anteil am täglichen Leben haben und manche Lebenswünsche können noch erfüllt werden. Gäste und ihre Angehörigen finden hilfsbereite und verständnisvolle Begleitung. Den größten Teil des Pflegesatzes übernehmen die gesetzlichen Kostenträger und die Hospiz Stiftung Krefeld. Darüber hinaus gehende Angebote für die Gäste können zum großen Teil über Spenden abgedeckt werden. Hospizliche Beratung

Ziel der Beratung ist die Unterstützung der an einer unheilbar und weit fortgeschrittenen Erkrankung Betroffenen und ihrer Familien/Bezugspersonen. Dadurch soll den Betroffenen ermöglicht werden, solange wie gewünscht und möglich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung zu verbleiben. Hierzu wird im Rahmen der ambulanten „Hospizlichen Betreuung" der Hospiz Stiftung Krefeld eine kostenlose und unverbindliche Beratung angeboten. Im telefonischen oder persönlichen Gespräch wird gemeinsam geschaut, welche Unterstützungsmöglichkeiten schon vorhanden sind und welche vielleicht noch zu ergänzen wären. Ehrenamtlicher Hospizdienst

Die Begleitung wird im häuslichen und/oder stationären Umfeld durch Ehrenamtliche durchgeführt, die in einer Ausbildung für diese Aufgabe qualifiziert wurden. Trauerbegleitung

Angehörige sind Mitbetroffene: Sie müssen den oft schwierigen Prozess des Abschiednehmens und des Verlustes bewältigen und ihre Lebenswelt neu ordnen. Deshalb gehört zum ganzheitlichen Ansatz der Hospizarbeit auch das Angebot einer Trauerbegleitung. Für Fragen wenden Sie sich bitte an:
Hospiz Stiftung Krefeld
Jägerstraße 84
47798 Krefeld

Telefon: 02151 / 93 133 0
E-Mail: info@hospiz-krefeld.de
Internet: www.hospiz-krefeld.de

04/04/2026
Ein Tag, der die Schmerzen verdrängte: den letzten Wunsch erfüllenDieser Tag hat Hospiz-Gast Gabriele Hoffmann kurzzeiti...
27/03/2026

Ein Tag, der die Schmerzen verdrängte: den letzten Wunsch erfüllen

Dieser Tag hat Hospiz-Gast Gabriele Hoffmann kurzzeitig alle Schmerzen ihrer schweren Krebs-Erkrankung verdrängen lassen: In einer Gemeinschaftsleistung vieler ist es dem Team im Hospiz am Blumenplatz gelungen, ihr noch ihren dritten Lebenswunsch zu erfüllen – einmal am Lenkrad eines typisch amerikanischen Trucks à la „Convoy“ zu sitzen und die Hupe betätigen zu dürfen.
Schon in ihrer Schulzeit – als ein Lehrer über seine Lebenswünsche gesprochen hatte - habe sie selbst drei Lebenswünsche entwickelt, schildert Gabriele Hoffmann: Bereits erfüllt sind die Wünsche, einmal die Kettenbrücke in Budapest beleuchtet bei Nacht zu sehen und einmal in einem Taxi nach Paris zu fahren – lange vor dem NDW-Hit von Felix de luxe. Der Film „Convoy“ erzähle davon, dass man „fast alles schaffen könne, wenn man zusammenhält“, schildert Gabriele Hoffmann ihre Gedanken zu ihrem dritten Wunsch: „Ich bin der Rubber Duck und habe in der Krankheit jetzt meinen eigenen Konvoi – meinen Mann, die Familie und unsere Freunde, die Ärzte und ihre Teams und jetzt hier im Hospiz diese wunderbaren, herzlichen Menschen wie beispielsweise Brigitte Fuß, die mir heute so kompetent und freundlich zur Seite steht“.
Die weitere Geschichte: Von ihrem Lebenswunsch hatte Alexander Henes (Gesamtleiter Hospiz) erfahren und dann viele Dinge in Bewegung gesetzt: Er erzählte Christian Pasch, der sich auch immer wieder im Hospiz engagiert, von dem Wunsch des Gastes. Der wiederum wusste aus seiner beruflichen Tätigkeit, dass die Firma SKS World – unter anderem Exklusiv-Spediteur Europe für Harley-Davidson USA© - auf ihrem Firmengelände bei Montabaur einen solchen „AMI-Truck“ aus dem Film „The Ice Road“ (2021) stehen hat. Dieser ist mittlerweile umlackiert, trägt aber auch noch die Kratzspuren der Spikes aus seiner Hollywood-Zeit auf den Trittstufen. Pasch gelang es, über „drei Ecken“ einen Kontakt zum Firmenchef Kevin Kießling herzustellen und dieser wiederum war sofort bereit, zu helfen. Letztlich fuhren Hospiz-Leiter Henes und Pflegerin Brigitte Fuß mit Gabriele Hoffmann und ihrem Mann Rüdiger zu einem Besuch nach Mogendorf. Dort hatte die SKS-World Firmenleitung eine tolle Überraschung vorbereitet: Der Mechaniker Thorsten Götsch wollte mit der Besucherin eine Runde fahren. Gabriele Hoffmann gelang es trotz ihrer Schmerzen und Beeinträchtigungen durch die Krankheit, in das Fahrerhaus zu klettern und konnte die Fahrt richtig genießen. „Mich fasziniert die Kraft des 19 Meter langen Lkw mit 510 PS. Die Zugmaschine ist mehr als doppelt so hoch, im Vergleich zu meiner Größe. Auch der Fahrer war so froh, dass er mir meinen Wunsch erfüllen konnte“, fasst sie die Erfahrungen zusammen. Als besonderes Geschenk gab es noch ein Miniatur-Modell des Trucks für die Besucherin. Auch für Kevin Kießling war der Tag besonders, denn er kennt sich etwas in der Hospiz-Thematik aus: „Es gibt einem etwas, wenn man einen solchen Herzenswunsch erfüllen kann“, meint er.
Nach rund zwei Stunden Aufenthalt machte sich der kleine „Konvoi Hoffmann“ wieder zurück auf den Weg nach Krefeld – aber dann wurde es anstrengend: Als Adrenalin und Glücksgefühle langsam abebbten, kehrten die Schmerzen der Erkrankung voll zurück – und Gabriele Hoffmann spürte jedes Schlagloch auf der Straße. Trotzdem war jeder Moment des Tages hervorragend schön, betont die Schwerkranke: „Alle haben so gut für meinen Mann und mich gesorgt – das fängt an bei Iwona Banczyk aus der Hauswirtschaft, die uns liebevoll Verpflegung für den Tag vorbereitet hat. Toll war auch die Überraschung, die am Ende des Tages noch auf mich wartete: Das Team hat mir eine silberne Rubber Duck-Kühlerfigur geschenkt!“
„Es ist Teil unserer Haltung im Hospiz, dass wir unseren Gästen möglichst noch ihre Herzenswünsche zu erfüllen. Solche Dinge finanzieren wir über die Spenden, die wir aus der Bürgerschaft und von Unternehmen erhalten“, so Henes. Ebenso sei es immer wieder berührend, wie hilfsbereit und ideenreich Menschen seien, wenn sie zu einem bestimmten Anliegen angesprochen werden, „selbst, wenn sie bisher eigentlich noch nicht so mit dem Thema Hospiz vertraut waren.“ Dem stimme Gabriele Hoffmann zu: „Ich möchte mich herzlich bei dem Hospizleiter Alexander Henes und der Geschäftsleitung der SKS GmbH in Mogendorf bedanken!“

(Bild: Hospiz Stiftung Krefeld)

Ein Engel für jeden GastSie geben vielen Gästen Zuversicht und Halt: Mit diesen kleinen Bronze-Engeln begrüßt Elisabeth ...
10/03/2026

Ein Engel für jeden Gast

Sie geben vielen Gästen Zuversicht und Halt: Mit diesen kleinen Bronze-Engeln begrüßt Elisabeth Bastians, Koordinatorin der Seelsorge, jeden Gast, der bei uns im Hospiz einzieht, persönlich.
Unsere Erfahrung ist, dass sich viele sehr darüber freuen. Ein Engel ist für viele unserer Gäste und Angehörigen ein Symbol für Hoffnung, Liebe und Schutz. Oft wird er als Handschmeichler genutzt, da seine Schwere und die Wärme, die er nach kurzer Zeit ausstrahlt, Ruhe vermitteln.

Der Engel wurde von dem Bildhauer Christoph Fischbach gestaltet und wird in den Kunstwerkstätten der Benediktiner-Abtei Maria Laach hergestellt.

Manchmal nehmen unsere Gäste die Figur mit ins Grab, manchmal bleibt sie aber auch als Erinnerung bei den Angehörigen, die unseren Gast begleitet haben.

(Bild: Hospiz Stiftung Krefeld)

Hospiz-Arbeit geht nicht ohne viele engagierte Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen und Arbeitsfeldern. Wir möcht...
04/03/2026

Hospiz-Arbeit geht nicht ohne viele engagierte Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen und Arbeitsfeldern.
Wir möchten Ihnen in Abständen Menschen aus unserem Team vorstellen, die sich liebevoll und sorgfältig um das Wohlergehen unserer Gäste und ihrer Angehörigen kümmern – zum Beispiel heute Erika Rieß, die seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig ist.

Erika Rieß (75 Jahre) ist seit 2008 als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospiz tätig. Sie absolvierte den Befähigungskurs, der damals beide Bereiche – die stationäre und die ambulante Begleitung umfasste. Auf ihre Motivation angesprochen, sagt sie, das Thema Sterbebegleitung habe sie damals interessiert. Durch die VHS, die Interessierten die Möglichkeit bot, das ganz neu errichtete Haus am Blumenplatz zu besuchen und sich zu informieren, habe sie sich entschlossen, den Befähigungskurs zu absolvieren. Es sei eine Entscheidung „aus dem Bauch heraus" gewesen, die sie nie bereut habe.
Viele beeindruckende Gespräche und Lebensgeschichten, die ihr die Gäste anvertrauten, bleiben in Erinnerung. Die eigene Endlichkeit werde einem immer mehr bewusst, vor allem, wenn man auf Gäste treffe, die jünger seien als man selbst.
Seit längerer Zeit ist sie nur noch im stationären Hospiz tätig. Hier sei die Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden sehr gut, diese seien stets für Fragen offen. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Ehrenamtlichen habe sie in vielen Jahren schätzen gelernt.

(Bild&Text: Elke Kaiser)

Mutmach-Seminar zum Thema TrauerTrauer nicht tabuisieren, sondern sie zuzulassen und darüber zu sprechen – das ist das Z...
20/02/2026

Mutmach-Seminar zum Thema Trauer

Trauer nicht tabuisieren, sondern sie zuzulassen und darüber zu sprechen – das ist das Ziel eines neuen „Mutmach-Seminars“, das die Hospiz Stiftung Krefeld jetzt anbietet. Dabei geht es darum, zu erklären, wie man Menschen, die um einen geliebten Menschen trauern, empathisch begegnet, erklärt Elisabeth Bastians (Koordinatorin Seelsorge): „Sätze wie ‚Du findest sicher einen neuen Partner‘ oder ‚das Leben geht weiter‘ sind in der Situation oft eher verletzend. Manchmal erlebt ein Mensch in Trauer auch, dass andere ihn/sie aus Hilflosigkeit meiden“.
Im Seminar geht es um Ansätze zur Ansprache – auch mit dem Eingeständnis „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll“ – und um Handlungen: Wie macht man den ersten Schritt, wie hört man zu…? Es ist keine Selbsthilfegruppe für Trauernde, sondern es soll Menschen in ihrem alltäglichen Leben stärken, damit Trauernde nicht allein gelassen werden, sondern ihnen mit Achtsamkeit, Empathie, Wertschätzung und Verständnis begegnet wird.
Es findet statt am 13. März 2026 (14 bis 18 Uhr), im Hospiz am Blumenplatz, Jägerstr. 84. Der Kostenbeitrag sind 15 Euro. Infos und Anmeldungen bei Elisabeth Bastians bis zum 28. Februar, unter Tel.: 02151 / 93 133-0

(Bild: Hospiz Stiftung Krefeld / Martin Stelte)

Wir wünschen allen einen fröhlichen und friedlichen Rosenmontag!Wenn die Jecken heute auf den Krefelder Straßen unterweg...
16/02/2026

Wir wünschen allen einen fröhlichen und friedlichen Rosenmontag!

Wenn die Jecken heute auf den Krefelder Straßen unterwegs sind, feiern auch wir im Hospiz am Blumenplatz mit unseren Gästen und deren Angehörigen.
Viele Gäste haben früher, als sie noch nicht erkrankt waren, den Krefelder Karneval mitgelebt – teils aktiv in den Gesellschaften und Garden, teils als Zuschauer bei den Sitzungen oder Zügen am Straßenrand. Die Erinnerung an diese Tage, an die Tradition und das Heimatgefühl ist für sie ein wichtiger Teil – und diese Lebensfreude soll sie auch bei uns begleiten.
„Wir feiern das Leben – bis zum Schluss!“ – im stationären Hospiz und im Büro des ambulanten Hospiz und Palliativberatungsdienstes an der Carl-Wilhelm-Straße: Dort können wir den Rosenmontagszug unmittelbar live erleben – nicht nur im Fernsehen verfolgen.
Karnevalslieder, Berliner, Luftschlangen, Pappnase und ganz viel Freude – das ist das Motto dieses Tages für alle im Hospiz.
Helau!

am Blumenplatz

# Krefelder Karneval

Ein gelungener Karnevals-Nachmittag im HospizViele Gäste konnten mit ihren Angehörigen mitfeiern: Beim traditionellen Ka...
15/02/2026

Ein gelungener Karnevals-Nachmittag im Hospiz

Viele Gäste konnten mit ihren Angehörigen mitfeiern: Beim traditionellen Karnevalsnachmittag im Hospiz am Blumenplatz war in diesem Jahr viel los. Im geschmückten Seminarraum schunkelten Gäste, Angehörige, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende und viele weitere Besucher über mehrere Stunden, dazu gab es kulinarisch Karneval: Berliner Ballen, Quarkbällchen sowie nicht-alkoholische und alkoholische Kaltgetränke, letztere dank der Unterstützung der Brauerei Königshof. Der Haus- und Hofmusiker des Festkomitees Kölner Karneval, Andreas Jurek, unterhielt alle bestens mit Karnevalsliedern der vergangenen Jahrzehnte – und es gab viel jecke Prominenz aus ganz Krefeld.
Das Oppumer Prinzenpaar Achim I. und Gudrun I. kam im zweiten Jahr seiner Regentschaft wieder zu Besuch und verbrachte den ganzen Nachmittag mit den Feiernden. Auch das Krefelder Prinzenpaar, Prinz Uli I. (Küsters) und Prinzessin Steffi III. (Ridder), kam mit Adjutanten und Teilen des Kabinetts und unterhielt alle mit seinem Auftritt unter dem Motto „gemeinsam jeck“. Prinz und Prinzessin verteilten Orden und besuchten auch einen Gast in seinem Zimmer, der nicht zur Feier kommen konnte. „Er hat sich das aber sehr gewünscht und es ist schön, dass das geklappt hat“, so Alexander Henes (Gesamtleiter Hospiz).
Ganz kurzfristig und besonders wegen eines Gastes kam die Hülser Trina der KKG Nette Stölle Jonges, Regina I. mit Verstärkung. Sie brachte den Breetlook-Aspekt in den Nachmittag und begeisterte damit nicht nur die Familie mit Hülser Wurzeln, sondern das gesamte Publikum. Die Uerdinger Karnevalisten waren – wenn auch derzeit ohne Prinzenpaar – mit den Garden aus der KG Op de Höh und der Braunschweiger Narrenzunft sowie Mariechen Verena Hamacher aus der Bürgerwehr gekommen. Sie beeindruckten mit ihren schwungvollen Tanzvorführungen das ganze Publikum, das begeistert mitklatschte.
Außerdem waren Mitglieder verschiedenster Krefelder Karnevalsgesellschaften gekommen – man sah Federhaubenträger, Rosa Jecken, Mitglieder der KG Du und Ich, Prinzengardisten… „Es ist jedes Jahr wieder schön zu sehen, dass unsere Gäste von den Karnevalisten nicht vergessen werden. Viele haben ja früher die Züge in den Stadtteilen besucht, Für sie ist es schön, auch in der letzten Lebensphase mitmachen zu können“, so Henes. Alle im Hospiz seien dankbar, dass die Karnevalisten einen so schönen Nachmittag für die Gäste gestaltet haben.

(Bilder: Hospiz Stiftung Krefeld)

Karnevalisten spenden mehr als 4200 Euro für das HospizDiese vier Zahlen lösten eine große Freude aus: Organisator Herbe...
05/02/2026

Karnevalisten spenden mehr als 4200 Euro für das Hospiz

Diese vier Zahlen lösten eine große Freude aus: Organisator Herbert Müller konnte beim diesjährigen „karnevalistischen Frühschoppen zum Mitsingen“ in der Brauerei Gleumes beim offiziellen Ende um 16 Uhr 4235 Euro als Spende an die Hospiz Stiftung Krefeld und Alexander Henes (Gesamtleiter Hospiz) übergeben. Dank „aufrunden“ im Nachgang stieg das offizielle Ergebnis noch auf 4250 Euro – die bislang höchste Spendensumme.
Herbert Müller hat den Frühschoppen 2017 erstmals ins Leben gerufen, „es war eine kleine, verrückte Idee“, beschreibt er. Wie in den Vorjahren war auch 2026 die Veranstaltung schnell ausverkauft. Der „musikalische Leiter“ – der Haus- und Hofmusiker des Festkomitees Kölner Karneval Andreas Jurek - begleitete die Jecken von 11 bis 16 Uhr durch ein buntes Programm. Selbstlos und unter Verzicht auf Gage stellte sich auch der Sänger und Gitarrist „Tea Jäy" (Tobias Janssen) in den Dienst der guten Sache und brachte sich mit einem stimmungsvollen musikalischen Intermezzo ins Programm ein. Auch das amtierende Krefelder Prinzenpaar, Prinz Uli I. (Küsters) und Prinzessin Steffi III. (Ridder), besuchte mit seinem Gefolge die Feiernden und sorgte mit seinem Aufzug für beste Stimmung im Saal.
Insgesamt sind im Laufe der Jahre trotz dreimaliger Corona-Pause mittlerweile mehr als 18 000 Euro für die Hospiz Stiftung Krefeld zusammengekommen
Für Andreas Jurek war die Veranstaltung auch in diesem Jahr etwas Besonderes in seinem Terminkalender: „Wir haben einen Herbert Müller, der alles gegeben hat und wir haben das Hospiz in Krefeld. Das füreinander da sein hält die Menschen zusammen“, meinte er. Hospizleiter Henes war dankbar für die verlässliche Unterstützung: „Das zeigt, dass das Brauchtum in Krefeld immer mit viel Herz und Engagement für die Mitmenschen verbunden ist. Karneval hat im Hospiz auch eine Bedeutung: Wir feiern jedes Jahr mit den Gästen, die es möchten, ihren Angehörigen und unseren Mitarbeitenden einen schönen Nachmittag.“
Herbert Müller freute sich sehr über das Ergebnis: „Es ist schön, dass es wieder eine so hohe Summe geworden ist – auch dank der Spenden, die noch im Nachgang gekommen sind.“

(Bilder: Hospiz Stiftung Krefeld)

Herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag!Liebe Andrea Berg,wir gratulieren unserer Gründungs-Schirmherrin herzlich zum ...
28/01/2026

Herzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag!

Liebe Andrea Berg,
wir gratulieren unserer Gründungs-Schirmherrin herzlich zum 60. Geburtstag und wünschen Ihnen mit Ihrer Familie einen wunderschönen Tag!
Danke für all‘ die Jahre treuer Unterstützung unserer Arbeit, für Ihre Besuche bei uns im Hospiz und die Gespräche mit unseren Gästen und deren Angehörigen.
Das ist uns eine wichtige Hilfe!
Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße vom ganzen Team im Hospiz am Blumenplatz

(Bild: Besuch beim Jubiläum der Hospiz Stiftung Krefeld / Archiv)

Adresse

Jägerstraße 84
Krefeld
47798

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Die Hospiz Stiftung Krefeld ist Trägerin des stationären Hospiz‘ am Blumenplatz für 13 Hospizgäste, der Koordinationsstelle für hospizliche Beratung im ambulanten und stationären Bereich und des Ehrenamtlichen Hospizdienstes. Außerdem wurde unter Federführung der Hospiz Stiftung Krefeld im Januar 2006 das Palliativ Netzwerk Krefeld gegründet.

Aufnahme im Hospiz am Blumenplatz finden Menschen, die unheilbar erkrankt sind und deren Lebenszeit dadurch begrenzt ist - unabhängig von Religion, Nationalität, Weltanschauung und finanziellen Verhältnissen.

Die Gäste werden als selbstverantwortliche und mündige Personen geachtet und weitestmöglich von körperlichen Beschwerden und Schmerzen befreit. Sie können trotz des nahenden Lebensendes ihre individuellen Interessen verfolgen, Anteil am täglichen Leben haben und manche Lebenswünsche können noch erfüllt werden. Gäste und ihre Angehörigen finden hilfsbereite und verständnisvolle Begleitung.

Den größten Teil des Pflegesatzes übernehmen die gesetzlichen Kostenträger und die Hospiz Stiftung Krefeld. Darüber hinaus gehende Angebote für die Gäste können zum großen Teil über Spenden abgedeckt werden.