20/04/2026
Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei Verfahren: der Schamlippenverkleinerung und der Schamlippenvergrößerung. Beide Methoden verfolgen unterschiedliche Ziele und werden individuell auf den Körper abgestimmt.
Am häufigsten wird eine Verkleinerung der inneren Schamlippen durchgeführt. Dabei korrigiere ich überschüssiges oder erschlafftes Gewebe und modelliere die Labien so, dass ein harmonisches, natürliches Ergebnis entsteht. Neben der Ästhetik spielt hier vor allem auch der funktionale Aspekt eine wichtige Rolle – viele Patientinnen berichten von mehr Komfort im Alltag und beim Sport.
Die Vergrößerung der äußeren Schamlippen kommt vor allem bei Volumenverlust oder schwach ausgeprägtem Gewebe in Frage. Hier arbeite ich entweder mit körpereigenem Fett oder mit Hyaluronsäure.
Der Eigenfetttransfer bietet eine langfristige und besonders natürliche Lösung. Hyaluron hingegen ist minimalinvasiv, muss jedoch in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden.
Zusätzlich können weitere Korrekturen sinnvoll sein, wie zum Beispiel die Straffung des Klitorismantels oder eine Verlagerung der Klitoris. Auch Kombinationen verschiedener Methoden sind möglich.
Wichtig ist: Es gibt keine Standardlösung.
Jeder Eingriff sollte individuell geplant werden – basierend auf Eurer Anatomie, Euren Wünschen und den medizinischen Möglichkeiten.
Deshalb ist die persönliche Beratung ein entscheidender Schritt. In einem vertraulichen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Methode für Euch sinnvoll ist und welche Ergebnisse realistisch erreicht werden können.
Wenn Ihr Euch mit dem Thema beschäftigt oder Fragen habt:
Ein offenes Beratungsgespräch ist immer der erste Schritt.