13/04/2026
Der transvaginale Ultraschall wird in Deutschland seit Jahren zu Unrecht pauschal kritisiert.
Wer diese Untersuchung allein auf ein generelles Krebs-Screening reduziert, greift medizinisch zu kurz. In der gynäkologischen Praxis ist sie vor allem eines: ein wichtiges diagnostisches Instrument! Veränderungen an Eierstöcken, Zysten oder Endometriose lassen sich durch eine reine Tastuntersuchung oft erst spät erkennen. Der Ultraschall ermöglicht dagegen eine frühzeitige, präzise und risikoarme Beurteilung – häufig gerade, um unnötige Operationen zu vermeiden.
Ihr Medplus-Praxisteam
Stichwort: Vaginale Sonografie
Eine wichtige Erweiterung der gynäkologischen Routineuntersuchung ist die transvaginale Sonografie von Uterus und Eierstöcken, also die Ultraschalluntersuchung von Gebärmutter, Eierstöcken und der Harnblase.
Sie ist einerseits natürlich eine wichtige Art der Krebsfrüherkennung, erlaubt uns als Ärzt*innen aber auch das Monitoring der Eierstockfunktion, die Untersuchung auf Zysten und die Einschätzung zu Risikofaktoren des unerfüllten Kinderwunsches und möglichen Fehlgeburten. Wichtig zu erwähnen ist aber auch, dass dieser Ultraschall eine Endometriose schon im frühen Stadium erkennen lässt, die sonst lange Zeit unentdeckt bleiben würde. Viele Frauen hätten sich gewünscht, dass man Sie früher als solche erkannt hätte.
Gerne beraten wir Sie im Gespräch ausführlich zu diesen Themen.
Ihr Medplus-Praxisteam