14/04/2026
❗️Ein ganzer Tag im Zeichen der Ersten Hilfe❗️
Für 26 Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) im DRK Kressbronn wurde das Wissen der Gruppenstunden am Wochenende zur Praxis.
Die 24-Stunden-Übung bot realitätsnahe Szenarien, die den Nachwuchs-Rettern alles abverlangten.
Nachdem die Jugendlichen ihr Lager in der Nonnenbachschule bezogen hatten, startete der Alarm-Marathon.
Per Funkmeldeempfänger wurde zu insgesamt 13 Einsätzen gerufen.
Das Spektrum war breit: Neben klassischen Notfällen wie Bewusstlosigkeit oder Verbrennungen forderten Rettungen im Gelände die jungen Helfer. So musste etwa eine Patientin nach einem Knochenbruch im Wald fachgerecht versorgt und per Trage abtransportiert werden.
Zusammenarbeit über Ortsgrenzen hinweg
Ein Highlight war die Suche nach einem vermissten Kind in einem Obstbaugebiet.
Hier erhielt das JRK moderne Unterstützung: Die Drohneneinheit der Feuerwehr Eriskirch suchte das Areal aus der Luft ab.
Auch die Kooperation mit der Jugendfeuerwehr Langenargen wurde intensiv geprobt. Bei einem simulierten Verkehrsunfall trainierten die Jugendlichen das „Hand in Hand“-Arbeiten – eine essenzielle Erfahrung für spätere Realeinsätze.
Belastungsprobe am Abend
Besonders fordernd wurde es beim Stichwort „Verkehrsunfall mit Personengruppe“. Alle vier Fahrzeuge rückten aus, um sechs Patienten mit teils schweren Verletzungen wie Kopfplatzwunden oder Kreislaufstillstand zu versorgen.
Unter hohem Zeitdruck mussten die Jugendlichen Prioritäten setzen und Ruhe bewahren.
Teamgeist und Reflexion
Hinter den Kulissen sorgte die Bereitschaft des Vereins für den Ablauf, mimte Patienten oder schminkte täuschend echte Wunden. Nach jedem Einsatz halfen Nachbesprechungen dabei, Abläufe zu festigen.
Das Fazit der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus:
„Mir hat besonders gefallen, dass wir bei den Einsätzen gut als Team zusammengearbeitet haben“, resümiert Noah. Sein Teamkollege Henry ergänzt: „Das gemeinsame Arbeiten und die vielfältigen Einsätze waren wieder super!“
Ein Dank des JRK gilt der Nonnenbachschule Kressbronn sowie den Feuerwehren aus Eriskirch und Langenargen für die großartige Unterstützung.