KU Gesundheitsmanagement

KU Gesundheitsmanagement Das Fachmagazin für Entscheider im Gesundheitswesen Erscheinungsweise: Die KU Gesundheitsmanagement erscheint zwölf Mal jährlich.

Die KU Gesundheitsmanagement ist eine der führenden Fachzeitschriften für das Management in Gesundheitsunternehmen, vor allem in Krankenhäusern. Zu ihren Lesern gehören Führungskräfte im kaufmännischen Bereich, aber auch Ärztliche Direktoren, Pflegedirektoren sowie die mittlere Führungsebene – Controller, IT-Leiter, technische Leiter. Charakteristisch ist neben der breiten Themenpalette – von aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung und Rechtsprechung über Finanzierungsfragen, Qualitätssicherung, Prozess- und Organisationsentwicklung, Personalmanagement und Förderung von Innovationen – die Behandlung einer komplexen Fragestellung in einem Titelthema, das den Schwerpunkt jedes Heftes bildet. Dabei gelingt es der Redaktion immer wieder, Themen aufzuspüren und frühzeitig zu behandeln, die morgen die Branche bewegen werden. Qualitätsmanagement, Finanzmanagement, das Problem der alten Patienten und auch das Organisationsmanagement gehören dazu. KU special: Ergänzend und noch umfangreicher behandelt werden besonders interessante Themen mehrmals jährlich in kostenlos für Abonnenten beiliegenden Specials. Sonderhefte: Weitere Themen wie Integrierte Versorgung, Demografie und Green Hospital werden ausführlich in Sonderheften behandelt, ebenso gesetzliche Grundlagen wie Fallpauschalenkataloge und Deutsche Kodierrichtlinien.

HC&S wird verstärkt von Anna Wilke: Krankenhausmanagerin Anna Wilke wechselt mit sofortiger Wirkung ins Team von HC&SDüs...
10/04/2026

HC&S wird verstärkt von Anna Wilke: Krankenhausmanagerin Anna Wilke wechselt mit sofortiger Wirkung ins Team von HC&S

Düsseldorf. Die HC&S AG baut ihr Team weiter aus: Anna Wilke wechselt mit sofortiger Wirkung zu HC&S. Die erfahrene Krankenhausmanagerin wird künftig Mandate als Interimsmanagerin für Medizincontrolling und Patientenmanagement übernehmen.

Ihr erstes Mandat führt Anna Wilke unmittelbar als Interimsabteilungsleiterin Medizincontrolling in ein Krankenhaus der Maximalversorgung im Süden Deutschlands. Anna Wilke verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Krankenhausmanagement. Zuletzt war sie als Projektleiterin Leistungsabrechnung und Medizincontrolling bei den Knappschaft Kliniken tätig. Dort verantwortete sie unter anderem Projekte zur Zentralisierung der Leistungsabrechnung sowie zur Weiterentwicklung der Abrechnungsstrategie für Wahlleistungen im Klinikverbund. Zuvor leitete sie mehrere Jahre das Patientenmanagement der Ludgerus-Kliniken Münster, wo sie die Prozesse im Patienten- und Erlösmanagement steuerte, an Budgetverhandlungen mitwirkte und eine Abteilung mit mehr als 40 Mitarbeitern führte. Weitere berufliche Stationen führten sie unter anderem in das Kosten- und Erlösmanagement des St. Franziskus-Hospitals Münster sowie zu den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach.

„Krankenhäuser stehen wirtschaftlich und organisatorisch unter enormem Druck. Gerade im Medizincontrolling und im Patientenmanagement entscheidet sich, ob Leistung, Qualität und Erlöse zusammenpassen. Ich freue mich sehr, meine Erfahrung künftig als Interimsmanagerin bei HC&S einzubringen und Krankenhäuser in herausfordernden Situationen operativ zu unterstützen“, sagt Anna Wilke.

HC&S-CEO Dr. Nicolas Krämer begrüßt den Neuzugang ausdrücklich: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Anna Wilke eine ausgewiesene Expertin für Medizincontrolling und Patientenmanagement für HC&S gewinnen konnten. Mit ihr erschließen wir als Klinikretter nun auch das Interimsmanagement im Medizincontrolling und Patientenmanagement. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten entscheidet ein starkes Medizincontrolling und Patientenmanagement über Transparenz, Steuerungsfähigkeit und Erlösstabilität eines Krankenhauses.“

Mit dem Zugang von Anna Wilke stärkt HC&S seine Kompetenz in zentralen Steuerungsbereichen der Krankenhausorganisation. Gerade im Medizincontrolling, im MD-Management sowie in der Optimierung der Patientenprozesse steigt der Bedarf an kurzfristig verfügbaren, operativ erfahrenen Führungskräften.

Quelle: HC&S AG

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HC&S: Anna Wilke wird künftig Mandate als Interimsmanagerin für Medizincontrolling und Patientenmanagement übernehmen.

Raphael Lüdenbach neuer Pflegedirektor: Kliniken Köln begrüßen neuen Pflegedirektor Raphael LüdenbachKöln. Die Kliniken ...
10/04/2026

Raphael Lüdenbach neuer Pflegedirektor: Kliniken Köln begrüßen neuen Pflegedirektor Raphael Lüdenbach

Köln. Die Kliniken der Stadt Köln haben seit dem 1. April 2026 einen neuen Pflegedirektor: Raphael Lüdenbach hat offiziell seine Tätigkeit aufgenommen. Bereits am 30. Januar 2026 hatte der Aufsichtsrat der Kliniken Köln der Personalie einstimmig zugestimmt. In einem Auswahlverfahren setzte sich Lüdenbach erfolgreich gegen zahlreiche qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber durch. Als Pflegedirektor ist er zugleich Mitglied der Geschäftsleitung der Kliniken Köln. Am ersten Arbeitstag wurde der 49-jährige von Geschäftsführer Daniel Dellmann und der bisherigen kommissarischen Pflegedirektorin Sylvia Salscheider begrüßt.

Raphael Lüdenbach bringt umfassende Erfahrung in leitenden Positionen im Pflegebereich mit. Seit 2021 war er Pflegedirektor bei der Klinikum Oberberg GmbH und verantwortete dort mehrere Standorte, darunter das Kreiskrankenhaus Gummersbach, das Kreiskrankenhaus Waldbröl sowie spezialisierte Einrichtungen im Bereich psychische Gesundheit. Zuvor war er unter anderem als Pflegedirektor des St. Marien-Hospitals Köln und der Helios Klinik Attendorn tätig. Der ausgebildete Krankenpfleger verfügt über einen Masterabschluss im Pflegemanagement und einen Bachelorabschluss der Pflegewissenschaften.

Auch Raphael Lüdenbach blickt mit großer Motivation auf seine neue Aufgabe: „Die Kliniken Köln stehen für eine hochwertige und patientenorientierte Versorgung. Besonders der entstehende Gesundheitscampus am Standort Merheim bietet die außergewöhnliche Chance, Pflege, Medizin und weitere Berufsgruppen in einem Klinikum der Maximalversorgung noch enger zu vernetzen und zukunftsfähig aufzustellen. Ich freue sehr mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aktiv mitzugestalten.“

Prof. Dr. Axel Goßmann betont die strategische Bedeutung der Position. „Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin ist entscheidend für die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Mit Raphael Lüdenbach sehen wir uns hier hervorragend aufgestellt.“

Die Kliniken Köln heißen Raphael Lüdenbach herzlich willkommen und freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Quelle: Kliniken der Stadt Köln gGmbH

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Raphael Lüdenbach ist neuer Pflegedirektor an den Kliniken der Stadt Köln und hat seit dem 1. April offiziell seine Tätigkeit aufgenommen.

Bayern: Betriebskostenfinanzierung unter Bundesdurchschnitt: Betriebskostenfinanzierung der Kliniken in Bayern bleibt we...
09/04/2026

Bayern: Betriebskostenfinanzierung unter Bundesdurchschnitt: Betriebskostenfinanzierung der Kliniken in Bayern bleibt weiterhin hinter Bundesdurchschnitt zurück

München. Den Kliniken in Bayern stehen weiterhin pro Behandlungsfall weniger Mittel zur Verfügung als im bundesweiten Vergleich. Dies macht die Kluft zwischen dem bayerischen Landesbasisfallwert und dem aktuell für 2026 veröffentlichten Bundesbasisfallwert deutlich.

Der Basisfallwert ist die zentrale Rechengröße für die Vergütung von Krankenhausleistungen über Fallpauschalen (DRGs). Während der Bundesbasisfallwert den rechnerischen Durchschnitt aller Bundesländer darstellt, wird der Landesbasisfallwert für Bayern jährlich zwischen der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) und den Krankenkassen in Bayern vereinbart. Allerdings verhindern seit Jahren bundesrechtliche Vorgaben, dass für Bayerns Kliniken die Lücke zum bundesweiten Durchschnittswert fair geschlossen werden kann.

Zum Vergleich

Am 31. März 2026 wurde der Bundesbasisfallwert für das laufende Jahr in Höhe von 4.570,64 Euro mitgeteilt. Dagegen liegt der für Bayern geltende Wert, an dem sich alle Krankenhausleistungen (sogenannte Fallpauschalen) orientieren mit 4.562,26 Euro um insgesamt 8,38 Euro je Behandlung darunter, ohne dass es dafür eine fachliche Begründung gäbe.

Im Gegenteil macht der Geschäftsführer der BKG, Roland Engehausen, deutlich: „Weiterhin liegt der Erlös je stationäre Behandlung in Bayern unter dem Bundesdurchschnitt, obwohl im wirtschaftsstarken Freistaat die Kostenstrukturen sowohl im Personal- als auch Sachkostenbereich höher liegen.“

Der BKG-Geschäftsführer ergänzt: „Die Kliniken stehen bundesweit wirtschaftlich unter Druck. Diese zusätzliche Unterdeckung in Bayern bedeutet eine noch höhere Defizitbelastung im zweistelligen Millionenbereich gegenüber dem Bundesdurchschnitt, die die Krankenhausträger zu verkraften haben. Wäre der Erlös je stationäre Behandlung in Bayern auf dem bundesweit höchsten Niveau von Rheinland-Pfalz, stünden den Kliniken in Bayern sogar rund 300 Mio. Euro zusätzlich für die Versorgung zur Verfügung.“

Die BKG fordert eine grundlegende Bereinigung der historisch entwickelten Landesbasisfallwerte mit Berücksichtigung der jeweils unterschiedlichen Kostenstrukturen in den Bundesländern. „Die seit vielen Jahren bestehende Ungerechtigkeit für Kliniken in Bayern bei der Betriebskostenfinanzierung kann im aktuellen gesetzlichen Rahmen durch die Vertragspartner nicht gelöst werden. Um die erfolgreiche Umsetzung der Krankenhausreform nicht zu gefährden, ist der Bundesgesetzgeber gefordert, die historisch gewachsene Ungerechtigkeit zu beseitigen“, fordert Engehausen.

Hinweis

Bei der Vorstellung des diesjährigen Bayerischen Krankenhaustrends am 14. April im Münchener Presseclub wird u. a. die aktuelle Finanzentwicklung der Krankenhäuser in Bayern vorgestellt.

Zum Hintergrund

Der Basisfallwert ist ein jeweils einheitlicher Preis für Klinikleistungen, der jährlich von den 16 verschiedenen Landesverbänden der Krankenkassen und den Landeskrankenhausgesellschaften für ihr jeweiliges Bundesland verhandelt wird. Er dient als Berechnungsgrundlage für die Höhe der Erlöse einzelner Fallpauschalen, sog. Diagnosis Related Groups (DRG).

Jede Fallpauschale wiederum ist mit einem bestimmten Wert, dem sogenannten Relativgewicht, versehen. Um den Preis für eine solche Fallpauschale zu bestimmen wird diese Gewichtung mit dem landesweit einheitlichen Basisfallwert multipliziert.

Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft veröffentlichten diese Woche den rechnerisch bundesweiten Basisfallwert gemäß § 10 Abs. 9 KHEntgG für das Jahr 2026. Dazu werden die einzelnen Landesbasisfallwerte mit der Summe der effektiven vorab festgelegten Bewertungsrelationen gewichtet. Die jeweiligen Landesbasisfallwerte müssen sich innerhalb eines festgelegten Basisfallwertkorridors bewegen.

Für 2026 ist im Laufe des Jahres bundesweit noch die Vereinbarung einer anteiligen Tariferhöhungsrate zu erwarten, die jedoch keine Auswirkung auf die Abstände der Landesbasisfallwerte hat.

Quelle: Bayerische Krankenhausgesellschaft e. V.

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Bayern: Den bayerischen Kliniken stehen weiterhin pro Behandlungsfall weniger Mittel zur Verfügung als im bundesweiten Vergleich.

Krankenhaus Geesthacht: Turnaround und nächste Modernisierungsphase: Sanierung in fünf Monaten, neue Versorgungsstruktur...
09/04/2026

Krankenhaus Geesthacht: Turnaround und nächste Modernisierungsphase: Sanierung in fünf Monaten, neue Versorgungsstruktur gestartet

Düsseldorf/Geesthacht. Das Amtsgericht Schwarzenbek hat mit Beschluss vom 31. März 2026 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung über das Krankenhaus Geesthacht aufgehoben. Damit ist die Phase der rechtlichen und wirtschaftlichen Stabilisierung abgeschlossen und die Medizin steht wieder im Vordergrund.

Der erreichte Turnaround ist das Ergebnis eines eng verzahnten Sanierungsteams, das in kurzer Zeit eine tragfähige Lösung unter den Bedingungen der Krankenhausstrukturreform erarbeitet und umgesetzt hat. Zu diesem Sanierungsteam gehören Prof. Dr. Lars Timm (Vorstand, HC&S AG) in seiner Rolle als Sanierungsgeschäftsführer, Captain Thomas Pötzsch als Gesellschafter und Geschäftsführer (CTP BIZ GmbH) sowie Thomas Mulansky (Mulansky + Kollegen) als Generalhandlungsbevollmächtigter, Christian Beck als Teil der Eigenverwaltung (Beck Insolvenzverwaltung), Maximilian Schwärecke als Interimssprecher, (SOLOVIA GmbH) und der gerichtlich bestellte Sachwalter Andreas Romey (ECKERT Rechtsanwälte).

„Dass ein Verfahren in Eigenverwaltung binnen fünf Monaten aufgehoben werden kann, ist nur möglich, wenn alle Beteiligten inhaltlich und operativ konsequent zusammenarbeiten“, sagt Prof. Dr. Lars Timm. „Der Erfolg liegt beim gesamten Team: Es ist gelungen, Stabilität zu schaffen und mit den Voraussetzungen der Krankenhausreform das Fundament dafür zu legen, dass der Standort in einer spezialisierten Struktur verlässlich weiterarbeiten kann.“

Zukunftsfähige Struktur – Umsetzung im Betrieb

Im Zuge der Neuausrichtung wird das Leistungsangebot am Standort auf die Bereiche Geriatrie, Innere Medizin und Psychiatrie konzentriert. Diese Fokussierung ist Teil einer Versorgungslogik, die Spezialisierung und Vernetzung stärker betont.

„Die Reform ist kein abstraktes Gesetz – sie zwingt Häuser zu klaren Entscheidungen im Betrieb“, resümiert HC&S Vorstandsvorsitzender Dr. Nicolas Krämer. „In Geesthacht wurde in kurzer Zeit ein belastbares Strukturmodell aufgesetzt, das Versorgung, Wirtschaftlichkeit und Weiterentwicklung zusammenführt. Der nächste Schritt ist nun, diese Struktur weiter zu stabilisieren und die Modernisierung des Standorts konsequent voranzutreiben. Wir wünschen unserem Prof. Timm und dem Haus dabei weiterhin den größten Erfolg.“

HC&S bleibt in der Implementierung – Fokus: Verstetigung und Modernisierung

Timm wird den Standort in der nächsten Phase weiterhin begleiten – mit Schwerpunkt auf Implementierung, Prozessstabilisierung und Strukturverstetigung. Parallel werden Maßnahmen zur Modernisierung des Hauses angestoßen, um die neue Struktur dauerhaft leistungsfähig zu verankern.

Quelle: RA Maximilian Schwärecke, SOLOVIA GmbH

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Krankenhaus Geesthacht: Turnaround und nächste Modernisierungsphase, Sanierung in fünf Monaten, neue Versorgungsstruktur gestartet.

Michael Hoffmann verlässt Kliniken Nordoberpfalz: Kliniken Nordoberpfalz setzen positive wirtschaftliche Entwicklung for...
08/04/2026

Michael Hoffmann verlässt Kliniken Nordoberpfalz: Kliniken Nordoberpfalz setzen positive wirtschaftliche Entwicklung fort

Weiden. In einer nach wie vor herausfordernden Gesamtlage für die deutschen Krankenhäuser setzen die Kliniken Nordoberpfalz (KNO) ihre positive wirtschaftliche Entwicklung fort. Dies zeigt unter anderem das vorläufige Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2025. Die Prüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft findet aktuell noch statt. Zentrale Erkenntnisse ließen sich daraus jedoch bereits ableiten, erläuterte KNO-Vorstand Michael Hoffmann in der Aufsichtsratssitzung am 26. März. So erwirtschaftete der kommunale Klinikverbund 2025 einen vorläufigen Jahresüberschuss von ca. 816.000 Euro. 2024 lag das Ergebnis noch bei -11,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan ist das Ergebnis um 3,2 Millionen Euro besser. Positiv wirkten einige nicht notwendige Rückzahlungen zum Beispiel von erhaltenen Energiehilfen oder ungeplanten Zuschlägen, wie dem befristeten Rechnungszuschlag der Bundesregierung.

„Der operative Geschäftsverlauf ist sicherlich noch nicht dort, wo wir ihn gerne hätten, insbesondere was die Entwicklung der stationären Leistungen angeht“, sagt Hoffmann. „Trotzdem zeigt die Entwicklung, dass die Restrukturierung und die Veränderungen in Tirschenreuth, Erbendorf, Kemnath und Weiden sinnvoll und notwendig waren. Mein persönlicher Dank gilt hierbei unseren Trägern sowie all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche die Veränderungen mitgetragen haben. Sie sind es, die durch ihr tägliches Engagement dafür sorgen, dass wir auch weiterhin für die Menschen in der Region da sein können und zugleich unsere regionale Wettbewerbsfähigkeit erhalten.“

Keine absolute Entwarnung

Gleichzeitig weist Michael Hoffmann darauf hin, dass die Verbesserung des Jahresergebnisses noch nicht bedeutet, dass die KNO AG zukünftig finanziell auf eigenen Beinen stehen könne. Die weiterhin unzureichende Krankenhausfinanzierung auf Bundesebene bei gleichzeitiger Erhöhung der Strukturvorgaben macht weitere Unterstützungsleistungen der Träger wahrscheinlich.

Im Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG), das gerade den Bundesrat passiert hat, sieht Michael Hoffmann Licht und Schatten. „Es ist gut, dass sich Bund und Länder zur Gesundheitsversorgung geeinigt haben. Die Hängepartie der vergangenen Jahre war nicht einfach für Unternehmen wie die KNO AG, die trotz unklarer gesetzlicher Rahmenbedingungen trotzdem ihren Strukturwandel starten mussten. Zugleich steckt auch in der angepassten Reform noch sehr viel Bürokratie. Und die Praxistauglichkeit von neuen Elementen wie der Vorhaltevergütung wird sich erst noch zeigen müssen.“

Wie die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mitteilt, schreiben 80 Prozent der deutschen Krankenhäuser rote Zahlen.

Für Michael Hoffmann war es die letzte Aufsichtsratssitzung für die Kliniken Nordoberpfalz. Er verlässt das Unternehmen im Juni 2026 nach insgesamt 7 Jahren zunächst als Sanierungsberater und dann als Vorstand. Aufsichtsratsvorsitzender
Jens Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Weiden, dankte ihm für sein Engagement in den vergangenen Jahren im Namen des Aufsichtsrats. „Michael Hoffmann ist der Kliniken Nordoberpfalz AG in sehr bewegenden und schwierigen Zeiten zur Seite gestanden. Er hat das Unternehmen stabilisiert und auf einen guten Weg in die Zukunft geführt.“

Quelle: KNO AG

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KNO-Vorstand Michael Hoffmann: Kliniken Nordoberpfalz setzen positive wirtschaftliche Entwicklung trotz Herausforderungen fort.

FinanzKommission Gesundheit: Empfehlungen: Universitätsklinika erwarten nachhaltige Lösungen für Versorgungssicherheit u...
08/04/2026

FinanzKommission Gesundheit: Empfehlungen: Universitätsklinika erwarten nachhaltige Lösungen für Versorgungssicherheit und Innovationskraft

Berlin. Anlässlich der von der FinanzKommission Gesundheit vorgelegten Empfehlungen betonen die Universitätsklinika die Notwendigkeit, Effizienz, Qualität und Innovationsfähigkeit im deutschen Gesundheitssystem zu sichern. Es ist wichtig, kurz-, mittel- und langfristige Perspektiven sorgfältig abzuwägen, um gezielt Maßnahmen zu ergreifen, die bedarfsnotwendige Kliniken sichern und gleichzeitig zukünftige Schwerpunkte strategisch setzen. Bei der Auswahl und Umsetzung der Empfehlungen wird Mut erforderlich sein, Prioritäten klar zu definieren und tragfähige Strukturen für eine zukünftig stabile Versorgung – auch in Krisen – zu gewährleisten.

Der Kostendruck auf das deutsche Gesundheitssystem ist unübersehbar und stellt alle Akteure vor die Herausforderung, Effizienz zu steigern, ohne die Qualität und Leistungsfähigkeit der Versorgung aus den Augen zu verlieren. Aus Sicht der Universitätsklinika gilt es, kurzfristige Einsparungen mit langfristigen Strategien zu verbinden, um die Stabilität der Kliniken zu sichern, die auch künftig eine verlässliche Versorgung gewährleisten sollen. Die pauschalen Sparvorschläge für den Krankenhaussektor stellen Universitätsklinika vor besondere Herausforderungen: Sie sind Garant eines einzigartigen Versorgungsangebots, Treiber von Innovationen und zentral für die Ausbildung und Qualifikation des medizinischen Nachwuchses und vieler anderer Gesundheitsberufe. Gleichzeitig nehmen sie eine koordinierende Rolle in der Versorgung ein – so wie es das Krankenhausreformanpassungsgesetz nochmals betont und wie es für eine krisenfeste und resiliente Versorgung dringend erforderlich ist.

„Die dramatisch wachsende Finanzierungslücke unterstreicht den Reformdruck – darf aber nicht zu pauschalen Kürzungen führen. Bei der gesetzlichen Umsetzung der Vorschläge ist entscheidend, Prioritäten zu setzen und Strukturen zu stärken, die für die zukünftige Versorgung besonders relevant sind. Wir müssen bereit sein, bei veränderten Anforderungen oder Rahmenbedingungen Anpassungen vorzunehmen, um insbesondere hochrelevante Versorgungstrukturen handlungsfähig zu halten“, so Prof. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).

Bewertung der FinanzKommission

Die FinanzKommission stellt in ihrem Bericht zutreffend fest, dass die Universitätsklinika systematisch unterfinanziert sind – eine Bewertung, zu der auch der Sachverständigenrat Gesundheit in der Vergangenheit gekommen ist und für die bislang nachweislich keine nachhaltigen Lösungen gefunden wurden. Bei der gesetzgeberischen Umsetzung der Vorschläge muss die langfristige Perspektive bedacht werden. Strukturwandel und krisenresiliente Versorgung lassen keine weitere wirtschaftliche Schwächung der Universitätsklinika zu. Eine gezielte Ausrichtung von Maßnahmen ist entscheidend für die strategische Zukunftssicherung der Gesundheitsversorgung. An strukturellen Veränderungen führt kein Weg vorbei. Nur wenn alle Akteure im Gesundheitssystem ihre Rolle anerkennen, sinnvoll aufeinander abstimmen und koordinieren, können wir eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung in Deutschland sichern.

Die jetzt ins Auge gefassten Einsparmaßnahmen zur kurzfristigen Stabilisierung sind lediglich Symptombekämpfung. Mittel- und langfristig geht es darum, die strukturellen Ursachen der bestehenden Probleme zu beheben. Von diesen sind auch die Universitätsklinika betroffen, die eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsversorgung spielen und die in Krisensituationen wie Pandemien oder im Bündnisfall gefordert sein werden. Deshalb ist es wichtig, dass es neben dem Sparpaket eine Perspektive für die kommenden Jahre gibt. Insbesondere für die Kliniken, die im Reformprozess gestärkt werden sollen, müssen konkrete und verlässliche Aussichten auf verlässliche Strukturen und wirtschaftliche Stabilität geschaffen werden. Hierzu gehört eine nachhaltige wirtschaftliche Sicherung durch eine sachgerechte Refinanzierung von Kostensteigerungen – sowohl infolge tariflicher Entwicklungen als auch bei den Sachkosten, die derzeit unter anderem aufgrund der geopolitischen Lage drohen.

Pflegebudget im Visier

Dass auch das Pflegebudget mit der Selbstkostendeckung ins Visier genommen wird, ist nachvollziehbar. Der politisch gewollte Stellenaufbau in der Pflege ist erfolgt. Jetzt gilt es, Effizienz und Qualifikationsmix so auszubalancieren, dass eine dauerhaft für alle Beteiligten tragfähige Lösung entsteht. Anstelle der vorgeschlagenen kurzfristigen Rückführung der Pflegekosten ins DRG-System käme auch eine Fortschreibung auf dem bisherigen Niveau des jeweiligen Krankenhauses in Frage, um der bisherigen Ausgabendynamik entgegenzuwirken.

„Wir brauchen eine Pflegefinanzierung, die sowohl Versorgungsqualität garantiert als auch Innovationen fördert. Reformen dürfen nicht zu starren Vorgaben oder neuen Bürokratiefallen führen, sondern müssen die jeweils besonderen Anforderungen der Kliniken berücksichtigen“, so Jens Bussmann, Generalsekretär des VUD. „Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Neuausrichtung des Umgangs mit neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erscheinen vielversprechend. Universitätsklinika eignen sich als Innovationszentren, da sie für Qualität, Patientensicherheit und wissenschaftlicher Validität stehen. Das aktuell laufende Modellvorhaben zur Genomsequenzierung ist ein Paradebeispiel hierfür.“

Quelle: Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V.

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FinanzKommission Gesundheit: Universitätsklinika erwarten nachhaltige Lösungen für Versorgungssicherheit und Innovationskraft.

IS-H: Upgrade nach Maß: Die Ablösung des Krankenhausmoduls IS-H stellt deutsche Kliniken vor eine der größten IT-Herausf...
07/04/2026

IS-H: Upgrade nach Maß: Die Ablösung des Krankenhausmoduls IS-H stellt deutsche Kliniken vor eine der größten IT-Herausforderungen der letzten Jahre. Dedalus HealthCare bietet mit ORBIS eine zukunftssichere Alternative, die sich bereits in über 900 Kliniken bewährt hat. Im Interview erläutert Peter Rau, Senior Key Account Manager Universitätsklinika, wie Dedalus die IS-H-Ablösung strategisch begleitet und warum ORBIS als Nachfolger Maßstäbe setzt.

Herr Rau, hat Dedalus HealthCare bereits Aufträge zur Ablösung von IS-H erhalten?
Peter Rau: Wir haben bereits mehrere konkrete Projektaufträge erhalten. Zu den Auftraggebern zählen beispielsweise die Universitätsklinik Erlangen, das Universitätsklinikum Köln und das Klinikum Nürnberg, aber auch weitere Einrichtungen, die sich aktuell in verschiedenen Phasen befinden – von der Konzeptentwicklung bis hin zur Implementierung. Wir haben bereits eine beachtliche Zahl an Migrationsprojekten initiiert und uns als Partner für die Ablösung von IS-H etabliert.

Wie hat sich Dedalus HealthCare auf die Herausforderungen einer IS-H-Ablösung vorbereitet?
P. Rau: Wir haben bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein strukturiertes Maßnahmenpaket entwickelt, das alle wesentlichen Aspekte der Umstellung abdeckt. Ein zentrales Element ist das Transformationsprogramm Adunatio, mit dem ein standardisiertes Vorgehen für sämtliche Projektphasen – von der Initialisierung bis zum Hypercare – sichergestellt ist. Parallel dazu investieren wir konsequent in die technologische Weiterentwicklung unseres KIS, etwa durch die Integration von FHIR-Schnittstellen und eine sichere Archivierung historischer Daten. Zusätzlich haben wir unseren Servicebereich ausgebaut, um unsere Kunden während des gesamten Migrationsprozesses eng und lösungsorientiert zu begleiten.

Warum ist ORBIS der beste Nachfolger für IS-H?
P. Rau: ORBIS deckt sämtliche Prozesse ab, die bisher durch IS-H unterstützt wurden – von der Patientenaufnahme bis hin zur Abrechnung. Mit dem Modul ORBIS IBIL steht zudem ein leistungsstarkes Abrechnungssystem bereit. Die modulare Architektur sorgt für eine hohe Interoperabilität, und die bewährte Anbindung an SAP-Systeme ermöglicht eine effiziente und sichere Datenverarbeitung – selbst bei sehr großen Datenmengen. Hinzu kommt unsere langjährige Erfahrung im Bereich Krankenhausabrechnung: Die Lösungen werden seit über 30 Jahren erfolgreich in Kliniken aller Größen eingesetzt. Das alles macht ORBIS zu einer technologisch ausgereiften und zukunftssicheren Lösung sowie zu einem exzellenten Nachfolger für IS-H.

Wo liegen die Vorteile eines holistischen Systemansatzes für die Kliniken und die Anwender?
P. Rau: Der Vorteil liegt vor allem in der nahtlosen Integration sämtlicher klinischer und administrativer Prozesse auf einer gemeinsamen Plattform. Dadurch wird ein durchgängiger Informationsfluss gewährleistet, Schnittstellen werden reduziert und der IT-Betrieb spürbar vereinfacht. Für die Anwender bedeutet das eine einheitliche, intuitiv bedienbare Oberfläche, eine konsistente Dokumentation und eine stets hohe Datenqualität. Die Kliniken profitieren zusätzlich von erhöhter Transparenz und Effizienz in der Steuerung, während die Abhängigkeit von Drittanbietern deutlich sinkt.

Vielen Dank für die wichtigen Erläuterungen, Herr Rau.

Das Interview in voller Länge können Sie hier nachlesen.

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Dedalus HealthCare bietet mit ORBIS eine zukunftssichere Alternative zu IS-H. Das System überzeugt durch einen ganzheitlichen Ansatz, hohe Interoperabilität und eine modulare Architektur. Im Interview erläutert Peter Rau, Senior Key Account Manager Universitätsklinika, warum ORBIS als IS-H-Nachf...

DKG zu den Vorschlägen der GKV-Finanzkommission: Massive Kürzungen in Umbruchzeiten, Krankenhäuser werden doppelt belast...
07/04/2026

DKG zu den Vorschlägen der GKV-Finanzkommission: Massive Kürzungen in Umbruchzeiten, Krankenhäuser werden doppelt belastet

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) blickt mit großer Sorge auf die Vorschläge der GKV-Finanzkommission. Die geplanten Maßnahmen bedeuten pauschale Kürzungen, zusätzliche Bürokratie und die fehlende Refinanzierung von Tarifsteigerungen – und das in einer Phase tiefgreifender struktureller Veränderungen im Krankenhausbereich.

„Die Vorschläge stellen die Kliniken vor immense Herausforderungen, die viele Häuser nicht bewältigen können. Die stationäre Versorgung in Deutschland wird dadurch nachhaltig gefährdet“, erklärte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Prof. Dr. Henriette Neumeyer.

Auch ohne bereits alle Details abschließend bewerten zu können, zeichnen sich drei zentrale Problembereiche ab.

Krankenhäuser befinden sich vielerorts in einer dramatischen wirtschaftlichen Lage. Bereits im vergangenen Jahr haben sie mit rund 1,8 Milliarden Euro erheblich zu den Sparmaßnahmen beigetragen. Vor dem Hintergrund der anstehenden Krankenhausreform führen die Vorschläge der GKV-Kommission nun zu weiteren erheblichen Belastungen – insbesondere durch die geplante Begrenzung der Erlösentwicklung an die Steigerung der Gesamtlohnrate – und in den ersten drei Jahren sogar unter der Entwicklung.

DKG thematisiert Probleme

Die vorgesehene Deckelung der Einnahmen ist für viele Kliniken nicht darstellbar – vor allem, weil ihnen gleichzeitig keine realistischen Möglichkeiten zur Kostensenkung eingeräumt werden. Im Gegenteil: Die Vorschläge führen zu einem erheblichen Ausbau bürokratischer Anforderungen. Vorgesehen sind zusätzliche Prüfungen und ausgeweitete Kontrollbefugnisse des Medizinischen Dienstes, obwohl die Abrechnungsqualität der Krankenhäuser nachweislich hoch ist. Dies bindet Personal und verursacht Kosten, die an anderer Stelle dringend benötigt werden.

Besonders kritisch ist der Vorschlag, Tarifsteigerungen künftig nicht mehr vollständig zu refinanzieren. „Wir wollen gute Tariflöhne, wir wollen Tariftreue und ausreichend Personal in den Kliniken. Gleichzeitig sollen diese Kosten aber nicht gedeckt werden – das ist ein unhaltbarer Widerspruch. Diese Regelung gepaart mit den Vorschlägen zu Pflegebudget und der allgemeinen wirtschaftlichen Situation wird zwangsläufig dazu führen, dass Personal abgebaut werden muss. Wenn die Politik das will, muss sie es auch der Bevölkerung sagen.“, so Prof. Neumeyer.

Die DKG fordert dringend eine umfassende Auswirkungsanalyse aller Maßnahmen. „In der Einzelbetrachtung mag jede Maßnahme für sich genommen gering erscheinen. In der Summe jedoch drohen sie das Gesundheitssystem massiv zu destabilisieren“, warnte Neumeyer.

Deutliche Kritik äußert die DKG zudem an den Vorschlägen zur Ausgabenseite der Krankenkassen. Hier werde kaum Einsparpotenzial gesehen – etwa bei Parallelstrukturen in Wettbewerbsverbänden, Vorstandsvergütungen oder hohen Marketingausgaben. „Die Belastung sollte nicht nur auf die, welche jeden Tag in der Versorgung wirksam werden, verteilt werden. Auch die Verwaltung kann ihren Beitrag leisten und so ein Zeichen setzen.“, so die stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Die Diskussionen über die Ausgabenseite der GKV dürfen die Einnahmenseite nicht ausblenden. Es ist nicht akzeptabel, dass sich der Staat weiterhin seiner Verantwortung entzieht und nicht kostendeckende Beitragssätze für Transfergeldempfänger zahlt. Wir begrüßen sehr, dass die Kommission dieses Problem deutlich herausstellt und die Beitragsfinanzierung in tatsächlicher Höhe fordert. Nun ist die Bundesregierung gefordert, endlich für Klarheit und Verlässlichkeit zu sorgen. Richtig ist es auch, Zuzahlungen für die Patientinnen und Patienten moderat zu erhöhen. Im Krankenhaus ist die 10-Euro-Zuzahlung seit über 20 Jahren nicht erhöht worden. Diese auf 15 Euro zu erhöhen ist unter der Bedingung weiterhin geltender zeitlicher und sozialer Begrenzung ein akzeptabler Vorschlag. Sehr bedauerlich ist allerdings, dass die Kommission die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel nicht thematisiert. Positiv bewertet die DKG außerdem einzelne Ansätze zur Stärkung der Prävention.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)

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DKG blickt mit großer Sorge auf die Vorschläge der GKV-Finanzkommission: Kürzungen in Umbruchzeiten, Krankenhäuser werden doppelt belastet

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