18/02/2026
In der Zeit um Ostara (Ende März) verändert sich etwas sehr Konkretes.
Das Licht kommt früher. Die Luft wird weicher. Der Körper reagiert darauf, oft bevor der Kopf es einordnet.
Viele Frauen erleben in dieser Zeit ein inneres Sortieren. Dinge, die im Winter noch stimmig waren, fühlen sich plötzlich eng an. Gleichzeitig tauchen neue Gedanken auf, manchmal noch unsicher, manchmal überraschend klar.
Diese Phase eignet sich besonders für Frauenkreise, weil sie bereits in Bewegung ist. Man muss nichts künstlich erzeugen. Die Fragen sind da. Die Themen sind da. Die Bereitschaft, etwas anders zu machen, ist da.
Ein Kreis im Frühling schafft einen Rahmen für genau diesen Übergang. Er gibt Raum, laut auszusprechen, was sich verändern möchte. Er erlaubt, das Alte bewusst abzuschließen und das Neue behutsam zu benennen. In Gemeinschaft wird dieser Schritt oft greifbarer, weil man spürt, dass andere an ähnlichen Schwellen stehen.
Ostara, die Tagundnachtgleiche, markiert im Jahreskreis einen Moment des Gleichgewichts. Licht und Dunkel halten sich die Waage. Diese Qualität lässt sich in einem Kreis aufnehmen: innehalten, ausrichten, entscheiden, was mitgenommen wird und was nicht.
Ein Frauenkreis zu dieser Jahreszeit greift also nichts Künstliches auf. Er verstärkt einen natürlichen Prozess. Er hilft, ihn bewusst zu gestalten.
Und vielleicht ist es genau jetzt an der Zeit, selbst einen solchen Raum zu öffnen.
In der Fortbildung vom 28. Februar – 1. März lernst du, wie du solche Räume hältst.
Wie du einen Abend strukturierst.
Wie du Rituale anleitest, ohne dich zu verlieren.
Anmeldung über Link in Bio