Stadtarchiv Lüneburg

Stadtarchiv Lüneburg Das Stadtarchiv der Hansestadt Lüneburg.

Im Rahmen eines Seminars der Angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg erhielten 35 Studiere...
17/04/2026

Im Rahmen eines Seminars der Angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg erhielten 35 Studierende spannende Einblicke in die Praxis der Archivarbeit. Im Fokus stand die Archivierung von Street Art in Lüneburg als wichtiger Teil urbaner Kultur.
Bei einer Archivführung und Präsentation der im Archiv fotografisch erfassten Street Art wurde deutlich, wie lebendig Stadtgeschichte sein kann. Dr. Marie Hoop (Leuphana) und Claas Hoffmann (each one teach two e. V.) gaben dabei wertvolle Impulse und bereicherten die Diskussion.
Wir betrachten Street Art als Teil des städtischen Lebens und möchten sie auch in Zukunft sichtbar machen. Über die Fortschritte der Kooperation werden wir berichten.



© Stadtarchiv Lüneburg

Das von der KEK geförderte Projekt (siehe Post vom 12.12.2025) ist in vollem Gange: Nach Anlieferung des Verpackungsmate...
10/04/2026

Das von der KEK geförderte Projekt (siehe Post vom 12.12.2025) ist in vollem Gange: Nach Anlieferung des Verpackungsmaterials ging es direkt los (Bild 1). Unsere über 9.000 Urkunden im Kleinformat werden mitsamt Siegel mit Schwämmen trockengereinigt (Bild 2). Anschließend werden sie mit durchsichtigen Mylarstreifen in die Verpackung montiert und die Siegel werden mithilfe von „Siegelbananen“ stabilisiert (Bild 3).
Über die Projektförderung freuen wir uns sehr und hoffen, dass wir weiterhin so gut vorankommen.

Rätsel gelöst! Hier nun die Auflösung. Der Urheber ist, wenn nicht anders angegeben, Otto Puffahrt.Bild 1 oben: Grapengi...
07/04/2026

Rätsel gelöst! Hier nun die Auflösung. Der Urheber ist, wenn nicht anders angegeben, Otto Puffahrt.

Bild 1 oben: Grapengießerstraße im Juni 1991 mit der Feinkosthandlung Oltmanns
Bild 1 unten: Wallstraße 2, St.-Ursula-Schule, Februar 1991

Bild 2: Bäcker-8-Passage, Große Bäckerstraße, Mai 1988


Bild 3 oben: Dahlenburger Landstraße 18, ehemalige Tankstelle und Auto-Waschstraße, August 1986
Bild 3 unten: Imbiss, Bardowicker Straße, 1997

Bild 4 oben: Hallenbad von Süden, März 1989
Bild 4 unten: Gewerbepark Feldstraße/Berliner Straße (heute Willy-Brandt-Straße), Juni 1972. Urheber: Willehard Abraham

Bild 5: Freitreppe der Nordlandhalle, um 1973. Urheber: N. N.

Zu Ostern haben wir mal wieder ein Bilderrätsel für euch. Die Auflösung gibt’s nach den Feiertagen. Wir wünschen frohe O...
03/04/2026

Zu Ostern haben wir mal wieder ein Bilderrätsel für euch. Die Auflösung gibt’s nach den Feiertagen. Wir wünschen frohe Ostern und viel Spaß beim Rätseln!

Vom Spielzeuggeschäft zum StadtarchivDiese Woche hatten wir Besuch von den Kindern der ÜMI (Übermittagsbetreuung) der He...
27/03/2026

Vom Spielzeuggeschäft zum Stadtarchiv

Diese Woche hatten wir Besuch von den Kindern der ÜMI (Übermittagsbetreuung) der Heiligengeistschule. In den Ferien beschäftigen sie sich mit dem Projekt „Wohnen in Lüneburg – arm und reich in der Renaissance”.

Bevor sie zu uns kamen, haben sie sich das Wohnhaus der wohlhabenden Patrizierfamilien Töbing und Musseltin „Am Berge 37“ angeschaut, in dem sich heute ein Spielzeuggeschäft befindet. Wir haben ihnen alte Fotos des Hauses sowie die Familienwappen und alte Urkunden gezeigt. Letztere dokumentieren beispielsweise die Kosten für die Hochzeit von Hartwich Töbing und Magdalena Musseltin im Jahr 1588 sowie den vererbten Hausrat in einem Testament.



Foto: Sibylle Wickbold

Polizei in neuen FlitzernIm März 1949 wurde in Lüneburg ein neues Fahrzeug für die Verkehrspolizei vorgestellt. Während ...
20/03/2026

Polizei in neuen Flitzern

Im März 1949 wurde in Lüneburg ein neues Fahrzeug für die Verkehrspolizei vorgestellt. Während eines Pressetermins auf dem Hof des Polizeigebäudes „Beim Benedikt” präsentierten Polizisten einen grünen Volkswagen. Der Spezialaufbau wurde vom Karosseriewerk Hebmüller konstruiert. Der Viersitzer ist an den Seiten offen und wird durch ein Segeltuch „winddicht” gehalten. Mit einem rückklappbaren Verdeck lässt sich der Wagen leicht schließen.
Es war geplant, monatlich etwa 50 Polizeiwagen für die gesamten westlichen Besatzungszonen zu liefern.

In vielen Städten gab es seit jeher reitende und gehende Boten. So wurde in Lüneburg der Knappe Ludolf Santersleben im J...
13/03/2026

In vielen Städten gab es seit jeher reitende und gehende Boten. So wurde in Lüneburg der Knappe Ludolf Santersleben im Jahr 1388 als Vorsteher der Reitenden Diener vereidigt. Er erhielt einen Lohn von 100 Mark, 12 Ellen schönes Tuch sowie ein Haus und drei Pferde mit voller Verpflegung für sich und später auch für seine Witwe. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts verfügte der Rat stets über bis zu zehn Reitende Diener, die sich selbst Stallbrüder nannten.
Ihre Aufgaben waren vielfältig: Sie begleiteten die Ratssendeboten zu wichtigen Versammlungen (Tagfahrten) und erledigten die „Heidebereitung“, um die Straßen und wertvolle Marktgüter zu sichern. Außerdem sollten sie die Umfuhr verhindern, also den illegalen Transport von Waren an der Stadt vorbei. Gelegentlich wurden sie von geistlichen und weltlichen hochgestellten Personen als Begleitschutz angefordert. Im 16. Jahrhundert legten die Reitenden Diener großen Wert darauf, als Hochzeitsbitter die Hochzeits-Einladungen zu überbringen und vornehme Tote zu Grabe zu tragen. Bei den alle 29 Jahre stattfindenden Weidebeziehungen begleiteten drei Reitende Diener den Wagen des Rates.
Ihre Bezahlung erfolgte durch den Sodmeister, einen städtischen Beamten, der ab und zu auch Musterungen vornahm. Ihre Dienstkleidung bestand aus krausen Röcken, langen Stiefeln und Mützen samt Harnisch. Bewaffnet waren sie mit Gewehren. Statt eines Mietgeldes erhielten die Reitenden Diener seit Mitte des 16. Jahrhunderts Dienstwohnungen in den „Garlopenhäusern“, die bis heute in der Reitende-Diener-Straße an sie erinnern. Die Kriege an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert und die dadurch verursachte Geldnot führten um 1811 zur Auflösung dieser Schutztruppe.
Gastbeitrag von Dr. Uta Reinhardt


Bild 1: Dienstverpflichtung von Friedrich Tratzigern als Aufseher über die Stallbrüder der Stadt im Jahr 1600.
Bild 2: Auflistung der ausstehenden Besoldung für die Lüneburger Stallbrüder im Jahr 1640.
Bild 3: Reitende-Diener-Straße, um 1900. Foto: Wilhelm Heinemann
Bild 4/5: Ansicht und Grundrisse zu den „Garlopenhäusern“ in der Reitenden-Diener-Straße, 1930. Urheber: Fritz Havemann

Beim Tag der Archive durften wir im Stadtarchiv Lüneburg zahlreiche interessierte Gäste begrüßen – und sind begeistert v...
09/03/2026

Beim Tag der Archive durften wir im Stadtarchiv Lüneburg zahlreiche interessierte Gäste begrüßen – und sind begeistert von der großen Resonanz. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Wir eröffneten unsere Ausstellung „Alte Heimat, neue Heimat – Senkungen und Umbrüche“ mit historischen Dokumenten und Filmbeiträgen zu den Lüneburger Senkungserscheinungen und ihren Folgen für die Stadtgesellschaft. Bei Archivführungen stellten wir unsere Arbeit vor und beantworteten viele Fragen rund um das Sammeln, Bewerten, Bewahren, Digitalisieren und Erforschen von Geschichte. Auch unser Bücherflohmarkt fand großen Zuspruch.

Besonders berührt hat uns die Rückmeldung einer über 80-jährigen Besucherin. Sie sagte: „Wenn ich in meiner Jugend von Archiven und ihren Aufgaben gewusst hätte, wäre das mein Traumberuf gewesen.“

Ein schöneres Kompliment für unsere Arbeit können wir uns kaum vorstellen. Vielen Dank an alle, die diesen Tag mit uns erlebt haben!

Tag der offenen TürenDas Stadtarchiv lädt am Samstag, dem 7. März, zum Tag der Archive ein. Das Motto lautet in diesem J...
27/02/2026

Tag der offenen Türen

Das Stadtarchiv lädt am Samstag, dem 7. März, zum Tag der Archive ein. Das Motto lautet in diesem Jahr „Alte Heimat – neue Heimat“. Eine kleine Kabinettausstellung sowie Filme zum Lüneburger Senkungsgeschehen greifen das Thema auf.
Das Team des Stadtarchivs in der Wallstraße bietet von 10 bis 17 Uhr ein buntes Programm: Bei Führungen öffnen wir jeweils um 11, 13 und 15 Uhr die sonst für Außenstehende verschlossenen Magazintüren. Wir zeigen, wie Archivierung funktioniert und geben Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche, darunter die Restaurierungswerkstatt und die Digitalisierungsabteilung. Im Lesesaal informieren wir über die Recherchemöglichkeiten in der Archivdatenbank. Ein Bücherflohmarkt lädt außerdem zum Stöbern ein. Wir freuen uns auf euch!

Vierorten, ein Zugang zur westlichen Altstadt, hat sich in den letzten 80 Jahren aufgrund des Senkungsgeschehens grundle...
20/02/2026

Vierorten, ein Zugang zur westlichen Altstadt, hat sich in den letzten 80 Jahren aufgrund des Senkungsgeschehens grundlegend verändert. Zum Tag der Archive am 7. März veranschaulicht das Stadtarchiv diese Entwicklung in der Kabinettausstellung „Von Senkungen und Umbrüchen“. Hier ist schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:



Bild 1: Alltagsleben bei Vierorten mit Blick in die Straße Auf der Altstadt, um 1950. Foto: Stadtbauamt

Bild 2: Vierorten 1986: Parkplätze statt Wohnhäuser. Foto: Josef Makovec

Bild 3: Vierorten heute. Links, das 1990/91 erbaute gleichnamige Geschäftshaus. Foto: Stadtarchiv Lüneburg

Ja, auch dieser Winter wird einmal enden! Wir werden ganz bestimmt wieder im Kurpark sitzen und die Sonne genießen könne...
13/02/2026

Ja, auch dieser Winter wird einmal enden! Wir werden ganz bestimmt wieder im Kurpark sitzen und die Sonne genießen können. Also: haltet durch!



Foto: Otto Puffahrt

Papierfischchen sind mittlerweile vielen Archiven, Bibliotheken und Museen ein Begriff – und leider auch ein ernstzunehm...
06/02/2026

Papierfischchen sind mittlerweile vielen Archiven, Bibliotheken und Museen ein Begriff – und leider auch ein ernstzunehmendes Problem. Die kleinen Insekten ernähren sich von Zellulose und stellen damit eine Gefahr für unser schriftliches Kulturgut dar.
Auch wir sind betroffen und haben bereits vereinzelt Papierfischchen bei uns gesichtet. Um unsere Bestände bestmöglich zu schützen, arbeiten wir nach dem Prinzip des IPM – dem Integrierten Schädlingsmanagement. Dabei kontrollieren wir regelmäßig unsere Bestände und Räumlichkeiten mithilfe von Klebefallen.
Auf einer Fläche von 1.350 m² sind aktuell 47 Klebefallen im Einsatz – sowohl in den Magazinen als auch in Büroräumen. Neben dem Monitoring spielen Hygiene in allen Räumen sowie ein konstantes Klima eine entscheidende Rolle, um eine Vermehrung einzudämmen.
Auch Neuzugänge werden zunächst separat gelagert und auf Schädlingsbefall geprüft, bevor sie in die Magazine übernommen werden.
Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen ungebetenen Untermietern gemacht?

Adresse

Wallstraße 4
Lüneburg
21335

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00

Telefon

04131/309-3719

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