09/01/2026
Hallo du liebe Seele
Heute möchte ich dir von meiner Sitzung mit einem Mann erzählen. Trotz seiner vielen Zweifel kam er zu mir in eine Sitzung für Jenseitskontakte und suchte nach Antworten. Er suchte seine persönliche Bestätigung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, auch wenn er die bisherigen Zeichen seiner Verstorbenen als Zufälle oder menschliche Ursachen ansah.
Er wollte seinen persönlichen Beweis, dass sein Gefühl echt wahr.
Seine Oma kam als erste ins Gespräch und zeigte Erlebnisse aus seiner Kindheit aber auch aus der Kindheit seiner Mutter und beschrieb das Verhältnis seiner Eltern zu ihm. Sie sah seine Zweifel und auch seine Selbstzweifel und erklärte, dass seine Mutter hohe Ansprüche an sich aber auch an ihre Kinder hatte und er diese Unsicherheiten und das Gefühl niemandem gerecht zu werden aus seiner Kindheit hat.
Sie zeigte das Verhältnis zu seiner Tochter und dass er sowohl stolz auf sich sein kann, bei dem was er schon alles erreicht hatte und dass das Verhalten seiner Tochter mit ihren eigenen Selbstzweifeln und ihrem Drang immer alles richtig machen zu wollen, nichts mit ihm zu tun habe. Er soll sich bewusst werden , dass er sehrwohl ein guter Vater ist und er stolz auf sich sein kann.
Mein Klient wurde nachdenklich, sagte nichts dazu und lies mich weiter übermitteln.
Sein Vater kam ins Gespräch.
Auch er fing gleich mit den Zweifeln an und erklärte, dass er ebenfalls ein großer Skeptiker war. Er vertrat zu Lebzeiten die Ansicht "Tot ist tot, da kommt nichts mehr!" und erklärte, dass diese Glaubensätze von ihm so in die Familie getragen worden sind. Er entschuldigte sich dafür, dass er seinem Sohn oft das Gefühl gegeben hatte, vieles nicht richtig zu machen. Lob und Anerkennung gab es nur, wenn man einen Preis oder eine gute Note mit nach Hause gebracht hatte.
Er lies seinen Sohn auch in der langen Krankheit vor seinem Tod oft spüren, dass alle anderen Schuld waren und man es ihm nicht Recht machen konnte.
Er war der größte Kritiker und glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod und gab diese Zweifel und seine Unsicherheiten an seinen Sohn weiter.
Sein Sohn wünschte sich so sehr ein Zeichen, etwas wo er 100% daran glauben könne, dass sein Vater weiterhin existiert.
Aber der Vater erklärte nur, dass er kein Romantiker sei und keine Wolkenbilder malen würde. Er ist nicht der Typ für diese Art Zeichen, trotzdem ist er bemüht sich bemerkbar zu machen.
Ich erklärte dem Sohn worauf er zukünftig achten darf und sein Vater sagte, dass er daran wirklich glauben soll, dann wird er ihn spüren können.
Ich kann meinen Klienten wirklich gut verstehen.
Wer wünscht sich nicht dieses eine 100%ige Zeichen, das was unumstösslich ist, wo es keine Zweifel mehr geben kann?!
Auch ich habe oft und viel gezweifelt, bis ich in meine eigene Sicherheit gekommen bin.
Ich möchte dich fragen "Sind deine Zweifel wirklich von dir oder wurden sie dir beigebracht?" "welche wahrheit fühlt sich für dich stimmig an?"
Mein Klient hat einiges aus unserem heutigen Gespräch mit genommen und wird nun anders auf bestimmte Situationen schauen.
Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass er seine Zweifel ablegt und seine eigene Wahrheit leben kann.
Und dir wünsche ich ein wunderschönes Wochenende, danke dass du meinen Beitrag gelesen hast.
Herzlichst
deine Martina