Vetrias - Netzwerk für ganzheitliche Tiergesundheit

Vetrias - Netzwerk für ganzheitliche Tiergesundheit Wissens- und Coaching-Plattform für engagierte Tierhalter:innen, die sich aktiv für die nachhaltige Gesundheit ihres Hundes oder ihrer Katze einsetzen wollen.

Markenunabhängig, disziplinübergreifend, leidenschaftlich, fundiert.

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03/04/2026

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31/03/2026

12 Jahre im neuen Leben. Seit 12 Jahren irgendwie „angekommen“ – auch wenn es oft chaotisch und kräftezehrend ist. In 12 Jahren immer mehr … ich.

Ich war 25, als mich meine erste große Sinnkrise zu Boden warf. Von außen betrachtet hatte ich vieles richtig gemacht: Einser-Abi, Doppelstudium inklusive „Elitestudiengang“, bereits gearbeitet, in einem Verlag volontiert, Festanstellung direkt nach der Uni. Aber innerlich? War ich komplett leer. Unterfordert. Boreout. Und ich hatte das Gefühl, dass ich mein Leben „irgendwie nur absitze“.

Und dass es, verdammt nochmal, doch etwas viel Größeres geben müsste.

2011 wurde ich mit einer schweren Lungenentzündung erst mal schachmatt gesetzt. Energetisch betrachtet echt spannend, denn: Was genau raubte mir die Luft zum Atmen?

Ich wusste, dass ich etwas ändern musste. Mehr ich sein musste. Und dass ich meine Stimme einsetzen wollte gegen all das, was „da draußen“ bedrohlich war. Dass ich meine Arbeit dafür einsetzen wollte, mehr Gutes in die Welt zu tragen, mehr Gerechtigkeit und mehr Hoffnung.

Gestolpert bin ich über meine eigenen Füße, denn ich war „nicht genug“. Oder besser: „zu viel“. Zu sensibel, zu weich, zu fein, zu tief, zu sehr in mich gekehrt. Dabei aber auch: zu laut, zu forsch, zu wild.

Tiermedizin, das war schon „meins“, seit ich denken konnte. Aber auch hier fühlte ich mich zu weich, zu schwach – Pflichtpraktikum auf dem Schlachthof? Undenkbar für mich. Operieren? Einschläfern? „Da würdest du mit jedem Tierhalter mitleiden.“

THP zu werden, das kam wie eine Eingebung über mich – Tiermedizin plus Naturheilkunde? Faszinierend. Aber so ganz ernst habe ich das, pardon: mich, nicht wirklich genommen. Damals nicht. Ich begann dennoch im Januar 2012 mit der Ausbildung und fühlte mich in jeder einzelnen Session ungenügend und fehl am Platz.

„Als THP werdet ihr nie überleben können, ihr braucht immer einen Hauptjob“, erzählten sie uns damals an der Akademie. Okay. Ich gründete im Oktober 2014 – mit einem sehr kleinen Kind auf dem Arm und ohne Masterplan. Schließlich kann man als junge Mama eh noch nicht allzu viel arbeiten. Dachte ich.

Meine Praxis legte einen Raketenstart hin. Ich durfte so viele Tiere und ihre Menschen begleiten, so viel lernen, so viele gesundheitliche „Ruder“ noch einmal herumreißen. So viele Projekte managen, Kooperationen eingehen, Artikel publizieren, Webinare geben. Zehn Jahre lang war ich voll in meinem Element.

Vor etwa zwei Jahren dann erneut die Sinnkrise: „Das kann doch nicht alles gewesen sein.“

Ich hatte das Gefühl, therapeutisch an eine gläserne Decke zu stoßen. Die Fälle wiederholten sich – und wurden zugleich immer komplexer, nahezu unlösbar. Zum THP kommst du nicht in erster Instanz: Du kommst, wenn die Probleme deines Vierbeiners durch Standard-Schemata und „probate Ansätze“ so unlösbar geworden sind, dass viele TÄ und auch Tierkliniken längst die Fahnen gestreckt und das Tier als austherapiert (= unheilbar krank) entlassen haben. In der Naturheilkunde suchen Menschen Hoffnung, nachdem Krankheitsprozesse nicht mehr konventionell zu managen sind und die eigentlichen Beschwerden sich durch die bekannten „Risiken und Nebenwirkungen“ der Medikamente zusätzlich verkompliziert haben.

Was es braucht, um den immer komplexer werdenden Krankheitsbildern zu begegnen? Engagierte, verantwortungsbewusste Tierhalter:innen, die bereit sind, einen beherzten Blick über den Tellerrand der konventionellen Medizin hinaus zu wagen. Wissen und Bewusstsein, Engagement und Aktion – das sind Schlüssel zu einer nachhaltigen, bodenständigen Tiergesundheit, die nicht nur den ausgebildeten Therapeut:innen vorbehalten ist.

2024 ist aus dieser Erkenntnis eine Mission geworden: Vetrias - Netzwerk für ganzheitliche Tiergesundheit. Eine Plattform, die unabhängig aufklärt, Wissen bündelt, zu kritischem Denken einlädt, verschiedene therapeutische Perspektiven zusammenbringt – und Menschen in die Lage versetzt, wieder Verantwortung zu übernehmen und sich souverän und fachlich fundiert für die Gesundheit ihres Tieres einzusetzen.

Wenn ich heute auf die vergangenen 12 Jahre zurückschaue, sehe ich viele Umwege, Krisen und Herausforderungen. Aber eben auch den Schatz, den mir all das beschert hat: Das, was an mir vermeintlich immer „zu viel“ war – meine Sensibilität, meine Tiefe, meine Tierliebe, mein Widerstand gegen das „So macht man das eben“ – ist heute die Grundlage von allem, was ich tue. Im Rahmen unseres Projekts Vetrias ist ein spannendes Mosaik aus Webinaren und Publikationen entstanden – und wir sind noch lange nicht fertig. Fühl dich herzlich eingeladen, mit uns auf eine spannende Reise zu gehen, hin zum „Mehr“ – mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, mehr Lebensfreude, mehr Lebensqualität.

Auf die nächsten 12 Jahre mit euch – und viele, viele mehr.

Eigentlich ein ganz normaler Fall. Dachte ich. Dass dieser Hund mein Leben verändern würde – damit habe ich nicht gerech...
17/02/2026

Eigentlich ein ganz normaler Fall. Dachte ich. Dass dieser Hund mein Leben verändern würde – damit habe ich nicht gerechnet.

Frühjahr 2024: Ich hatte eine Erstanamnese mit einem älteren Ehepaar und ihrem sechs Jahre alten Rüden. Französische Bulldogge – und schwer krank. Vor Kurzem war dem armen Kerl ein beträchtliches Stück Dickdarm entfernt worden, nachdem es so schwer entzündet war, dass sich bereits Nekrosen gebildet hatten. Ich sollte das Kerlchen irgendwie stützen. „Nachbehandeln“. Und ein Fundament in Sachen Therapie und Nachsorge schaffen, das dem Hund nach dem riesigen Eingriff wieder zurück ins Leben helfen sollte.

Und wie es nun mal mein Job ist, stürzte ich mich auf die Befunde und stellte viele Fragen. Ich wollte zurückverfolgen, welche Faktoren die Erkrankung ausgelöst hatten und welche sie so befeuert hatten, dass schließlich nur noch eine Not-OP blieb. Und im Gespräch stellte sich heraus: Die Beschwerden hatten begonnen, als der Hund noch nicht einmal ein Jahr alt war.

Kleinere Veränderungen im Appetit. Ein Kot, der immer einen Ticken zu weich und einen Ticken zu schleimig war. Phasenweise Futterverweigerungen, Schmerzen, Blähungen, Unwohlsein. Ein Hundepatient, der sich mehr schlecht als recht durch den Tag brachte, für den Futter kein Genuss mehr war, sondern nur noch ein Mittel zu überleben – weil ihm vermutlich jede Mahlzeit Bauchschmerzen beschert hatte.

Zum Zeitpunkt der Erstanamnese war ich beruflich in einer Phase der Frustration: weil ich Fälle auf den Tisch bekam, an denen andere über lange Zeit hinweg verzweifelt waren – und bei ihrer Diagnostik und Therapie offensichtlich immer ein Mosaiksteinchen vergessen hatten. Und ich haderte: Wenn man nur ganzheitlicher analysieren, ganzheitlicher therapieren würde …

Aber da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Klar brauchen wir herausragend gute Therapeut:innen – Fachpersonen, die sich nicht in der Nussschale ihrer eigenen Kompetenzen einigeln und beherzte Blicke nach links und rechts, in andere Fachbereiche und andere Disziplinen werfen und das Individuum wieder in den Fokus ihrer Arbeit setzen, nicht nur die abstrakten Zahlen ihrer Befunde.

Aber wir brauchen vor allem engagierte und verantwortungsbewusste Tierhalter:innen. Die mutig sind, die für sich und ihr Tier einstehen, die genau hinschauen, analysieren, einordnen – und nicht einfach nur schulterzuckend hinnehmen, dass ihr geliebtes Tier eine gesundheitliche Großbaustelle ist. Weil er oder sie einer bestimmten Rasse angehört oder ein gewisses Alter erreicht hat.

Ich bin sicher: Die Krankheitsgeschichte des French-Bully-Rüden hätte nicht so eskalieren müssen, wenn seine Halter für die kleinen Anzeichen von „Hey, da stimmt was nicht mit mir“ sensibilisiert gewesen wären – und wenn sie versierte, empathische Therapeut:innen an ihrer Seite gehabt hätten, die ihre Bedenken ernst nehmen und sinnvolle diagnostische und auch therapeutische Maßnahmen ergreifen.

Aus dieser Frustration und schließlich auch dieser tiefen Hoffnung heraus, wirklich etwas verändern zu können im Sinne der nachhaltigen, ganzheitlichen Tiergesundheit, ist unser Projekt Vetrias entstanden. Wir sind angetreten, um dich zur Gesundheitsexpertin oder zum Gesundheitsexperten für dein geliebtes Tier zu machen und gemeinsam mit dir für mehr Wohlbefinden, mehr Lebensqualität und mehr Lebensfreude loszugehen: mit unseren Online-Angeboten, natürlich aber auch im freundschaftlichen, respektvollen und vor allem konstruktiven 1:1.

Schau mal in die Kommentare - dort verlinken wir dir unser Portfolio und unser Workshop-Highlight "Verdauungsprobleme beim Hund – Wege zu mehr Stabilität im Darm" am 21.2.2026.

Individualität, Unabhängigkeit und kritisches Denken – das ist Vetrias. Keine Kompromisse.Unser Fokus ist eindeutig: der...
16/02/2026

Individualität, Unabhängigkeit und kritisches Denken – das ist Vetrias. Keine Kompromisse.

Unser Fokus ist eindeutig: der Patient. Nicht die Industrie, nicht irgendwelche Verkaufsziele und schon gar nicht Modeerscheinungen aus dem Gesundheitsmarketing. Wir arbeiten am Individuum, nicht an Umsatzkurven.

Wir sind unabhängig. Wirklich unabhängig.
Wir verkaufen keine Produkte. Keine Wundermittel, keine Futterlinien, keine Nahrungsergänzungen, keine Geräte, die angeblich alles reparieren sollen. Wir verkaufen unser Know-how – und das war’s.

Provisionen? Gibt es bei uns nicht.
Es interessiert uns nicht, ob jemand Globuli, Vitalpilze, Enzyme oder Darmaufbaukuren pusht. Wir machen da nicht mit.
Und Schneeballsysteme, Network-Marketing, „Startersets“ und Webinare-als-Köder? Ganz klare Grenze: Nein.

Wir stehen nicht auf manipulative Kundenbindung. Wer mit uns arbeitet, tut das aus Vertrauen – nicht, weil wir ihn in irgendein System ziehen.

Unsere Arbeit ist fair, transparent und ohne Hintertüren. Wir stehen zu dem, was wir tun – und genauso zu dem, was wir nicht tun.

Du hast dich entschieden, einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu adoptieren, weil du einem armen Wesen einen Neuanfang...
16/02/2026

Du hast dich entschieden, einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu adoptieren, weil du einem armen Wesen einen Neuanfang schenken wolltest. Und du wolltest alles richtig machen. Gut und hochwertig füttern. Aber nun stellst du dir ständig die Frage, ob du nicht einen gewaltigen Fehler gemacht hast – oder mehrere.

Denn dein Tierschutzhund ist eine gesundheitliche Dauerbaustelle. Vor allem der Verdauungstrakt ist im Kreuzfeuer deiner Sorgen. Ständig Sodbrennen, ständig Erbrechen. Und von einer Kot-„Wurst“ kannst du nur träumen: Aktuell sammelst du von Pfütze bis Fladen alles ein – nur kein sauberes Würstchen. Der Geruch ist unerträglich. Und die schleimigen und zum Teil auch blutigen Beimengungen haben dich mehr als einmal in die Notfallsprechstunde deines Tierarztes getrieben.

Damit eins klar ist: Dies ist kein Bashing gegen Tierschutz und Auslandstierschutz. Nur sehe ich in den letzten 11 Jahren meiner Praxistätigkeit mehr und mehr Hunde, die aus gutem Willen heraus adoptiert wurden – und die ihren Besitzern den letzten Nerv rauben, weil bislang therapeutisch nichts gefruchtet hat: Die Wurmkur nicht, der Darmaufbau nicht, das Antibiotikum nicht. Und die Schonkost hat der Hund entweder nicht gefressen oder mit viel verdauungstechnischem Tamtam gleich wieder von sich gegeben.

Aus der kritischen und komplexen Erfahrung mit unzähligen Verdauungspatienten heraus darf ich dir einige Impulsfragen mitgeben, die dir helfen sollen, den Magen-Darm-Beschwerden deines geliebten Vierbeiners endlich mal wirkungsvoll zu Leibe zu rücken:

1. Unter welchen Umständen ist der Hund aufgewachsen?
Als viel zu junger Welpe von der Streunermama getrennt, im Tierheim oder in der Tötung aufgewachsen, von einer Familie aufgezogen? Das spielt eine riesige Rolle im Bezug auf die Darmgesundheit.

2. Wie wurde der Hund ernährt?
Hat er sich erst mal auf der Straße durchgeschlagen oder bekam er zumindest im Tierheim Futter – was auch immer das manchmal in sehr bedürftigen Tierheimen heißen mag und muss.

3. Welche Prophylaxe hat der Hund mitbekommen?
In der Regel müssen die Tierschutzvereine eine ganze Armada an Wurmkuren, Spot-ons und Impfungen auspacken, wenn die Hunde neu „eingeliefert“ werden. Ja, in diesem Moment retten sie das Leben des Tieres. Aber in Summe können sie anhaltende Schädigungen in Bezug auf Stoffwechsel und Verdauungsapparat hinterlassen.

4. Womit hast du ihn gefüttert?
Und: Kann ein Verdauungstrakt mit dieser Historie denn wirklich mit der hochwertigen, doch eher fleischreichen Fütterung, wie wir sie als besonders gesundheitsbewusst und artgerecht erachten, wirklich umgehen?

Ein – rein auf den Verdauungstrakt bezogen – kritischer Blick auf Hunde aus dem Auslandstierschutz:

Wenn schon die Hundemama krank, mangelernährt und im Überlebenskampf war, kann der Welpe keine saubere Darmgesundheit entwickeln.

Wenn der Welpe aufgrund der Mangelernährung der Mutter keine nahrhafte Muttermilch erhalten hatte, kann er keine saubere Darmgesundheit entwickeln.

Wenn er sich in der ersten Zeit oder über Phasen seines Lebens hinweg von Abfällen und Essensresten ernähren musste, konnte er keine saubere Darmgesundheit entwickeln.

Wenn sein Verdauungstrakt zerschossen ist von einem lange unbehandelten Wurmbefall und in Folge zahlreichen aggressiven Wurmkuren, kann sich keine gesunde Darmflora entwickeln.

Und ja, auch wenn wir es super gut meinen mit unserem Fellbaby: Wenn sein ganzer Verdauungstrakt bislang nur auf die Verarbeitung von Müll, altem Brot und Essensresten ausgelegt war, macht eine in unseren Augen artgerechte Ernährung in der ersten Zeit nur Probleme.

Wie kannst du deinem verdauungssensiblen Hund nun helfen?

1. Saubere Anamnese – woher kommt der Hund (nicht geografisch gemeint, sondern in Bezug auf die Gesundheit)?

2. Saubere Diagnostik: Darmflora-Untersuchung, Überprüfung der Verdauungsleistung der Bauchspeicheldrüse, Bestimmung der Reiz- und Entzündungsparameter im Kot sind das absolute Minimum. Und lass dich bitte nicht verunsichern, wenn dein allzu konventionell arbeitender Tierarzt dein Engagement zunächst einmal müde belächelt.

Je früher du es als Tierhalter:in schaffst, den Stempel „ist halt so“ von deinem Hund zu nehmen, desto schneller gelingt es dir auch, ein stabiles Fundament für die Darmgesundheit und damit für das Immunsystem, das Wohlbefinden, die Lebensqualität und die Lebensfreude zu errichten.

Darf ich dich dabei begleiten? - Dann melde dich schnell zu meinem Workshop
„Verdauungsprobleme beim Hund – Wege zu mehr Stabilität im Darm“ am 21.02.2026 an.

Alle Infos in den Kommentaren.

Wenn auch du endlich die Ursache für die chronischen Verdauungsbeschwerden deines Hundes wie Appetitstörungen, Sodbrenne...
15/02/2026

Wenn auch du endlich die Ursache für die chronischen Verdauungsbeschwerden deines Hundes wie Appetitstörungen, Sodbrennen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Gewichtsveränderungen, Durchfälle und wechselnde Kotkonsistenzen finden möchtest, darf ich dich herzlich einladen zu meinem Workshop

"Verdauungsprobleme beim Hund – Wege zu mehr Stabilität im Darm"
am 21.2.2026

Kommentiere “DARMGESUND” und wir schicken dir alle Infos.

13/02/2026

Wenn du den Berufsstand Heilpraktiker gleichsetzt mit enthusiastischem Räucherstäbchen-Gewedel und kruden „Behandlungs“-Methoden, die eher nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme aussehen als nach handfestem Konzept - dann muss ich dich (sorry, mit sorry!) enttäuschen: Denn hinter dem Label „Naturheilkunde“ steckt viel mehr

Der Faktor, der uns lähmt, uns mit Emotionen überflutet und dabei handlungsunfähig macht, ist die Angst. Angst davor, de...
09/02/2026

Der Faktor, der uns lähmt, uns mit Emotionen überflutet und dabei handlungsunfähig macht, ist die Angst. Angst davor, den geliebten Menschen oder das geliebte Tier leiden zu sehen. Oder schlimmstenfalls zu verlieren.

Ja. Es gibt fürchterliche Erkrankungen, die uns in unseren Grundfesten erschüttern. Weil wir wissen, dass wir irgendwie mit ihnen umgehen müssen, irgendwie das Leben am Laufen halten müssen, irgendwie weiter stark sein müssen, auch wenn wir uns eigentlich in der Flut unserer Sorgen und Nöte aufzulösen drohen.

Abstrahieren zu können von der Diagnose ist das eine - den Kopf wieder das Kommando übernehmen zu lassen, eine empathische Ratio einzusetzen, um das Chaos zu ordnen und die nächsten Schritt zu planen. Das andere ist: So gegen die Wand geredet zu werden, dass nichts anderes mehr bleibt als pechschwarze Angst.

Und genau das liegt in der Hand der Therapeuten.

Ich sehe es aktuell zu häufig. Ein alter Kater, übergewichtig, Probleme beim Kotabsatz. Ein Röntgenbild zeigt degenerative Veränderungen in der Lendenwirbelsäure (Spondylose) als Ursache für die verlangsamte Darmtätigkeit und Schmerzen beim Kotabsatz. Gut zu managen. Eigentlich. Aber der Nebenbefund: Scharfe Zeichnungen auf der Lunge. Verdacht auf Tumoren. Aber eben nur der Verdacht.

Die Tierärztin? Fachlich korrekt, menschlich und kommunikativ aber rigoros. "Sie sollten ihn lieber früher als später einschläfern lassen. Sonst leidet er unermesslich, und das wollen Sie doch sicher nicht verantworten."

Der Kater selbst: symptomatisch unauffällig - bis eben seinen erschwerten Toilettengang.

Im Kopf der Tierhalterinnen: Panik, alte Themen, schmerzhafte Erfahrungen. Und eine unermesslich große Angst, das Tier leiden zu sehen. Schlimmer noch als die Angst, diesen fellbeplüschten Lebensmittelpunkt verlieren zu müssen.

Von diesem Zeitpunkt an dreht sich alles nur noch ums Leiden. Der Gesichtsausdruck des alten Tieres? Sicherlich Schmerzen. Die Körperhaltung? Nicht wirklich entspannt. Das Schnurren? Schmerz? - "wir können es nicht einordnen!" Das zögerliche Fressen: Ein Eingeständnis, dass "es" dem Ende entgegen geht. Der Spaziergang: Will er sich jetzt zum Sterben zurückziehen?

Der Kater weiter: Symptomatisch unauffällig.

Im Kopf der Tierhalterinnen ist aber nur noch Platz für Krankheit, Schwäche, Sterben und Verlust. Mit Argusaugen wohnen sie über jedem Blick, jeder Bewegung, jedem sonstig gearteten Kommunikationsversuch. Permanente Unsicherheit, darüber, was jetzt richtig und wichtig ist. Permanente Angst, etwas zu übersehen. Und Leid zu verursachen, wo es nicht sein darf. Angst, die letzte Entscheidung zu spät zu treffen. Und Angst natürlich auch vor all dem, was so ungefiltert aus vergangenen Erfahrungen in ihren Alltag schwappt.

Mein Job als Therapeutin ist es hier nicht nur, Lösungen für diesen alten Kater zu finden. Sondern vor allem: Die Menschen aufzufangen und zu begleiten. Ihnen das Rüstzeug zu geben, materiell sowie mental, ihr Tier ebenso achtsam wie verantwortungsbewusst, ebenso souverän wie einfühlsam durch diese sicherlich schwere, wenngleich noch längst nicht finale Phase seines Lebens zu begleiten.

Ist das Thema auch für dich spannend und wichtig? Dann schicke ein❤️ in die Kommentare und folge diesem Kanal. Wir arbeiten gerade an einem ganz wunderbaren Projekt für dich und deinen Vierbeiner!

Wenn Hund oder Katze schleimigen Kot absetzen, schrillen die Alarmglocken. In der konventionellen Tiermedizin folgt dara...
04/02/2026

Wenn Hund oder Katze schleimigen Kot absetzen, schrillen die Alarmglocken. In der konventionellen Tiermedizin folgt darauf jedoch nicht selten eine diagnostische Abkürzung: Ein Schnelltest, ein kurzer Blick auf den Kot – und die Behandlung gegen Giardien beginnt auf Verdacht.

Diese Vorgehensweise wirkt entschlossen, ist aber fachlich problematisch. Denn schleimiger Kot ist kein eindeutiger Erregernachweis, sondern ein Symptom. Er zeigt an, dass die Darmschleimhaut massiv gereizt oder entzündet ist – unabhängig davon, wodurch dieser Zustand ausgelöst wurde. Parasiten können eine Ursache sein, sind aber keineswegs die einzige und oft nicht einmal die wahrscheinlichste.

Wer Schleim reflexartig mit Giardien gleichsetzt, verkennt die Komplexität des Darms und riskiert Fehlbehandlungen. Antiparasitäre Medikamente greifen nicht nur potenzielle Erreger an, sondern belasten zusätzlich die ohnehin geschädigte Darmschleimhaut. Statt Entlastung entsteht so häufig eine Verschärfung des Problems.

Schleim im Kot verlangt keine Abkürzung, sondern Diagnostik: eine gründliche Anamnese, gezielte Kotuntersuchungen und – bei entsprechender Symptomatik – eine weiterführende Abklärung, etwa mittels Ultraschall. Erst dann lässt sich entscheiden, ob Parasiten tatsächlich beteiligt sind oder ob der Darm aus ganz anderen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten ist.

👉🏻 Ist dein Hund auch ein Schleim-Kot-Patient? Schick ein 💩 in die Kommentare!

🙈 Dein Hund riecht „hintenrum“ immer mal wieder unangenehm und schubbelt seinen Popo über den Teppich? Immer mal wieder ...
03/02/2026

🙈 Dein Hund riecht „hintenrum“ immer mal wieder unangenehm und schubbelt seinen Popo über den Teppich? Immer mal wieder findest du stinkende, klebrige Tropfen auf deinem Boden..?👉🏻 Analdrüsenprobleme sind bei unseren Hunden und Katzen weit verbreitet - und gehen mit weiteren unangenehmen Symptomen einher:

• Häufiges Lecken, Knabbern oder Beißen im Analbereich
• Schmerzen oder Unruhe beim Sitzen
• Rötung oder Schwellung rund um den After
• Probleme oder Schmerzen beim Kotabsatz

🤓 💡 Die Analdrüsen (Analbeutel) liegen links und rechts neben dem After. Sie produzieren ein Sekret, das sich normalerweise beim Kotabsatz entleert und der individuellen Geruchsmarkierung dient.

Die häufigste Ursache für Analdrüsenprobleme ist eine mangelnde oder unvollständige Entleerung der Analdrüsen. Normalerweise sorgt ein ausreichend fester Kot dafür, dass beim Absetzen Druck auf die Drüsen ausgeübt wird. Ist der Kot jedoch zu weich, verdickt sich und kann die Ausführungsgänge verstopfen. Entzündungen und Abszessbildungen können die Folge sein.

Weitere begünstigende Faktoren für die Entstehung von Analdrüsenproblemen sind:
❌ Ungeeignete Ernährung
❌ Futtermittelunverträglichkeiten oder -allergien
❌ Darmflorastörungen (Dysbiose)
❌ anatomische Veranlagungen (Analdrüsen sitzen zu tief oder ungünstig)
❌ Bewegungsmangel aufgrund von orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen

Bei wiederkehrenden Beschwerden oder deutlichen Symptomen ist eine therapeutische Abklärung der konkreten Ursache und eine schnelle, zuverlässige Behandlung dringend zu empfehlen.

Wenn sich die Haut oder das Fell deines Tieres verändert, ist das selten nur ein kosmetisches Problem. Vielmehr zeigen S...
02/02/2026

Wenn sich die Haut oder das Fell deines Tieres verändert, ist das selten nur ein kosmetisches Problem. Vielmehr zeigen Schuppen, schmierige Beläge, Pickelchen und Pustelchen sehr deutlich an, dass wir die Gesamtgesundheit des Hundes oder der Katze sehr genau unter die Lupe nehmen sollten.

Kennst du auch diese Hunde, die du drei Meter gegen den Wind riechst? Oder die Katzen, die du streichelst, und hinterher einen gräulich-schmierigen Belag auf den Händen bemerkst?

Das sind sehr eindeutige Hilfeschreie eines Stoffwechsels, der so überlastet ist, dass er in Not geraten ist. Die Einflussfaktoren sind vielfältig: Medikamente beispielsweise oder Umweltgifte. Aber natürlich ist auch das Futter von elementare Bedeutung.

Wird der Hund oder die Katze mit Futter geringer Qualität ernährt, kann dies zu Haut- und Fellveränderungen führen - klar! Wenn der Körper auf Zellebene verhungert, hat er weitaus besseres zu tun, als schön auszusehen… oder?

Hier mit Ölen und Eigelb zu hantieren und darauf zu hoffen, dass das Tier eine gläubigen, fluffigen, duftenden Pelz entwickelt - das wird leider nicht funktionieren.

Wenn du lernen möchtest, die körperlichen Veränderungen deines Tieres nicht einfach nur abzutun, sondern ihre Bedeutung zu lernen und gesundheitsbewusst sinnvoll zu handeln, bist du hier in dieser Challenge goldrichtig. Hier erhältst du jeden Tag wichtige Insights in dir Erkenntnisse aus + 11 Jahren Tierheilpraxis. Also klicke gleich auf „folgen“ und verpasse keinen unserer wertvollen Inhalte.

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