26/02/2026
Männermüdigkeit ist in aller Munde. Warum? Sind alle Männer unreif und laden ihre Themen bei den Partnerinnen ab? Sind Frauen zu sensibel, können sich nicht durchsetzen und rutschen in die Mutterrolle? Solche Zuschreibungen bringen niemanden weiter!
Das Bild ist komplex, kollektiv, partriarchal geprägt. Und auch das ist „egal“. Denn am Ende geht es um die Einsicht, wie stehe ich zu mir? Lass ich mir meine Gefühle und Bedürfnisse wegreden oder kann ich sie mir glauben und sie vertreten? Ohne Drama und Machtkampf, sondern mit innerer Verbundenheit und Kraft. Oder gelingt mir das nicht, breche ich mir weg?
Auch wenn das Gegenüber Reaktionen in dir auslöst, die Arbeit, dich selbst zu ermächtigen, beginnt in dir. Nur wenn du deine Stimme findest, kannst du mit ihr bewirken, was du entscheidest! Das kann Klärung, Mitgefühl und ein neues Aufeinanderzugehen sein. Vielleicht wirst du erst so endlich sichtbar für dein Gegenüber. Oder du bemerkst den Wunsch, dass du eigentlich andere Wege und Werte verfolgen möchtest.
Leg den Grundstein für Veränderung indem du zuallererst dir selbst treu bleiben lernst. Von dort aus, kannst du viel bewegen.
*cis/heteronorme Stereotype dürfen gern variabel ersetzt werden