01/03/2026
Die Periode ist kein Leistungshindernis.
Aber sie ist auch kein irrelevantes Detail.
Bei den aktuell stattfindenden Olympischen Winterspielen hat Biathletin Dorothea Wierer nach ihrem Rennen offen ausgesprochen, was im Leistungssport lange unausgesprochen blieb:
🩸 𝗗𝗮𝘀𝘀 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗣𝗲𝗿𝗶𝗼𝗱𝗲 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗮𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗯𝗲𝗲𝗶𝗻𝗳𝗹𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗵𝗮𝘁.
Ein Satz, der weit über den Sport hinaus wirkt.
Was für viele selbstverständlich klingt, ist im Hochleistungssport und auch in vielen anderen leistungsorientierten Kontexten noch immer ein Tabu.
Dabei ist die wissenschaftliche Datenlage differenziert, aber deutlich fundierter als oft angenommen.
Die Endokrinologie zeigt klar:
𝗗𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗶𝗯𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗦𝘁𝗼𝗳𝗳𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗻𝘀𝘁𝗮𝗯𝗶𝗹. 𝗘𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝘆𝗻𝗮𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵.
Diese Dynamik betrifft nicht nur Athletinnen. 🏃🏼♀️
Sie betrifft auch:
• Führungskräfte
• Ärztinnen im Klinikalltag
• Unternehmerinnen
• Entscheidungsträgerinnen
Überall dort, wo Konzentration, Stressresilienz und metabolische Stabilität entscheidend sind. 💡
Die eigentliche Frage ist nicht:
„Darf man darüber sprechen?“
Sondern:
Warum haben wir so lange so getan, als wäre es irrelevant? 🤔
Echte Gleichberechtigung in leistungsorientierten Settings bedeutet, biologische Realität differenziert und evidenzbasiert zu integrieren, nicht sie zu tabuisieren.
👉 Was ist deine Meinung?
Sollte Zyklusphysiologie systematisch in Trainings- und Performance-Konzepte integriert werden? Ja oder nein?