Tobias Ketelsen Fitness

Tobias Ketelsen Fitness Moin!

Schön, dass du dich hier auf meine Seite verirrt hast :)
Mein Ziel ist dir zu helfen deinen Körper zu verstehen, Ernährung wissenschaftlich und trotzdem verständlich zu erkären und mit Mythen aufzuräumen oder deren wahren Kern aufzudecken.

Viele hören vor dem Training nur eine Frage in ihrem Kopf:„Was wenn ich das falsch mache?“Und genau da liegt das Problem...
14/01/2026

Viele hören vor dem Training nur eine Frage in ihrem Kopf:
„Was wenn ich das falsch mache?“

Und genau da liegt das Problem im Personal Training oder Krankengymnastik

Schmerz reagiert nicht nur auf Übungen,
sondern auf Schlaf, Stress, Tagesform, Erwartung.
Diese Schwankungen sind normal - werden aber selten erklärt und können vor Ort schwer erfasst werden - man will ja trainieren.

Häufitg wird der Fokus auf Haltung gelegt.
Auf „richtig“ und „falsch“.
Das erzeugt Unsicherheit und ein falsches Körper- und Belastungsverhalten.

Und Unsicherheit führt zu dem, was viele kennen:
„Dann mache ich lieber nichts, bevor ich’s schlimmer mache.“

Gerade im Schmerzkontext ist das fatal.
Denn Bewegung braucht Einordnung - nicht Kontrolle.
Verständnis - nicht Abhängigkeit.

Deshalb geht es nicht um perfekte Ausführung,
sondern um Belastungssteuerung, Kontext und Selbstwirksamkeit.

Nicht weniger Bewegung.
Sondern mehr Sicherheit im Tun.

Für mehr folge .tobias.ketelsen

13/01/2026

Am Anfang ist oft "alles klar".
Januar, Du nimmst dir vor, wieder mehr zu tun.
Du hast einen Plan gemacht, erstellen lassen, vielleicht sogar einen guten.

Und dann kommt der Alltag.
Eine unruhige Nacht.
Ein Ziehen, das du nicht einordnen kannst.
Ein Training, bei dem du dich fragst,
ob du dir gerade etwas Gutes tust - oder alles wieder verschlimmerst.

Viele brechen genau hier ab.
Nicht, weil sie undiszipliniert sind.
Sondern weil ihnen niemand gezeigt hat,
wie man mit Schmerzen weiterarbeitet, statt gegen sie.

Was dann fehlt, ist kein neuer Plan.
Sondern ein System, das reagieren kann:
anpassen, umleiten, dosieren.
Eines, das dich auch dann begleitet,
wenn es nicht linear läuft.

Denn genau dort entscheidet sich,
ob Bewegung wieder Vertrauen schafft -
oder erneut Angst.

Für mehr davon folge .tobias.ketelsen

06/01/2026

Bei Schmerzen ist dein Gedanke „Ich muss einfach mehr machen.“?

Mehr Übungen.
Mehr Dehnen.
Mehr Rollen.
Mehr YouTube-Videos.

Und ja - vieles davon fühlt sich kurzfristig gut an.
Aber genau hier entsteht das eigentliche Problem:

Wenn du nicht weißt, warum du etwas tust,
wann es sinnvoll ist
und woran du erkennst, ob es wirkt,

dann bleibt Training reiner Aktionismus.

Schmerzsysteme reagieren nicht auf Fleiß.
Sie reagieren auf klare Reize, Dosierung und Konstanz.

Struktur bedeutet nicht, alles perfekt zu machen.
Struktur bedeutet:

- zu wissen, was gerade Priorität hat
- zu erkennen, wann weniger mehr ist
und einschätzen zu können, wann du steigern darfst oder bewusst zurückgehst

Erst dann wird Bewegung wieder verlässlich.
Und Fortschritt planbar statt zufällig.

Wenn du dich gerade dabei ertappst, viel zu tun,
aber nicht wirklich sicher zu sein, ob es dich voranbringt -
dann fehlt dir kein neues Tool.

Dann fehlt dir ein System!

05/01/2026

Viele denken bei Nackenschmerzen sofort an Haltung 🪑
„Ich sitze halt zu krumm.“

Klingt logisch -
ist wissenschaftlich aber nicht haltbar ❌

Große Übersichtsarbeiten zeigen:
Zwischen statischer Haltung
(z. B. Rundrücken, Kopf nach vorn, „schlechtes Sitzen“)
und Nackenschmerzen besteht kein klarer Zusammenhang!

Menschen mit „schlechter Haltung“ sind oft schmerzfrei -
andere mit „guter Haltung“ nicht.
👉 u. a. gezeigt bei Lederman (2011) und O’Sullivan et al. (2019) 📚

Was "Nacken haben" dagegen deutlich besser erklärt:
Dauerarbeit ohne ausreichende Unterstützung 🧠

Wenn Brustwirbelsäule und Schulterblätter
Bewegung und Last nicht gut verteilen,
übernimmt der Nacken - und übernimmt alles.

Verspannung ist dann kein Zeichen von Stärke,
sondern von Überforderung.

Genau hier wird es spannend 🔑
Studien zeigen, dass gezielte Kräftigung
Nackenschmerzen signifikant reduzieren kann 💪
- oft sogar ohne die Haltung bewusst zu verändern.
(z. B. Andersen et al., 2011 & 2014)

Das passt auch zur Praxis:
Mehr Kapazität + besseres Zusammenspiel
= weniger Stress im Nacken 🧩

Nicht „gerader sitzen“ ist die Lösung,
sondern belastbarer werden.

Für mehr folge .tobias.ketelsen



Disclaimer: Die Inhalte dienen der Information und Selbsthilfe und ersetzen keine individuelle medizinische oder therapeutische Betreuung.

31/12/2025

Ständige ISG-„Blockaden“ lassen sich nicht weg-lockern ❌
Sie brauchen Kontrolle, Kraft und Koordination.

Die drei Übungen im Reel verfolgen deshalb ein klares Ziel 👇
nicht „mehr Beweglichkeit“,
sondern gezielte Stabilität rund ums Gelenk 🧠💪

1️⃣ Seitliche Hüftkraft
Kräftigung der seitlichen Hüftmuskulatur,
während das Gelenk kontrolliert öffnen und schließen darf.
→ Kraft und Führung statt starrem Festhalten.

2️⃣ Wirbel für Wirbel Stabilität aufbauen
Gezielte Arbeit im unteren Rücken,
damit das ISG nicht alles allein abfangen muss.
→ Tiefe Kontrolle statt globaler Spannung.

3️⃣ Beckenheben zur Spannungskoordination
Unteren Rücken und Gesäß wieder sauber zusammenspielen lassen.
→ Das Gelenk wird geführt, nicht „festgehalten“.

Wenn du häufiger solche Blockade-Gefühle hast,
ist der Schlüssel fast immer derselbe 🔑
Verstehen, welche Muskulatur und welche Bandstrukturen
das Gelenk stabilisieren sollen –
und genau diese gezielt trainieren.

So entsteht wieder
✔️ Kontrolle
✔️ Bewegungsqualität
✔️ Geschmeidigkeit

Wenn du keine Zeit mehr verlieren
und endlich Klarheit willst,
lass uns gern miteinander sprechen.

Für mehr folge coach.tobias.ketelsen
https://www.instagram.com/coach.tobias.ketelsen

Disclaimer: Die Inhalte dienen der Information und Selbsthilfe und ersetzen keine individuelle medizinische oder therapeutische Betreuung.

30/12/2025

Schmerzhafte ISG-Blockade? Was dabei oft missverstanden wird 👇

Das ISG selbst hat nur sehr wenig Bewegungsraum.
Eine echte mechanische Blockade im Gelenk würdest du kaum wahrnehmen.

Das Blockade- oder Engegefühl ist trotzdem real –
entsteht aber meist durch Schutzspannung der umliegenden Muskulatur 🧠

bspw.
Die Rückenstrecker
Hüftaußenrotatoren und Extensoren.

Diese Strukturen wollen nicht „locker gemacht“ werden,
sie wollen stabilisieren und schützen 🔒
zum Beispiel bei Irritationen im umliegenden Gewebe oder Nervensystem.

Wenn hier immer wieder nur gelockert, gedehnt oder „eingerenkt“ wird,
lernt das System: Instabil ❌
→ Spannung bleibt oder kehrt zurück.

Ein Blick auf die ausgeprägte Bandstruktur rund ums ISG zeigt:
Dieses Gelenk ist nicht für viel Beweglichkeit gebaut,
sondern für Stabilität und Kraftübertragung.

Teil 2 zeigt,
wie du genau diese Stabilität gezielt aufbaust

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https://www.instagram.com/coach.tobias.ketelsen

Disclaimer: Die Inhalte dienen der Information und Selbsthilfe und ersetzen keine individuelle medizinische oder therapeutische Betreuung.

28/12/2025

Nach den Weihnachtstagen haben viele Rücken genau das gleiche Problem.
Nicht, weil sie „etwas falsch gemacht“ haben -
sondern weil Bewegungsvielfalt massiv gefehlt hat.

Stundenlang sitzen.
Lange Autofahrten.
Kaum Rotation, kaum Seitbewegung, kaum aktive Streckung.

Das Ergebnis ist nicht „Verkürzung“.
Sondern ein Rücken, der nur noch sehr wenige Bewegungsoptionen kennt.

Und dann wird oft noch mehr gelockert, gedehnt, mobilisiert -
obwohl genau das fehlt, was Stabilität und Vertrauen zurückbringt:
aktive Bewegung in verschiedenen Richtungen.

Extension
Rotation
Seitliche Belastung und Hüftmobilität

Alles dosiert, kontrolliert und wieder erlebbar.

Die Übungen im Reel sind deshalb kein „Wohlfühlprogramm“,
sondern ein gezieltes Eröffnen von Bewegungsräumen,
die durch viel Sitzen temporär verloren gegangen sind.

Mehr Bewegung statt mehr Schonung.
Mehr Vielfalt statt noch ein Mobility-Flow.

Für mehr folge .tobias.ketelsen

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Disclaimer: Die Inhalte dienen der Information und Selbsthilfe und ersetzen keine individuelle medizinische oder therapeutische Betreuung.

Viele Menschen hoffen bei Schmerzen auf das eine richtige Supplement.Das eine Pulver.Die eine „entzündungshemmende“ Lösu...
27/12/2025

Viele Menschen hoffen bei Schmerzen auf das eine richtige Supplement.
Das eine Pulver.
Die eine „entzündungshemmende“ Lösung.

Das ist ein bisschen so, als wollte man eine gute Party feiern
- und würde sich dabei auf die Farbe des Konfettis konzentrieren.

Konfetti kann eine Party schöner machen.
Aber es ersetzt keinen Rahmen.

Eine gute Party braucht zuerst:
- einen passenden Ort
- Menschen, die wirklich da sein wollen
- und eine funktionierende Musikanlage

Übertragen auf Training und Schmerz heißt das:
Der größte Hebel liegt nicht im Supplement-Regal.

Sondern in:
- sinnvoller Belastungssteuerung
- einer Übungsauswahl, die zur Zielstellung passt
- ausreichender Regeneration
- und vor allem: Adhärenz über Zeit

Wenn diese Dinge fehlen,
kann kein Pulver eine schlechte Struktur ausgleichen.

Erst wenn der Rahmen stimmt,
dürfen Supplements das sein, was sie sind:
eine Ergänzung. Kein Fundament.

Schmerzen verschwinden selten,
weil man etwas hinzufügt.
Sondern, weil man beginnt, Belastung klarer, strukturierter und sinnvoller zu steuern.

23/12/2025

Am Arbeitsplatz entstehen Schmerzen selten, weil jemand „falsch sitzt“.
Sie entstehen, weil zu wenig Wechsel, zu wenig Kapazität und zu wenig Anpassung vorhanden sind.

Dein Körper ist kein statisches Konstrukt, das eine richtige Position braucht.
Er ist ein anpassungsfähiges System, das Belastung lernen muss.

Was oft übersehen wird:

– Jede Haltung wird problematisch, wenn sie zu lange gehalten wird
– Jede Position ist grundsätzlich möglich, wenn ausreichend Kapazität vorhanden ist
– Schmerz entsteht häufig dort, wo Kontrolle und Kraft fehlen, nicht dort, wo „etwas schief ist“

Der Fokus auf „perfekte Haltung“ lenkt vom eigentlichen Thema ab:
👉 Belastungsfähigkeit aufbauen statt Positionen vermeiden

Das bedeutet konkret:
✔ mehr Variabilität statt Haltungskorsett
✔ Training, das Strukturen vorbereitet
✔ Bewegung als Anpassungsreiz – nicht als Risiko

Wenn du aufhören willst, dich permanent zu korrigieren
und stattdessen lernen möchtest, wieder belastbar zu werden:

👉 folg mir für fundierte Schmerzaufklärung
ohne Haltungsdogmen, ohne Mythen – mit System.

22/12/2025

Schmerz entsteht, wenn dein Nervensystem eine Situation als potenziell bedrohlich bewertet -
nicht erst, wenn Gewebe tatsächlich kaputtgeht.

Das ist kein Bug, sondern ein Schutzmechanismus.

📚 Was die Wissenschaft dazu sagt

1️⃣ Moseley & Butler (2015) – „Fifteen Years of Explaining Pain“
→ Schmerz korreliert oft schlecht mit strukturellem Schaden.
→ Kontext, Erwartung, Belastungshistorie und Sicherheit beeinflussen Schmerz stärker als Gewebeveränderungen.

2️⃣ IASP Definition of Pain (2020 Update)
→ Schmerz ist eine sensorische UND emotionale Erfahrung,
→ und kann ohne nachweisbare Gewebeschädigung auftreten.
Schmerz = Wahrnehmung, nicht Befund.

🔄 Was das für Reha & Training bedeutet

Wenn Schmerz nur noch als Stoppschild gelesen wird, passiert Folgendes:
- Bewegung wird vermieden
- Belastung sinkt
- Kapazität geht verloren
- das Nervensystem wird noch vorsichtiger

Ein klassischer Teufelskreis.

Die wirksamere Strategie ist nicht Vermeidung, sondern Dosierung:
✔ Bewegung anpassen
✔ Intensität regulieren
✔ Vertrauen schrittweise aufbauen

Schmerz wird dabei zum Feedback, nicht zum Feind.

🎯 Kurz gesagt

Nicht jeder Schmerz braucht Schonung.
Aber jeder Schmerz braucht Einordnung.

Wenn du lernen willst, wie du Belastung wieder aufbaust,
statt dich von Warnsignalen lähmen zu lassen:
👉 folge .tobias.ketelsen

Viele Diskussionen rund um Knieschmerzen starten bei der falschen Frage.Nicht: „Wo ist mehr Druck?“Sondern: „Wie ist die...
18/12/2025

Viele Diskussionen rund um Knieschmerzen starten bei der falschen Frage.
Nicht: „Wo ist mehr Druck?“
Sondern: „Wie ist diese Belastung verteilt - und woran ist das Gewebe angepasst?“

Knievorschub erhöht die Kniebelastung, ja.
Gleichzeitig reduziert er die Belastung an Hüfte und Rücken.
Wird der Knievorschub bewusst vermieden, verschwindet die Last nicht - sie verlagert sich proximal (zur Körpermitte hin). Genau das zeigen biomechanische Analysen seit Jahren (z. B. Fry et al., 2003).

Ein zweiter Denkfehler: Tiefere Winkel (über 90°) = Mehr Druck = mehr Verschleiß.
Tatsächlich nimmt bei zunehmender Kniebeugung die Kontaktfläche zwischen Kniescheibe und Oberschenkel deutlich zu.
Studien zeigen eine Verdopplung bis Verdreifachung der Kontaktfläche zwischen 0° und 90° Beugung - wodurch Druckspitzen sinken, obwohl die absolute Kraft steigt (z. B. Powers, 2000; Escamilla et al., 2001).

Und noch wichtiger:
Knorpel ist kein passives Verschleißmaterial!
Er reagiert auf regelmäßige, dosierte Druckbelastung mit struktureller Anpassung.

Umgekehrt zeigen sowohl Tier- als auch Humanstudien, dass Ruhigstellung und Entlastung zu Knorpelabbau, verminderter Proteoglykan-Dichte und schlechterer Belastbarkeit führen (z. B. Vanwanseele et al., 2002).

Die Konsequenz ist simpel, aber unbequem:
👉 Schmerzen entstehen selten, weil Bewegung zu tief ist.
👉 Sondern, weil Kapazität, Dosierung oder Vorbereitung fehlen.

Tiefe Kniebeugen und Knie über den Zehenspitzen sind kein Risiko.
Sie sind ein normaler Teil menschlicher Bewegung. Und trainierbar, wenn Belastung sinnvoll aufgebaut wird.

17/12/2025

Manuelle Techniken, Einrenken oder Mobilisation können Schmerzen kurzfristig reduzieren.
Nicht, weil etwas „eingerenkt“ oder „gerichtet“ wurde -
sondern weil dein Nervensystem neu moduliert wird.

Über Berührung, Druck und Bewegung wird die Schmerzverarbeitung im Gehirn vorübergehend heruntergeregelt.
Das fühlt sich oft erleichternd an.
Aber: Die zugrunde liegende Belastbarkeit ändert sich dadurch nicht.

Wenn dein Körper danach keine neue, positive Erfahrung mit kontrollierter Belastung macht,
fällt er wieder in sein altes Schutzmuster zurück.
Nicht (nur) aus Schwäche - sondern aus Vorsicht.

Nachhaltige Veränderung entsteht erst,
wenn dein Nervensystem wieder lernt:
👉 Das ist sicher.
👉 Das halte ich aus.
👉 Ich bin belastbar.

Genau dafür braucht es Eigenaktivität, Training und eine kluge Steuerung von Reizen.
Nicht als Ersatz für Behandlung –
sondern als nächsten, entscheidenden Schritt danach.

Für mehr davon folge .tobias.ketelsen

Hinweis: Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.

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