Heidi Schwarzkopf

Heidi Schwarzkopf Wir bilden dich aus: Traumainformiert zu Begleiten. Fundiertes Wissen, Praxistransfer & Community. www.traumainformiert-begleiten.de

Wir wissen oft sehr genau, was wir tun sollten.Zum Beispiel…Eine Grenze setzen. Nein sagen. Oder Nähe zulassen.Das Wisse...
11/01/2026

Wir wissen oft sehr genau, was wir tun sollten.
Zum Beispiel…Eine Grenze setzen. Nein sagen. Oder Nähe zulassen.
Das Wissen darum ist meist nicht das Problem.

Entscheidend ist,
ob wir genug emotionale Kapazität haben für das, was dabei und danach in uns auftaucht.

Eine Grenze zu setzen gelingt nicht daran,
ob ich weiß, wie man Nein sagt.
Sondern daran,
ob ich genug inneren Raum habe
für die Unruhe,
für die Angst vor Verlust,
für das Schuldgefühl,
das während oder nach dem Nein entsteht.

Diese inneren Reaktionen halten zu können,
mit ihnen in Kontakt zu bleiben,
entscheidet oft darüber,
ob ein Nein gesagt wird
und ob es innerlich bestehen bleibt.

Ein anderes Beispiel ist Nähe.
Theoretisch ist Nähe oft möglich.
Doch wirklich gelingen kann sie meist erst dann,
wenn genug Kapazität da ist
für das, was Nähe mit sich bringt.

Zum Beispiel für die Traurigkeit,
die auftaucht,
wenn spürbar wird,
wie lange Nähe gefehlt hat
oder nicht in der Intensität da war,
die eigentlich gebraucht worden wäre.

Es geht also weniger um Verhalten
und viel mehr um das innere Erleben.
Nicht darum, etwas richtig zu machen,
sondern darum, das halten zu können,
was mit diesen Schritten einhergeht
🤍und dabei mit sich in Kontakt zu bleiben.

Und genau deshalb wächst emotionale Kapazität
nicht einfach aus Einsicht heraus.
Sie entsteht in sicherer Begleitung,
in Beziehung,
dort, wo ein schrittweises Im-Kontakt-Gehen
mit dem möglich wird,
was sich schwierig anfühlt. Dort,
wo Präsenz Raum bekommt
und daraus nach und nach Sicherheit entstehen kann. Alles Liebe . Heidi

🤍War das hilfreich? Folg mir und schreib es gern in die Kommentare🤍

Danke Kathleen  🤍.                              Hast auch du Lust auf ein Jahr mit uns - dann folg uns  und steig ein- w...
10/01/2026

Danke Kathleen 🤍. Hast auch du Lust auf ein Jahr mit uns - dann folg uns und steig ein- wir starten wieder am 26.02.2026 ✨

Wenn Anstrengung heilen würde,wären wir alle schon lange ‘gesund’.Ein Körper kann nicht heilen, solange er unter Druck s...
09/01/2026

Wenn Anstrengung heilen würde,
wären wir alle schon lange ‘gesund’.

Ein Körper kann nicht heilen, solange er unter Druck steht, wenn er funktionieren muss, sich zusammenreißt und versucht, etwas auszuhalten, das eigentlich zu viel ist.
In solchen Zuständen ist Spannung im ganzen System, und das Nervensystem hat Schwierigkeiten
sich zu orientieren oder zu regulieren.

Heilung wird dort möglich,
wo wir langsamer werden dürfen.
Wo Sanftheit wieder Raum bekommt.
Wo Verbindung entsteht 🤍nach innen und nach außen.
Nicht, weil wir etwas ‘richtig’ machen,
sondern weil nichts mehr bewiesen oder geleistet werden muss.

Weniger zu tun macht uns nicht weniger.
Es bringt uns näher an das heran,
was ohnehin da ist
und vielleicht lange zurückgestellt werden musste, weil Anpassen, Durchhalten oder Weitermachen einmal notwendig waren.

Wert entsteht nicht dadurch,
dass wir ihn uns durch Erschöpfung verdienen.
Und Ganzheit wächst nicht aus noch mehr Anstrengung, sondern aus dem Moment,
in dem wir aufhören, uns selbst zu übergehen.

Ein Körper sucht keine Perfektion.
Er sucht Präsenz.
Ein Dasein, das spürt, zuhört
und respektiert, was gerade möglich ist
und auch, was im Moment unmöglich ist.

Heilung entsteht nicht daraus,
Druck oder Spannung möglichst schnell loszuwerden.
Sondern daraus,
auch dort präsent zu bleiben,
wo es eng, angespannt oder anspruchsvoll ist.

Wenn wir dem, was da ist,
mit Präsenz begegnen,
statt es zu übergehen oder zu bekämpfen,
kann sich etwas verändern.
Nicht durch mehr Anstrengung,
sondern weil aus dieser Präsenz
nach und nach Sicherheit wächst. Alles Liebe. Heidi

Eine Ausbildung, die dich in deiner Arbeit stärkt.Fachlich. Menschlich. Im Kontakt mit dir selbst.Traumasensibel zu begl...
08/01/2026

Eine Ausbildung, die dich in deiner Arbeit stärkt.
Fachlich. Menschlich. Im Kontakt mit dir selbst.

Traumasensibel zu begleiten heißt nicht, ein Label zu tragen.
Es heißt, eine Haltung zu entwickeln, Zusammenhänge zu verstehen
und Sicherheit bewusst zu gestalten…
für dich und die Menschen mit denen du arbeitest.

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen aus begleitenden Berufsgruppen, die sicherer, handlungsfähiger und wirksamer sein wollen.

Alle Informationen zur Ausbildung
und zu unserem Curriculum
findest du auf unserer Homepage.

🕒 Online Infotag: Freitag, 09.01. um 15 Uhr
👉 Link im Profil

Wir freuen uns auf dich
Heidi Bea & Team 🤍

INFOTAG – Traumainformiert Begleiten�09.01.26 | 15:00–16:30 Uhr | via ZoomDu arbeitest mit Menschen und spürst, dass noc...
08/01/2026

INFOTAG – Traumainformiert Begleiten�09.01.26 | 15:00–16:30 Uhr | via Zoom
Du arbeitest mit Menschen und spürst, dass noch etwas fehlt?�Traumainformiertes Verständnis ist oft der missing link für echte Wirksamkeit.
Lerne unsere Basis-Ausbildung kennen, stelle deine Fragen und spüre, ob dieser Weg deiner ist.
Kostenfrei & offen für alle im sozialen, pädagogischen, therapeutischen und begleitenden Bereich.
👉 Nimm teil über den Zoom-Link auf der Homepage !�Wir freuen uns auf dich. 🤍

Viele Vorstellungen von Heilung setzen voraus,dass es einmal Sicherheit gab.Für viele traumatisierte Menschen stimmt das...
07/01/2026

Viele Vorstellungen von Heilung setzen voraus,
dass es einmal Sicherheit gab.

Für viele traumatisierte Menschen stimmt das nicht. Vorallem nicht für viele Menschen mit Bindung und Entwicklungstraumafolgen.

Dann geht es nicht um Rückkehr,
sondern um Aufbau.
Nicht um Beruhigung,
sondern um Orientierung, Schutz und Kapazität.

Sicherheit entsteht nicht durch Einsicht allein,
sondern durch Erfahrung, Beziehung
und das Erlernen neuer Fähigkeiten –
Schritt für Schritt.

Was davon kennst du ist für dich stimmig?

Alles Liebe
Heidi

Viele Vorstellungen von Heilung setzen voraus,dass es einmal tiefe gefühlte Sicherheit gab.Für viele traumatisierte Mens...
07/01/2026

Viele Vorstellungen von Heilung setzen voraus,
dass es einmal tiefe gefühlte Sicherheit gab.

Für viele traumatisierte Menschen stimmt das nicht. Vorallem nicht für viele Menschen mit Bindung- und Entwicklungstraumafolgen.

Dann geht es nicht um Rückkehr,
sondern um Aufbau.
Nicht um Beruhigung,
sondern um Orientierung, Schutz und Kapazität.

Sicherheit entsteht nicht durch Einsicht allein,
sondern durch Erfahrung, Beziehung
und das Erlernen neuer Fähigkeiten –
Schritt für Schritt.

Was davon kennst du und ist für dich stimmig?

Alles Liebe
Heidi

06/01/2026

Nicht alles, was auf Social Media wie Heilung aussieht, ist auch Heilung.

Auf Social Media sieht man häufig sogenannte „Trauma-Releases“:
Menschen (manchmal mit verbundenen Augen und von anderen gehalten),
die heftig schreien, stark zittern, weinen,
mit großen emotionalen Ausbrüchen oder ungewöhnlichen Körperbewegungen.

Oft ist dabei die Rede davon,
dass Trauma „aus dem Körper entladen“ wird.

Und ja, es gibt manchmal Entladungen.
Und manchmal können sich solche Entladungen, sogenannte “Trauma-Releases”,
auch kurzfristig erleichternd anfühlen.

Aber:
Release ist nicht gleich Reparatur.
Und Intensität ist kein Beweis für Heilung.

Entladungen und Karthasis
können das Nervensystem überfordern
und im schlimmsten Fall zu Retraumatisierung führen, besonders dann, wenn keine ausreichende innere oder äußere Sicherheit vorhanden ist.

Ich habe in meiner Praxis immer wieder Menschen sitzen, die auf solchen Retreats waren oder bei entsprechenden Begleitungen Hilfe gesucht haben
und danach mit starker Symptomatik, großer Erschöpfung und überwältigenden Zuständen zu mir kommen
…ohne langfristige, nachhaltige Verbesserung erfahren zu haben.
Darum spreche ich hier aus Erfahrung.

🤍Traumaarbeit bedeutet nicht,
möglichst viel oder möglichst intensiv zu entladen.

Entladung kann manchmal ein Teil davon sein. Aber Heilung und Trauma-Integration sind keine Entladung.

🤍Sie entstehen durch die Erweiterung von Kapazität.
durch Beziehung,
durch Sicherheit und Dosierung,
durch Verstehen
und durch einen nachhaltigen körperlichen Prozess.

Weniger Spektakel.
Mehr Sicherheit.
Mehr Integration.

Wenn du solche Inhalte siehst
und selbst unter Traumafolgen leidest, nimm das mit in deine Entscheidung.🤍
👉Ist das für dich relevant?
Schreib’s mir gerne in die Kommentare.

Alles Liebe
Heidi

Die Zeilen sind keine Anleitung.Sondern eher eine Einordnung. ;)Was viele erst spät bemerken:🤍 Selbstoptimierung heilt s...
06/01/2026

Die Zeilen sind keine Anleitung.
Sondern eher eine Einordnung. ;)

Was viele erst spät bemerken:

🤍 Selbstoptimierung heilt selten – Selbstbeziehung schon

🤍 intensive Gefühle oder wilder Ausdruck beweisen nicht zwangsläufig Tiefe oder einen Heilungsschritt

🤍 dein Bedürfnis nach Nähe war und ist nie das Problem

🤍 echtes Wachstum nicht daraus entsteht, dich selbst immer wieder infrage zu stellen,
sondern dich wirklich ernst zu nehmen

🤍 Anpassung oft wie Verbindung aussieht, aber eigentlich Schutz ist

🤍 Grenzen nicht trennen, sondern Kontakt klären

🤍 emotionale Nähe nichts mit Intensität, sondern mehr mit Verlässlichkeit und Verbundenheit zu tun hat

🤍 Worte können Vertrauen stiften, aber Verhalten entscheidet

🤍 Entschuldigungen, ohne Veränderung nur Schleifen im gleichen Muster sind

🤍 du Verantwortung für die eigenen Gefühle und Bedürfnisse trägst,
nicht aber nicht für die emotionalen Defizite oder Trigger anderer

🤍 Autonomie und Nähe sich nicht ausschließen

Was ist davon für dich gerade relevant?
Schreib’s mir gerne in die Kommentare!

Alles Liebe
Heidi

Für alle, die traumasensibel begleiten möchtenund dafür einen fundierten, erfahrungsbasierten Rahmen suchen.In unserer A...
06/01/2026

Für alle, die traumasensibel begleiten möchten
und dafür einen fundierten, erfahrungsbasierten Rahmen suchen.

In unserer Ausbildung Traumainformiert-Begleiten verbinden wir Wissen, Körperwahrnehmung, Austausch und eine klare, wertschätzende Haltung.
Ein Raum für Verstehen, Spüren und integrieren.

📅 Online-Infotag
🕒 9. Januar um 15 Uhr
💻 kostenfrei & unverbindlich

Heidi und Bea laden dich herzlich ein, uns kennenzulernen, Fragen zu stellen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob diese Ausbildung dich auf deinem Weg unterstützen kann.

👉 Mehr Infos & Anmeldung:
www.traumainformiert-begleiten.de

Wir freuen uns auf dich.
Heidi, Bea & Team

Für alle, die traumasensibel begleiten möchtenund dafür einen fundierten, erfahrungsbasierten Rahmen suchen.In unserer A...
05/01/2026

Für alle, die traumasensibel begleiten möchten
und dafür einen fundierten, erfahrungsbasierten Rahmen suchen.

In unserer Ausbildung Traumainformiert-Begleiten verbinden wir Wissen, Körperwahrnehmung, Austausch und eine klare, wertschätzende Haltung.
Ein Raum für Verstehen, Spüren und integrieren.

📅 Online-Infotag
🕒 9. Januar um 15 Uhr
💻 kostenfrei & unverbindlich

Heidi und Bea laden dich herzlich ein, uns kennenzulernen, Fragen zu stellen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob diese Ausbildung dich auf deinem Weg unterstützen kann.

👉 Mehr Infos & Anmeldung:
www.trauma-informiert-begleiten.de und

Wir freuen uns auf dich.
Heidi, Bea & Team

Adresse

Leipzig

Telefon

017623703011

Webseite

https://linktr.ee/heidischwarzkopf, http://www.traumainfomiert-begleiten.de/, http://ww

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Heidi Schwarzkopf erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Heidi Schwarzkopf senden:

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Kategorie