Gertrudis Parkinson Klinik Biskirchen

Gertrudis Parkinson Klinik Biskirchen Liebe Patienten, liebe Angehörige,

die Parkinson-Krankheit, ihre Begleiterscheinungen oder andere verwandte Bewegungsstörungen sind kein Schicksalsurteil.

📞 Telefon
Zentrale: +49 6473 305-0
Klinikambulanz: +49 6473 305-8011

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Allgemein: info@parkinson.de
Aufnahme: aufnahme@parkinson.de
Klinikambulanz: klinikambulanz@parkinson.de

🌐 Webseite
www.parkinson.de Denn obgleich eine Heilung in der Regel nicht möglich ist, können eine rechtzeitige Diagnose, Behandlung und begleitende Therapien den Krankheitsverlauf verlangsamen, seine negativen Symptome mildern und den Betroffenen ein weitgehend selbstständiges Alltagsleben ermöglichen. Als ehemaliges Sporthotel haben wir die gastliche, gehobene Atmosphäre beibehalten, um Patienten mit diesem Krankheitsbild eine ganzheitlich multimodale Behandlung in angenehmer Atmosphäre zu ermöglichen. Hinter diesem Aspekt wurde 1995 das diagnostische und therapeutische Parkinson-Zentrum gegründet, was mittlerweile aus der Gertrudis-Klinik Biskirchen, der Gertrudis-Privatklinik und der Spezialambulanz für Bewegungsstörungen in Leun-Biskirchen besteht. Die ärztliche Direktorin Dr. med. Ilona Csoti, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, ist eine international anerkannte Parkinson-Expertin und Mitglied der Movement Disorders Society. Neben ihrer Expertise verfügt auch das gesamte medizinische Behandlungsteam über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Parkinson-Patienten. Unser Ansatz lautet: Menschlichkeit und Medizin – das heißt, wir stellen die Lebensqualität unserer Patienten in den Mittelpunkt unserer hochqualifizierten Bemühungen. Die Gertrudis-Klinik Biskirchen ist ein neurologisches Fachkrankenhaus in privater Trägerschaft, spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie der Parkinson-Krankheit und verwandter Krankheitsbilder und besitzt 120 Betten. Als anerkannte Akut-Klinik bestehen Verträge mit allen gesetzlichen Krankenkassen. Gesetzlich Versicherte benötigen daher ebenso wie Privatversicherte für die stationäre Aufnahme eine Einweisung des Hausarztes. Die Gertrudis-Privatklinik wurde im Jahre 2002 wegen des hohen Bedarfs an Betten gegründet. Sie kann Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler behandeln und verfügt über 21 Betten. Beide Akut-Kliniken im Parkinson-Zentrum bieten für nachfolgende Krankheitsbilder eine optimale Versorgung:
• Primäres Parkinson-Syndrom
• Sekundäre Parkinson-Syndrome
• Progressive supranukleäre Blickparese (PSP)
• Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P)
• Multisystematrophie vom Kleinhirn-Typ (MSA-C)
• Corticobasale Degeneration (CBD)
• Lewy-Körperchen-Erkrankung (LBD)
• Restless-Legs-Syndrom (RLS)
• Essentieller Tremor
• Choreatische und dystone Bewegungsstörungen

Leistungsspektrum:
• Hohe Beobachtungs- und Behandlungsintensität im akutstationären Setting
• Spezialisiertes und erfahrenes Ärzteteam (neurologische Leitung mit spezieller Erfahrung in der Behandlung von Bewegungsstörungen)
• Medikamentöse Umstellung bzw. Feineinstellung einschl. Anpassung von Pumpen-Systemen (subkutanes/enterales L-Dopa, Apomorphin)
• Indikationsstellung zur Tiefen Hirnstimulation (THS) in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Implantationszentrum sowie Anpassung und Weiterbetreuung von Patienten mit THS-Systemen (inkl. bildbasierter Programmierung)
• Parkinson-spezifische Physio-, Ergotherapie und Logopädie einschl. multimodaler Parkinson-Komplexbehandlung (Gangtraining, gezieltes Stimm-, Sprech- und Schlucktraining, Krankengymnastik, balneophysikalische Maßnahmen, Sporttherapie)
• Umfassende Information für Patienten und Angehörige einschl. Sozialberatung

Modernste Diagnostik und Therapie
Trotz des Hotelcharakters unserer Akut-Kliniken fehlt es an keinen Einrichtungen, die eine spezialisierte Hochleistungsmedizin ermöglichen. Neben modernsten diagnostischen Methoden und medikamentösen Therapien arbeiten wir eng mit umliegenden Kliniken und Universitätskliniken zusammen. Zudem bieten wir unseren Patienten eine multimodale Komplextherapie, die den ganzen Menschen einbezieht. Dazu gehören Krankengymnastik und physikalische Therapie, Logopädie und Schlucktraining, Ergo- und Kreativtherapie oder die Behandlung von Begleiterkrankungen, Eskalationstherapie mit Medikamentenpumpen, Indikationsstellung zur tiefen Hirnstimulation, Beratung und Schulungen für Patienten und Angehörige runden unser Angebot ab. Ambulante Sprechstunde
Die Parkinson-Spezialambulanz richtet sich an Patienten mit dem Verdacht oder der bereits gesicherten Diagnose Morbus Parkinson oder anderer extrapyramidal-motorischer Erkrankungen ( u.a. Dystonie, Multisystematrophie). Bei Patienten in frühen Stadien der Erkrankung werden eine differenzierte Initialbehandlung mit Medikamenten und zusätzliche Therapieverfahren ein- geleitet. Für Betroffene im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf wird eine Therapieoptimierung ambulant vorgenommen oder, falls notwendig und gewünscht, eine stationäre Behandlung initiiert. Die ambulanten Sprechstunden richten sich gleichermaßen an Kassen- wie Privatpatienten. Kassenpatienten müssen eine Überweisung des behandelten Neurologen vorlegen. Die Behandlung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Tel.-Nr. +49-(0)6473-305-8011 möglich.

Diagnose Parkinson: 1000 Fragen - Welt Parkinson Tag 2026Die Diagnose Parkinson bringt oft viele Fragen mit sich: Was be...
11/04/2026

Diagnose Parkinson: 1000 Fragen - Welt Parkinson Tag 2026

Die Diagnose Parkinson bringt oft viele Fragen mit sich: Was bedeutet das jetzt für meinen Alltag? Was kann ich selbst tun?
In diesem Video zum Welt-Parkinson-Tag 2026 geben wir erste Orientierung und konkrete Anregungen für den Alltag.
Therapeutinnen und Therapeuten aus Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie zeigen, wie kleine, bewusste und regelmäßige Schritte viel bewirken können.
Denn neben der medikamentösen Behandlung ist regelmäßiges Training von Körper und Geist ein wichtiger Baustein, um langfristig aktiv und selbstständig zu bleiben.

Unser Ziel ist es, Mut zu machen und zu zeigen: Niemand muss die vielen Fragen nach der Diagnose allein bewältigen.
Selbsthilfegruppen, Vereine, Angehörige und therapeutische Begleitung können Halt geben und Orientierung schaffen.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder Fragen? Schreiben Sie uns in die Kommentare – wir freuen uns auf den Austausch!

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Die Diagnose Parkinson bringt oft viele Fragen mit sich: Was bedeutet das jetzt für meinen Alltag? Was kann ich selbst tun?In diesem Video zum Welt-Parkinson...

Anlässlich des morgigen Welt-Parkinson-Tages hielt unsere ärztliche Direktorin, Frau Dr. Balde, heute einen informativen...
10/04/2026

Anlässlich des morgigen Welt-Parkinson-Tages hielt unsere ärztliche Direktorin, Frau Dr. Balde, heute einen informativen Vortrag für unsere Patienten.

Der Welt-Parkinson-Tag erinnert uns daran, wie wichtig Aufklärung, Forschung und vor allem ein starkes Miteinander sind. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Verständnis, Unterstützung und Lebensqualität für Menschen mit Parkinson.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. Balde für ihr Engagement und an alle, die heute dabei waren!

Das Team der Gertrudis Parkinson Klinik wünscht Ihnen und Ihren Liebsten ein wundervolles, friedliches und hoffnungsvoll...
05/04/2026

Das Team der Gertrudis Parkinson Klinik wünscht Ihnen und Ihren Liebsten ein wundervolles, friedliches und hoffnungsvolles Osterfest. Möge diese Zeit Ihnen neue Kraft, Zuversicht und viele schöne Momente schenken.

Genießen Sie die Feiertage im Kreise Ihrer Familie und bleiben Sie gesund!

🧠 Leben mit Parkinson – was gibt es Neues?Wir laden herzlich zur 20. Patienteninformationsveranstaltung in der Gertrudis...
24/03/2026

🧠 Leben mit Parkinson – was gibt es Neues?

Wir laden herzlich zur 20. Patienteninformationsveranstaltung in der Gertrudis-Klinik ein!

🔎 Freuen Sie sich auf:
• Aktuelle Therapieansätze & Studien
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• Einblicke bei einer Klinikbesichtigung
• Direkten Austausch mit Fachärzten & Psychologen

📅 Informieren, austauschen, verstehen – wir sind für Sie da.

👉 Wichtig: Teilnahme nur mit Anmeldung!
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23/03/2026
Teil 6 unserer Reihe „Ernährung bei Parkinson“ ist online. Diesmal geht es um Verstopfung und Darmgesundheit: Woran erke...
14/03/2026

Teil 6 unserer Reihe „Ernährung bei Parkinson“ ist online. Diesmal geht es um Verstopfung und Darmgesundheit: Woran erkennt man Verstopfung, was kann helfen und welche Rolle spielen probiotische Lebensmittel, Hausmittel und Macrogol? Außerdem schauen wir auf mögliche Begleiterkrankungen wie SIBO und eine gestörte Darmbarriere.

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Im sechsten Teil unserer Videoreihe zur Ernährung bei Parkinson geht es um ein Thema, das viele Betroffene im Alltag belastet und dennoch oft zu wenig Beacht...

Vortrag für die JuPa-Gruppe der Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. nördliches Rheinland-Pfalz/Bad Neuenahr-Ahrweiler Dr...
05/03/2026

Vortrag für die JuPa-Gruppe der Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. nördliches Rheinland-Pfalz/Bad Neuenahr-Ahrweiler

Dr. med. Ilona Csoti
Februar 2026

Am 12.02.2026 besuchte ich interessierte Betroffene und Angehörige im Gemeindehaus in Bad Neuenahr zu einem Vortrag über Demenz bei Parkinson.

Die Parkinson-Demenz ist eine Form der Demenz, die bei Menschen mit der Parkinson-Krankheit im Verlauf der Erkrankung auftreten kann. Sie gehört zu den neurodegenerativen Erkrankungen und entwickelt sich meist mehrere Jahre nach Beginn der typischen motorischen Symptome wie Zittern, Muskelsteifheit und verlangsamten Bewegungen.

Ursachen und Entstehung

Parkinson-Demenz entsteht durch fortschreitende Veränderungen im Gehirn. Dabei lagern sich bestimmte Eiweißstoffe (sogenannte Lewy-Körperchen) in Nervenzellen ab und beeinträchtigen deren Funktion. Neben Bewegungsstörungen kommt es dadurch auch zu kognitiven Einschränkungen.

Symptome

Typische Anzeichen sind:
• Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme
• Verlangsamtes Denken
• Schwierigkeiten bei Planung und Organisation
• Halluzinationen (häufig visuell)
• Stimmungsschwankungen oder Antriebslosigkeit

Im Unterschied zur Alzheimer-Krankheit stehen bei der Parkinson-Demenz zunächst weniger Gedächtnisprobleme im Vordergrund, sondern eher Aufmerksamkeits- und Denkstörungen.

Diagnose und Behandlung

Die Diagnose erfolgt durch neurologische Untersuchungen, Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen sowie neuropsychologische Tests. Bildgebende Verfahren können unterstützend eingesetzt werden.

Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Medikamente können jedoch bestimmte Symptome lindern. Zusätzlich spielen nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Gedächtnistraining, Physiotherapie und eine strukturierte Tagesgestaltung eine wichtige Rolle.

Fazit

Die Parkinson-Demenz stellt für Betroffene und Angehörige eine große Herausforderung dar. Eine frühzeitige Diagnose und ganzheitliche Betreuung können helfen, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Falls Betroffene aus Rheinland-Pfalz diese Selbsthilfegruppe noch nicht kennen, hier die Kontaktdaten:
Stefan Schaaf
Leiter der RG Rhein-Ahr
Leiter der JuPa-Gruppe nördl. Rheinland-Pfalz
Im Auelsgarten 11, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel.: 02641-3968911; Handy: 0157-35663400
http://www.dpv-bundesverband.de/rhein-ahr

Deutsche Parkinson Vereinigung-Bundesverband-e.V.
Holger Naaz – 1. Vorsitzender
Moselstr. 31
41464 Neuss
Telefon: + 49 2131 740 270
Fax: +49 2131 45445
www.dpv-bundesverband.de
VR Neuss 1058

🚨 Stellenausschreibung🩺 3-jährig examinierte Pflegefachkraft (m/w/d)📌 Vollzeit oder TeilzeitSie suchen eine sinnstiftend...
03/03/2026

🚨 Stellenausschreibung

🩺 3-jährig examinierte Pflegefachkraft (m/w/d)
📌 Vollzeit oder Teilzeit

Sie suchen eine sinnstiftende Aufgabe in einem wertschätzenden Umfeld? Unterstützen Sie unser Team in der spezialisierten Pflege und Begleitung von Menschen mit Parkinson.

⭐ Jetzt bewerben:
🌐 Online-Kurzbewerbung: https://parkinson.de/kurzbewerbung/
✉️ E-Mail: konstanze.grabitzky@parkinson.de
📬 Post: Frau Grabitzky
Karl-Ferdinand-Broll-Str. 2–4
35638 Leun-Biskirchen

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Pestizide in Lebensmitteln: Sorte und Herkunft entscheidendVon Andrea Hertlein - 20.01.2026Für Sie gelesen, zitiert (lei...
27/02/2026

Pestizide in Lebensmitteln: Sorte und Herkunft entscheidend

Von Andrea Hertlein - 20.01.2026

Für Sie gelesen, zitiert (leicht modifiziert) und mit einem Vorwort versehen von Dr. Ilona Csoti, 08.02.2026

Vorwort

Pestizide gelten als wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Parkinson, sind jedoch keine alleinige Ursache. Studien zeigen, dass Menschen mit langfristiger oder beruflicher Exposition, etwa in der Landwirtschaft, ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben. Besonders bestimmte Herbizide und Insektizide wie Paraquat, Rotenon oder Organophosphate stehen im Verdacht, da sie Nervenzellen schädigen können, unter anderem durch Störungen der Mitochondrien und durch oxidativen Stress. Das Risiko ist vor allem dann erhöht, wenn zusätzlich eine genetische Veranlagung besteht. Dennoch gilt: Nicht jede exponierte Person erkrankt an Parkinson, und viele Betroffene hatten keinen bekannten Kontakt zu Pestiziden. Aus diesem Grund halte ich den nachfolgenden Artikel für Sie vielleicht interessant.

Lebensmittel in Deutschland enthalten nur selten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der gesetzlich festgelegten Rückstands Höchstgehalt. Das geht aus der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2024“ hervor, die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Proben ohne quantifizierbare Rückstände um rund 10 % gestiegen.

Überschreitungen der geltenden Rückstands Höchstgehalt blieben insgesamt selten. Auch bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Tomaten, Kartoffeln oder Äpfeln wurden 2024 kaum oder gar keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Auffällig waren jedoch einzelne Produktgruppen: Die meisten Überschreitungen bei Lebensmitteln mit mindestens 100 untersuchten Proben traten bei Mangos auf (16,3 %), gefolgt von Paprika-Fruchtgewürz (11,7 %) und Grünkohl (8,4 %). Bei der Gruppe der verarbeiteten pflanzlichen Lebensmittel waren, wie schon im Vorjahr, vor allem verarbeitete Weinblätter auffällig. So wurden die Rückstandshöchstgehalte bei 81,8 % der untersuchten Proben von in Lake vor- und zubereiteten Weinblätter überschritten. Darüber hinaus wurden häufige Überschreitungen von mehr als 10 % bei getrockneten Wildpilzen und getrockneten Datteln festgestellt.

Deutliche Unterschiede zeigen sich weiterhin in Abhängigkeit von der Herkunft der Proben. „Wir sehen seit Jahren, dass die Herkunft der Erzeugnisse großen Einfluss auf darauf hat, ob und in welchem Umfang Pflanzenschutzmittelrückstände nachweisbar sind“, so Professorin Böhl. Während lediglich bei 1 % der Proben aus Deutschland und bei 1,5 % der Proben aus anderen EU- Mitgliedsstaaten Rückstandshöchstgehalte überschritten worden, lag diese Anteil bei Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern bei 6,7 %. Allerdings verzeichnete das BVL hier einen positiven Trend: Im Vergleich zum Vorjahr sank die Quote der Überschreitungen bei Importen aus Drittstaaten um 1,8 % Punkte. Die Werte für die Produkte aus Deutschland und anderen EU Ländern blieben nahezu konstant.

Lebensmittel aus ökologisch Landbau deutlich weniger belastet

Unterschiede ergaben sich auch zwischen ökologisch und konventionellem Anbau. So wiesen 80,1 % der Proben aus ökologischem Anbau keine quantifizierbaren Rückstände auf. Bei konventionell erzeugten Lebensmitteln lag dieser Anteil mit 45,9 % deutlich niedriger. Wie in den Vorjahren wurden bei etwa einem Drittel aller untersuchten Probenrückstände von mehr als einem Pflanzenschutzmittelwirkstoff festgestellt. Nach Angaben des BVL sein Mehrfachrückstände zu erwarten, da moderne Pflanzenschutzmittel gezielt gegen bestimmte Schadenserreger eingesetzt werden und Wirkstoffwechsel notwendig sind, um Resistenzen zu vermeiden. Besonders häufig taten Mehrfachrückstände unter anderem bei Kirschen, Trauben, Erdbeeren, Äpfeln, Bananen, Paprika, Mangos, Tomaten, Gurken, Grünkohl sowie Tee auf.

Das BVL betont, dass Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln nur dann zulässig sind, wenn sie unterhalb der festgelegten Höchstgehalt liegen und gesundheitlich unbedenklich sind. Eine Überschreitung dieser Höchstgehalt bedeute nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko. Die untersuchten Proben stammen aus risikoorientierten Kontrollen der amtlichen Lebensmittelüberwachung der Bundesländer. Im Jahr 2024 wurden mehr als 6,3 Millionen Einzelanalysen auf insgesamt 1064 verschiedenen Stoffen durchgeführt.

Quelle: Andrea Hertlein. Pestizide in Lebensmitteln: Sorte und Herkunft entscheidend – Univadis – 20.01.2026

Pflegegrad (PG) bei Parkinson-Betroffenen (Teil 2)Dr. med. Ilona CsotiHinweise für den BeratungsbesuchFür einen reibungs...
20/02/2026

Pflegegrad (PG) bei Parkinson-Betroffenen (Teil 2)
Dr. med. Ilona Csoti

Hinweise für den Beratungsbesuch

Für einen reibungslosen Ablauf sollten Sie folgende Informationen und Dokumente bereitlegen:
1. Persönliche Daten & Bescheide
• Versichertennummer: Halten Sie die Versichertenkarte der pflegebedürftigen Person bereit.
• Aktueller Pflegegrad-Bescheid: Das Gutachten des Medizinischen Dienstes (MD) hilft dem Berater, die aktuelle Einstufung zu verstehen.
2. Medizinische Informationen
• Medikamentenplan: Eine Liste der aktuell eingenommenen Medikamente.
• Arztberichte: Aktuelle Berichte von Haus- oder Fachärzten sowie Entlassungsbriefe aus dem Krankenhaus (falls vorhanden).
• Kontaktdaten: Namen und Telefonnummern der behandelnden Ärzte und Therapeuten.
3. Alltags- & Pflegesituation
• Hilfsmittel-Liste: Welche Hilfsmittel (Rollator, Pflegebett, Haltegriffe etc.) sind bereits vorhanden und was fehlt eventuell?
• Pflegetagebuch (optional): Notizen über den täglichen Pflegeaufwand helfen dem Berater, den tatsächlichen Bedarf einzuschätzen.
• Fragenliste: Notieren Sie sich vorab Fragen zu Themen wie Höherstufung des Pflegegrads, Entlastungsleistungen (siehe unten) oder Wohnraumanpassung.

Hinweis: Die Pflegenden sollten beim Termin unbedingt anwesend sein, da der Berater auch deren körperliche und psychische Belastung einschätzt und Tipps zur Entlastung geben kann.

Was sind Entlastungsleistungen?

Entlastungsleistungen (offiziell Entlastungsbetrag) ist eine finanzielle Unterstützung der Pflegekasse, um pflegende Angehörige zu entlasten und die Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen im Alltag zu fördern.

Eckdaten (Stand 2026)
• Betrag: Monatlich 131 Euro (insgesamt 1.572 Euro pro Jahr).
• Anspruch: Alle Personen mit Pflegegrad 1 bis 5, die zu Hause gepflegt werden.
• Auszahlung: Der Betrag wird nicht automatisch überwiesen. Es handelt sich um ein Erstattungsprinzip: Sie reichen Rechnungen anerkannter Dienstleister bei der Pflegekasse ein. Alternativ nutzen Sie einen ambulanten Pflegedienst vor Ort, dieser kann direkt mit der Pflegekasse abrechnen.
• Ansparen: Nicht genutzte Beträge können in die Folgemonate übertragen und bis zum 30. Juni des Folgejahres verbraucht werden, bevor sie verfallen.

Was kann damit bezahlt werden?

Das Geld ist zweckgebunden für „Angebote zur Unterstützung im Alltag“:
• Haushaltshilfe: Putzen, Kochen, Einkaufen oder Gartenarbeit.
• Alltagsbegleitung: Begleitung zu Arztterminen, Spaziergänge oder Vorlesen.
• Betreuung: Besuchsgruppen (z. B. für Menschen mit Demenz) oder stundenweise Betreuung zu Hause.
• Teilstationäre Pflege: Zuschuss zu den Eigenanteilen (Verpflegung/Unterkunft) bei Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege.

Wo finde ich Anbieter?

Es dürfen nur nach Landesrecht anerkannte Anbieter abgerechnet werden. In vielen Bundesländern ist dies auch über registrierte Nachbarschaftshelfer möglich.
Hinweis: Sie können den Dienstleister auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen lassen, indem Sie eine Abtretungserklärung unterschreiben.
Dieser Entlastungsbetrag kann mit dem Umwandlungsanspruch (40 % der Sachleistungen) kombiniert werden.

Umwandlungsanspruch (§ 45a SGB XI)

Mit dem sogenannten Umwandlungsanspruch können Sie Ihr Budget für Haushaltshilfe und Alltagsbegleitung aufstocken.

So funktioniert die 40 %-Regel:
Ab Pflegegrad 2 steht Ihnen ein Budget für Pflegesachleistungen zu (Geld für den Pflegedienst). Falls Sie diesen Betrag nicht voll ausschöpfen, können Sie bis zu 40 % davon in zusätzliche Entlastungsleistungen umwandeln.

Rechenbeispiel für 2026 (Pflegegrad 2):
• Regulärer Entlastungsbetrag: 131,00 €
• Pflegesachleistung (gesamt): 761,00 €
• Max. Umwandlungsbetrag (40 %): + 304,40 €
• Gesamtbudget für Haushaltshilfe: 435,40 € pro Monat

Wichtige Regeln für die Umwandlung
1. Pflegegrad: Nur möglich ab Pflegegrad 2. Pflegegrad 1 hat keinen Anspruch auf Sachleistungen und kann daher nichts umwandeln.
2. Zweckbindung: Das umgewandelte Geld darf nur für nach Landesrecht anerkannte Angebote (z. B. Haushaltshilfe, Alltagsbegleitung) genutzt werden.
3. Kein Ansparen: Im Gegensatz zum normalen Entlastungsbetrag (131 €) verfallen umgewandelte Sachleistungen meist am Monatsende, wenn sie nicht genutzt wurden.
4. Kombinationsleistung: Wenn Sie Pflegegeld beziehen, reduziert die Umwandlung Ihr ausgezahltes Pflegegeld anteilig.

Wie beantrage ich das?

• Kein separates Formular: Bei den meisten Kassen reicht es, die Rechnungen des Dienstleisters einzureichen. Die Kasse prüft automatisch, ob noch Sachleistungs-Budget zur Umwandlung frei ist.
• Abtretungserklärung: Sie können dem Dienstleister eine Abtretungserklärung unterschreiben, damit dieser direkt mit der Kasse abrechnet.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/pflege-zu-hause/wofuer-sie-in-der-pflege-entlastungsleistungen-nutzen-koennen-13449

Musterbrief:

An: [Name der Pflegeversicherung]
Betreff: Antrag auf Umwandlung von Pflegesachleistungen gemäß § 45a SGB XI
Versichertennummer: [Ihre Nummer]
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich den sogenannten Umwandlungsanspruch für [Name des Versicherten] geltend machen.
Ich beabsichtige, ab dem [Datum/Monat] bis zu 40 % des nicht ausgeschöpften Betrags der Pflegesachleistungen für zusätzliche Entlastungsleistungen (Angebote zur Unterstützung im Alltag) zu nutzen.
Bitte bestätigen Sie mir kurz den Eingang dieses Schreibens. Die entsprechenden Rechnungen der anerkannten Dienstleister werde ich Ihnen zukünftig zur Erstattung einreichen.
Mit freundlichen Grüßen
[Ihr Name]

Nachbarschaftshelfer

In Hessen ist die Nachbarschaftshilfe eine großartige Möglichkeit, den Entlastungsbetrag von 131 € (bzw. das durch Umwandlung erhöhte Budget) für Hilfe aus dem privaten Umfeld zu nutzen.
Damit die Pflegekasse die Kosten erstattet, muss die helfende Person folgende Kriterien erfüllen:
Keine enge Verwandtschaft: Die Person darf nicht bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sein (z. B. keine Kinder, Enkel, Geschwister oder Schwiegerkinder).
Getrennter Haushalt: Der Helfer darf nicht mit der pflegebedürftigen Person zusammenwohnen.
Keine eingetragene Pflegeperson: Die Person darf bei der Pflegekasse nicht als offizielle Pflegeperson für denselben Pflegebedürftigen gemeldet sein.
Volljährigkeit: Der Helfer muss mindestens 18 Jahre alt sein.
Begrenzte Personenzahl: Ein Helfer darf in Hessen höchstens drei pflegebedürftige Personen pro Monat unterstützen.
Qualifikation: In Hessen ist mindestens ein Erste-Hilfe-Kurs (nicht älter als 3 Jahre) oder eine vergleichbare Schulung für Nachbarschaftshelfer erforderlich.

Registrierung & Abrechnung

In Hessen müssen sich Nachbarschaftshelfer beim zuständigen Landkreis oder der kreisfreien Stadt (z. B. beim Kreisausschuss oder Magistrat) registrieren lassen.
Antrag: Der Helfer stellt den Antrag auf Anerkennung bei der Behörde (mehr Infos auf https://familie.hessen.de/gesundheit-und-pflege/pflege/nachbarschaftshilfe).
Abrechnung: Nach der Anerkennung stellt der Helfer monatlich eine einfache Rechnung (Datum, Dauer, Tätigkeit). Diese reichen Sie zusammen mit der Anerkennungsbescheinigung bei der Pflegekasse zur Erstattung ein.
Aufwandsentschädigung: Die Bezahlung ist oft auf eine Aufwandsentschädigung begrenzt. In manchen Kreisen wird eine Orientierung am Mindestlohn oder ein fester Stundensatz (z. B. 5–10 €) empfohlen.

Beispiel: Wetzlar

In Wetzlar gelten dieselben landesrechtlichen Regeln für Hessen wie in Weilburg, da beide Städte zum Lahn-Dill-Kreis gehören. Registrierung und Beratung erfolgen zentral über die Kreisverwaltung.

Zentrale Anlaufstelle für Wetzlar

Für die Anerkennung von Nachbarschaftshelfern und die Beratung zur Umwandlung von Sachleistungen ist die Leitstelle „Älter werden“ in Wetzlar zuständig:
• Adresse: Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar.
• Telefon: 06441 407-1523 (Ansprechpartner für allgemeine Seniorenangelegenheiten und Hilfen).
• E-Mail: aelterwerden@lahn-dill-kreis.de
Kostenlose Pflegeberatung vor Ort
Falls Sie Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare oder bei der Organisation der Pflege benötigen, können Sie sich an den Pflegestützpunkt Lahn-Dill wenden:
• Standort Wetzlar: Im Kreishaus, Karl-Kellner-Ring 51.
• Beratung: Unabhängig und kostenfrei für alle Kassenpatienten nach SGB_XI.

Wie komme ich an Erste-Hilfe-Kurse?

Hauptanbieter für anerkannte Erste-Hilfe-Kurse in Wetzlar
Folge Kurse sind für die Registrierung als Nachbarschaftshelfer in Hessen geeignet.
Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Kreisverband Wetzlar e. V.
Adresse: Hörnsheimer Eck 21, 35578 Wetzlar
Telefon: 06441 97640
Website & Termine: https://www.drk-wetzlar.de/kurse.html

Malteser Hilfsdienst
Adresse: Christian-Kremp-Straße 17, 35578 Wetzlar
Telefon: 06441 94940
Website & Termine: https://www.malteser.de/erste-hilfe.html

PRIMEROS Erste-Hilfe-Kurs Wetzlar
Adresse: Karl-Kellner-Ring 34, 35576 Wetzlar
Telefon: 07131 3906699
Website & Termine: https://www.primeros.de/erste-hilfe-kurse/erste-hilfe-wetzlar

LUKE'S Erste-Hilfe-Kurs Wetzlar
Adresse: Bahnhofstraße 31 (Im City Hotel), 35576 Wetzlar
Telefon: 09341 8589350
Website & Termine: https://www.lukes-ehk.de/erste-hilfe-kurs-wetzlar

Theater in Dresden am 10.04.26: Kleine Schritte Ein Mut machendes Schauspiel über das Leben mit Parkinson Wolfgang Krebs...
16/02/2026

Theater in Dresden am 10.04.26: Kleine Schritte

Ein Mut machendes Schauspiel über das Leben mit Parkinson

Wolfgang Krebs, seit 2012 Leiter des Schlosstheaters Thurnau, thematisiert seine eigene Diagnose Parkinson in einem Hoffnung machenden Schauspiel aus der Feder der Münchnerin Petra Wintersteller.

In der Rolle des an Parkinson erkrankten Alfons spielt er an der Seite von Claudia Kurrle, die die Rolle der resignierten und vereinsamten Ruth übernimmt. Im Verlaufe ihrer Begegnungen an einer Bushaltestelle entdecken die beiden, dass es wert ist, dafür zu kämpfen, das beste aller Leben zu leben.

Auf leisen Sohlen entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. In kleinen Schritten erobern sich Alfons und Ruth ihr Leben zurück und entdecken, wie wertvoll dieses ist. Authentisch zeigen die beiden Darsteller den Kampf, die Hoffnung und die Zuversicht.

Sie geben den Zuschauern dabei nicht nur Wissenswertes über Parkinson als Krankheit mit auf den Weg, sondern regen auch dazu an, das eigene Leben zu reflektieren. Ein Mut machendes, optimistisches Theaterstück, in dessen Fokus die Erkrankung Parkinson steht. In Deutschland sind ca. 450.000 Menschen betroffen, mit deutlich wachsender Tendenz.

In kleinen Schritten kämpfen Alfons und Ruth gegen Parkinson und entdecken die Schönheit des Lebens. Ihre Freundschaft gibt Hoffnung und Zuversicht.

Adresse

Karl-Ferdinand-Broll Str. 2-4
Leun
35638

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 19:30
Dienstag 08:00 - 19:30
Mittwoch 08:00 - 19:30
Donnerstag 08:00 - 19:30
Freitag 08:00 - 19:30
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 08:00 - 18:00

Telefon

+4964733050

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