20/01/2026
Was schreibe ich heute?
Jede Woche auf diesem Kanal etwas zu schreiben ist gar nicht so einfach. Ich staune über Menschen, die jeden Tag neuen Content zur Verfügung stellen.
Wenn mir nichts mehr einfällt, dann gehe ich spazieren.
Wenn ich eine Pause will, dann auch.
Wenn ich einfach Bewegung will, dann gehe ich ebenfalls spazieren.
Das ist meine erste Wahl.
Meistens ist es der gleiche Weg, den ich einschlage.
Auf dem Weg versuche ich mich in Naturfotografie. Meine Fähigkeiten darin haben überschaubare Grenzen, das ist ok so.
Ich laufe der Sonne entgegen. Wenn ich mich umdrehe, erblicke ich meinen Schatten.
Aha, denke ich. Da ist eine Idee für Inhalt! Ich habe vor einiger Zeit meine Bestimmung und ein Jahr später meinen Schatten und meine erlösende Strategie neu formuliert. Seitdem klärt sich mein Leben in jedem Schritt, den ich mache und mit jedem Blick, den ich auf den Weg werfe, der hinter mir liegt.
Es ist erstaunlich. Ich bleibe stehen und fotografiere meinen Schatten erneut. Da liegt er vor mir, gezeichnet von meinem Leben. Ich kann die Linien sehen, erkennen, wie sie entstanden sind und darüber staunen: das alles macht mich aus! Je mehr sich zeigt, umso vetrauter darf es in mir werden.
Ich kann auf meinem Weg die Richtung wechseln, wie es mir richtig erscheint. Gerade noch laufe ich der Sonne entgegen und lasse meinen Geist schweifen, habe eine Idee, drehe mich um und da liegt die Fortsetzung meiner Gedanken und ich freue mich auf den Rückweg: ich darf das jetzt aufschreiben.
Wie anmutig dieser Weg erscheint in all seinen Facetten, wenn ich stehen bleibe. Ich entdecke die Schönheit am Wegesrand und als ich am Dorfschild ankomme, halte ich sogar noch einen kleinen Plausch.
So kann der vertraute Weg immer wieder neue Erlebnisse bereithalten.
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