31/08/2024
Während des Forensik-Runs im LWL-Zentrum für Forensische Psychiatrie in Eickelborn kam es gestern (Freitag, 30.8.) zu dem tragischen Tod eines Läufers. Der Läufer war Patient der Klinik und hatte als Teil einer Vierer-Staffel an dem 10-km-Lauf innerhalb des gesicherten Klinikgeländes teilgenommen. Am Ende seines Laufeinsatzes klagte der 40jährige über Schwindel und erlitt trotz sofortiger ärztlicher Betreuung einen Zusammenbruch. Obwohl die Reanimation von dem anwesenden medizinischen Personal unmittelbar eingeleitet und von dem herbeigerufenen Notarzt fortgesetzt wurde, verstarb der Läufer noch vor Ort.
Der Lauf wurde aufgrund des medizinischen Notfalls abgebrochen. Alle Teilnehmenden wurden von dem Personal der Klinik in einem umzäunten Bereich gesammelt und nach dem Eintreffen des Rettungswagens sicher vom Gelände geleitet.
Der Ärztliche Direktor Bernd Wallenstein, der ebenfalls vor Ort war, zeigte sich sehr betroffen von den Ereignissen, lobte jedoch seine Mitarbeitenden für ihr schnelles und besonnenes Vorgehen. „Wir sind alle geschockt und traurig über den Tod unseres Patienten bei dieser fröhlichen Veranstaltung, die eigentlich einer der positiven Höhepunkte unseres Klinikkalenders ist“, sagte er. „Unser besonderes Mitgefühl gilt den Angehörigen des verstorbenen Patienten, aber auch intern werden wir diesen Vorfall erstmal verarbeiten müssen.“
Die genaue Ursache für den plötzlichen Tod des sportlichen Mannes wird noch ermittelt. „Wir bedauern, dass wir die externen Teilnehmenden recht abrupt vom Gelände bringen mussten“, erklärt Wallenstein, leider sei dies aufgrund der besonderen Sicherheitsbelange der Klinik nicht anders möglich gewesen.