HPP-Ok Heilpraktikerschule Ludwigsburg für Psychotherapie

HPP-Ok Heilpraktikerschule Ludwigsburg für Psychotherapie Lernfreude und Praxisbezug. Unter diesem Motto lernen wir.

Heilpraktiker leisten wertvolle Beiträge im Gesundheitswesen für Menschen, die mit der kassenärztlichen Versorgung unzufrieden sind oder alternative Methoden bevorzugen. Wer Heilpraktiker (Psychotherapie) werden möchte, muss eine staatliche Prüfung am Gesundheitsamt ablegen und sich ständig weiterbilden. HPP-OK bietet dazu Grundkurse, Prüfungskurse, Therapiekurse sowie individuelle Beratung und Supervision an.

Zweifelhafte Aktualität: Die S3 Leitlinie über Essstörungen wurde 2018 aktualisiert (und ist seit 2023 abgelaufen). 2019...
26/11/2025

Zweifelhafte Aktualität: Die S3 Leitlinie über Essstörungen wurde 2018 aktualisiert (und ist seit 2023 abgelaufen). 2019 berichtet das Robert Koch Institut über die KiGGS-Studie mit einem Screening von 11- bis 17-Jährigen zu dem Thema. Jede(r) Fünfte ist iwie zumindest teilweise betroffen.

Zeitgleich wird die ICD-11 verabschiedet. Sie tritt 2022 in Kraft, soll aber erst ab 2027 (oder später) zur Berichterstattung an die WHO verwendet werden. Seit 2024 gibt es eine ICD-11 Entwurfsfassung des BfARM (als
Teilübersetzung ohne „Diagnoseanforderungen“)
In diesem Jahr, 2025, schreibt Martina de Zwaan zu „ICD-11: Veränderungen im Bereich der Essstörungen“, in der Zeitschrift Verhaltenstherapie, Volume 34. Ein paar neue Diagnosen sind nun aufgenommen, wie z.B. Binge Eating.

Wir wissen mehr und mehr. Zugleich melden DAK und KKH steigende Zahlen an Essstörungen und die Finanzierung für die Prävention wird zurückgefahren. Laut BIÖG erkranken von 1.000 Mädchen/Frauen (Jungen/Männern) im Laufe ihres Lebens:
• 28 (10) an einer Binge-Eating-Störung,
• 19 (6) an Bulimie und
• 14 (2) an Magersucht (Anorexia nervosa)

Binge Eating in Stichworten:
… häufige, wiederkehrende Episoden von Essanfällen (z.B. einmal pro Woche oder öfter über einen Zeitraum von
mehreren Monaten)
…subjektiv die Kontrolle über das Essen verliert, .. als sehr belastend empfunden
… Schuld oder Ekel.. nicht regelmäßig unangemessene
kompensatorische Verhaltensweisen
… ausgeprägter Leidensdruck oder eine bedeutsame Beeinträchtigung in persönlichen, familiären, sozialen, ausbildungsbezogenen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen.

24/11/2025

Ein wunderbares Jahr ist zu Ende gegangen. Zwei Abschlussarbeiten habe es bereichert:
ziegler.equivizion zeigte uns eine grandiose Arbeit ihres Aufstellens mit Pferden. Unfassbar, die inspirierende Resonanz auf dem Platz mitzuerleben.

ließ uns spüren, wie Imaginationen Aufstellungen bereichern können. Emotionale Momente mit großer Kraft für eine gute Zukunft.

Danke. Im kommenden Jahr kannst auch Du dabei sein.

21/11/2025
In ihrem Buch „Körperorientierte Interventionen” schreibt Ulrike Juchmann zu den Prinzipien traumasensitiver Achtsamkeit...
19/11/2025

In ihrem Buch „Körperorientierte Interventionen” schreibt Ulrike Juchmann zu den Prinzipien traumasensitiver Achtsamkeit: „Achtsamkeitsbasierte und körperorientierte Übungen können von Trauma betroffenen Menschen helfen, die eigene Aufmerksamkeit bewusst selbst zu regulieren, den Körper wieder zu spüren und als sicheren Ort zu fühlen und die eigenen Emotionen auszubalancieren. Doch das Vorgehen muss sensibel auf die Erfahrungen und Bedürfnisse traumatisierter Menschen eingehen.” Sie gibt konkrete Hinweise, welche Anpassungen an die ansonsten klassischen Übungen hilfreich sein können, um Dissoziationen und Flashbacks zu vermeiden.

In den auch online verfügbaren, umfangreichen Materialien, des in der Reihe Therapie-Tools des Belz-Verlags in diesem Jahr erschienenen Buches, kommen diverse spannende Themen vor, wie beispielsweise
* Gestaltung des Therapieraums
* Selbstfürsorge für den Körper im Therapiealltag
* Die Hände bewerten, spüren und freundlich wertschätzen
* Dem eigenen Körper zuhören
* Äußere und körperliche Anker zur Beruhigung des Geistes
* Selbstberührung: kurze Übungen zur Selbsthilfe
und viele weitere.

Es macht mir Freude, die Übungen zu erforschen, sie für mich selbst zu nutzen, und sie an andere weiter zu vermitteln. Früher war mein Körper für mich einfach eine Maschine, die mal gut funktionierte und mal repariert werden musste. Tatsächlich schenkte ich ihm kaum ehrliche Beachtung. Therapeutisch war es anfangs ähnlich. Inzwischen habe ich gelernt, dass es in manchen Situationen und für mache Menschen hilfreicher ist, die Signale des Körpers zu beachten, statt analytische Interventionen zu versuchen – nicht nur im Rahmen systemischer Aufstellungen. Gemeinsam atmen, summen, eine sanfte Berührung, eine kurze Meditation oder etwas Yoga sind zuweilen wirksamer als eine kognitive Umstrukturierung. Wir machen Angebote, erklären. Psychoedukation. Die Wahl liegt bei den Klient:innen.

Wie angenehm, wenn es immer genau eine richtige Entscheidung, einen richtigen Weg gibt. Die Realität ist anders. Was ges...
17/11/2025

Wie angenehm, wenn es immer genau eine richtige Entscheidung, einen richtigen Weg gibt.

Die Realität ist anders. Was gestern hip war, ist heute out. Was für ihn gut ist, findet sie schlecht. Was ich möchte, möchte ich zugleich auch wieder nicht.

Ambivalenz. Es gibt so viele Dinge, die weder eindeutig erstrebenswert sind, noch zweifelsfrei vermieden werden sollten. Vieles kann mit vielerlei Maß gemessen werden. Wer bestimmt?

Wir sind frei. Wir können Ambivalenzen nicht nur aushalten, sondern auflösen. Wir bestimmen; wir wählen das Maß.

Äußere Umstände, Anpassungsdruck. Ja, kann man auch wählen. Wer sich dem Maßstab der anderen unterwirft, macht alles richtig, scheint es. Aber stimmt das? Bedingt, denn auch das persönliche und kulturelle Umfeld ist kein eindeutiger Indikator für gute und richtige Entscheidungen.

Letztlich gibt es immer Kritik und Anfeindungen. Die eigene Ambivalenz lehrt uns, die Entscheidungen und das Handeln der Anderen mehr zu achten. Häufig ist es nur ein etwas anderes Maß und schon „macht es Sinn”.

Ambivalenz lässt uns zudem nach besseren Lösungen suchen. Wenn ich zugleich für und gegen etwas bin, mache ich mich vielleicht auf die Suche nach etwas, dem ich von ganzem Herzen zustimmen kann. So entdecke ich bislang unbekannte Wege, neue Entscheidungsoptionen.

Die Geschichte von dem Esel, der sich weder für den linken noch den rechten Heuhaufen entscheiden konnte, führt in die Irre. Der kluge Esel schaut auch nach vorn auf den staubigen Weg und dann zurück. Da entdeckt er etwas viel Besseres, …

Überforderung ist kein guter Lehrmeister. Mit Eile ist’s ebenso. Stabilität und Gleichgewicht entstehen entweder statisc...
14/11/2025

Überforderung ist kein guter Lehrmeister. Mit Eile ist’s ebenso.

Stabilität und Gleichgewicht entstehen entweder statisch durch ein dosiertes Ausbalancieren oder dynamisch im Mittel über die Zeit.

Seit einigen Wochen bin ich fasziniert von Alice im Wunderland, wie Kathrin Schmieder sie als Blaupause fürs Psychodrama umsetzt. Die Figuren der Geschichte eignen sich bestens als innere Teile. Sie vermitteln Einsichten, die sonst kaum zugänglich scheinen. Wie Alice kann man Ausflüge ins eigene Innere unternehmen, die Bedeutungen der Figuren an die eigene Lebensgeschichte anpassen, tiefere Einsichten gewinnen.

Beispiel: Herzkönigin und der verrückte Hutmacher sind längst Geschichte. Kaninchenbau und Teeparty müssen noch warten. Die Raupe entpuppt sich bald und wird zum Schmetterling, der Schlüssel ist zur Hand. Die Grinsekatze lässt dir deine Wahl. Der Dodo gleicht das aus, was (Symptome) schwächt, und das, was (Ressourcen) stärkt.

Und wenn das, was schwächt, dann noch den Hut auf hat und das Herz am rechten Fleck, dann hilft es vielleicht, Schmerzen zu lindern, Ängste zu reduzieren und quälende Gedanken zu stoppen.

Eine poetische Herangehensweise, spielerisch zugleich. Nichts für das weiße Kaninchen – „Zu spät, zu spät, …”. Es hat sich bereits verwandelt.

Wie bei Systemaufstellungen folgt manche Wirkung erst mit etwas Abstand. Sie entfaltet sich langsam, dann jedoch kraftvoll. Ein neues Gleichgewicht entsteht. Stimmig.

Der eigene Körper ist eine großartige Ressource. Er ist immer da. Manche mögen ihn nicht, sind unzufrieden mit dem eine ...
12/11/2025

Der eigene Körper ist eine großartige Ressource. Er ist immer da. Manche mögen ihn nicht, sind unzufrieden mit dem eine oder anderen Detail oder mit der Figur insgesamt. Dem Körper ist das egal. Er existiert. Einfach so.

Der Körper beschenkt uns mit äußeren und inneren Wahrnehmungen. Ich sehe so viel, und manchmal sehe ich sogar noch etwas, wenn meine Augen geschlossen sind. Ich höre so viel, und wenn es ganz still ist, höre ich genauer hin und entdecke Geräusche, die ich oft überhöre. Ich spüre so viel. Aus allen Regionen meines Körpers empfange ich Signale, und manche bewerte ich ganz automatisch. Dazu kommen Geruch und Geschmack.

Oft bin ich allerdings so in meinen Gedanken gefangen, dass die Wahrnehmung ausgeschaltet scheint. Kein Signal kommt an, keine Ampel, kein Ruf, kein Schmerz, kein Aroma, keine Müdigkeit, kein Durst erreichen mich. Geht es auch umgekehrt?

Ja, Meditation. Im Sitzen, Stehen, Gehen oder Laufen kann mein Geist sich beruhigen. Stattdessen übe ich, mit allen Sinnen wahrzunehmen. Ich sehe einzelne Blätter fallen, trudeln, sehe Äste, die mir den Weg versperren, eine rutschige Passage, ein Glitzern des Sonnenlichts im Fluss. Ich höre Vögel zwitschern, Laub rascheln, ein entferntes Fluggeräusch. Ich spüre die kühle Morgenluft, die Oberschenkelmuskeln, das Reiben der Jacke am linken Handrücken. Dies und noch so viel mehr nehme ich wahr, ohne es zu benennen, zu analysieren, zu bewerten.

Ergebnis: Zunächst nur kurze, dann längere Zeiten … ohne das Gedankenkarussell. Angenehm.

Und die Gedanken, die sich zwischendurch einschleichen, sind ebenso feiner, zarter, hintergründiger. Sie wären sonst nicht zu Wort gekommen. Willkommen.

Verlässliche Informationen sind in der Therapie eher eine Seltenheit. Das Gedächtnis spielt Streiche, das Unbewusste man...
10/11/2025

Verlässliche Informationen sind in der Therapie eher eine Seltenheit. Das Gedächtnis spielt Streiche, das Unbewusste manipuliert uns, Beobachtungen sind nur Momentaufnahmen, Abwehrmechanismen stehen einem nicht ins Gesicht geschrieben.

Zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerüberprüfung wünscht man sich verlässliche Informationen. Man findet sie in Gesetzen, in der ICD-10 bzw. 11, in den Leitlinien der AWMF, in Therapiemanualen sowie in den Daten des Statistisches Bundesamts und ähnlichen Publikationen wie z.B. dem Arzneiverordnungs-Report 2024.

Dort kann man beispielsweise nachlesen wieviel Millionen Tagesdosen Psychopharmaka 2023 ausgegeben worden.

Die nationale Versorgungsleitlinie Depression sagt „Benzodiazepine und Z-Substanzen können in der Akutbehandlung schwerer depressiver Episoden in begründeten Fällen zusätzlich zu einer Behandlung mit Antidepressiva und/oder Psychotherapie angeboten werden
* bei Patient*innen mit stark belastenden Schlafstörungen oder starker Unruhe
* und ohne Suchterkrankungen in der Vorgeschichte und
* unter Beachtung der Risiken und
* für eine Dauer von 2 (maximal 4) Wochen.”

Die Verschreibung der beiden häufigsten Benzodiazepine (Lorazepam und Diazepam) umfasst laut besagten Arzneiverordnungs-Report knapp 50 Millionen Tagesdosen. Bei den Z-Substanzen (Zopliclon und
Zolpidem) sind es etwas mehr – teilweise aufgrund anderer Erkrankungen.
Zum Vergleich: Die am häufigsten verschriebenen selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) Sertralin, Escitalopram und Citalopram bringen es auf über 750 Millionen Tagesdosen. Trizyklische ADs sind demgegenüber mit weniger als 250 eher weniger relevant, andere modernere Präparate (SNRI, NaRI) sind mit 350 bzw. 325 Millionen Tagesdosen in 2023 verordnet worden.

Dabei ist die Verordnungspraxis nicht unumstritten. Die Datenlage ist diesbezüglich leider nicht verlässlich, und es gibt den Verdacht einer Antidepressiva-assoziierten Suizidalität innerhalb der ersten Behandlungswochen, bei der die gleichzeitige Gabe von Benzodiazepinen „nur wenig Abhilfe zu verschaffen” scheint. Zudem muss generell bei den SSRI das Risiko eines potenziell lebensbedrohlichen Serotoninsyndroms beachtet werden.

Immer wieder erstaunlich, wie Zwiegespräche wirken. Für eine Weile ununterbrochen sprechen. Für eine Weile aufmerksam zu...
07/11/2025

Immer wieder erstaunlich, wie Zwiegespräche wirken. Für eine Weile ununterbrochen sprechen. Für eine Weile aufmerksam zuhören. Demokratisch. Freiheitlich. Persönlich. Keine Vorwürfe, keine Unterbrechungen, kein Nachkarten. Ich-Botschaften, konkrete Beobachtungen, situativ, ohne Vorgaben.

Feste Zeiten, wöchentlich, ungestört. Manchmal klickt es schon beim ersten Mal. In Summe entfaltet es sich über längere Zeit.

Ehrliches Kommunizieren (in der Partnerschaft, mit Kindern, in Freundschaften, …) zu vorgegebenen Themen oder frei assoziiert. Beispiel Stimmungsbarometer (nach Virginia Satir):

- Anerkennung für mich selbst und für Dich
- Sorgen
- Hoffnungen und Träume
- Beschwerden mit Änderungsvorschlägen verbunden
- Rätsel, Konfusionen und Unklarheiten
- ⁠Interessantes, Faszinierendes, Entdecktes

Der Internationale Trauma Questionnaire umfasst Symptome des Wiedererleben im Hier und Jetzt, Vermeidung und ein Gefühl ...
05/11/2025

Der Internationale Trauma Questionnaire umfasst Symptome des Wiedererleben im Hier und Jetzt, Vermeidung und ein Gefühl einer aktuellen Bedrohung sowie eine funktionale Beeinträchtigung in Verbindung mit diesen Symptomen.

Eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung erfordert zudem Symptome affektiver Dysregulation, ein negatives Selbstkonzept sowie problematische Beziehungen.

Die Antworten müssen allerdings im Gespräch validiert werden.

Apropos negatives Selbstkonzept: Die eine zu bewertende Aussage lautet „Ich fühle mich als Versager.” Solche und ähnliche generalisierte Selbstzuschreibungen erinnern an Beschimpfungen wie „Du Opfer.“

Es scheint wenig sinnvoll, Menschen generell abzuurteilen oder abzukanzeln. Aus meiner Sicht gilt das ebenso für eher positive Festlegungen wie „Held” oder „Käpsele”.

Wir verändern uns. Permanent. Wie kann man da dauerhaft „Monster” oder „Supermamma” sein? Außerdem erleben wir immer wieder neue Herausforderungen, fremde Situationen, Aufregungen, Langeweile usw. Das gilt übrigens auch für Attribute wie lieb oder dumm, charmant oder ängstlich.

Wenn wir aufhören würden, diese Worte situativ und Kontext bezogen zu verwenden, können wir erkennen, dass ein negatives Selbstkonzept ebenso unnötig ist wie ein übertrieben positives. Wir lernen dann aus situativen Erfolgen ebenso wie aus einem Scheitern unter erschwerten Bedingungen.

Es sollte also das Verhalten einer Person gelobt oder getadelt werden, nicht die Person als ganzes.

Viel Erfolg - derzeit vor allem denen, die zur mündlichen HPP Überprüfung gehen.

Richtig streiten, sollte man als Kind lernen, was aber wohl selten passiert (zumindest, wenn man das Streiten allerorten...
03/11/2025

Richtig streiten, sollte man als Kind lernen, was aber wohl selten passiert (zumindest, wenn man das Streiten allerorten beobachtet). Ist man erstmal erwachsen, bleibt man bei dem „Bewährten”: Man verletzt sich abwechselnd, der Streit eskaliert, nur dass diesmal kein Elternteil ein Machtwort spricht. Super.

Derzeit versuche ich mich ein bisschen mit dem Italienischen und lese gelegentlich in Daniele Novaras „Litigare fa bene”. Es geht darum, wie man besser streitet. Folgendes habe ich verstanden (aus einer Elternperspektive):

Schritt 1: keine Schuldigen suchen (macht auch systemisch wenig Sinn)

Schritt 2: keine Lösung vorgeben (also auch kein Machtwort)

Schritt 3: Aktuelles verschieben und zum miteinander Sprechen ermutigen (Zeit und Raum schaffen)

Schritt 4: Streitende selbst die Lösung finden lassen (Vertrauen in deren Kompetenzen)

Ebenso kann es mit und ohne Moderatoren bei Erwachsenen laufen.

Manchen würde es gut tun, auf Schuldzuweisungen zu verzichten und sich ergebnisoffen zu unterhalten, die vermeintlich wichtigen äußeren Umstände zurückzustellen und im Vertrauen auf die kombinierten Kompetenzen eine gute Lösung zu finden, gemeinsam zu wachsen.

Erfolgreiches Streiten.

Für manche ist es einfacher, wenn sie etwas tun können. Aktionismus fühlt sich einfach so viel besser an, als aushalten....
31/10/2025

Für manche ist es einfacher, wenn sie etwas tun können. Aktionismus fühlt sich einfach so viel besser an, als aushalten. Manchmal kann man allerdings nichts machen, oder es ist schlicht nicht der richtige Zeitpunkt.

Kompromiss von Logik und Gefühl.

Sind wir inkompetent, wenn wir (noch) nichts tun? Abwarten. Man kann auf die eigenen Gedanken warten, auf die rettende Idee. Man kann auf die Ideen anderer warten. Man muss nicht voran eilen. Warten kann man lernen.

Und manchmal ist es genau richtig abzuwarten, statt vorschnell falsch zu handeln.

Wenn die Farbe noch feucht ist, wenn das Wasser noch kalt ist, wenn die Zeit noch nicht reif ist, braucht es Geduld. Achtsam beobachten, die eigenen Impulse wahrnehmen, …
… und nichts tun.

Wertvoll. Gilt auch für das Gespräch unter Freunden und therapeutische Interventionen.

Adresse

WilhelmStr. 25
Ludwigsburg
71638

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 09:00
17:00 - 19:30
Dienstag 08:00 - 09:00
17:00 - 19:30
Mittwoch 08:00 - 09:00
10:00 - 19:30
Donnerstag 08:00 - 09:00
17:00 - 19:30
Freitag 08:00 - 09:00
17:00 - 19:30

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Our Story

Heilpraktiker leisten wertvolle Beiträge im Gesundheitswesen für Menschen, die mit der kassenärztlichen Versorgung unzufrieden sind oder alternative Methoden bevorzugen. Wer Heilpraktiker (Psychotherapie) werden möchte, muss eine staatliche Prüfung am Gesundheitsamt ablegen und sollte sich anschließend weiterbilden, um Klienten passende Angebote machen zu können. HPP-OK bietet dazu Grundkurse, Prüfungskurse, Therapiekurse sowie individuelle Beratung und Supervision an.

Der Unterricht bei HPP-OK orientiert sich an bewährten Methoden. Wir lernen leichter durch Kontraste und knüpfen an bekanntem Wissen an, um schließlich noch Unbekanntes, Seltenes zu entdecken und uns anzueignen. Dabei sind Freude und Humor unsere guten Begleiter. Zahlreiche Praxisbeispiele illustrieren den Lernstoff. Am Wichtigsten jedoch ist immer die persönliche Erfahrung, sei es in einer Prüfungssimulation, der therapeutischen Lernsituation oder der Selbsterfahrung. Wann lernen wir uns kennen?

Liebe Grüße, Kai Pinnow