Reisemedizin im Lusanum - Dr. Wengerofsky und Dr. Sellinger

Reisemedizin im Lusanum - Dr. Wengerofsky und Dr. Sellinger 67061 Ludwigshafen Yorckstraße 1 Tel. 0621-59581-511 reisemedizin@lusanum.de Dr. med. Markus Sellinger ist Gastroenterologe im LUSANUM, Dr. med. die Dt.

Nach Motto: „Erst ins Reisebüro, dann zu uns und dann in den Urlaub“ unterstützen Dr. Sellinger und Dr. Wengerofsky als Reisemediziner Ihre schönste Zeit des Jahres oder ferne Geschäftsreisen. Ingo Wengerofsky ist Frauenarzt im LUSANUM Gesundheitszentrum Ludwigshafen. Beide Ärzte sind zertifiziert als Reisemediziner durch das CRM bzw. Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Gesundheit. R

eisemedizinische Impfungen, die vom Auswärtigen Amt empfohlen werden, werden von vielen Krankenkassen mittlerweile erstattet, zumindest teilweise, einschließlich der Malariaprophylaxe. Auf der Seite des CRM können Sie sich im Voraus schon erkundigen, ob Ihre Krankenkasse Reiseimpfungen bezahlt:

www.crm.de/krankenkassen/index.html

In unserer Reisemedizinischen Sprechstunde erhalten Sie alle Informationen und Impfungen, die Sie insbesondere bei Fernreisen benötigen. Auch die für manche Länder erforderliche Gelbfieberimpfung wird bei uns dzrchgeführt. Die Praxis ist Gelbfieberimpfstelle nach den Vorgaben der WHO. Wir überprüfen Ihren Impfausweis und erarbeiten einen individuellen Impfplan für Urlauber und Geschäftsreisende. Sie können vor einer Beratung das Infoformular für Ihre Reise auf unserer Homepage oder über den "Kontaktiere uns"-Button downloaden und zuhause in Ruhe ausfüllen. Das spart Zeit.

Wir stellen Ihnen hier auszugsweise einen Teil einer aktuellen WHO Studie vor, bei der es um Medikamentenfälschungen wel...
18/12/2017

Wir stellen Ihnen hier auszugsweise einen Teil einer aktuellen WHO Studie vor, bei der es um Medikamentenfälschungen weltweit geht. Interressant ist dies insbesondere für Reisede nach Afrika und Asien:

Die WHO hat in einer aktuellen Studie den Effekt von Medikamentenfälschungen in 88 Ländern dokumentiert. Insgesamt wurden knapp über 48.000 Stichproben von Medikamenten ausgewertet.

Hierbei wurden beispielhaft zwei Modelle beleuchtet: Pneumonie bei Kindern und Malaria. Für die Malaria ergab sich eine zusätzliche Zahl von 31.000 bis 266.906 Toten durch gefälschte Medikamente.

Laut WHO machen Fälschungen rund 6 bis 15 Prozent des weltweiten Medikamenten-Marktes aus. Man schätzt, dass in Industriestaaten etwa 1% der im Handel befindlichen Medikamente gefälscht ist. In Afrika und Teilen Asiens liegt der Anteil gefälschter Medikamente je nach Land zwischen 30 und 70 Prozent. 1995 sind im Niger durch einen falschen Impfstoff gegen Meningitis 2.500 Menschen gestorben. Es ist davon auszugehen, dass der Markt der gefälschten Arzneimittel weiter wachsen wird. In Europa – und auch in Deutschland – werden ebenfalls immer mehr gefälschte Arzneimittel gefunden.

In Entwicklungsländern und Industrieländern werden unterschiedliche Arzneimittel gefälscht. Während in Entwicklungsländern am häufigsten Medikamente gegen Malaria, Tuberkulose oder HIV sowie Impfungen gefälscht werden, sind in Europa eher Lifestyle-Medikamente, Wachstumshormone und Schlafmittel betroffen.

Nach konservativen Schätzungen der WHO sterben mindestens 200.000 Menschen pro Jahr, weil sie gefälschte Medikamente erhalten, die ihre Erkrankung nicht behandeln. Nach anderen Schätzungen liegt die Zahl der Toten alleine durch gefälschte Malaria- und Tuberkulosemittel bei 700.000 pro Jahr.

Allgemein werden zwei große Gruppen von Fälschungen unterschieden:
1. Das Medikament selbst ist ein Original, befindet sich aber in einer gefälschten Verpackung. Dann hat ein Fälscher beispielsweise eine preiswerte Großpackung in viele kleine – und in der Summe teurere – Einzelpackungen aufgeteilt.

2. Stimmen weder der Wirkstoff noch die Verpackung, spricht man von einer Totalfälschung. Bei Totalfälschungen sind zwei wichtige Untergruppen zu unterscheiden: Fälschungen, die überhaupt keinen oder einen anderen Wirkstoff enthalten sowie solche, in denen zu wenig Wirkstoff enthalten ist. In jedem Fall bestehen unkalkulierbare Gefahren für den Anwender.

Fälscher ignorieren die Standards moderner Arzneimittelherstellung, daher sind die entstehenden Produkte meist von fragwürdiger Qualität. Die Einnahme einer Totalfälschung, die einen unbekannten Wirkstoff enthält, kann im schlechtesten Fall lebensgefährlich sein. Enthält die Fälschung keinen oder zu wenig Wirkstoff, kann – z.B. bei einem Antibiotikum – die ausbleibende oder unzureichende Wirkung ebenfalls lebensgefährlich sein.

Nahezu die Hälfte aller Medikamente in Angola, Burundi und im Kongo ist gefälscht und ca. zwei Drittel der Malariapräparate in Laos, Kambodscha, Burma und Vietnam enthalten ineffektive Bestandteile. Der Großteil aller Fälschungen stammt aus China und Indien.

Der beste Weg für Reisende, Kontakt mit Fälschungen zu vermeiden, ist der Verzicht auf den Einkauf von Medikamenten. Daher sollte die Reiseapotheke entsprechend ausgestattet werden: Notfallmittel sollten genauso wie individuell notwendige Dauermedikation vorab besorgt und zusammengestellt werden. Dies betrifft insbesondere auch Antibiotika sowie Mittel gegen Reisedurchfall und Malaria als Basisausstattung der Reiseapotheke. Da aufgegebenes Gepäck verloren gehen kann, sollten insbesondere Notfallmedikamente und Dauermedikation im Handgepäck mitgeführt werden. Hierfür sind entsprechende ärztliche Bescheinigungen mit Auflistung von Handels- und Freinamen der Medikation sinnvoll.

Falls zusätzliche Medikamente vor Ort eingekauft werden, sollten möglichst etablierte Apotheken und keine Straßenstände aufgesucht werden. Wenn der Preis deutlich gegenüber dem gewohnten ortsüblichen abweicht, sollte der Kauf vermieden werden. Typischerweise werden gefälschte Medikamente deutlich unter dem Preis der Originale verkauft. Medikamente sollten stets in ihrer Originalverpackung gekauft werden. Werden Tabletten in Tüten abgezählt, sollte der Kunde sich den Originalcontainer zeigen lassen und Name, Chargennummer und Verfallsdatum aufschreiben. Manchmal bringt kritisches Verhalten den Verkäufer dazu, doch noch Originalpräparate abzugeben. Wissen um das Aussehen von Originalmedikamenten (Größe, Form, Farbe, Geschmack) und der Packung hilft, zumindest plumpe Fälschungen zu erkennen.

17/11/2016

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03/10/2016
Nachdem das Zika Virus jetzt auch in Asien angekommen ist (Mannheimer Morgen von heute) möchten wir noch einmal auf das ...
01/10/2016

Nachdem das Zika Virus jetzt auch in Asien angekommen ist (Mannheimer Morgen von heute) möchten wir noch einmal auf das Infoblatt des Auswärtigen Amtes hinweisen:

http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212107/Zika-Virus.pdf

Rückreisende aus dem Raum Heidelberg sollten besonders den untern Teil des Merkblattes beachten.
Ausführliche Infos für Fernreisende zu diesem Thema finden Sie auch auf folgender Seite:

https://wwwnc.cdc.gov/travel/page/zika-travel-information

27/07/2016

Eine Gelbfieberimpfung reicht für das ganze Leben
(Pressemitteilung des Centrum für Reisemedizin)

Zum 11. Juli 2016 ist die Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations IHR) in Bezug auf die Gelbfieber-Impfung in Kraft getreten.

Die Impfung gegen die durch Mücken übertragene Infektionskrankheit muss nicht mehr - wie früher empfohlen - alle zehn Jahre erneuert werden. Für die Einreise in Länder, die einen Impfschutz gegen Gelbfieber zwingend verlangen, reicht künftig der Nachweis einer einmaligen Impfung. Derzeit nehmen in einigen Regionen der Welt die Fälle von Gelbfieber zu. Verschiedene Länder Afrikas, Mittel- und Südamerikas sowie Asiens verschärfen bei der Einreise deshalb die Grenzkontrollen des Impfnachweises. Unklar ist, ob die aktuellen Vorgaben der WHO an den Grenzen tatsächlich sofort umgesetzt werden, teilt das CRM Centrum für Reisemedizin mit.

Bei der Einreise in viele afrikanische, süd- und mittelamerikanische sowie asiatische Staaten ist der Nachweis einer Gelbfieber-Impfung verpflichtend, sofern man aus einem Land kommt, in dem Gelbfieber auftritt oder in einem solchen ein Zwischenstopp oder Umstieg (Transitverkehr) erfolgt ist. Bislang galt, dass die Impfung nicht länger als zehn Jahre zurückliegen darf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kürzlich entschieden, dass eine Auffrischungs-Impfung aus medizinischen Gründen jedoch nicht notwendig ist. Entsprechend der Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften, die nun in Kraft getreten ist, ist bei der Einreise in WHO-Mitgliedsstaaten der Nachweis einer einmaligen Impfung ausreichend.

"Trotz der verbindlichen Vorgaben der WHO werden wir abwarten müssen, ob diese tatsächlich an allen Grenzen zeitnah umgesetzt werden", so Professor Dr. med. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin. "Vor dem Hintergrund der anhaltenden und neuen Ausbrüche von Gelbfieber, verschärfen einige Länder Afrikas und Mittel- und Südamerikas sowie Asiens derzeit ihre Kontrollen." Reisende sollten sich vor einer Reise in ein Land, in dem Gelbfieber auftritt beziehungsweise eine Gelbfieber-Impfpflicht besteht, von einem Reisemediziner beraten lassen und sich auf den Seiten des CRM bezüglich der Umsetzung und Handhabung der Kontrollen an den Grenzen informieren.

Peru, Uganda, Angola und die Demokratische Republik Kongo verzeichnen derzeit Ausbrüche von Gelbfieber. In verschiedenen anderen afrikanischen Staaten und in Südamerika wurden ebenfalls einzelne Fälle registriert, importierte Fälle sind unter anderem aus China gemeldet worden.

Gelbfieber wird durch tag- und nachtaktive Stechmücken übertragen. Die Infektion beginnt plötzlich mit hohem Fieber und allgemeinen Krankheitserscheinungen. Meist heilt die Krankheit danach aus. Es kann jedoch auch zu einer dramatischen Verschlechterung mit Gelbsucht und Blutungen kommen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nierenversagen. Diese Komplikationen führen oft zum Tode. Gelbfieber unterliegt einer strengen internationalen Meldepflicht.

hier finden Sie alle medizinischen Infos für Reisende zu den Olympischen Spielen in Brasilien. Außerdem Links zu den Inf...
12/07/2016

hier finden Sie alle medizinischen Infos für Reisende zu den Olympischen Spielen in Brasilien. Außerdem Links zu den Infoseiten des Auswärtigen Amtes zu Brasilen und ein spezielles Infoblatt zum Zikavirus. Alle Impfungen für Brasilien einschließlich der Gelbfieberimpfung bekommen Sie bei uns im Lusanum

Wer sich trotz Zikavirus und beunruhigender Sicherheitshinweise zu einer Brasilienreise entschließt, um die Olympischen Spiele in dem südamerikanischen Land zu erleben, der sollte wenigstens in Sachen Gesundheit gut beraten sein. Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheit...

Die Zika Virus Epidemie in Mittel- und Südamerika. Was müssen Fernreisende jetzt beachten?
01/02/2016

Die Zika Virus Epidemie in Mittel- und Südamerika. Was müssen Fernreisende jetzt beachten?

Das Zika-Virus verbreitet sich schnell - vor allem in Lateinamerika, aber es gibt auch andernorts Fälle. Woran erkennt man eine Infektion? Welche Reisende sind gefährdet? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Der erste Impfstoff gegen Dengue Fieber wurde jetzt zugelassen
14/12/2015

Der erste Impfstoff gegen Dengue Fieber wurde jetzt zugelassen

Es ist die erste Impfung gegen das gefährliche Denguefieber überhaupt: Mexiko hat einen von Sanofi entwickelten Impfstoff zugelassen. Die Tropenkrankheit trifft jedes Jahr rund hundert Millionen Menschen.

29/07/2015

Wer in die Tropen reist, erkrankt häufig an Durchfall. Der klingt zwar meist schnell wieder ab - aber multiresistente Erreger können bleiben. Vor allem, wenn man Antibiotika geschluckt hat.

27/07/2015

30 Jahre lang wurde geforscht, unter anderem mit Geld der Bill und Melinda Gates Stiftung. Nun will die EU-Arzneimittelbehörde den weltweit ersten Malaria-Impfstoff zulassen - trotz Bedenken.

Dieser Artikel hat an Aktualität nichts verloren: Reisedurchfälle sind die Haupterkrankung im Urlaub.
22/06/2015

Dieser Artikel hat an Aktualität nichts verloren: Reisedurchfälle sind die Haupterkrankung im Urlaub.

Bakterien und viele Urlauber haben eines gemeinsam: Sie lieben tropische Temperaturen. Was sich tun lässt, damit die Erreger auf Reisen nicht zum Darm-Ärgernis werden, erklärt Privatdozent Dr. Tomas Jelinek, Medizinischer Direktor des Berliner Centrums für Reise- und Tropenmedizin.

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Dienstag 08:00 - 17:00
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