21/02/2026
Zwischen OP-Saal und eigener Erfahrung
Seit vielen Jahren arbeite ich als OP-Schwester und begleite Brustoperationen aus nächster Nähe. Ich kenne die Abläufe, die Vorbereitung, die Präzision im OP – und die Bedeutung von Struktur und Hygiene.
Und trotzdem war es etwas völlig anderes, selbst Patientin zu sein.
Auch wenn ich jeden Schritt medizinisch kannte, hatte ich – wie viele Frauen – Fragen:
Wie fühlen sich die ersten Tage an?
Wie stark ist die Schwellung?
Wann fühlt sich alles wieder „normal“ an?
Im OP sehe ich die technische Seite:
• sorgfältige Planung
• Auswahl von Implantatform und -größe
• exakte Platzierung
• standardisierte Sicherheitsabläufe
Als Patientin habe ich vor allem eines verstanden:
Wie wichtig Vertrauen ist.
Die ersten Tage nach dem Eingriff sind geprägt von Spannungsgefühl und Schonung. Geduld ist ein Teil des Prozesses. In den folgenden Wochen setzt sich das Implantat, die Schwellung geht zurück und das Ergebnis entwickelt sich schrittweise.
Implantate sind langlebig, aber nicht als lebenslange Lösung zu betrachten. Regelmäßige Kontrollen bleiben sinnvoll.
Meine Erfahrung – im OP-Saal und als Patientin – hat mir gezeigt, wie entscheidend ehrliche Aufklärung, realistische Erwartungen und eine ruhige Begleitung sind.
Deshalb ist mir in Gesprächen besonders wichtig:
Transparenz. Sicherheit. Zeit für Fragen.
— Melli