28/01/2026
Viele glauben, sie seien einfach gestresst.
Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit, halt das Leben.
Doch was sich in der Praxis immer wieder zeigt:
Die meisten sind nicht nur gestresst. Sie sind dauerhaft überreguliert.
Der Körper läuft im Alarmmodus, auch wenn längst kein Säbelzahntiger mehr hinter uns her ist.
Angst, Druck von außen, ständige Reizüberflutung.
All das hält unser Nervensystem im „Machen, Machen, Machen“.
Ruhe wird zur Ausnahme. Entspannung fast schon ungewohnt.
Der Körper hält das eine Zeit lang aus.
Irgendwann beginnt er, Signale zu senden.
Kopfschmerzen. Migräne. Zähneknirschen. Herzklopfen. Innere Unruhe.
Nicht, weil etwas „kaputt“ ist, sondern weil Balance fehlt.
Was viele dabei übergehen:
Wir haben gelernt, Symptome wegzudrücken, statt hinzuhören.
Wir optimieren, regulieren, kontrollieren, aber fühlen kaum noch.
Dabei beginnt echte Regulation nicht im Kopf, sondern im Körper.
Im Wahrnehmen. Im Zulassen. Im kurzen Innehalten.
Schon kleine Dinge verändern etwas:
bewusster atmen.
sich anlehnen, Halt spüren.
einen Moment wirklich fühlen, statt weiterzumachen.
Nicht als Technik.
Sondern als Erinnerung daran, dass dein Nervensystem Sicherheit braucht, nicht noch mehr Leistung.
👉 Warum so viele Symptome eigentlich Stresssignale sind, wie früh unsere Prägungen dabei eine Rolle spielen und weshalb Heilung immer von innen beginnt, darüber spreche ich mit Tatjana Strobel in der Podcastfolge “Warum dein Körper nicht abschalten kann & wie du es ändern kannst”.
Den Link zum Podcast findest du in den Kommentaren