08/01/2026
Die WHO zählt Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen zu den zehn gefährlichsten Umweltgiften.
Und doch bleiben sie oft jahrelang unbemerkt. 🧪
Hier ist der gefährlichste Mythos: "Meine Blutwerte sind normal, also bin ich nicht belastet."
Das ist schlichtweg falsch.
Ein klassischer Serumtest untersucht nur die Blutflüssigkeit. Blei etwa bindet sich fast vollständig an die roten Blutkörperchen. Im Serum ist es kaum sichtbar.
Erst die Vollblut-Analyse zeigt die wirkliche Belastung!
Aber auch das hat Grenzen. Vollblut spiegelt nur die akute Exposition der letzten Wochen wider. Es ist ein Schnappschuss, keine Chronik.
Die Frage ist also: Wo verstecken sich Schwermetalle wirklich?
Die ehrliche Antwort: Im Gewebe.
Blei lagert sich in Knochen ein. Dort bleibt es über 20 Jahre. Quecksilber wandert direkt ins Gehirn und zerstört Nervenzellen. Cadmium siedelt sich in Leber und Nieren an. Halbwertszeit: 30 Jahre. 💡
Deshalb nutzen Umweltmediziner Haar- und Nagelanalysen.
Ein Zentimeter Haar entspricht etwa einem Monat. Eine vier Zentimeter lange Probe zeigt, wie stark jemand in den letzten vier Monaten belastet war.
Studien auf den Seychellen und in Grönland belegen: Je mehr Fisch, desto höher die Quecksilberwerte. Und desto deutlicher die neurologischen Auffälligkeiten bei Kindern.
In meiner Praxis führen wir genau diese Analysen durch. Plus entsprechende Entgiftungsprogramme.
Falls du im Unklaren bist mit Symptomen und Schwermetalle noch nicht überprüft hast: Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen.
Mehr dazu in der aktuellen Podcast-Folge “Schwermetalle im Körper: Die unsichtbare Belastung”.
Den Link zum Podcast findest du in den Kommentaren