06/05/2026
Viele Hunde sind gerade wieder im Wasser –
aber was im Körper passiert, sehen die wenigsten.
Bei niedrigen Wassertemperaturen kommt es zur Vasokonstriktion.
Das bedeutet: Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, um Wärme zu sparen.
➡️ Die Folge: verminderte Durchblutung der Muskulatur
➡️ Muskeln werden schlechter mit Sauerstoff versorgt
➡️ Die Leistungsfähigkeit sinkt
➡️ Gleichzeitig steigt das Risiko für Mikroverletzungen, Zerrungen und Verspannungen
Und jetzt kommt das Problem:
Dein Hund fühlt sich trotzdem gut – und bewegt sich oft sogar intensiver.
Das kann schnell zu einer Überlastung im „kalten Zustand“ führen.
Die bessere Lösung im Frühling an warmen Tagen:
Bewegung im Wasser ja – aber kontrolliert und angepasst
✔️ Brusttiefes Wasser statt Schwimmen
✔️ Kürzere Einheiten
✔️ Beobachtung von Körperspannung & Ermüdung
Denn:
Therapeutisch sinnvoll ist Wasserarbeit nur, wenn die Muskulatur auch arbeiten kann.