Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach

Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach Das ALZ bietet Beratung, Begegnung und den Mittagstisch. Es bekämpft Arbeitsausbeutung.

Desweiteren stellt das Arbeitslosenzentrum eine Hilfe bei der beruflichen (Neu-) Orientierung, der Heranführung an den Arbeitsmarkt und der Vermittlung von Beschäftigung dar. Das Arbeitslosenzentrum steht in Kontakt zu vielen Behörden und Einrichtungen der Stadt, daher hat das ALZ eine Art "Wegweiser"- Funktion für Arbeitsuchende und andere Institutionen. Die Beratung des Arbeitslosenzentrum fördert die Arbeitsfähigkeit, außerdem können in einem Beratungstermin zahlreiche Informationen, Hinweise und Kontakte vermittelt werden.
-mg

Wer den Artikel aufmerksam liest, kann zu dem Fazit kommen, dass es sich in der Mehrzahl bei den festgestellten Verstöße...
12/02/2026

Wer den Artikel aufmerksam liest, kann zu dem Fazit kommen, dass es sich in der Mehrzahl bei den festgestellten Verstößen um Formen der Arbeitsausbeutung und weniger um Schwarzarbeit handelt. Zwischen ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen und Schwarzarbeit bestehen aber rechtlich betrachtet gravierende Unterschiede. Während es sich bei der Schwarzarbeit um Sozial- und Steuerbetrug handelt, gehören Tatbestände wie die fehlende Dokumentation der Arbeitszeiten, eine Entlohnung unter Nichtbeachtung des gesetzlichen Mindestlohns oder das Ignorieren von arbeitsvertraglichen Bestimmungen zu den arbeitgeberseitigen Pflichtverletzungen, die zum Wesen der Arbeitsausbeutung gehören. Wohingegen Schwarzarbeit gesetzliche Verstöße markieren, die zu Lasten von ArbeitnehmerInnen gehen, führt der Artikel selbst mehrheitlich Verstöße. die der Arbeitsausbeutung zu zu rechnen sind, auf. Insofern erweckt die Überschrift einen Eindruck, der durch die Sachverhalte, die im Bericht aufgeführt werden, nicht gedeckt ist. Während es sich bei den aufgeführten Verstößen mehrheitlich um Formen der Arbeitsausbeutung handelt, spricht die Überschrift von Schwarzarbeit. Übrigens die Bekämpfung ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse gehört zu den Aufgaben, die zu denen der Beratungstelle Arbeit in Trägerschaft des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach gehören. Die Beratung erfolgt anonym und kostenlos.

30/01/2026

Am 15. Januar 2026 hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Abschaffung des Bürgergelds eingebracht. Was als „starker Sozialstaat“ verkauft wird, bedeutet für viele Menschen mehr Druck, weniger Sicherheit.

Besonders hart trifft es Menschen mit Behinderung: Wer Termine verpasst, tut das oft wegen gesundheitlicher Einschränkungen – Sanktionen bestrafen hier Lebensrealitäten, nicht Verweigerung.

Wir sehen mit Sorge, dass dadurch Miete, Medikamente und Würde gefährdet werden. Ein Sozialstaat muss schützen – nicht zusätzlich belasten.

Teile diesen Beitrag, wenn du der Meinung bist, dass Teilhabe und Sicherheit für alle Vorrang haben sollten!

18/12/2025
Blues, Backwaren und viel Beifall130 bedürftige Mitmenschen feiern im „Eli“ Weihnachten auf Einladung des Arbeitslosenze...
15/12/2025

Blues, Backwaren und viel Beifall

130 bedürftige Mitmenschen feiern im „Eli“ Weihnachten auf Einladung des Arbeitslosenzentrums


Für Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) ist die große Weihnachtsfeier des Arbeitslosenzentrums (ALZ) „eine wertvolle Tradition, die zu Mönchengladbach passt.“ Schließlich, so Bürger Nr. 1 in der Stadt, soll es hier allen Menschen gut gehen. Gut gehen ließ es sich auch Besucher Eduard Merbecks (65). Der Gladbacher mit kleiner Rente genoss „die schönen Stunden; hier kann ich abschalten, entspannen und mit anderen klönen.“

Und verwöhnt wurde Merbecks auch, spätestens, als das Abendbüffet mit Entenkeule & Co. eröffnet wurde. Mehr als 130 bedürftige Personen begrüßte ALZ-Leiter Karl Sasserath am Donnerstagnachmittag in der Villa Leisse, der feinen Kantine der Städtischen Kliniken („Eli“) in Rheydt. Dass die Klinik seit Jahren ihre Räume zur Verfügung stellt und darüber hinaus zum Gelingen der vorweihnachtlichen Feier beiträgt, ist, so Sasserath, alles andere als selbstverständlich. Sein Dank ging daher insbesondere an Klinik-Verwaltungschef Thorsten Celary. Der sicherte zu, dass das „Eli“ weiterhin solche Feiern möglich machen möchte.

Die Villa, ein modern-zweckdienlicher Rundbau, war für die Veranstaltung üppig geschmückt, die Besucher*innen saßen an weihnachtlich dekorierten Tischen mit Gebäck und Getränken. Als der bekannte Kirchenmusiker Udo Witt am Klavier zum Mitsingen von Weihnachtsliedern einlud, spätestens da kam Stimmung auf. Manchem wurde bei „Stille Nacht, heilige Nacht“ oder Klassikern wie „Oh, Tannenbaum“ warm ums Herz.

Die ökumenische Weihnachtsbotschaft von Pfarrer i.R. Manfred Riethdorf sowie der evangelischen Religionslehrerin Ulrike Göttlich ließ manche(n) Zuhörer*in nachdenklich zurück. Weihnachten vermittle eine „gute Stimmung“. Und die bräuchten wir „für mehr Leben“. Göttlich verknüpfte die gemeinschaftliche Feier mit dem Geburtstag Jesu. Riethdorf zitierte die verstorbene Jüdin und KZ-Insassin Margot Friedländer. Ihr „Rezept“: Werdet Mensch. Dann würden die vielen Konflikte auf dieser Welt gelöst.

Dass „Hier geht was“, die Band mit bluesigem Herzschlag und musikalisch interpretierten Geschichten aus dem Jlabbach, in der Villa für etwa eine Stunde auftrat, dafür hatte Sasserath in letzter Minute gesorgt. Für den Programmpunkt vorgesehene Interpreten klassischer Musik hatten krankheitsbedingt absagen müssen. Lieder über „Jott und die Welt“ sind quasi das Markenzeichen von „Hier geht was“. Den Leuten gefiel’s – schließlich gab es viel Beifall und als Folge eine Zugabe.

Karl Sasserath begrüßte und dankte zudem Sponsoren sowie Förderer des ALZ: Monika Bartsch, Vorsitzende der Gladbacher Tafel, Michael Meuser sowie Peter Fliege (beide Wilberz-Stiftung). Unter den Gästen waren auch Politiker wie Jochen Klenner (CDU-MdL), Claudia Rocholl, Stellvertretende Bezirksvorsteherin West (SPD), 1. Bürgermeisterin Gülistan Yűksel (SPD) und Jutta Zabci (Die Linke).

Ein dickes Dankeschön bekamen das „Eli“-Küchenteam und das des ALZ. Die Männer und Frauen ließen Wünsche wahr werden. Möglich machten die Feier auch die Katholikenregion, der Apotheker Olaf Orthen und Edeka Endt.


Text: Herbert Baumann, Fotos: Jörg Knappe, Karl Boland

Lieber Besuch auf der Weihnachtsfeier des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach in den Städtischen Kliniken Mönchenglabac...
11/12/2025

Lieber Besuch auf der Weihnachtsfeier des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach in den Städtischen Kliniken Mönchenglabach Von links nach rechts: Jochen Klenner, MdL, Karl Sasserath, Leiter ALZ, Claudia Rocholl, Stellvertretende Bezirksvorsteherin West, 1. Bürgermeisterin Gülistan Yüksel , Pfarrer Manfred Riethdorf, Prof. Dr. Huan Nguyen, Städtische Kliniken, Ehrenoberbürgermeisterin Monika Bartsch, Vorsitzende Tafel Mönchengladbach, Michael Meuser und Peter Fliege (beide Vorstand der Wilberz Stiftung), Herbert Baumann, Vorstand ALZ, Ulrike Goettlich, Mitglied ALZ.

Bußgeld ja, Gefängnis neinSchwarzfahrer*innen sollen entkriminalisiert werden, fordert ein Gladbacher BündnisBußgeld ja,...
10/12/2025

Bußgeld ja, Gefängnis nein

Schwarzfahrer*innen sollen entkriminalisiert werden, fordert ein Gladbacher Bündnis

Bußgeld ja, Gefängnis nein – das fordert das Gladbacher Bündnis für soziale Gerechtigkeit in einem Brief an Oberbürgermeister (OB) Felix Heinrichs (SPD). Das Ziel: Schwarzfahrer*innen sollen im schlimmsten Fall nicht mehr ins Gefängnis.

Damit die vieldiskutierte Forderung abschließend behandelt werden kann, bittet das Bündnis Heinrichs, das Anliegen als Bürgerantrag im erst einmal zuständigen Stadtratsgremium für Anregungen und Beschwerden einzubringen.

Wörtlich heißt es in dem Antrag an den OB: „Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden empfiehlt, der Rat der Stadt Mönchengladbach möge beschließen: Der Stadtrat fordert die Vertreter*innen der Stadt Mönchengladbach im Aufsichtsrat der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach auf, sich gegenüber der Geschäftsführung dafür einzusetzen, dass die NEW auf Strafanzeigen wegen Fahrens ohne gültigen Fahrausweises verzichtet. Davon unbenommen ist die Möglichkeit, das erhöhte Beförderungsentgelt zivilrechtlich einzutreiben.“

Zur Begründung heißt es weiter: Wer in der Stadt ohne Fahrschein in öffentlichen Verkehrsmitteln erwischt wird, soll weiterhin zwar Strafe zahlen oder gemeinnützige Arbeit leisten, aber nicht mehr ins Gefängnis. Bei wiederholtem „Schwarzfahren“ soll es auch keine Strafanzeige geben, so die Antragsteller.

In Bremen, Bremerhaven, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Halle, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mainz, Münster, Potsdam oder Wiesbaden gilt Fahren ohne Ticket inzwischen als Ordnungswidrigkeit. So stimmte im September 2025 die Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main einem Antrag zu, der „Schwarzfahren“ entkriminalisieren soll. Das bedeute nicht, dass das Fahren ohne gültigen Fahrschein erlaubt werde. Es wird in Zukunft aber als Ordnungswidrigkeit behandelt, etwa wie Falschparken. Wer ertappt wird, muss weiterhin das „erhöhte Beförderungsentgelt“ (60 Euro) bezahlen. Wiederholungstäter*innen müssten allerdings nicht mehr mit einer Gefängnisstrafe rechnen, wenn sie die Strafe nicht bezahlen wollen oder können.

Bündnis-Sprecher Wolfgang Fels: „Der Antrag wird von breiten Teilen der Gesellschaft getragen, wonach es unverhältnismäßig ist, dass Menschen für das Fahren ohne gültigen Fahrschein ins Gefängnis gehen. Fahren ohne Fahrschein ist häufig ein Armutsdelikt. Niemand sollte wegen fehlender Fahrscheine ins Gefängnis kommen.“

Fels betont: „Wir bitten die Stadt der NEW mobil und aktiv zügig die Weisung zu erteilen, auf die Stellung eines Strafantrags bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ohne Fahrschein zu verzichten.“

Für S-Bahnen und Regionalbahnen, die überregional betrieben werden, gelte die neue Regelung nicht. Die Antragsteller begrüßen es, wenn die Stadt bei den umliegenden Gemeinden sowie beim VRR dafür wirbt, keine Strafanträge mehr zu stellen. Es gelte Armut zu bekämpfen, nicht die Armen.

Das Bündnis erinnert daran, dass es auch auf Bundesebene immer wieder Vorstöße für eine Abschwächung des „Schwarzfahr“-Paragraphen zur Ordnungswidrigkeit gibt; bislang ohne Erfolg. Das Bündnis argumentiert in seinem Antrag „nicht nur mit Gerechtigkeit, sondern auch mit der Überlastung der Justiz. So ist in vielen Bundesländern nicht zu verkennen, dass die Verfolgung des „Schwarzfahrens“ als Straftat erhebliche und eben auch unverhältnismäßige Ressourcen bei Polizei und Justizbehörden bindet.“ Hinzu kämen hohe Kosten für den Knast-Aufenthalt. Die Umstellung des Verfahrens von einem Straf- zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren setze Ressourcen bei Polizei und Gerichten frei. Sie könnten für andere wichtigere Aufgaben genutzt werden.

Die NEW berichtete zuletzt von jährlich rund 42 Millionen Bus-Fahrgästen, etwa 10 000/Jahr seien beim Schwarzfahren erwischt worden, die Dunkelziffer dürfte nicht unerheblich sein.

Zum Bündnis gehören: Arbeitslosenzentrum, Katholische Betriebsseelsorge, Bündnis für Menschenwürde und Arbeit, Bund zur Förderung Sehbehinderter, DGB, Diakonisches Werk, GEW, IG Metall, Der Paritätische, SKM (Katholischer Verein für soziale Dienste), Lebenshilfe, Volksverein.

Zum Antrag:https://arbeitslosenzentrum-mg.de/fileadmin/files/Artikel_Veranstaltungen/2025/BuergerInnenantrag.pdf

Herzlichen Dank an den Diözesanverband der KAB Aachen für die Vorbereitung der gemeinsamen Aktion mit dem Arbeitslosenze...
07/12/2025

Herzlichen Dank an den Diözesanverband der KAB Aachen für die Vorbereitung der gemeinsamen Aktion mit dem Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach auf dem Autohof im Regiopark Mönchengladbach am Nikolausfest. Die LKW-Fahrer aus der Ukraine, Bulgarien, Russland, Belarus, Rumänien und Polen habe sich sehr über die Tüte mit dem Weckmann gefreut, die ihnen der Nikolaus brachte.

Arbeiten in der Logistik-Branche ist eine äußerst gesundheitlich anstrengende und körperlich herausfordernde Beschäftigu...
29/11/2025

Arbeiten in der Logistik-Branche ist eine äußerst gesundheitlich anstrengende und körperlich herausfordernde Beschäftigung häufig im Schichtbetrieb. Der Amazon Standort in Mönchengladbach ist der Größte in Deutschland. Mittelfristig plant der Konzern hier 8000 Menschen zu beschäftigen. Amazon steht auch für eine extreme wirtschaftliche Ungleichheit. Während Vollzeitigbeschäftigte bei amazon durchweg nicht in der Lage sind, aus ihrem Löhnen ihre Mieten, Energie und ihren sonstigen Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu decken, zählt der Konzern zu reichsten der Welt. Das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach solidarisiert sich deshalb mit Forderungen der Gewerkschaft verdi nach einer fairen und gerechten Bezahlung der Beschäftigten bei amazon an Standort Mönchengladbach-Rheindahlen.

Der Arbeitskampf begann am frühen Freitagmorgen mit dem Ausstand der ersten Mitarbeiter. Die Gewerkschaft kämpft für die Anerkennung der Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels NRW.

Beratungsstelle Arbeit Mönchengladbach informiert: Ergebnisse einer Kontrollaktion bei Subunternehmen und der Kurier-, E...
26/11/2025

Beratungsstelle Arbeit Mönchengladbach informiert:

Ergebnisse einer Kontrollaktion bei Subunternehmen und der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP-Branche) vorgestellt.

Am 24.11.2025 hat das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit Nordrhein-Westfalen die Ergebnisse einer Kontrollaktion bei Subunternehmen von Verteilzentren und eines Unternehmens der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP-Branche) vorgestellt. Der Arbeitsschutz prüfte vor allem die Arbeitsbedingungen in der Branche und befragte über 200 beschäftigte Zusteller*innen. Dabei wurden zum Teil gravierende Mängel festgestellt wie beispielsweise nicht vollständige Arbeitsschutzunterweisungen oder fehlende persönliche Schutzausausrüstung. Auch würden Arbeitszeiten nicht immer korrekt erfasst. Arbeitsminister Laumann plädierte zudem für eine manipulationssichere digitale Arbeitszeiterfassung und stellte die Bedeutung einer Debatte um ein Werkvertragsverbot in der Branche heraus.

Hier finden Sie den gesamten Text zum Nachlesen:
https://www.mags.nrw/kontrollaktion-der-paketbranche-teils-gravierende-maengel-im-arbeitsschutz

Leuchtende Augen, leuchtende SterneEtwa 140 bedürftige Menschen feiern weihnachtlich in der Villa Leisse der Städtischen...
19/11/2025

Leuchtende Augen, leuchtende Sterne

Etwa 140 bedürftige Menschen feiern weihnachtlich in der Villa Leisse der Städtischen Kliniken

Spätestens beim gemeinsamen Singen ist „Tempotuch-Zeit“: Beim „Oh, du fröhliche“ oder beim „Oh, Tannenbaum“ bleiben viele Augen nicht trocken. Die Besucher*innen der Weihnachtsfeier wollen auf solche Klassiker nicht verzichten. Im Gegenteil. Am 11. Dezember ist es wieder soweit. Dann lädt das Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) zur weihnachtlichen Feier ein.
Die gut dreistündige Veranstaltung ist gespickt mit Leckereien, Lustigem, aber auch Nachdenklichem.

Team und Vorstand des ALZ sind seit Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt. Wo kriegen wir die Weckmänner her, die Christstollen, wer spendet unter anderem für die „süße“ Jutetasche, die jeder der Besucher*innen mit nach Hause nehmen kann. Mittlerweile steht das Programm, trotz einer krankheitsbedingten Absage einer Künstlerin. Und auch die Weckmann-Frage ist geklärt.

Auch Roswitha G. zählt zu den zahlreichen Gästen, die ALZ-Leiter Karl Sasserath ab 16 Uhr in der geschmückten Klinik-Kantine (Villa Leisse) begrüßen möchte. Die Seniorin mit der kleinen Rente hat sich im ALZ-Haus an der Lüpertzender Straße 69 mit ihrer „Treffkarte“ angemeldet. Die berechtigt zur Teilnahme. Mittlerweile haben sich mehr als 70 Personen gemeldet.

Das Programm bietet „Lichtblicke“ aus Musik, Mitmach-Aktionen und einer ökumenischen Weihnachtsbotschaft. Bei Getränken und Gebackenem lässt sich zudem gut plaudern. Roswitha G. freut sich auf eine frühere ALZ-Besucherin. „Mit der quatsche ich in dieser tollen Atmosphäre immer so gerne.“ Zu den sprichwörtlichen Höhepunkten gehört das Festessen einschließlich eines Desserts.
Wer kann also teilnehmen: Menschen, die eine „Treffkarte“ besitzen. „Treffkarte“ bedeutet: Die Bedürftigkeit der jeweiligen Person ist nachgewiesen, sie kann z.B. mittags im ALZ das preiswerte Essen genießen. Wer trotzdem zur Weihnachtsfeier möchte, aber keine Treffkarte besitzt, muss bei der Anmeldung einen Einkommensnachweis vorlegen.

Anmeldungen sind noch möglich im ALZ-Büro, 1. Etage, Lüpertzender Straße 69. Zu den Zeiten: montags, dienstags, donnerstags, freitags, jeweils 10 bis 14 Uhr. Bitte keine Anrufe, keine Mails und persönlich vorbeikommen.

Die Neue ist eine OrdensfrauSchwester Tris, eine Indonesierin, hilft mit im Arbeitslosenzentrum in StadtmitteDas gab es ...
18/11/2025

Die Neue ist eine Ordensfrau
Schwester Tris, eine Indonesierin, hilft mit im Arbeitslosenzentrum in Stadtmitte

Das gab es noch nie: Eine Ordensfrau arbeitet mit im Arbeitslosenzentrum (ALZ) Mönchengladbach.
Schwester Tris ist eine zierliche Frau, sie lächelt viel, schaut oft nachdenklich und ist hilfsbereit wie aufmerksam. Die 40-Jährige gehört der Congregation der Nachfolge Jesu an. Das ist quasi der „Schwesterorden“ der Steyler Missionsschwestern. Die wiederum engagieren sich mit viel Erfolg im „Treff am Kapellchen“, kurz TaK, an der Rudolfstraße 9 in Waldhausen neben der zuletzt gründlich renovierten Brandts-Kapelle.
Dass die Indonesierin Tris im ALZ mitarbeitet, hat mehrere Gründe. So kümmern sich die Steyler Schwestern im TaK ebenso um benachteiligte Personen wie das Team im Arbeitslosenzentrum. Schwester Tris will daher „praktische Erfahrungen“ sammeln. Mehr noch: Da ihre deutschen Sprachkenntnisse ausbaufähig sind, kann sie hier Deutsch lernen. „Es wird von Tag zu Tag besser“, ist sie ganz stolz. Und lacht. Dann spricht sie kurz mit einer Besucherin, die das Mittagessen zu sich genommen hat. Und nach einem kurzen, wenn auch holprigen (aber für beide Seiten verständlichen) Plausch räumen Schwester und Besucherin Geschirr und Besteck weg.
Schwester Barbara Roßmadl, Steyler Missionsschwester und 1. Dame im Tak, ist überaus zufrieden mit der Situation um Mitschwester Tris. Da sich das Tak und das ALZ um Menschen am Rande unserer Gesellschaft kümmern, bot sich die Kooperation geradezu an. Die junge Indonesierin lerne nicht nur „besseres Deutsch, sie erlebt auch das andere Deutschland“. Gemeint: In der Republik leben nicht nur Reiche, wie vielfach kolportiert, sondern auch (zu viele) arme Menschen. „So bekommt Schwester Tris ein realistisches Bild von Deutschland“, sagt Schwester Barbara. Sie und ALZ-Leiter Karl Sasserath vereinbarten den kooperativen Austausch.
Wie lange der dauert, steht noch nicht genau fest. Erst einmal kommt die Schwester montags, donnerstags und freitags. Mal hilft sie in der Küche, mal spricht sie mit Besucher*Innen. „Schon ihr Lachen und ihre Hilfsbereitschaft tun mir gut“, sagt eine 64-jährige Arbeitslose. Sie kommt regelmäßig zum Mittagessen; selbst kochen fällt ihr wegen einer akuten Arthrose sehr schwer. Schwester Tris beschreibt ihre Hilfe so: „Ich kann hier was geben, helfen und unterstützen.“
Die 40-Jährige arbeitete zuletzt mit Mitschwestern in Italien, danach ging es im kleinen Schwesternteam nach Aachen und jetzt nach Gladbach. Schon jetzt freut sich die junge Frau auf die Weihnachtsfeier des ALZ am 11. Dezember mit etwa 140 Bedürftigen in der Villa Leisse der Städtischen Kliniken Rheydt. Hier ist sie ein gern gesehener Gast.

Mehr Infos zum TaK und ALZ
tak@stiftung-volksverein.de
www.arbeitslosenzentrum-mg.de

Text: Herbert Baumann, Fotos: Georg Beer

07/11/2025

Am morgigen Samstag, 08. November, feiern wir um 18:15 Uhr das Jahrgedächtnis zum 10. Todestag von Edmund Erlemann im Gladbacher Münster.
„Gladbachs Bester“, so die Ehrung der Rheinischen Post zu seinen Lebzeiten, ist bis heute unvergessen. Der Platz im Herzen der Stadt Mönchengladbach vor der City Kirche am Alter Markt ist nach ihm benannt und das Haus am Kirchplatz 11, wo seine Wohnung mit dem Archiv seiner Werke untergebracht sind. Hier ist auch das neuste Werk über Eddi Erlemann „Von der Theologie zur Politik“ entstanden, welches zu seinem Todestag im Gottesdienst veröffentlicht wird und anschließend zu bekommen ist.
Es gibt vielfältige Initiativen und Werke, die auf Eddi Erlemann und seine Gründungsaktivitäten und langjährige Prägung zurückgeführt werden. Den Volksverein Mönchengladbach gegen Arbeitslosigkeit gGmbH, die gleichnamige Stiftung mit dem Treffpunkt am Kapellchen (TaK) und der Brandts Kapelle, das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit (BMA) oder die Einrichtungen des Vereins Wohlfahrt e.V. mit der Wohnungslosenarbeit. Auch das Arbeitslosenzentrum MG und verschiedene Bündnisse in Mönchengladbach werden immer wieder mit seinem Namen in Verbindung gebracht, sowie der Synodenbeschluss Kirche und Arbeiterschaft auf Bundesebene und der Pastorale Schwerpunkt im Bistum Aachen mit gleichen Namen gehen innerkirchlich auf ihn zurück.
Zum zehnjährigen Todestag wollen wir Eddi, wie er liebevoll immer genannt wird, und sein Werk miteinander feiern und laden dazu herzlich ein. Eingeladen und zugesagt mit einem Grußwort haben auch der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Felix Heinrichs, der Regionalvikar der Region Mönchengladbach Pfr Ulrich Clancett, der Superintendent des Kirchenkreises Gladbach-Neuss Pfr. Dietrich Denker und die Mitgründerin des TaK Schwester Bettina Rupp aus Frankfurt.

Adresse

Lüpertzender Str. 69
Mönchengladbach
41061

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 17:00
Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 14:30
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 14:30

Telefon

+49216120195

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