08/01/2026
Uwe hat das „Projekt“ nach 28 Tagen abgebrochen – „Körper rebelliert“, Übelkeit, Schluss.
Bei mir bleiben Fragen offen: was war der Zweck eines solchen Projektes? Das Einfühlen? Dass „Fettsein“ (was sprachlich schon problematisch ist) etwas ist, was man durchziehen oder eben nicht durchziehen kann? Eine bewusste Entscheidung? Dreckiger Lifestyle?
Du startest aus einem athletischen Körper mit dem Ziel „fett“ zu werden!
Warum? Zum einen
wirst du nach 4 Wochen nicht „fett“. Das zu behaupten, ist ein Faustschlag gegen Menschen, die damit über Jahre/Jahrzehnte struggeln. Zum anderen wieder die Frage, was ist deine Motivation?
Du sprichst im Reel von mentalen Problemen, sagst aber nicht, worin diese bestanden oder was dir geholfen hat. Das hätte aber eventuell einen Mehrwert für deine Follower mit genau diesem Problem!
Das einzige was bei mir hängenbleibt ist: 30% Rabatt auf deine Oversized-Klamotten, nachdem du mit vielen derben Schlagwörtern bei deiner Community Aufmerksamkeit erregt hast.
Das passt für mich nicht zu dir: abgebrochenes Experiment → Rabattcode. Was soll bei Leuten hängen bleiben?
Wenn du ein Projekt schon so groß ankündigst, sollte der Mehrwert nicht sein: „ich hab’s nicht gepackt“, sondern:
Was lernen wir daraus? Welche Leitplanken? Welche Fehler? Welche konkreten nächsten Schritte? -> was kann Betroffenen helfen?
Und ja, das können auch deine Klamotten in Oversize sein, wenn die Leute sich wohlfühlen. Aber das soll alles sein? Come on!
Denn für Betroffene ist das hier nicht Unterhaltung – das ist Identität, Scham, Geschichte.