Seniorenwohngemeinschaft Haus Noah

Seniorenwohngemeinschaft Haus Noah Mikes Seniorendienst und die Wohngemeinschaft Haus Noah sind Marken der Mike Scheffler

An einen lieben Menschen…Manchmal schau ich Gedankenverloren in den Himmel und denke wieder an diesen einen lieben Mensc...
16/01/2026

An einen lieben Menschen…
Manchmal schau ich Gedankenverloren in den Himmel und denke wieder an diesen einen lieben Menschen, den man schmerzlich vermisst. Gerade an Geburtstagen, Todestagen oder ganz bestimmten Tagen mit ganz besonderen Ereignissen verlieren sich diese Gedanken sehr schnell.
Dabei fällt mir auf das desto älter man wird dort immer mehr Menschen sind, an die man denken muss, …kann.
Viel zu viele sind schon heim gegangen, ohne sich vorher zu verabschieden.
Still und leise gehen sie von dieser Welt.
Aber wirklich Bescheid sagen macht keiner.
Bei manchen Menschen haben wir das große Glück und können uns verabschieden, weil es absehbar ist das dieser geht, aber macht es das wirklich leichter? Einen Weg zu gehen dessen Ende bekannt ist?
Andere wieder rum schaffen es nicht rechtzeitig um „Lebe wohl“ zu sagen.
In den letzten Jahren durfte ich viele Menschen in diesen Situationen begleiten und habe diese auch in meinem Umfeld selbst erlebt. Und niemals ist es einfach für die Betroffenen.
Wenn ein alter Mensch geht, dann ist das oft in Ordnung für uns. Viele Lebensjahre liegen hinter diesen Menschen und sie sind müde geworden vom Leben. Und oft merken sie dann, wenn es zu Ende geht und der Lebensgeist verschwindet.
Es kommt vor das Senioren auf uns zukommen und sich noch ein letztes Mal mit uns zusammensetzen und sich verabschieden… und am nächsten Tag dann schlafen sie einfach weiter und wachen nicht mehr auf…sie sind heimgegangen in Frieden.
An anderen Tagen bekommen wir wie aus dem nichts einen Anruf und bekommen mitgeteilt das ganz plötzlich eine Person, bei der es nicht absehbar war, …gestorben ist. Von jetzt auf gleich.
Wenn es Menschen sind, die wir sehr geliebt haben, dann möchte man ihnen oft noch etwas mitteilen, ein paar letzte Worte die einen begleiten sollen in seiner Situation, in der er sich gerade befindet. Doch wir wissen nie, ob diese wirklich noch gehört werden.
Was zurück bleibt ist die Ungewissheit, aber auch der feste Glauben daran das es trotz alledem gehört wird.
Der Glaube an ein Leben nach dem Tod und die Hoffnung das mit dem letzten Augenschlag nicht alles vorbei ist, sondern es irgendwann zu einem großen Wiedersehen kommt, bleibt bestehen und schenkt für einen Moment Trost.
Es ist egal, wann jemand geht. Wenn er geht, ist es für die Hinterbliebenen oft schwer es zu verstehen und sie müssen mit der Situation klarkommen. Ein paar letzte Worte vom Trauerredner über das Leben des verstorbenen trösten vielleicht für einen Moment, aber danach, wenn man wieder allein ist und ein paar Wochen ins Land gezogen sind, erinnert sich niemand mehr an die Worte, dafür aber an den Menschen, der gegangen ist.
Und deswegen möchte ich diesen Menschen danken, die auch nach dem Tod weiter ein Bestandteil in unserem Leben sind. Sie zeigen mir immer wieder das es ein Leben nach dem Tod gibt.
Denn sie sind weiterhin ein Teil von uns.

„Lieber Mensch der du von uns gegangen bist…danke für all die Erlebnisse, Umarmungen, lieben Gesten und manchmal auch richtungsweisenden Worte, die du an mich gerichtet hast oder die mich durch deine Liebe erreicht haben. Ich werde nie vergessen die gemeinsame Zeit und denke oft an das zurück was war.
Die Gedanken an dich machen dich lebendig und geben dir Raum in meinem Herzen. Sie lehren mich demütig zu sein und keine Angst vor dem Tod zu haben. Denn wenn ich eines Tages so geliebt werde wie du es nach deinem Leben wirst, dann hat es einen Grund gehabt dich kennengelernt zu haben und ein Teil dieser Welt zu sein. Nämlich das ich erfahren durfte das die Liebe zu einem Menschen, der Familie oder zu Freunden so eine große Wirkung auf mich und unser Leben hatten, dass ich es heute schaffe dich im Herzen neu Leben zu lassen. Und dieses Leben geht so viel länger als das was du auf dieser Erde hattest oder ich haben werde.
Es geht so lange wie ich deine Geschichten neu erleben darf und sie in meinem Umfeld weitertragen darf.
So lange wie ich Geschichten schreibe.
Die Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit nimmt uns keiner und bis zu dem Tag, an dem ich gehen werde, bleibst du an meiner Seite. Mal mehr und manchmal auch weniger, aber du bist immer bei mir, wenn ich dich rufe und dich brauche…so wie damals.
Und dafür danke ich dir. Das du niemals gehst… Die Liebe zu einem Menschen die im Laufe der Jahre gewachsen ist hört niemals mit dem Tod auf. Ganz im Gegenteil…sie ist immer gegenwärtig.
Und dafür danke ich dem lieben Menschen der
mich...uns begleitet hat.
Es wird der Tag kommen, an dem wir uns wiedersehen, es wird aber auch der Tag kommen, an dem ich ein Teil von Menschen sein werde, die ich begleitet habe oder die ein Teil meines Lebensweges waren. Es kommt der Tag, an dem wir wieder vereint sein werden und dann an einem großen Tisch zusammensitzen werden und gemeinsam unsere Erinnerungen teilen werden und für andere eine Erinnerung bleiben.
Du warst und wirst immer wichtig in meinem Leben bleiben und genau deswegen gehst du niemals so ganz.
Lieber Mensch, ich danke dir dafür das uns etwas verbindet das es mir immer wieder ermöglicht den Blick gen Himmel zu lenken und gemeinsam mit dir Zeit zu verbringen die uns keiner nimmt.
Meine Gedanken und gemeinsame Erinnerung, die du hinterlässt, …lassen uns immer wieder über das Leben hinaus, vereint sein.
Danke dafür und bis bald…dein Herzensmensch.“

Es liegt an uns, Erinnerungen wach zu halten und es liegt an uns die Liebe zu einem Menschen aufrecht zu erhalten. Das kann uns keiner nehmen. Das liegt allein in unserer Hand.
Ein Heimgegangner Mensch kann nie wieder bei uns sein, aber ich jederzeit bei ihm.
In stillem Gedenken an die die uns voraus gingen
Demütig euer Team des Hauses Noah

FreundlichkeitHerzlichkeit, Aufmerksamkeit, Entgegenkommend, Rücksichtsvoll und Bescheidenheit sind nur ein paar Seiten,...
09/01/2026

Freundlichkeit
Herzlichkeit, Aufmerksamkeit, Entgegenkommend, Rücksichtsvoll und Bescheidenheit sind nur ein paar Seiten, an die ich denken muss, wenn wir über Freundlichkeit nachdenken und wie diese aussehen kann.
Freundlich sein kann jeder.
Schon im Kindesalter lernen wir als erstes, Bitte und Danke zu sagen. Ein Grundstein für Freundlichkeit und hoffentlich meistgenutzten Worte in unserem Leben.
Ich kann mich noch gut an an meine Eltern erinnern, wie sie mir immer sagten „Und was sagt man…?“, wenn man etwas bekommen hat. Danke…ganz einfach.
Ein jeder von uns kennt dieses Wort und seine Bedeutung.
Danke ein starker Ausdruck der Freundlichkeit.
Auch unseren Kindern versuchen wir heute diese wichtigen Worte wie Bitte und Danke nahe zu bringen.
Warum manche im Alter diese Worte vergessen oder verlernen? ...ich weiß es nicht.
Alle Menschen, die im Dienstleistungssektor arbeiten oder in Geschäften im Verkauf wissen wie wichtig es ist seinem Kunden gegenüber freundlich zu sein, damit er auch wieder kommt.
In der Pflege wird von dir vorausgesetzt das du deinem Patienten gegenüber immer freundlich und zuvorkommen gegenübertrittst. Jetzt bist du aber selbst vielleicht gerade in der Situation das es dir schwer fällt freundlich zu sein, weil du vielleicht gerade schlechte Laune hast, da ein anderer Mensch nicht so freundlich zu dir war. Und wir alle erleben das immer wieder…unfreundliche Menschen und ihre Launen…egal wo sie arbeiten.
Sie beeinflussen oft unbewusst unseren Gemütszustand.
Ich könnte sofort ein paar Geschäfte nennen, wo man immer unfreundlich behandelt wird, wenn dieser eine Mitarbeiter im Dienst ist oder heute hinter der Theke im Verkauf steht.
Auf der anderen Seite gibt es da aber auch natürlich die, wo man gerne hingeht und sich wohlfühlt.
Doch wie begegnen wir diesen Menschen die unfreundlich sind? Man könnte ihnen das jetzt direkt ins Gesicht sagen, doch dann muss man damit rechnen das es einen Schlagabtausch gibt.
Ich habe festgestellt das man solchen Menschen mit einer übertriebenen Freundlichkeit entgegen muss.
Das sind sie nicht gewohnt. Den vielleicht steckt ja viel mehr hinter der Unfreundlichkeit eines Menschen. Ein Schicksalsschlag? Begegnung mit vielen unfreundlichen Menschen und ein gewisses abgestumpftes Verhalten oder vielleicht auch Einsamkeit des Menschen. Irgendeinen Grund für sein Verhalten mir gegenüber wird es geben.
Oft regen wir uns im Nachhinein über den ein oder anderen und seine Art auf. Wahrscheinlich auch zu Recht.
Ändert es etwas?... Nein! Wir gehen ja trotzdem wieder hin.
Bei uns in der Pflege gibt es immer wieder Situationen, wo man sich über irgendetwas aufregt. Sei es über den Kollegen, Angehörigen oder vielleicht auch Patienten, weil er gerade einen schlechten Tag hat und es an uns auslässt.
Wenn dann am Nachmittag mich noch meine Telefongesellschaft anruft und mir wieder irgendein tolles Produkt vorstellen will, dann ertappe ich mich manchmal wie unfreundlich dieses Gespräch war…,weil ich schlecht gelaunt war und unfreundlich.
Professionell wie der Telefonmensch ist, bleibt er freundlich im Gespräch und ist völlig verständnisvoll für meine Unfreundlichkeit. Er überhört und überspielt sie einfach mit seiner Art von Freundlichkeit.
Und genau das machen wir alle glaube ich auch ganz oft am Tag. Professionelle Freundlichkeit im Dienstleistungssektor und Verkauf…gelernt ist gelernt.
Und im Privatleben gibt es die auch.
Aber ehrliche Freundlichkeit ist was anderes.
So richtig freundlich und vor allem ehrlich dabei können wir Menschen gegenüber sein die wir mögen.
Und diese merken das auch direkt, ob das jetzt echt ist oder nicht…denn sie kennen uns. Und auf jeden wirken wir anders.
So wird aus vermeintlicher Freundlichkeit schnell Unfreundlichkeit oder umgekehrt. Das liegt aber wieder am Empfinden des gegenüber. Die die einen kennen können das Einordnen und mit umgehen. Ein Fremder nicht.
Ich glaube das wir uns eines beibehalten sollten wenn wir anderen gegenübertreten. Es gibt immer eine Bitte und ein Danke.
Und desto freundlicher wir einem Menschen entgegentreten desto freundlicher werden auch wir behandelt.
Und wenn du einem Menschen mit Freundlichkeit, ja vielleicht sogar einem Lächeln begegnest, dann wirst du dasselbe auch erfahren. Es liegt da allein an uns wie wir durchs Leben gehen.
Und ja es gibt diese Menschen, die werden es nie lernen…denen geh aus dem Weg, wenn du kannst, denn sie tun dir nicht gut oder sei einfacher noch freundlicher als zuvor.
Versuche seine Freundlichkeit neu zu entflammen aber rege dich nicht auf wenn es nicht funktioniert.
Vielleicht warst du für ihn gerade nicht freundlich genug.
Ich versuche immer dem Menschen so entgegenzutreten, wie ich selbst auch behandelt werden möchte.
Das geht mal gut, aber manchmal halt auch nicht.
Aber einen schönen Tag kann man jedem wünschen…
und Bitte und Danke kennen wir alle.
Deswegen an dieser Stelle mal ein großes Danke an all die Likes die wir immer wieder von euch bekommen und euer Feedback.
Danke das ihr uns folgt und teilnehmt an der Reise „Haus Noah“
die vor jetzt fast 10 Jahren begann.
Mark Twain sagte mal:
„Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.“ Kannst du sie hören?
Wir wünschen euch schon mal ein schönes Wochenende mit vielen freundlichen Begegnungen.
Und wenn du jemand triffst der nicht ganz so freundlich zu dir ist setze deine stärkste Waffe ein…sei freundlicher!
Bis zum nächsten Mal euer Team von Haus Noah.

31/12/2025
Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest… Happy Birthday Jesus!
25/12/2025

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest… Happy Birthday Jesus!

Dieser eine Moment (4.Advent)„Ich sitze hier eingehüllt in meiner Decke in meinem Lieblingssessel. Den Blick auf das das...
21/12/2025

Dieser eine Moment (4.Advent)
„Ich sitze hier eingehüllt in meiner Decke in meinem Lieblingssessel. Den Blick auf das das Feuer im Kamin. Meine Gedanken sind frei.
Es ist Winter…der 4. Advent.
Die Flammen tanzen vor Freude und meine Gedanken entführen mich in die Zeit als wir uns noch im großen Familienkreis versammelt haben.
Strahlende Kinderaugen, Aufregung macht sich breit alles ist bunt geschmückt und Plätzchenduft schleicht durchs Haus.
Es war eine Zeit, auf die ich mit Freude zurückschaue.
Doch nun bin ich alt und es scheint vergessen das, was einmal war.
Meine Gedanken brechen aus und ich weiß nicht, wo ich mich gerade befinde. Ist es Herbst, Frühling oder Sommer.
Die Decke und das Feuer lassen vermuten das es kalt ist.
Ich schaue mich um und sehe ich bin nicht allein, doch wer sind die Menschen um mich herum?
Die Gesichter kommen mir bekannt vor doch die Namen fallen mir nicht ein. Aber es geht mir gut…ich fühle mich wohl.
Mein Blick beobachtet weiterhin gespannt den Tanz der Flammen und ich erinnere mich an dich, an deinen Besuch, dein liebes Wort und deine Nähe, die mir sehr vertraut ist.
Es ist ein stiller Moment, der mich daran erinnert mich bei dir zu bedanken. Du bist für mich da, wenn ich dich brauche und in dieser für mich undurchsichtigen Welt umherwandle.
Oft bin ich überfordert von den Reizen, die mich überrennen und trotzdem bist du da.
Nicht immer präsent, aber im Hintergrund… in meinen Gedanken. Mein Zustand lässt mich oft Raum und Zeit vergessen.
Und auch wenn du den einen Moment noch bei mir warst, so sind 5 Minuten deiner Abwesenheit für mich eine halbe Ewigkeit.
Ich werfe dir oft vor du bist nicht für mich da und kommst nie vorbei. Und doch hast du mich an einem Ort gebracht, an dem ich sicher bin und mich wohlfühle.
Ich möchte dir danken das du mich nicht im Stich gelassen hast, aber ich werde vergessen dir das zu sagen.
Der Tanz der Flammen ist langsamer geworden.
Man könnte meinen der Kamin spielt ein ruhiges Lied.
Stille kehrt ein, doch es ist der Moment, in dem ich dir danken will. Danken das es dich gibt.
Ob du Sohn, Tochter, Bruder oder Schwester bist.
Ob du mich pflegst, für mich kochst oder mich begleitest… ich möchte dir danken das du das tust.
Doch... ich werde vergessen es dir zu sagen.
Nicht immer finde ich die Worte, wenn ich sie brauche, doch du verstehst das, auch wenn du es nicht willst.
Du glaubst oft ich bin nicht mehr der ich einmal wahr und doch gibt es immer wieder diese Momente, wo ich mich erinnere, nur dann fehlst du. Deswegen nutze ich nun diesen Gedanken und möchte dir ein schönes Weihnachten wünschen.
Dir jetzt schon danken das du mich besuchen wirst.
Und auch wenn dein Besuch an besonderen Tagen immer ist, so wird es für mich in diesem Moment ein normaler Tag sein wie jeder anderer. Aber ich möchte das du weißt das ich weiß... das du da bist, wenn auch in einem anderen Moment.
Ich weiß das es für dich schwer zu verstehen ist, aber das ist es auch für mich. Weihnachtszeit ist Familienzeit.
Das wurde dir und mir gelehrt und mit auf den Weg gegeben.
Wir haben es gelebt und auch wenn ich nicht in jedem Moment weiß, wer meine Familie ist, so werde ich in meinem kleinen Moment mich daran erinnern. Die Zeit um den geschmückten Tannenbaum, den vielen Lichtern und den Plätzchenduft ist die Zeit, die jedes Jahr wieder kommt und in der wir immer vereint waren. Selbst Wegbegleiter, die nicht mehr da sind, werden in dieser Zeit lebendig. Sie leben auf in unseren Erinnerungen auf und wir verbringen gerne Zeit in der vergangenen Zeit.
Weihnachten kommen wir immer alle zusammen.
Ob wir da sind oder nicht das ist gewiss und darauf freue ich mich. In diesem Moment werde ich nur vergessen es dir zu sagen, aber glaube mir ich weiß, wer du bist, wenn ich in meinen Momenten bin…auch wenn du dann nicht da bist.
Danke das du das verstehst und nicht aufhörst für mich da zu sein….
Das Feuer ist aus…mir ist kalt. Ich werde mir einen Tee holen und dann…ich weiß es nicht…vielleicht kommst du oder warst schon da…irgendwie wird es schon weitergehen…Ooh ein Tannenbaum…frohe Weihnachten…“

Elisabeth, 89 Jahre und dankbar das man ihr hilft
Einen schönen 4. Advent wünschen wir euch
und seid füreinander da...

17/12/2025
Der 3. Advent…Nicht mehr lang und der heilige Abend ist da. Nun ist der 3. Advent und wir erwarten freudig den Heiligen ...
14/12/2025

Der 3. Advent…
Nicht mehr lang und der heilige Abend ist da.
Nun ist der 3. Advent und wir erwarten freudig den
Heiligen Abend…die Geburt Jesu.
Ein wenig über der Halbzeit auf dem Adventskalender, ... wobei bei vielen wahrscheinlich schon Endzeit ist.
Wir haben den 14.12. und der Adventskalender ist bei vielen Kindern wohl schon leer.
Nur bei den Kindern?
Die Adventszeit ist eine freudige Zeit. Desto näher der 4. Advent rückt, desto aufgeregter werden Kinderherzen.
Wenn unsere Senioren von damals erzählen, wie sie Weihnachten gefeiert haben, dann sieht man wie sie teilweise in ihre Kindheit zurückversetzt werden.

„Am Heiligen Abend trafen wir immer die ganze Familie und all unsere Freunde bei der Christmette. Es war ein großes Fest und jeder freute sich. Überall waren fröhliche Menschen und in der Kirche sangen wir Weihnachtslieder…“

„Als es dunkel wurde musste ich immer mit meiner Schwester auf dem Dachboden. Dort hatten wir einen wunderbaren Weitblick. Wir haben das Christkind gesucht…und einmal…da habe ich es gesehen…und auch wenn wir es nicht gesehen haben, waren auf einmal ganz viele Geschenke unterm Baum…heute weiß ich ja dass es ein Trick von meinen Eltern war um uns abzulenken…, aber einmal da habe ich es gesehen…“

„Mein schönstes Geschenk? ...als mein Vater Heiligabend vor der Tür stand und mich mit offenen Armen begrüßte…mein schönstes Weihnachten…er war in Gefangenschaft…“

„Ich liebte es, wenn eine Glocke im Hintergrund ertönte. Wir rannten dann alle zur Wohnzimmertür und dort standen dann unsere Eltern. Meine Mutter spielte Akkordeon und wir sangen zusammen Weihnachtslieder. Wir Kinder haben dann immer noch Gedichte auswendig gelernt…“

„Wir waren Weihnachten immer bei unseren Nachbarn und dort waren dann immer ganz viele. Das ganze Haus hat zusammen gefeiert und für uns Kinder gab es jede Menge Schokolade…“

Weihnachten…eine Zeit die jeder anders erlebt. Ein jeder erlebt aber Freude, Gemeinschaft und Liebe…und ein jeder weiß das Jesus Geburtstag hat..
Und so wird die Adventszeit uns immer in Erinnerung bleiben und wir alle werden im Alter oder auch jetzt schon dieses besondere Weihnachten gehabt haben, die uns ein Leben lang begleitet und freudig von erzählen.
Und wer weiß, vielleicht ist ja dieses Jahr,
deine besondere Weihnacht...
Wir wünschen euch einen schönen 3. Advent und einen noch viel tolleren Start in die nächste Woche.
Endspurt ist angesagt.
Noch schnell ein paar Dinge erledigen und ein paar Problemchen lösen und dann kann Weihnachten kommen.
Bis zum nächsten Mal.

Der Pflege vertrauen…Es ist der Tag gekommen. Der Tag wo mir bewusst wird das ich für meine Mutter / Vater entscheiden m...
10/12/2025

Der Pflege vertrauen…
Es ist der Tag gekommen.
Der Tag wo mir bewusst wird das ich für meine Mutter / Vater entscheiden muss und es nur noch aussprechen muss damit es seinen Lauf nimmt.

„Du kannst nicht mehr allein bleiben. Du musst in eine Einrichtung wo 24 Stunden jemand vor Ort ist und helfen kann…
Du musst in ein Heim…“

Was glaubt ihr wie schwer so eine Entscheidung fällt.
Für einen Menschen entscheiden der einen durch die ersten Jahre getragen hat und zum Leben, welches man heute lebt, geführt hat. Der Mensch den man als kleines Kind in die Arme gesprungen ist und auf dessen Bauch man friedlich eingeschlafen ist.
Der Moment, wo man auf einmal zur Mutter für die Mutter wird oder für den Vater zum Vater.
Eine Bürde die man erst einmal auf sich laden muss. In vielen Gesprächen mit Angehörigen hört man immer eine Unsicherheit. Tun sie das Richtige, ist es die richtige Entscheidung alles zu Hause aufzugeben und in ein „Heim“ zu ziehen.
Immer wieder hört man diese Geschichten von Senioren, die misshandelt werden, Pflegepersonal die keine Zeit haben, Gabe von falschen Medikamenten und abgeschlossenen Türen.
Geschichten die das Gesamtbild einer Einrichtung für Senioren sehr schnell in ein schlechtes Bild rücken. Geht man doch her, wenn man sich nicht ganz so sicher ist und sucht sich schnell das negative raus, weil man ja eigentlich nicht die Entscheidung übernehmen will.
„Meinen Sie es ist richtig meine Mutter in ihre Einrichtung zu geben Herr Scheffler?“
Ich weiß es nicht. Wie soll ich die Entscheidung für einen Menschen übernehmen, den ich nicht kenne.
Ich versuche dann immer zu erklären was es für Möglichkeiten im Haus Noah gibt oder aber auch in anderen Einrichtungen.
Das wichtigste jedoch ist man sollte auf sein Gefühl vertrauen.
Auf das Vertrauen, was man wahrnimmt und ob es sich richtig oder falsch anfühlt.
Pflege ist Vertrauen.
Ich muss einen Menschen finden bzw. Dienst oder eine Einrichtung finden denen ich vertrauen kann.
Menschen, denen ich mit einem guten Gefühl meine Eltern anvertrauen kann und die mich auf meine Reise mit einem zu pflegenden Angehörigen begleiten.
Es sollte mir nie reichen eine Einrichtung nach ihrem optischen Eindruck auszuwählen. Seht euch die Menschen an die dort leben. Seht in die Gesichter. Sollten diese strahlen und Zufriedenheit ausdrücken, dann sind sie vielleicht richtig.
Wirst du gut beraten und hast keine offenen Fragen mehr zum Schluss. Sagt dir das was du siehst zu?
Hast du ein gutes Gefühl? Dann entscheide…
Pflege ist Vertrauen.
Ob eine Einrichtung oder ein Pflegdienst dein Vertrauen verdient, erfährst du nur wenn du mutig genug bist Vertrauen zu geben.
Für uns ist es immer eine große Ehre, wenn wildfremde Menschen uns ihr Vertrauen schenken.
Sie vertrauen uns geliebte Menschen an und geben sie in unsere Obhut. Und damit beginnt auch ein wachsendes Vertrauen zueinander welches eine gute Basis für ein zielführendes Miteinander ist.
Vertrauen kann schnell sensible Emotionen in einen Menschen hervorrufen. Aber durch Offenheit und Ehrlichkeit von beiden Seiten kann nur jeder profitieren. Vor allem aber der Mensch der auf Hilfe angewiesen ist. Denn man sollte nie aus den Augen verlieren um wen es geht.
Das Vertrauen von dem zu Pflegenden zu gewinnen ist das Ziel mit der höchsten Priorität.
Pflege kann nur dann funktionieren, wenn ich dem gegenüber meinem Vertrauen schenke und seines geschenkt bekomme. Und nur dann ist auch eine gute und qualitativ wertvolle Pflege möglich.
Als Leitung einer solchen Einrichtung muss ich mein Vertrauen in die Menschen investieren, die mit mir gemeinsam andere Menschen im Haus Noah oder unseren Seniorendienst versorgen.
Und auch dort fallen mir manche Entscheidungen nicht einfach. Aber am Ende habe ich heute ein Team um mich herum in allen Bereichen mit Menschen, denen ich vertrauen kann.
Als Chef ist man zwar nicht immer zufrieden, aber durch das Vertrauen was wir uns gegenseitig geben kann man auch verzeihen und vertrauensvoll weitermachen, vor allem auch mal andere Wege gehen.
Pflege ist Vertrauen.
Pflege ist Teamwork…und ich bin dankbar für ein Team, welchem ich vertrauen kann. Vertrauen bekommt man erst geschenkt durch Mut des anderen, doch muss man immer daran arbeiten, erst dann wird es fruchtbar für jeden.

Dietrich Bonhoeffer sagte einmal:
„Immer wird uns das Vertrauen eines der größten, seltensten und beglückendsten Geschenke menschlichen Zusammenlebens bleiben.“
Danke für euer Vertrauen… ein Geschenk, welches wir gerne annehmen und mittragen.
Bis zum nächsten Mal und weiterhin eine schöne Adventszeit…

Weihnachtszeit beginnt…Der 1.  Advent ist da und mit ihm beginnt die Adventszeit. Eine Zeit in der wir auf der Suche nac...
30/11/2025

Weihnachtszeit beginnt…
Der 1. Advent ist da und mit ihm beginnt die Adventszeit.
Eine Zeit in der wir auf der Suche nach innerem Frieden sind.
Eine Zeit, in der viele Lichter leuchten und den Weg zur Besinnlichkeit weisen. Überall Lichter und Figuren, die Kinderherzen zum Strahlen bringen und auch uns Erwachsenen oft ein Lächeln der Erinnerungen schenken.
Die Adventszeit ist eine Zeit voller Magie. Unglaubliche Dinge geschehen, wenn du dich darauf einlässt.

Mit kleinen Kindern ist Weihnachten noch viel schöner. Denn ihr ehrliches Lachen und die große ehrliche Vorfreude zeigen uns immer wieder, wie schön die Weihnachtszeit ist.

Wenn unsere Senioren von Weihnachten sprechen, dann sind es die Erlebnisse mit den eigenen Kindern, die sie immer wieder erzählen. Aber auch die eigenen Erlebnisse welche sie als Kind erlebt haben, sind in der Adventszeit oft klar vor Augen.

Advent heißt wörtlich übersetzt „Ankunft“. Die Ankunft von Jesus Christus in Jerusalem… die Geburt Jesus Christus. Christen in aller Welt bereiten sich vor. Es wird ein riesiges Fest geben am 24. 12. Jesus Christus hat Geburtstag und er lädt uns ein, gemeinsam zu feiern.

Die Adventszeit ist eine Zeit, in der wir abgeben können, … unsere Sorgen und Probleme.
Eine Zeit die gnadenvoll ist.
Wir denken nach über Vergebung und erleben diese auch in der Weihnachtszeit viel häufiger. Die Herzen öffnen sich und alle reagieren sentimentaler als sonst.

Eine tolle Zeit, um auf sein Herz zu hören und das zu empfangen, was wir alle brauchen… Liebe.

Aber auch eine verantwortungsvolle Zeit. In der wir Menschen wie aus der Ukraine und den vielen anderen Ländern in den Krieg herrscht, nicht vergessen dürfen. Gerade zur Weihnachtszeit ist die Sehnsucht nach Frieden allgegenwärtig. Wir glauben an ein Weihnachtswunder und können in dieser Zeit weltweit mit anderen diese Hoffnung teilen.
Und wir alle können dazu beitragen das unsere Welt wieder eine gute Welt wird solange wir genau diese Hoffnung nie aufgeben werden und mit unserem Herzen Liebe weitergeben.
Der Wunsch dieses zu erreichen ist in der Adventszeit am größten und viele Herzen tragen diesen weiter.

Nietzsche sagte mal:

„Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere Lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“

Und das ist die Zeit, auf die wir uns nun einlassen. In vielen Momenten werden wir in der Weihnachtszeit immer wieder diese Stille erleben. Uns erinnern, wir werden verzeihen, unsere Zukunft planen, Freude und Trauer werden uns besuchen, wenn wir es zulassen.

Im Haus Noah wird es jetzt auch still.
In einer Zeit, in der im Alltag der Weihnachtsstress beginnt, wollen wir einen Ort, an dem wir zur Ruhe kommen können. Uns auf die Besinnlichkeit zu Weihnachten freuen. In Gedanken schwelgen, an andere denken und durch Gemeinschaft ein Gefühl von Wohlbehagen und Geborgenheit erlangen.

Stille Momente genießen, ein warmer Tee am Kamin, Weihnachtslieder aus alter Zeit.

Ach ja,… und „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ darf auch nicht fehlen.

Einen schönen 1. Advent und eine gesegnete Weihnachtszeit wünschen wir euch.

Kommt zur Ruhe, gebt ab und seit offen für Neues. Öffnet eure Herzen und lasst uns gemeinsam auf ein friedliches Weihnachten hoffen… überall auf dieser Welt.

Weihnachtliche Grüße aus dem
Haus Noah

Adresse

Helenenstraße 35
Mülheim An Der Ruhr
45475

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

+4920894139945

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