Urs Barth I Ahnenwege

Urs Barth I Ahnenwege � Hagazussa � Schamanische Heilweisen, Rituale & Seminare für Mensch, Tier, Ort & Business

17/01/2026

Bei dem gezeigten, 10,7 Zentimeter langen Amulettstein mit Kreuzmotiv und Runen aus Krumke (Altmark/ Landkreis Stendal) handelt es sich um einen Fund, der 1949 in das Landesmuseum für Vorgeschichte gelangte. Das lateinische Kreuz ist christlich zu interpretieren. Der Sinn der drei ebenfalls eingeschnittenen Runen ist unklar.

Der Stein wird im Abschnitt "Kulturenstreit" der Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle präsentiert.

© LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.

Auch dieses Jahr wieder - und heuer um so nachdrücklicher - der herzliche Hinweis für alle meine Freund:innen, Freunde u...
17/01/2026

Auch dieses Jahr wieder - und heuer um so nachdrücklicher - der herzliche Hinweis für alle meine Freund:innen, Freunde und Freundinnen, die gerade kränkeln oder rekonvaleszent sind - egal ob an Körper, Geist oder Seele - und an die, die es richtig erwischt hat :: Du musst da nicht alleine durch!

Lass Dir von Mediziner:innen der alten und der modernen Künste helfen und sammle Deine Lieben in Deinem Feld (räumliche Nähe ist kein energetisches Kriterium), rufe Deine Ahnleute und Geisthelfer:innen zu Dir, bitte - wenn nötig - die Gottheiten um Unterstützung; besonders die Göttin Eir. Zeige Dich bitte, nur dann kannst Du auch Hilfe erfahren.

EIR
Eir ist die Göttin der Heilkunde. Sie gilt als die beste Heilerin unter den Asen, die im Gylfaginning (Ein Teil der Jüngeren Edda, Str. 35) in einer Aufzählung der Asinnen erwähnt wird. Dort heißt es kurz und knapp: Die Dritte ist Eir, die Beste der Ärztinnen.
Ihr Stand wird von verschiedenen Quellen unterschiedlich beschrieben, manchmal spricht man von ihr als wundheilende und totenerweckende Walküre (erwähnt in den Thulur), bei manchen ist sie eine Dienerin der Freyja, manchmal eine der neun Heildisen der F***g (was sicher mit der Vermischung / Verwechslung der beiden Göttinnen F***g und Freyja zu tun hat) und gelegentlich wird sie auch als ein Aspekt von F***g beschrieben.

Die Göttin Eir (ausgesprochen wie „Aer“ oder „Iaer“, eingedeutscht meist "Eira") lebt mit ihren ebenfalls heilenden Schwester-Göttinnen auf dem Lyfiaberg oder Hyfiaberg (Heilberg). Dieser Berg ist der Menglöd (Ehrentitel wahlweise der F***g oder der Freyja) und ihren Heildisen (Disen = Göttinnen) geweiht. In der Edda wird berichtet, dass die Kranken, die den Berg ersteigen, geheilt werden. Mit welchen Methoden die Göttinnen das tun und ob die Heilung nur auf Frauen beschränkt bleibt und wer denn nun tatsächlich die Herrin des Heilberges ist, darüber schweigt sich die Edda aus.

Fest steht, dass der Berg von einer Waberlohe umgeben ist und von dem Riesen Fiölswidr bewacht wird. Im Fiölswinnsmal, Strophe 36, gibt der Riese Auskunft über den Berg:

Hyfiaberg heißt er, Heilung und Trost,
Nun lange der Lahmen und Siechen.
Gesund ward jede, wie verjährt war das Übel,
die den Steilen erstieg.

Auf eigenen schamanischen Reisen mit und für Hilfesuchende habe ich gelernt, dass der Riese den Zugang zum Berg sehr wohl allen freigibt, so fern sie bereit sind, ohne Maske und ohne jede Waffe, völlig bloß aller Verstellung und jedeweden Schutzes den Weg zu den Göttinnnen anzutreten.

Auf die Frage nach den Dienerinnen der Menglöd, gibt der Riese ebenfalls im Fiölwinnsmal Auskunft (Strophe 38, 40, Simrock):

Hlif heißt eine, die andere Hlifthursa,
Die dritte Dietwarta,
Biört und Blid, Blidur und Frid,
Eir und Oerboda.

Laut Jacob Grimm ist hier eine illustre Gesellschaft wilder und weiser Frauen, die Urmütter der Heilkunst, versammelt: mindestens Hlifthursa und Oerboda sind Riesinnen, Biört steht in enger Verbindung zur Holda, zur Holle selbst (ist vielleicht ihr „junges“ Ich?) und eben Eir, die ich in Heilarbeiten invozieren durfte und die ich als klaren, messerscharfen, analytischen Verstand erlebt habe .. hoch konzentriert, präzise und erbarmungslos: eine Feldchirurgin, keine Florence Nightingale.

Als Dienerin der F***g kümmert sich Eir zu aller erst um die Hochgöttin und sorgt dafür, dass sie bei guter Gesundheit bleibt. Man darf nicht vergessen, dass die Asen sterblich sind.
Wenn sie dazu Zeit findet, besucht sie auch Midgard, um dort die Menschen in der Heilkunst zu unterrichten. Sie lehrt die Menschen Kräuterkunde, Wundheilung und gang allgemein Pathologie. Es heißt, wenn man der Eir im Sommer Opfer bringt, sorgt sie dafür, dass man von Krankheit verschont bleibt. Etwas, das ich im letzten Jahr ganz klar versäumt habe.

Unserer Göttin Eir wird die Rune Naudhiz zugeordnet, die Not/-wende.

Ich wünsche Dir Deine persönliche Notwende, gute Begleitung auf Deinem Heilweg und ein Ankommen in Deiner Dir gemäßen Gesundheit an Körper&Geist, an Herz&Seele. Alle guten Mächte auf Deinen Weg!

Mit besten Genesungswünschen
Urs Grágás Bärenkräfte Barth

[Quellen: Edda v. Simrock, Deutsche Mythologie von Grimm, arte Dea, eigene spirituelle Erfahrungen. Bild: Goddess Eir von Natasa Ilicic.]

Du wirst erinnert und Du wirst geliebt, David. Unvergessen.Möge Deine weitere Reise gesegnet sein.Danke für Deinen Mut, ...
11/01/2026

Du wirst erinnert und Du wirst geliebt, David. Unvergessen.

Möge Deine weitere Reise gesegnet sein.
Danke für Deinen Mut, Deine Freude und Deine Kunst, für das, was bleibt. Unvergessen.
Es ist schwer für mich, meine Helden gehen zu lassen ... aber ich bin noch jung genug, um Deiner Reinkarnation zuzujubeln. Wir sehen uns! So oder so. ✨️🫶

David Robert Jones Bowie
08.01.1947 - 10.01.2016

SOPHIAHeilige Geistin, alttestamentarische Göttin der WeisheitSophia ist der Anfang der Schöpfung, die uralte biblische ...
08/01/2026

SOPHIA

Heilige Geistin, alttestamentarische Göttin der Weisheit

Sophia ist der Anfang der Schöpfung, die uralte biblische „Frau Weisheit", jene göttliche Kraft, die vor allem anderen bereits da war, die weibliche Seele Gottes, die Quelle der Kraft. In ihrer ursprünglichsten Form gilt Sophia als Schöpferin allen Lebens, aus der ihre männliche Ergänzung geboren wurde.

Wenig beachtet findet sich in der hebräischen Bibel (AT, Tanach, Sprüche 8,22-31) eine interessante Darstellung der Schöpfung: „Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern."

Die Weisheits- und Schöpfungsgöttin Sophia wurde in der Religionsgeschichte zunehmend als Heiliger Geist, als geschlechtsloses sphärisches Wesen, als Vogel dargestellt. Jüdische Weise, die damals im Exil lebten, glaubten, sie wohne im Tempel von Jerusalem in Gestalt der Tauben, die dort nisteten. So wurde die Taube zum Symbol der Sophia - ein Symbol, das sie mit einer Reihe anderen alten großen Göttinnen gemein hat: mit Ischtar, Astarte, Anahita, Eurynome und später auch mit Aphrodite und der Venus. Sophia befindet sie sich damit auch in guter Gesellschaft zahlreicher weiterer geflügelter bzw. Vogel­göttinnen, wie Isis, Badb oder Mut.

Und als die Kirche römisch wurde, erlitt sie durch den grammatikalisch eindeutig männlichen Begriff „Spiritus Sanctus" ihre letztgültige Geschlechtsumwandlung.

[Quelle: arte dea]

06/01/2026

GEO+. Das Beste von GEO.

Vielen Dank für Dein Losgehen und Erfahren und für Dein Teilen, liebe Katrin Uhl! Möge es viele Herzen finden.
06/01/2026

Vielen Dank für Dein Losgehen und Erfahren und für Dein Teilen, liebe Katrin Uhl! Möge es viele Herzen finden.

Unlearn Patriarchy

In einem Treffen mit meiner FemmeFlow-Sparringspartnerin kamen wir darauf zu sprechen, dass es gar nicht so einfach ist, herauszufinden, wie das geht, als freie, unabhängige, sich entpatriarchalisierende Frau in einer Partnerschaft zu sein – einfach weil wir keine oder sehr wenige wirkliche Rollenvorbilder dafür haben.

Kurz darauf kam das ganz ähnlich noch einmal auf, in einem Kreis mit meinen Kolleginnen Monja Hämmerle und - Simone Ilskens. Wir beschlossen, dazu eine Reise zu machen und uns das einfach zeigen zu lassen, wie sich das anfühlt, wie das gehen kann, wie das aussehen kann, als Frau jenseits patriarchaler Konditionierung zu sein.

Ich möchte Euch gerne erzählen, was ich auf der Reise erlebt habe, weil ich es unglaublich kraftvoll und heilsam finde, was ich dort erfahren und geschaut habe. Ich finde das auch nicht nur spannend für Frauen*, sondern genauso wichtig auch für Männer* und all die anderen Geschlechter zwischen und jenseits dieser Pole. Und ich mag Euch – wenn Ihr die schamanische Reise beherrscht – gerne ans Herz legen, diese Reise auch mal zu machen, egal welchem Geschlecht Ihr Euch zugehörig seht.
Ich glaube, da steckt große Kraft und Heilung drin!

Gesagt getan, ich reiste los mit der Bitte an die Geister, mir zu zeigen, wie das Sein (in meinem Fall als Frau) sich anfühlt / aussieht / gehen kann, jenseits patriarchaler Konditionierung.
Ich erzähle Euch jetzt, wie sich mir die Reise gezeigt hat, sie kann sich Euch ganz anders zeigen!

Zunächst kam ich ins „Dorf der Frauen“, in dem ich gezeigt bekam, dass das sooo vielfältig sein kann, wie es Menschen gibt.
Ich durfte fühlen, wie es sich für mich anfühlt.
Ich spürte eine große Weite im Herzen und begann mit den Frauen zu tanzen. Die Weite im Herzraum war erstaunlich. Der Körper wurde leicht und ruhig. Und irgendwann hatte ich eine Erkenntnis: ich bin voll und ganz im Körper. Körper, Seele, Herz, Geist, sind eine Einheit. Es gibt keinen Anlass zu dissoziieren oder auf der Hut zu sein. Ich bin ganz DA. Verbunden mit mir - und der Gemeinschaft.
Aber auch unabhängig und frei. Unabhängig und frei und doch verbunden. Ein ganz wunderbares, mich tief entspannendes Gefühl. Auch wurde ich in den Hüften freier.
Ich gab mich ganz diesem Körperempfinden hin.

Als ich so richtig darin gelandet war, befanden wir uns plötzlich im „Dorf der Menschen“.
Wir tanzten.
Langsam entfaltete sich vor mir das Bild:

Es gab einen Kreis der Frauen, die tanzten.
Um sie gab es einen Kreis der Männer, die tanzten.
Im Kreis der Frauen standen auch ganz selbstverständlich trans Frauen mit dabei und im Kreis der Männer ganz selbstverständlich trans Männer.
Und alle waren irgendwie so ganz entspannt in sich verankert. Angstfrei und ganz da.

Dann gab es Menschen, die frei vom Kreis der Männer zum Kreis der Frauen und andersherum wechseln konnten, ganz nach belieben. Das fühlte sich leicht und spielerisch an. Sie brachten eine gewisse lebendige Dynamik in die Anordnung hinein.

Und in der Mitte waren die Kinder – und jene Menschen, die sich weder dem Kreis der Frauen, noch dem Kreis der Männer zugehörig fühlten.
Sie waren etwas ganz besonderes. Auch ganz besonders schützenswert, wie die Kinder und die Alten.
Es fühlte sich so heilsam an, in diesen Kreisen zu tanzen, mit all den Menschen einer Gemeinschaft und jede*r Mensch hatte seinen Platz, auch wenn es kein fester sein wollte, konnte oder sollte.

Und irgendwann spürte ich einen großen Schmerz im Herzen, der Schmerz darum, wie sehr wir scheinbar derzeit von dieser Art Wirklichkeit entfernt sind.

Die Spirits nahmen sich meines wunden Herzens an und gaben heilsame Impulse hinein. Und noch während der Reise war klar: das musst Du erzählen, das will hinaus in die Welt.

Warum? Weil ich mir eine Welt wünsche, in der wir Menschen es schaffen, die ewigen generationenübergreifenden Kreisläufe der Gewalt zu durchbrechen.
Ich webe und erträume mit vielen anderen eine Welt, in der wir die heilsame Erfahrung machen können, ganz in unserer eigenen Kraft verankert zu sein – frei und doch verbunden. Teil einer Gemeinschaft, die nicht (ab)wertet, wer oder was Du bist.
Teil einer Gemeinschaft, die nicht auf Gewalt, sondern auf Verbundenheit basiert.
Auf einer Verbundenheit, die Freiheit und Gehaltensein zugleich bietet.
Die jede Kraft – oder wie Simone so schön sagte – die Medizin einer jeden Person - zu schätzen weiß und in der jede Person die Möglichkeit hat, ihre ganz eigenen Medizin voll zu entfalten!

Webst Du auch an dieser Vision?
Lasst uns diese Visionen und diese Geschichten teilen.
Wir erzählen uns so viele Geschichten von Gewalt, Schmerz, Hass und Angst.
Lasst uns Visionen der Heilung und der Verbundenheit weben. Lasst uns diese Geschichten in die Welt tragen.

Gesegnet sei´s!
(Danke Urs Barth I Ahnenwege für diese wunderbare Redewendung, die ich gerne übernehme und in die Welt trage!)



Bild: Alice Aditi
Müde, faltig und vergnügt mit den Hexenschwestern im Wald

Erster Vollmond 2026 🌕. Wolfsmond. Eismond.Gibt's noch etwas, was Du loslassen oder loswerden möchtest? Binde es heute N...
03/01/2026

Erster Vollmond 2026 🌕.
Wolfsmond. Eismond.

Gibt's noch etwas, was Du loslassen oder loswerden möchtest?

Binde es heute Nacht mit einem kleinen Gebet und drei Knoten 🧶 an den Mond und sieh zu, wie es verschwindet bis zum Dunkelmond am 18. Januar. Bedanke Dich dann mit einer angemessenen Gabe. 🫗

Über das Verständnis, was "Natur" ist. Ein historischer Überblick. Vielleicht klärt sich, wann genau wir aufgehört haben...
10/12/2025

Über das Verständnis, was "Natur" ist. Ein historischer Überblick.
Vielleicht klärt sich, wann genau wir aufgehört haben, uns als Teil der Natur zu verstehen.

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Müncheberg
15374

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