Ärztekammer Westfalen-Lippe

Ärztekammer Westfalen-Lippe Die ÄKWL, Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Münster, ist die berufliche Vertretung der über 51.000 Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe.

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Münster, ist die berufliche Vertretung der rund 51.000 Ärztinnen und Ärzten, die im Landesteil Westfalen-Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster) ihren Beruf ausüben oder - falls nicht berufstätig - ihren Wohnsitz haben. Die ÄKWL ist die viertgrößte der insgesamt 17 Ärztekammern in Deutschland. Als zuständige Aufsichtsbehörde übt das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen die Rechtsaufsicht über die ÄKWL aus. Alle Entscheidungen der Ärztekammer Westfalen-Lippe werden von Gremien und Organen getroffen, die sich aus (alle fünf Jahre) gewählten, ehrenamtlich tätigen Ärztinnen und Ärzten zusammensetzen. Das höchste beschlussfassende Organ der ÄKWL ist die Kammerversammlung, die in der laufenden Wahlperiode aus 121 Mitgliedern besteht. Sie berät und beschließt - entsprechend den Vorgaben des Heilberufsgesetzes NRW und der Satzung der Ärztekammer - über alle Aufgaben und Angelegenheiten der ÄKWL vom Haushalt bis zur Berufs- und Weiterbildungsordnung. Der Kammerversammlung obliegt die Wahl des Präsidenten, des Vizepräsidenten und der weiteren Vorstandsmitglieder. Für die Umsetzung ihrer Beschlüsse in einzelnen Sachbereichen, zur intensiven Beratung und zur Abgabe von Beschlussempfehlungen bildet sie entsprechende Ausschüsse. Der aus elf Mitgliedern bestehende Vorstand ist das geschäftsführende Organ der ÄKWL. Der Präsident vertritt die Kammer gerichtlich und außergerichtlich. Zur Erledigung ihrer Aufgaben bedient sich die Selbstverwaltung einer Geschäftsstelle in Münster. Hinzu kommen zwölf Verwaltungsbezirke als regionale Geschäftsstellen mit eigenem Selbstverwaltungsaufbau.

27/03/2026

Die Krankenhausreform betrifft auch die ärztliche Weiterbildung.
Es ist richtig, Weiterbildung im Krankenhausgestaltungsgesetz NRW verbindlicher zu verankern. Wenn ein Krankenhaus nicht alle Inhalte einer Weiterbildung vollständig anbieten kann, muss es Kooperationen geben.

Diese Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern begrüßt die ÄKWL ausdrücklich. Sie kann helfen, Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte verlässlich und vollständig zu ermöglichen.

Weil es um Ärztinnen und Ärzte geht, sollte ihre Weiterbildung auch durch ihre Körperschaft – der Ärztekammer – geregelt werden. Zusätzliche Stellen oder Institutionen in den Entscheidungswegen sind aus unserer Sicht nicht angebracht.

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus machen wir darauf aufmerksam:Diskriminierung im Gesundheitswesen ist Realität – ...
21/03/2026

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus machen wir darauf aufmerksam:
Diskriminierung im Gesundheitswesen ist Realität – und sie wirkt sich auf Versorgung, Vertrauen und Gesundheit aus. Besonders rassistisch markierte Menschen sind betroffen.

Das Karussell zeigt zentrale Ergebnisse des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors.

Eine gute Versorgung braucht fachliche Qualität und einen diskriminierungssensiblen Umgang. Unser Ziel bleibt eine Gesundheitsversorgung, die allen Menschen gerecht wird.

Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe fordert Bundesregierung und Landesregierung NRW auf, gemeinsam mit...
21/03/2026

Die Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe fordert Bundesregierung und Landesregierung NRW auf, gemeinsam mit allen Bundesländern und den Kommunen als Träger des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zügig eine Lösung zur Stabilisierung der mit dem Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst initiierten personellen Verstärkung zu erarbeiten, die ab 2027 greifen kann.

Der Pakt hat seit 2020 nach Einschätzung der Kammerversammlung den gezielten Aufbau tragfähiger Strukturen ermöglicht: zusätzliche Fachkräfte, moderne IT-Infrastruktur, neue digitale Anwendungen und verbesserte Arbeitsabläufe. Ein Aus des Paktes würde diese Strukturen faktisch zurückabwickeln. Bereits jetzt seien in Gesundheitsämtern personelle und strukturelle Folgen erkennbar.

𝗞𝗮𝗺𝗺𝗲𝗿𝗽𝗿ä𝘀𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁 𝗗𝗿. 𝗛𝗮𝗻𝘀-𝗔𝗹𝗯𝗲𝗿𝘁 𝗚𝗲𝗵𝗹𝗲 𝘀𝗮𝗴𝘁:
„Dies hat bereits jetzt auch in Westfalen-Lippe erkennbare negative personelle und strukturelle Folgen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst und damit für die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung.“

Zugleich weist die Ärztekammer darauf hin, dass die Anforderungen an den ÖGD weiter steigen – unter anderem durch Klimawandel, soziale Segregation, Polarisierung in Politik und Gesellschaft, demografische Herausforderungen sowie die Folgen von Kriegen und Katastrophen.

Abschließend betont Gehle:

„Wer jetzt Strukturen abbaut, schwächt nicht nur den ÖGD, sondern gefährdet die Krisenfestigkeit des gesamten Gesundheitssystems.“

Wie sieht die Zukunft der Versorgung aus?Darüber hat die Kammerversammlung der ÄKWL beraten. Anlass ist das vom Land NRW...
21/03/2026

Wie sieht die Zukunft der Versorgung aus?

Darüber hat die Kammerversammlung der ÄKWL beraten. Anlass ist das vom Land NRW vorgelegte Eckpunktepapier für eine zukunftsfeste ambulante medizinische Versorgung in Nordrhein-Westfalen. Die ÄKWL trägt dieses Papier grundsätzlich mit — stimmt aber nicht in allen Punkten zu.
ÄKWL-Präsident Dr. Hans-Albert Gehle kritisiert besonders den Begriff „Primärversorgungspraxis“:

„Kritisch sehen wir etwa den Begriff der ,Primärversorgungspraxis‘. Das Wort ,Arzt‘ taucht dort gar nicht mehr auf, das Ziel einer primärärztlichen Versorgung wird von vornherein relativiert.“

Für die ÄKWL ist klar: Die Versorgung der Zukunft braucht neue Strukturen und bessere Steuerung – aber die ärztliche Gesamtverantwortung muss erkennbar bleiben. Denn:

„Für uns geht es immer noch um primärärztliche Versorgung – mit Betonung auf ärztlich.“

Gleichzeitig unterstützt die ÄKWL, Patientinnen und Patienten gezielter in die passende Versorgung zu leiten:
„Patientensteuerung und Ersteinschätzung gehören eng zusammen, um Menschen in die für sie geeignete Versorgung zu leiten.“

Und ebenso gilt:
„Patientinnen und Patienten erwarten einen Arzt-Patienten-Kontakt.“

Es geht um die Frage, wie Versorgung künftig organisiert wird – und damit auch um die Zukunft ärztlicher Arbeit in Praxen, Kliniken und im ambulanten System insgesamt. Der notwendige Strukturwandel ist aus Sicht der ÄKWL dringend, weil die Überlastung von Notaufnahmen, Praxen, Kliniken und der dort arbeitenden Menschen keine Alternative lässt.

Der Vorstand und die Verwaltungsbezirksvorsitzenden der Ärztekammer Westfalen-Lippe stehen dem Entwurf des geplanten Apo...
20/03/2026

Der Vorstand und die Verwaltungsbezirksvorsitzenden der Ärztekammer Westfalen-Lippe stehen dem Entwurf des geplanten Apothekenversorgungsweiterentwicklungsgesetzes deutlich ablehnend gegenüber.

Die im Gesetzesentwurf vorgesehenen erweiterten Möglichkeiten für Apotheken, Gesundheitsleistungen anzubieten, seien mehr als kritisch zu sehen.

Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle betont:

„Die geplante Abgabe von verschreibungspflichtigen Medikamenten ohne ärztliche Verordnung bedeutet eine rote Linie, die vor allem aus Gründen der Patientensicherheit nicht überschritten werden darf.

Diagnose und Therapieentscheidung sind urärztliche Tätigkeiten, basierend auf jahrelangem Studium und Weiterbildung sowie regelmäßiger und lebenslanger Fortbildung. Das kann nicht einfach so aus dem Ärmel geschüttelt werden."

Ärzte- und Apothekerschaft in Westfalen-Lippe pflegen auch über ihre Kammern seit jeher einen engen Austausch.

„Eine Neujustierung der Aufgabenfelder sollte deshalb vernünftigerweise als Abstimmungsprozess beider Berufsgruppen vollzogen werden, keinesfalls aber als Ergebnis einer politischen Agenda. Die bundespolitische Entwicklung erschwert dieses in der Praxis bewährte Vorgehen erheblich."

19/03/2026

Am Tag des Gesundheitsamtes erinnern wir daran, was oft nur in Krisenzeiten sichtbar wird:
Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist unverzichtbar.

Er schützt, berät, begleitet und hält unsere Gesundheitsversorgung vor Ort mit zusammen. Von Infektionsschutz über Prävention bis hin zu Krisenmanagement.

Umso unverständlicher ist es, dass der Pakt für den ÖGD auslaufen soll. Gerade jetzt braucht es keine Rolle rückwärts, sondern Verlässlichkeit, Perspektiven und eine dauerhafte Stärkung des ÖGD.

Wer Daseinsvorsorge ernst meint, darf den ÖGD nicht alleinlassen.

Medizin für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder mehrfacher BehinderungDie curriculare Fortbildung vermitt...
13/03/2026

Medizin für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder mehrfacher Behinderung

Die curriculare Fortbildung vermittelt umfangreiche Kenntnisse, um Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder mehrfacher Behinderung diagnostisch und therapeutisch kompetent zu begleiten sowie präventive und multidisziplinäre Ansätze in die Gesundheitsvorsorge einzubinden.

Im Fokus steht insbesondere die medizinische Versorgung von Erwachsenen, die nicht mehr durch Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzten oder sozialpädiatrische Zentren betreut werden.

Auf einen Blick:
📍 Webinar + eLearning
📅 18.09.2026–23.01.2027
⭐ 112 Punkte, Kategorie K
🧑‍⚕️ Wissenschaftliche Leitung:
Prof. h. c. Dr. med. Stephan Martin
Univ.-Prof. Dr. med. Tanja Sappok
Dr. med. Jörg Stockmann

Jetzt informieren und anmelden: https://www.akademie-wl.de/fortbildungskatalog/detail/kurs/medizin-fuer-menschen-mit-intellektueller-beeintraechtigung-oder-mehrfacher-behinderung-6077

Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL

Gewalt hilft kein bisschen! Wir schon!
12/03/2026

Gewalt hilft kein bisschen! Wir schon!

10/03/2026

Darmkrebsmonat März – ein guter Moment für eine wichtige Erinnerung ☺️

Der März steht im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Ein guter Anlass, sich auch jetzt noch einmal bewusst mit dem Thema zu beschäftigen.

Warum Vorsorge so wichtig ist, erklärt Ärztekammer-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Tappe in unserem Video.

Ab dem 50. Lebensjahr werden die Menschen in Deutschland von ihrer Krankenkasse zur Darmkrebsvorsorge eingeladen.

Es gibt zwei Methoden der Darmkrebsvorsorge
▶️ Koloskopie (Darmspiegelung) oder
▶️ Stuhltest (alle zwei Jahre)

Vorsorge wirkt! Dank der Vorsorgekoloskopie konnte das Darmkrebsrisiko in Deutschland in den letzten zehn Jahren um über 35 Prozent gesenkt werden.

Nehmen Sie Vorsorgeangebote wahr!
Vorsorge rettet Leben!

Zum Weltfrauentag setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit, Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit von Frauen in de...
08/03/2026

Zum Weltfrauentag setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit, Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit von Frauen in der Medizin. 💜

Die Fortbildung „Female Empowerment – Selbstwirksamkeit für Ärztinnen“ richtet sich an Ärztinnen, die ihre berufliche Rolle bewusst gestalten, Handlungsspielräume erweitern, Kompetenzen sichtbar machen und ihre Position im Berufsalltag selbstbewusst einnehmen möchten. Themen sind unter anderem Kommunikation, Zeitmanagement, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Umgang mit Grenzüberschreitungen sowie die Frage, wie souveränes und authentisches Auftreten im ärztlichen Kontext gelingen kann.

📍 Münster, HafenDACH
📅 10.07.2026
🕘 09:00–17:00 Uhr

Info und Anmeldung: https://www.akademie-wl.de/fortbildungskatalog/detail/kurs/female-empowerment-selbstwirksamkeit-fuer-aerztinnen-6402

„Klar können die Frauen das!“ 💬Zum Weltfrauentag machen wir auf die neue Folge von „Gehle trifft …“ aufmerksam:ÄKWL-Präs...
08/03/2026

„Klar können die Frauen das!“ 💬

Zum Weltfrauentag machen wir auf die neue Folge von „Gehle trifft …“ aufmerksam:
ÄKWL-Präsident Dr. Hans-Albert Gehle spricht mit Nicole Backes, Chefärztin und Mitglied des Aktionsbündnisses Mehr Chefärztinnen.

Im Mittelpunkt steht eine wichtige Frage:
Warum sind Frauen in der Medizin trotz hoher Qualifikation noch immer so selten in Führungspositionen vertreten?

Ärztinnen Netzwerk



Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle spricht mit Nicole Backes, Chefärztin für Geriatrie, Nephrologie und Allgemeine Innere Medizin am Klinikum Solingen und...

01/03/2026

📢Speak up im Gesundheitswesen.

Zum Zero Discrimination Day sprechen Kammerpräsident Dr. Hans-Albert Gehle und Vorstandsmitglied Dersim Dagdeviren darüber, wie Diskriminierung in der Versorgung wirkt und was das für Patientinnen, Patienten und Ärzteschaft bedeutet.

🎥 Die ganze Folge „Gehle trifft“ auf https://youtu.be/99gbD8MISVc?si=8ZZS5RYwf9fQAZUY

Adresse

GartenStr. 210/214
Münster
48147

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 17:00
Dienstag 07:30 - 17:00
Mittwoch 07:30 - 17:00
Donnerstag 07:30 - 17:00
Freitag 07:30 - 13:30

Telefon

02519290

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