27/03/2026
Ein Live-Ultraschall - mitten in einer Kirche? Nein, beim „Elbe Pränatal“ wurde nicht das „Kippenspiel“ mit modernster Technik nachgestellt; allein schon, weil der Austragungsort, die in , längst als Gotteshaus außer Dienst ist. Gleichwohl bot der Ort jetzt als Veranstaltungsraum eine außergewöhnliche Kulisse für eine hochkarätige Fortbildung rund um , Geburt und Wochenbett, die in ihrer Qualität ihres Gleichen sucht.
Prof. Holm Eggemann (Chefarzt der ) und Dr. Henrike Lorenz (Oberärztin der Geburtshilfe) konnten über 90 Teilnehmende empfangen, darunter Ärztinnen und Ärzte, aber auch Hebammen und Pflegende aus Magdeburg, Burg, Wanzleben, Bernburg, Schönebeck, Halberstadt und Haldensleben.
Neben modernster Ultraschalltechnik ging man der Frage nach, wie Schwangere in schwierigen Situationen beraten und begleitet werden. Was tun, wenn das Kind „zu klein“ ist? Und mit welchen interdisziplinären Strukturen können wir im Notfall die Sicherheit für Mutter und Kind erhöhen?
Nach dem Ultraschall im 3. Trimenon mit Live- von PD Dr. Kai-Sven Heling (Praxis für Pränataldiagnostik, Berlin Friedrichstraße) referierte Oberärztin Dr. Lorenz über den Schwangerschaftsabbruch nach 12 Wochen.
Prof. Dr. med. Ekkehard Schleußner (Chefarzt, Universitätsklinikum Jena) ging dann der Frage nach, was zu tun ist, wenn das Kind zu „klein“ ist (Fetale Wachstumsrestriktion). Den Abschluss machte Prof. Dr. med. Holger Stepan (Chefarzt, Universitätsklinikum Leipzig) mit dem Thema „Plazenta Accreta Spektrum“, also dem tiefen Einwachsen des Mutterkuchens (Plazenta) in die Gebärmutterwand.
Danke an alle Teilnehmenden und natürlich auch an das Orga-Team für diesen wahrlich gelungenen Tag.