20/05/2026
Im aktuellen Social-Media-Post des CSD Schönebeck vom 20.05.2026 wird über Videos, angebliche Narrative und persönliche Motive gesprochen.
Wir haben nie behauptet, Andreas Bösener sei „vom Platz geschmissen“ worden. Unsere Aussage lautet, dass versucht wurde, ihn – und damit auch uns als Organisation – von der Demonstration auszuschließen und dass dieser Versuch erst durch das Eingreifen der Polizei beendet wurde.
Unbeantwortet bleibt ebenso die Frage, warum dem LSVD Sachsen-Anhalt e.V. die Teilnahme am Straßenfest in Schönebeck mit einem Infostand nicht ermöglicht wurde.
Damit geht es längst nicht mehr nur um eine Person. Es geht um die Frage, warum versucht wurde, einen queeren Menschen und den Vertreter einer queeren Organisation von einer CSD-Demonstration auszuschließen – und warum einer queeren Organisation die Teilnahme am Straßenfest verwehrt wurde.
Statt über Aussagen zu diskutieren, die wir nie getroffen haben, wäre eine transparente Antwort auf folgende Fragen hilfreich:
• Auf welcher Grundlage sollte Andreas Bösener – und damit auch wir als Organisation – ausgeschlossen werden?
• Wer hat diese Entscheidung getroffen?
• Welche konkreten Kriterien wurden hierbei angewendet?
• Inwiefern wurden diese Kriterien vorab transparent kommuniziert?
• Warum wurde dem LSVD Sachsen-Anhalt e.V. kein Infostand ermöglicht?
Auf diese Antworten warten wir seit dem 26.04.2026.