28/04/2026
30 Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren haben am Girls'Day das LIN erlebt. In fünf unterschiedlichen Workshops konnten sie eintauchen in die Frage, die uns jeden Tag antreibt: Wie lernt das Gehirn eigentlich?
Was dabei passiert, lässt sich schwer nur erklären – man muss es erleben. Im Labor, in der Verhaltensforschung oder im Umgang mit Daten war genau das möglich. Es wurde gefragt, ausprobiert und gemeinsam verstanden. Schritt für Schritt wurde aus etwas vermeintlich Komplexem wie der Neurobiologie etwas, das greifbar wird.
Einige Teilnehmerinnen kamen direkt aus Magdeburg, andere hatten einen deutlich weiteren Weg. Die weiteste Anreise führte aus Walsrode nach Magdeburg. Rund 180 Kilometer für einen Tag voller Einblicke.
Möglich wurde das durch 22 Kolleginnen und Kollegen, die viel vorbereitet und ihre Arbeit für einen Tag geöffnet haben. Sie haben gezeigt, wie ihr Alltag aussieht, erlebbar gemacht, sie antreibt und warum ihre Forschung gesellschaftlich relevant ist. Und dabei passiert noch etwas anderes: Auch wir schauen durch die Augen der Mädchen nochmal neu auf das, was wir jeden Tag tun und merken, wie spannend und bewegend unsere Themen tatsächlich sind.
Dass dieser Funke übergesprungen ist, zeigt sich ganz konkret: Direkt im Anschluss haben uns sechs Praktikumsanfragen erreicht. Ein starkes Zeichen dafür, was entstehen kann, wenn Forschung erlebbar wird.
Schön, dass ihr bei uns gewesen seid!