08/01/2026
„Mein ganz persönliches Highlight ist die Zufriedenheit der Menschen zu sehen und, dass sie sich mit unserer Hilfe nach kurzer Zeit hier ein Leben aufbauen. Die Unimedizin Mainz bietet als Arbeitgeberin hierfür schon einen guten Rahmen“, sagt Julian Ortega Godoy. Er ist zuständig für das Anwerben und die Betreuung von Pflegefachpersonen aus dem Ausland und arbeitet seit 2024 an der Unimedizin: Bewerbungen überprüfen, Behördengänge, Koordination zwischen Abteilungen und Kliniken, Besuch auf Stationen, Schulungen, Ansprechpartner für Kolleg:innen und externe Dienstleister oder für die Bundesagentur für Arbeit und andere Behörden – Julian Ortega Godoy hat einen vielseitigen Beruf. 💫
„Mir ist es wichtig, Bewerber:innen im Ausland ein realistisches Bild von Deutschland zu vermitteln, damit kein Frust hochkommt.“ Sind die neuen Kolleg:innen aber erst einmal vor Ort, treffen sie auf ein aufgeschlossenes . An der Unimedizin arbeiten über 100 Nationalitäten und um den Umgang untereinander zu fördern, gibt Julian Ortega Godoy mittlerweile interne Schulungen für das transkulturelle Verständnis: „Hier gibt es ganz oft einen ´AHA-Effekt`, da bisherige Erfahrungen reflektiert und gleichzeitig das Wissen zu Stereotypen und Vorurteilen gefestigt wird.“ 🕊️
„Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn man dringend Unterstützung benötigt. Meine Eltern waren Gastarbeiter, ich selbst habe Migrationsgeschichte und erinnere mich an die Behördengänge sehr gut“, erzählt Julian Ortega Godoy. Hinzu kommt noch, dass er als gelernter Krankenpfleger und studierter Sozialarbeiter, der zwischendrin lange im Ausland gelebt hat, die besten Voraussetzungen für den Beruf hat. „Dass es bei der Zusammenarbeit mal zu Konflikten kommt, ist ganz klar! Aber es wird nicht gleich das Handtuch geworfen, wenn es schwierig wird. Die Kolleg:innen stecken Herzblut rein und dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle bei allen bedanken!“ 💕
Fotos: UM /Dominik Gruszczyk