01/03/2026
Ursprung des Internationalen Frauentags
Der Internationale Frauentag hat seinen Ursprung in den Frauen- und Arbeiterinnenbewegungen in Europa und den Vereinigten Staaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
In dieser Zeit litten viele Frauen unter schlechten Arbeitsbedingungen, niedrigen Löhnen, langen Arbeitszeiten und hatten keine politischen Rechte, insbesondere kein Wahlrecht.
Ein wichtiger Meilenstein war das Engagement von Clara Zetkin, einer deutschen Sozialistin und Frauenrechtlerin.
Sie setzte sich intensiv für die Gleichberechtigung der Frauen, bessere Arbeitsbedingungen und politische Teilhabe ein.
Im Jahr 1910 schlug Clara Zetkin auf der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen vor, einen internationalen Frauentag einzuführen.
Dieser Tag sollte Frauen weltweit eine gemeinsame Plattform bieten, um für ihre Rechte, Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit zu kämpfen.
Der Vorschlag wurde von den anwesenden Delegierten aus verschiedenen Ländern einstimmig angenommen.
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Internationale Frauentag in vielen Ländern begangen, insbesondere in sozialistischen und später auch in anderen Staaten.
Im Jahr 1977 erkannte schließlich die Vereinte Nationen (UNO) den 8. März offiziell als Internationalen Frauentag an.
Seitdem dient dieser Tag weltweit dazu, auf die Errungenschaften von Frauen aufmerksam zu machen, aber auch auf bestehende Ungleichheiten und Diskriminierungen hinzuweisen.