15/04/2026
𝗧𝗼𝗺𝗮𝘁𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗛𝘂𝗻𝗱𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗮𝘁𝘇𝗲𝗻 – 𝗴𝗶𝗳𝘁𝗶𝗴 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗻𝘂𝗿 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝘆𝘁𝗵𝗼𝘀?
Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen. Dazu zählen auch Kartoffeln, Auberginen und Paprika. Daher kommt schnell die Sorge: Giftig. 😨
Der entscheidende Punkt ist nicht die Pflanze. Es ist der Reifegrad.
⚠️ Tomaten enthalten 𝘛𝘰𝘮𝘢𝘵𝘪𝘯, ein Glykoalkaloid. Das schützt die Pflanze vor Fraßfeinden.
Wo steckt es?
➤ Stängel, Blätter, Strunk: viel
➤ Unreife, grüne Tomaten: viel
➤ Reife Tomaten: kaum noch relevant
Das heißt konkret:
Das Risiko sitzt in den grünen Teilen. Nicht in der reifen Frucht.
Was passiert bei Aufnahme größerer Mengen Tomatin?
✗ Erbrechen
✗ Durchfall
✗ allgemeine Mattigkeit
Das sieht man vor allem, wenn Tiere an Pflanzen knabbern oder unreife Tomaten fressen.
💡 Und jetzt der wichtige Teil:
Reife Tomaten sind kein Problem.
Egal ob rot, gelb oder orange. Die Farbe spielt keine Rolle.
𝗥𝗲𝗶𝗳𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝗱.
Was du beachten solltest:
✔️ nur vollreife Tomaten füttern
✔️ Strunk und grüne Anteile entfernen
✔️ keine grünen, unreifen Tomaten geben
✔️ kleine Mengen testen
Und dann die ehrliche Frage: Muss das überhaupt sein?
Nein.
Tomaten sind 𝘬𝘦𝘪𝘯 notwendiger Bestandteil der Fütterung.
Aber sie können eine kalorienarme Ergänzung sein. Wenn dein Tier sie mag.
ℹ️ Und wenn dein Tier mäkelig ist: Ein kleiner Klecks Tomatenmark kann durch den intensiven Umami-Geschmack die Akzeptanz steigern. Aber bitte nur pur, ohne Zusätze und wirklich sparsam einsetzen.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Nicht die Tomate ist das Problem. Sondern der falsche Teil davon.
💬 Hast du dich schon getraut, Tomaten zu füttern?