Dennis Moser Training & Therapie

Dennis Moser Training & Therapie Private Physiotherapie und Personal Training im Raum Mannheim und Umgebung

Neben dem Personal Training, also der 1:1 Betreuung von Klienten bieten wir auch physiotherapeutische Maßnahmen in unserer Privatpraxis in der Neckarstadt Ost an. Diese sind unter anderem: Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Krankengymnastik auf neurologischer Grundlage, uvm.

5 kleine Schritte für ein gesünderes neues Jahr (ohne Druck, ohne „alles oder nichts“)Der Januar ist wieder laut. Überal...
02/01/2026

5 kleine Schritte für ein gesünderes neues Jahr (ohne Druck, ohne „alles oder nichts“)

Der Januar ist wieder laut.

Überall Challenges, Regeln und dieses unterschwellige Gefühl: „Ich müsste…“
Nur: Gesundheit ist keine Challenge, über die man sich mit anderen misst.

Sie muss ins echte Leben passen, mit Job, Familie, Stress und wenig Zeit.
Deshalb heute kein „Neues Ich“.

Sondern 5 kleine Schritte, die für fast jeden machbar sind:

1) Treppe statt Lift
Nicht immer. Nur öfter als gestern.

2) 10 Minuten Spazieren nach einer Mahlzeit
Kurz raus. Kopf frei. Körper in Bewegung.

3) Einen Vorsorgetermin buchen
Zahnarzt, Hautcheck, Blutdruck.
Hauptsache: nicht weiter aufschieben.

4) Eine Gewohnheit hinzufügen (statt alles zu verbieten)
1 Glas Wasser mehr / 1 Portion Obst-Gemüse / 1 Eiweißquelle pro Mahlzeit.

5) 30 Minuten früher ins Bett
Der unterschätzteste „Health Hack“: Regeneration ohne Extra-Aufwand.

Es geht nicht um perfekt.
Es geht um machbar. Und um dranbleiben.
Welche dieser 5 Sachen ist für dich im Januar realistisch?

(Und falls gerade nichts geht: Das ist kein Versagen. Dann ist das Leben gerade einfach voll.)
Frohes, gesundes neues Jahr euch allen. 🎆✨

Neues Jahr. Und irgendwo sitzt gerade jemand da und denkt: „Auch dieses Jahr werde ich es nicht hinbekommen..." Nicht we...
31/12/2025

Neues Jahr. Und irgendwo sitzt gerade jemand da und denkt: „Auch dieses Jahr werde ich es nicht hinbekommen..."

Nicht weil der Wille fehlt.
Sondern weil das Leben gerade zu laut ist.

Job. Kinder. Pflege. Trennung. Schlafmangel. Schmerzen. Erschöpfung.
Ein Kopf der qualmt und ein Körper, der nur noch funktioniert.

Und dann kommen sie wieder, diese Aussagen, die man jeden 01.01. im neuen Jahr liest und hörrt:
„Du musst nur diszipliniert sein.“
„Keine Ausreden.“
„Wenn du es wirklich willst, findest du einen Weg.“

Das nicht motivierend, das ist Druck.

Man ist nicht faul, nur weil gerade keine Energie mehr da ist.
Man ist kein Versager, nur weil die Lebensumstände gerade stärker sind als ein Trainingsplan.
Gesundheit ist kein Charaktertest.
Sie ist etwas, das ins echte Leben passen muss.

Bewegung und Ernährung sind wichtig, ja.
Aber nicht als Schwarz-Weiß-Religion.
Nicht als „alles oder nichts“.
Nicht als „perfekt oder wertlos“.

Manchmal ist der „gesunde Lebensstil“ gerade:
- überhaupt aufzustehen
- durch den Tag zu kommen
- irgendwas zu essen
- fünf Minuten frische Luft
- einmal tief durchatmen
- sich selbst nicht fertigzumachen, weil man etwas nicht geschafft hat

Und wenn mehr gerade nicht drin ist, dann ist das nicht zu wenig.
Dann ist es das was gerade machbar ist und das zählt.

Langsam anfangen ist nicht schwach.
Langsam anfangen ist mutig.

Vielleicht ist der erste Schritt dieses Jahr nicht „neues Ich“.
Vielleicht ist er nur: ein bisschen freundlicher mit sich sein.

In diesem Sinne: ich wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr, mit weniger Druck, mehr Menschlichkeit und kleinen Schritten, die wirklich ins Leben passen.

„Du brauchst Einlagen, dann ist alles wieder gerade.“Einlagen können sinnvoll sein. Punkt.Aber provokant gesagt: Einlage...
29/12/2025

„Du brauchst Einlagen, dann ist alles wieder gerade.“

Einlagen können sinnvoll sein. Punkt.

Aber provokant gesagt: Einlagen sind oft das Pflaster für ein Problem, das eigentlich Training braucht.

Denn viele Beschwerden entstehen nicht, weil ein Fuß „falsch steht“, sondern weil:
- Belastung zu schnell steigt
- Kraft fehlt (Fuß, Wade, Hüfte)
- Bewegungsvariabilität gering ist
- Schuhe/Alltag einseitig sind
- Regeneration nicht passt

Einlagen können kurzfristig Symptome reduzieren, super!
Aber wenn daraus wird: „Ohne Einlagen geht gar nichts“, dann wird’s kritisch.

Unterstützung ist gut. Abhängigkeit ist teuer.
Die bessere Frage ist häufig nicht: „Was stützt mich?“
Sondern: „Was macht mich wieder belastbar?“

💬 Wer hat Einlagen bekommen und danach wirklich Fortschritt gespürt?
Und wer hat gemerkt: Es ändert sich nur was, solange man sie trägt?

"Triggerpunkte müssen rausmassiert werden."Als würden da kleine Schmerzknöpfe im Muskel sitzen, die man lösen muss.Provo...
28/12/2025

"Triggerpunkte müssen rausmassiert werden."

Als würden da kleine Schmerzknöpfe im Muskel sitzen, die man lösen muss.
Provokant gesagt: Viele Triggerpunkt-Behandlungen verkaufen Mechanik und liefern dann Nervensystem.

Ja, Druck auf schmerzhafte Punkte kann sich kurzfristig gut anfühlen, naja zumindest kurzfristig hinterher.
Aber oft passiert dabei nicht „Knoten lösen“, sondern:
- Schmerzwahrnehmung verändert sich
- das Nervensystem beruhigt sich
- Bewegung fühlt sich wieder besser an

Das ist nicht "Fake", das ist nur eine andere Erklärung.
Und die ist wichtig, weil sie verhindert, dass Menschen denken:
„Ich bin voller Knoten, ich brauche ständig jemanden, der mich repariert.“

Wenn eine Behandlung nur wirkt, solange jemand drückt, ist das kein Plan, dann ist das ein Ritual.

Besser:
✅ Berührung als Einstieg
✅ dann Kraft + Bewegung + Alltag
✅ damit der Effekt bleibt, wenn keiner mehr drückt
💬 Triggerpunktbehandlung: Gamechanger oder kurzfristige Erleichterung ohne Nachhaltigkeit?

Der beste Core-Plan ist… schwere Sachen tragen.Die Fitnesswelt liebt „Core-Training“.Planks, Dead Bugs, Und das ganze be...
26/12/2025

Der beste Core-Plan ist… schwere Sachen tragen.

Die Fitnesswelt liebt „Core-Training“.
Planks, Dead Bugs, Und das ganze bestenfalls noch möglichst fancy.

Provokant gesagt: Viele trainieren ihren Core so, dass er im Alltag trotzdem nichts kann.
Denn Core ist nicht „Bauch brennt“.

Core ist: Kraft übertragen. Stabil bleiben. Lasten bewegen.
Wenn das im Alltag fehlt, merkt man es nicht beim Plank, sondern beim:
- Einkaufskorb tragen
- Kind hochheben
- Koffer ins Auto heben
- Gartenarbeit
- Umzugskartons tragen (der wahre Fitnesstest)
Und jetzt kommt’s:

Eine der funktionellsten Core-Übungen überhaupt ist oft… schwere Sachen tragen.
Farmer’s Walk, Deadlifts, etc.
Nicht glamourös. Aber ehrlich.

Der Core ist nicht dafür da, gut auszusehen.
Er ist dafür da, dich im Leben zusammenzuhalten.
💬 Was hat deinen Alltag mehr verbessert: Planks oder Tragen/Heben mit Progression?

Ps: Ja, mein Klient macht hier gerade einen Plank ;) ich sage auch nicht, dass das grundsätzlich Schwachsinn ist diese Übung zu machen.

Mythen-Check:  „Rotatorenmanschettenriss = OP.“„Da ist ein RISS.“Und plötzlich klingt es, als wäre die Schulter ab morge...
19/12/2025

Mythen-Check: „Rotatorenmanschettenriss = OP.“

„Da ist ein RISS.“

Und plötzlich klingt es, als wäre die Schulter ab morgen nur noch Dekoration.
Provokante Wahrheit: Ein Riss im MRT ist kein OP-Ticket.
Es ist erstmal nur… ein Bild.

Denn: Rotatorenmanschetten-Risse sind mit zunehmendem Alter häufig, auch ohne Beschwerden. In einer großen Ultraschall-Studie wurden in asymptomatischen Schultern je nach Altersgruppe relevante Rissraten gefunden.

Und Übersichtsarbeiten zeigen: „asymptomatische“ Risse sind keine Seltenheit.

Und jetzt das, was viele triggert:
Die AAOS hat 2025 ihre Leitlinie aktualisiert und berichtet u.a. von Studien, in denen sich operative Versorgung vs. nicht-operative Physiotherapie bei bestimmten Riss-Konstellationen nach 1 Jahr in mehreren patientenrelevanten Outcomes nicht signifikant unterschieden.

Heißt das: „Nie operieren“? Nein.
Heißt das: „Immer erst den Menschen behandeln und nicht den Scan“? Absolut.

Wann der OP-Check trotzdem sinnvoll ist (und zwar zügig):
- klarer Unfall/Trauma + plötzlich massiver Kraftverlust
- deutliche Funktionsausfälle (z.B. Arm kaum anheben)
- „konservativ gut gemacht“ und trotzdem keine relevante Verbesserung
- Verdacht auf große/fortgeschrittene Defekte (individuell abklären)

Und wenn nicht?
Dann ist häufig die bessere erste Frage nicht „Wann OP?“, sondern:
➡️ Wie wird die Schulter Schritt für Schritt wieder belastbar?

Progressives Krafttraining, kluges Dosieren, Schlaf-/Alltagsanpassungen, Geduld + Plan.
Diskussionsstoff (ehrlich gemeint):
Wer hat schon mal einen „Riss“ im Befund stehen gehabt und ist trotzdem wieder richtig stark geworden?
Und wer wurde beim Wort „Riss“ direkt in Richtung OP geschubst? 👇

🧲 „Ich brauche ein MRT, sonst weiß man ja nicht, was es ist.“2025 ist das der neue Reflex bei Rückenschmerzen, befeuert ...
17/12/2025

🧲 „Ich brauche ein MRT, sonst weiß man ja nicht, was es ist.“

2025 ist das der neue Reflex bei Rückenschmerzen, befeuert durch Angst, Foren… und inzwischen sogar durch KI-Chats, die „zur Sicherheit“ Diagnostik vorschlagen.

Das Problem: Mehr Bildgebung ist nicht automatisch bessere Therapie.
Leitlinien sind seit Jahren ziemlich klar: Bei unkompliziertem Rückenschmerz (ohne Hinweise auf ernsthafte Ursachen) sollte in der Regel keine routinemäßige Bildgebung angefordert werden.

Warum hält sich der MRT-Wunsch trotzdem so hartnäckig?
Weil Bilder Unsicherheit beruhigen. Es ist psychologisch einfacher, „etwas zu sehen“, als mit „nicht-spezifisch“ zu leben. Genau das zeigen aktuelle Studien zu den Motiven von Patient:innen.

Und dann kommt die Kehrseite, über die kaum jemand spricht:
Bildgebung produziert oft Zufallsbefunde und die können Angst, Schonverhalten und eine Behandlungs-Spirale auslösen, ohne die Ursache der Schmerzen wirklich zu erklären.
PMC

Und ja: „Bildgebung ist harmlos“ stimmt nicht immer, denn bei CT geht’s sogar um Strahlenbelastung. Eine große Analyse in JAMA Internal Medicine hat 2025 projiziert, dass die CT-Nutzung eines Jahres langfristig relevant zu Krebsfällen beitragen könnte, wenn unnötig gescannt wird, summiert sich das Risiko.

Was stattdessen gerade wirklich Rücken-Therapie nach vorne bringt:
📌 Edukation, Selbstwirksamkeit, Bewegung/Training, personenzentrierte Betreuung und nicht „mehr Befunde“.

Und: Wenn Physiotherapie, dann bitte nicht als passives „Durchbehandeln“. Aktive Ansätze schneiden in aktuellen Analysen deutlich besser ab.

Provokante Frage:
Braucht es bei Rückenschmerz wirklich mehr Bilder oder eher bessere Erklärungen, klügere Belastungssteuerung und weniger Angst?

💬 Wer hat nach einem MRT-Befund mehr Sicherheit gespürt und wer erst richtig Panik bekommen?

🤖 KI kann vieles, aber nicht alles! Gerade in meinem Job ist es wichtig zwischen den Zeilen zu lesen und genau hier sche...
15/12/2025

🤖 KI kann vieles, aber nicht alles!

Gerade in meinem Job ist es wichtig zwischen den Zeilen zu lesen und genau hier scheitert jede KI.
„Alles gut.“ „Passt schon.“ „Nur bisschen Stress.“

Für eine KI ist das Input. Für mich ist das oft ein Warnsignal, da zwischen diesen Worten häufig steckt: Angst vor Schmerz, Scham („wieder nicht durchgezogen“), Erschöpfung, ein Körper der Stopp sagt, ein Kopf der nicht mehr kann.

KI erkennt Muster. Aber sie erkennt nicht:
- den Blick, der ausweicht, wenn die Kniebeuge dran ist
- das Lächeln, das nur Fassade ist
- die Atmung, die heute flach und hektisch wird
- die Körperspannung, die „angespannt“ schreit
- den Moment, in dem jemand eine Pause braucht und nicht ein neues Programm

Training ist selten das Problem. Das Leben dazwischen ist es.

Genau da liegt der Vorteil von Personal Training (und Therapie):
✅ Anpassung in Echtzeit und nicht nach Checkliste
✅ Sicherheit, wenn Unsicherheit übernimmt
✅ Empathie, wenn Motivation fehlt
✅ ehrliches Feedback, ohne zu verurteilen
✅ Beziehung statt Bewertung

Ein Plan kann perfekt sein. Wenn der Mensch dahinter gerade nicht bereit ist, bringt er… nichts.
💬 Was hat bei dir mehr verändert: ein guter Plan oder ein Mensch, der gemerkt hat, dass heute nicht „mehr Gas“ dran ist?

„Für die Sturzprophylaxe stellen wir Sie mal aufs Wackelbrett.“Warum eigentlich?Wie oft stehst du im Alltag auf einem in...
05/12/2025

„Für die Sturzprophylaxe stellen wir Sie mal aufs Wackelbrett.“

Warum eigentlich?

Wie oft stehst du im Alltag auf einem instabilen Boden?
Vermutlich selten bis nie.
Und genau deshalb sollten wir uns fragen:

Wie sinnvoll ist das wirklich?
Der Denkfehler:
Instabil = fordert Gleichgewicht = verhindert Stürze?
Klingt logisch. Ist aber nicht automatisch sinnvoll.

Denn die meisten Stürze passieren:
– beim Gehen
– beim Drehen
– beim Aufstehen
– beim Stolpern über echte Untergründe
– nicht auf einem Trampolin oder auf einem Balancepad.

Wer das Gleichgewicht verbessern will, sollte das in den Situationen trainieren, in denen es auch gefordert ist.

Was macht sinnvolles Sturzprophylaxe-Training aus?
✅ Alltagsnahe Bewegungen
✅ Reaktive Balance – auf stabilem Boden!
✅ Krafttraining (v. a. Beine & Rumpf)
✅ Dual-Task-Übungen (Kognition + Bewegung)
✅ Mobilitäts- & Reaktionsschulung

Ziel ist nicht, besser auf einem Wackelbrett zu stehen, sondern sicher durch den Tag zu kommen.

Instabile Unterlagen können eine Ergänzung sein, sind aber nicht der Heilige Gral der Sturzprävention.

💬 Was hat dir oder deinen Patient:innen wirklich geholfen, sicherer im Alltag zu werden?

„Die Übung ist nicht funktionell.“Ich kann diesen Satz bad nicht mehr hören.Denn kaum ein Begriff wird im Training so hä...
03/12/2025

„Die Übung ist nicht funktionell.“

Ich kann diesen Satz bad nicht mehr hören.
Denn kaum ein Begriff wird im Training so häufig und inflationär benutzt wie „funktionell“.

Was bedeutet „funktionell“ überhaupt?
Funktionell heißt: zielgerichtet, zweckmäßig. Eine Übung hat einen klaren Bezug zu einer bestimmten Funktion oder Anforderung.

Das bedeutet:
Eine Übung ist dann funktionell, wenn sie für die jeweilige Person und ihr Ziel relevant ist.
Nicht, weil sie auf einem Wackelbrett stattfindet, während man 3 Bälle jongliert und mit einer Langhantel auf dem Rücken Kniebeugen macht (was unter uns absoluter Blödsinn ist! - außer vielleicht für einen Zirkusartisten)

Beispiel:
Ein Beinstrecker im Sitzen wird gerne als „nicht funktionell“ abgetan.
Aber: Für jemanden, der nach einer OP Kraft im Oberschenkel braucht, um besser aufzustehen oder Treppen zu gehen, ist genau das eine funktionelle Übung. Punkt.

Funktionalität hat nichts mit Komplexität, Instabilität oder Trendigkeit zu tun.
Sondern mit dem richtigen Reiz zur richtigen Zeit für das richtige Ziel.
🎯 Eine Kniebeuge ist funktionell,
…wenn sie deinem Alltag, deinem Sport oder deinem Reha-Ziel entspricht.
🎯 Ein Bizeps-Curl kann funktionell sein,
…wenn er dir hilft, wieder eine Tasche zu tragen.
🎯 Sogar eine Isolationsmaschine kann funktionell sein,
…wenn du damit gezielt Strukturen stärkst, die dich im Leben weiterbringen.

Funktionelles Training ist kein Style.
Es ist ein Denken in Zielen, Kontexten und Fähigkeiten und nicht in fancy Übungen.
Welche „unfunktionelle“ Übung hat dir persönlich am meisten gebracht?

Und unter uns: Wenn ein Klient eine Übung gerne macht, weil sie ihm Spaß macht, ist mir auch völlig egal, ob sie funktionell ist oder nicht.

„Ihr Becken ist schief – das müssen wir dringend ausgleichen!“Ein Satz, der in deutschen Behandlungszimmern täglich fäll...
01/12/2025

„Ihr Becken ist schief – das müssen wir dringend ausgleichen!“

Ein Satz, der in deutschen Behandlungszimmern täglich fällt.
Aber mal ehrlich:
Was genau soll das überhaupt bedeuten?
Der Mythos vom Beckenschiefstand:
➡️ In der Realität ist fast jedes Becken minimal asymmetrisch, genau wie Augenbrauen, Schultern oder Füße.
➡️ Die meisten dieser Unterschiede sind funktionell, nicht pathologisch und in 99 % der Fälle völlig schmerzfrei.

📌 Und jetzt kommt’s:
Die klassischen Tests zur „Diagnose“ eines Beckenschiefstands sind:
subjektiv, unzuverlässig und JEDER Therapeut interpretiert sie anders.
Zwei Therapeuten, drei Diagnosen. Und das gleiche Becken.

Viel problematischer als das Becken selbst ist das, was Menschen daraus gemacht wird:
„Ich darf nicht joggen, mein Becken ist schief.“
„Kein Wunder, dass ich Schmerzen habe, ich bin ja völlig aus dem Lot.“
„Ich muss regelmäßig eingerenkt werden, sonst werde ich schief.“

Das ist kein Therapieplan. Das ist Angstmacherei mit Körperbildern aus dem letzten Jahrhundert.

Was stattdessen zählt?
✅ Beweglichkeit
✅ Kraft
✅ Koordination
✅ Belastbarkeit
✅ Schmerzverhalten
✅ Lebensstil

Nicht der Millimeterunterschied auf der Liege macht den Unterschied, sondern die Frage:
Was kannst du tun, ohne dich kleinzumachen?

Schon mal „einen Beckenschiefstand“ diagnostiziert bekommen und plötzlich mehr als sonst auf deine Haltung geachtet?

„Du hast Rückenschmerzen, weil du ein Hohlkreuz hast!“Klingt nach einer klaren Diagnose.Ist aber in Wahrheit ein riesige...
28/11/2025

„Du hast Rückenschmerzen, weil du ein Hohlkreuz hast!“

Klingt nach einer klaren Diagnose.
Ist aber in Wahrheit ein riesiger Irrtum.

Die Fakten:
➡️ Ein „Hohlkreuz", also eine verstärkte Lendenlordose ist kein pathologischer Zustand, sondern oft einfach eine normale anatomische Variante.
➡️ Viele Menschen haben eine deutlich sichtbare Lordose ohne jegliche Beschwerden.
➡️ Umgekehrt gibt es unzählige Menschen mit „gerader Wirbelsäule“, die unter chronischen Schmerzen leiden

Die Form deiner Wirbelsäule sagt wenig bis nichts über dein Schmerzrisiko aus.
Die Wirbelsäule ist kein Lineal.
Sie ist eine bewegliche Struktur mit natürlicher Krümmung. Und das ist auch gut so.

Was stattdessen wirklich zählt?
✅ Wie du dich bewegst
✅ Wie belastbar dein Rücken ist
✅ Wie du mit Stress, Schlaf und Training umgehst
✅ Und vor allem: Welche Geschichten du über deinen Körper glaubst

Denn:
Wer ständig hört, sein Hohlkreuz sei „falsch“, entwickelt häufig Angst vor Bewegung und genau das begünstigt Schmerzen.

Zeit umzudenken:
Weniger Haltung analysieren.
Mehr Funktion verbessern.
Weniger korrigieren. Mehr kräftigen, stabilisieren, variieren.

Schon mal „diagnostiziert“ worden mit einem Hohlkreuz und plötzlich vorsichtiger geworden bei jeder Bewegung?

Adresse

Eichendorffstraße 22
Mannheim
68167

Öffnungszeiten

Montag 06:00 - 22:00
Dienstag 06:00 - 22:00
Mittwoch 06:00 - 22:00
Donnerstag 06:00 - 22:00
Freitag 06:00 - 22:00

Telefon

+491749086150

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