GZM - Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin e.V.

GZM - Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von GZM - Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin e.V., Alternative und ganzheitliche Medizin, Mannheim.

Die GZM ist ein Dienstleistungsverband, der unabhängig und ohne finanzielle Interessen über Ganzheitliche Medizin und Zahnmedizin informiert und die Qualität in der ganzheitlichen Zahnheilkunde sichert.

23/04/2026

Was passiert eigentlich, wenn wir Prävention aus dem System herausdrängen?

Die aktuell diskutierte Beschränkung kieferorthopädischer Leistungen auf Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte klingt auf den ersten Blick nach Qualitätssicherung. Bei genauerem Hinsehen geht es aber um etwas Grundsätzlicheres: den Zugang zur Versorgung – und den richtigen Zeitpunkt.

In der Realität beginnt Kieferorthopädie nicht erst in der spezialisierten Praxis. Sie beginnt viel früher.
Bei der Routineuntersuchung.
Beim ersten Hinweis auf eine Fehlentwicklung.
Bei einem Kind, bei dem „etwas nicht ganz stimmt“.

Genau hier sind es die allgemein tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die hinschauen, einordnen, begleiten – und bei Bedarf weiterleiten.

Wenn wir diese erste Ebene schwächen, passiert Folgendes:
Probleme werden später erkannt.
Behandlungen beginnen später.
Verläufe werden komplexer.
Und am Ende wird es teurer – für alle.

Die Fälle verschwinden nicht. Sie werden nur verschoben.

Wir sprechen hier nicht über Strukturen auf dem Papier, sondern über echte Versorgung: über Kinder, über Familien, über Wege, Wartezeiten und Chancen auf einfache Lösungen, bevor es kompliziert wird.

Eine gute Gesundheitsversorgung braucht kein Entweder-oder.
Sie braucht Zusammenarbeit.

Die bewährte, abgestufte Versorgung – frühe Erkennung in der Zahnarztpraxis und gezielte Überweisung zur Spezialisierung – ist kein Problem. Sie ist Teil der Lösung.

Deshalb plädieren wir für Differenzierung statt pauschaler Einschränkung.
Für Vertrauen in vorhandene Kompetenzen.
Und für ein System, das Prävention wirklich ernst nimmt.

Denn die entscheidende Frage ist nicht nur: Wer darf behandeln?
Sondern: Wann wird behandelt – und wie früh erkennen wir überhaupt?

Bitte lesen!!
23/04/2026

Bitte lesen!!

📢 KZV BW zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Kostendämpfung zerstört Versorgungssicherheit und Qualität der Versorgung!

❗️ Eine pauschale Begrenzung von Ausgabenbegrenzungen lehnen wir ab!

🦷 Die FinanzKommission Gesundheit hat in ihrem ersten Bericht ausdrücklich bestätigt, dass die Zahnmedizin nur moderate Ausgaben aufweist. Insbesondere der vertragszahnärztliche Bereich hat sich bisher durch eine Stärkung des Präventionsgedankens hervorgehoben.

🦷 Dies hat messbare Erfolge gebracht, die sich auch in einer stabil gebliebenen Ausgabensituation dieses Bereichs widerspiegeln. Gerade weil bislang im zahnärztlichen Bereich schon auf eine Stärkung der Prävention gesetzt wurde, würden weitere Kürzungen nun auf Kosten der Mund- und Allgemeingesundheit der Patientinnen und Patienten und der Qualität der Versorgung gehen.

ℹ Die komplette Pressemitteilung der KZV BW finden Sie hier:
👉 https://bit.ly/4sUrfMS

22/04/2026

Die gesundheitspolitischen Entwicklungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung betreffen uns aktuell in einem wichtigen Punkt ganz unmittelbar.

Im Referentenentwurf eines GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes ist vorgesehen, kieferorthopädische Leistungen künftig ausschließlich Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzten für Kieferorthopädie vorzubehalten. Diese geplante Regelung hätte weitreichende Auswirkungen auf die zahnärztliche Versorgung, insbesondere im präventiven und frühtherapeutischen Bereich.

Als GZM möchten wir zu dieser Entwicklung Stellung beziehen und unsere Perspektive als ganzheitlich arbeitende Zahnärztinnen und Zahnärzte in die Diskussion einbringen.

In der angedachten Stellungnahme greifen wir die zentralen Punkte auf, die wir gegenüber der Politik adressieren möchten:

Die kieferorthopädische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil der zahnmedizinischen Betreuung und erfüllt insbesondere im Kindes- und Jugendalter eine wichtige präventive und funktionelle Aufgabe. Dabei leisten auch Zahnärztinnen und Zahnärzte ohne Fachzahnarzttitel einen bedeutenden Beitrag – insbesondere in der Früherkennung, der Indikationsstellung sowie in der Durchführung begleitender und präventiver Maßnahmen.

In der täglichen Praxis sind es häufig die allgemein zahnärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen, die Fehlentwicklungen des Kiefers, funktionelle Störungen oder sich anbahnende kieferorthopädische Problemlagen als Erste erkennen. Gerade diese frühe Wahrnehmung ermöglicht es, niedrigschwellig und rechtzeitig gegenzusteuern, bevor sich komplexe und kostenintensive Behandlungsverläufe entwickeln.

Diese Form der gestuften Versorgung – bestehend aus früher Erkennung, erster Einordnung, begrenzter Intervention und gezielter Überweisung – hat sich bewährt. Sie ist medizinisch sinnvoll, patientennah und wirtschaftlich.

Die geplante Beschränkung auf Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte würde diese Versorgungsstruktur erheblich verändern. Ein erheblicher Teil der bislang in der allgemein-zahnärztlichen Praxis aufgefangenen Fälle würde in die spezialisierte Versorgung verlagert werden.

Die Fälle selbst verschwinden jedoch nicht. Der Bedarf bleibt bestehen. Es ist daher davon auszugehen, dass es zu einer Verdichtung in der fachzahnärztlichen Versorgung kommt – mit entsprechenden Auswirkungen auf Wartezeiten, Zugänglichkeit und Behandlungsbeginn.

Vor dem Hintergrund begrenzter fachzahnärztlicher Kapazitäten erscheint diese Entwicklung kritisch. Bereits heute bestehen in vielen Regionen Unterschiede in der Erreichbarkeit kieferorthopädischer Leistungen. Eine weitere Konzentration könnte die wohnortnahe und zeitnahe Versorgung erschweren.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass ein großer Teil kieferorthopädischer Maßnahmen nicht hochkomplex ist, sondern sich im Bereich leichter bis moderater Fehlstellungen sowie präventiver Ansätze bewegt. Gerade hier ist die Einbindung der Zahnärzteschaft sinnvoll, um Versorgungslücken zu vermeiden und frühzeitig wirksam zu werden.

Auch aus Ausbildungssicht ist festzuhalten, dass die Kieferorthopädie ein fester Bestandteil des zahnmedizinischen Studiums ist und grundlegende diagnostische und therapeutische Kompetenzen vermittelt. Diese bilden die Basis für eine verantwortungsvolle Einordnung und Steuerung in der Praxis.

Vor diesem Hintergrund halten wir eine pauschale Beschränkung auf Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte nicht für zielführend. Stattdessen erscheint eine differenzierte Betrachtung nach Schweregrad und Komplexität der Behandlung sinnvoller.

Unser Anliegen ist es daher, die bestehende gestufte Versorgungsstruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln:

– Erhalt der allgemein-zahnärztlichen Mitwirkung in der Früherkennung und Prävention

– Kriterien für die Abgrenzung einfacher und komplexer Fälle

– strukturierte Zusammenarbeit und Überweisung zwischen den Versorgungsebenen

Unser Ziel ist eine Versorgung, die Qualität, Zugänglichkeit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt. Wir möchten diese Stellungnahme als Grundlage in den politischen Dialog einbringen. Dabei möchten wir nicht nur kritisieren, sondern auch konstruktive und lösungsorientierte Vorschläge beisteuern. Wenn Sie sich hierbei einbringen möchten, freuen wir uns über Ihre Gedanken, Anregungen, Ergänzungen und Hinweise bis zum 27.04.2026 Gerne nehmen wir diese auf und entwickeln unsere Stellungnahme gemeinsam zu einem lösungsorientierten Ansatz weiter.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Mitdenken.

Ihr Vorstand

22/04/2026
22/04/2026

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) nehmen Stellung zum Referentenentwurf für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.

Die geplanten Regelungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Versorgungsstrukturen haben, insbesondere im Bereich der Kieferorthopädie.

💡Die zentralen Punkte:
➤ Künftig sollen nur noch Fachzahnärzte für Kieferorthopädie diese Behandlungen durchführen dürfen
➤ Etwa 920.000 Kinder und Jugendliche könnten ihren bisherigen Behandler verlieren
➤ Die flächendeckende kieferorthopädische Versorgung, besonders im ländlichen Raum, könnte gefährdet werden
➤ Mögliche Auswirkungen auf die in den letzten Jahrzehnten erreichten Erfolge in der Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen

💬 Martin Hendges (KZBV) und Dr. Romy Ermler (BZÄK) äußern sich besorgt: "Bei Umsetzung dieses Entwurfs wird man künftig soziale Unterschiede wieder an den Zähnen erkennen."

Martin Hendges und Dr. Romy Ermler sehen in den geplanten Kostendämpfungsmaßnahmen keine tragfähige Lösung und befürchten negative Auswirkungen auf die Patientenversorgung sowie die Planungssicherheit für Praxen.

📢 Die klare Forderung: Die entsprechenden Vorschläge sollten aus dem Gesetzesentwurf gestrichen werden, um die bewährten Versorgungsstrukturen zu erhalten.

Zur vollständigen Stellungnahme:https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/Stellungnahme_KZBV_BZAEK_RefE_GKV-BeitrStabG.pdf

22/04/2026

Geplante GKV-Regelungen bedrohen zahnärztliche Versorgung – KZBV und BZÄK sehen massive Gefährdung besonders für die Kieferorthopädie

Mit dem vorliegenden Referentenentwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind für die KZBV und BZÄK tiefgreifende negative Einschnitte in das Versorgungsgeschehen – insbesondere im Bereich der Kieferorthopädie – absehbar. Anlässlich der heute im Bundesministerium für Gesundheit stattfindenden Anhörung erklären Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV, und Dr. Romy Ermler, Präsidentin der BZÄK:

„Bei aller Notwendigkeit, Reformen aufgrund der Kostenentwicklung im Gesundheitssystem umsetzen zu müssen, darf der Blick auf die einzelnen Versorgungsbereiche nicht verloren gehen. Deshalb haben wir kein Verständnis dafür, dass mit diesem Gesetzesentwurf die Politik erneut in bewährte und wirksame Versorgungsstrukturen eingreift, anstatt die wirklichen Ursachen für die aktuelle Schieflage anzugehen. Die Folgen eines solch unüberlegten Handelns werden auf unabsehbare Zeit zulasten der Versicherten gehen.“

Zur Pressemitteilung: https://www.kzbv.de/pressemitteilungen/geplante-gkv-regelungen-bedrohen-zahnaerztliche-versorgung/

Plfanzen-Exkursion nach Chile! Wenn Sie schon länger darüber nachdenken, Südamerika zu bereisen – dann ist jetzt der ric...
10/04/2026

Plfanzen-Exkursion nach Chile!
Wenn Sie schon länger darüber nachdenken, Südamerika zu bereisen – dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Diese Reise verbindet Wissen, Natur und Erlebnis auf eine Weise, die lange nachwirkt.

Wenn Sie schon länger darüber nachdenken, Südamerika zu bereisen – dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Diese Reise verbindet Wissen, Natur und Erlebnis auf eine Weise, die lange nachwirkt.

Phytotherapie Fortbildung mit Prof. Keusgen in den Vogesen
15/05/2025

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Am Kongress Ende noch durch den Kurpark schlendern
03/11/2024

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Heute gutes Programm und morgen geht's weiter
01/11/2024

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07/09/2024

🌿🦷 Der medizinische Nutzen von Aromaölen in der ganzheitlichen Zahnmedizin!

🦷🌿In der ganzheitlichen Zahnmedizin gewinnen Aromaöle zunehmend an Bedeutung. Diese natürlichen Essenzen bieten nicht nur einen angenehmen Duft, sondern auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile, die das zahnmedizinische Erlebnis bereichern können.✨Ätherische Öle wie Teebaumöl, Pfefferminze und Lavendel haben nachweislich entzündungshemmende, antibakterielle und beruhigende Eigenschaften. Sie können helfen, Schmerzen zu lindern, die Mundflora zu unterstützen und die allgemeine Entspannung während zahnärztlicher Behandlungen zu fördern.🌸 Viele ganzheitliche Zahnärzte integrieren diese Öle in ihre Therapien, um eine harmonische Verbindung von Körper und Geist zu schaffen. So wird der Zahnarztbesuch nicht nur zu einer medizinischen Notwendigkeit, sondern auch zu einem Moment der Selbstfürsorge und des Wohlbefindens.💖

Habt ihr schon Erfahrungen mit Aromaölen in der Zahnmedizin gemacht? Lasst uns in den Kommentaren wissen, wie sie euch geholfen haben! 😊👇

*Blutegel! Die heilsamen Beißer der Human- und Zahnmedizin* Am 3./4. September 2024 bekommen Sie bei unserem *Onlinesemi...
27/08/2024

*Blutegel! Die heilsamen Beißer der Human- und Zahnmedizin*
Am 3./4. September 2024 bekommen Sie bei unserem *Onlineseminar* einen guten Einblick in die Therapie mit Blutegeln. Herr Dr. Hohmann zeigt Ihnen die Grundlagen und Indikationen und gibt Ihnen praktische Anleitung zur Durchführung. Seien Sie gespannt!

*Dienstag, 3.9. und Mittwoch, 4.9.2024 jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr online per zoom*
Kursgebühr: 79 € / 25 € für Medizinstudenten / kostenfrei für studentische Mitglieder
_Storno: nach dem 26.8.2024 werden 50% der Gebühr einbehalten._

Anmeldung: https://kongress.zaen.org/anmeldung_1/ #/bookcart?ftimespans=1016
Wir freuen uns auf Sie! ❤️

ZAEN Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. �Am Promenadenplatz 1 72250 Freudenstadt info@zaen.org

Adresse

Mannheim
68239

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