VPT LG Mitte

VPT LG Mitte VPT e.V. - Verband für Physiotherapie

04/05/2026
04/05/2026

🗣️ Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens - hat sich in einer Resolution klar zum inzwischen beschlossenen GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geäußert. 👩‍💼

Auch der VPT hat das Papier mitgezeichnet, um der vorgebrachten Kritik an den aktuellen Plänen maximal Gehör zu verschaffen. 💪

🔗Hier kannst du dir die Resolution anschauen (PDF hier runterladen)

https://www.awmf.org/fileadmin/user_upload/dateien/stellungnahmen/2026/Resolution_Buendnis_Gesundheit_27.04.2026_final.pdf

ResolutionStabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als ...
28/04/2026

Resolution

Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens – stellt fest, dass das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht wird.

Bedarfsgerechte Finanzierung statt starrer Begrenzungen
Eine einseitige Bindung der Ausgabenentwicklung an die Grundlohnsumme wird dem realen Versorgungsbedarf nicht gerecht. Maßstab muss der medizinisch notwendige Bedarf sein, unter Berücksichtigung von Demografie, Morbidität und medizinischem Fortschritt. Die Zahl der Menschen ab 67 Jahren ist in den letzten fünf Jahren um circa eine Million gestiegen. Für die nächsten fünf Jahre rechnet das Statistische Bundesamt mit einem Anstieg um weitere fast zwei Millionen Menschen. Der Anteil der älteren Bevölkerung (65 Jahre und älter) in Deutschland wird nach Angaben des Robert Koch-Institutes von gegenwärtig 21 auf 29 Prozent im Jahr 2030 steigen. Mit zunehmendem Lebensalter steigen das individuelle Krankheitsrisiko, das Risiko für das gleichzeitige Auftreten mehrerer chronischer Krankheiten und das Risiko für eine Pflegebedürftigkeit. Der Versorgungsbedarf wird also deutlich steigen. Die inzwischen angekündigten massiven Einschnitte im Bereich der Pflegeversicherung werden die negativen Auswirkungen der mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen auf die Versorgung noch verstärken.

Sorgfältiger Gesetzgebungsprozess statt Zeitdruck
Das laufende Verfahren mit extrem verkürzten Prüf- und Beteiligungsfristen wird der Tragweite der Reform nicht gerecht. Es untergräbt Transparenz, fachliche Qualität und Vertrauen. Reformen dieser Größenordnung erfordern eine umfassende, strukturierte Einbindung aller relevanten Akteure.
Faire Lastenverteilung sicherstellen

Die Stabilisierung der GKV darf nicht einseitig zulasten von Patientinnen und Patienten, Versicherten und Leistungserbringern erfolgen. Der Staat muss seiner finanziellen Mitverantwortung gerecht werden und einen substanziellen Beitrag leisten. Solidarität erfordert eine ausgewogene Beteiligung aller.
Versicherungsfremde Leistungen steuerfinanzieren
Gesamtgesellschaftliche Aufgaben – insbesondere die Finanzierung von Beiträgen für Bürgergeldempfänger – sind konsequent aus Steuermitteln zu tragen. Dies wäre ein entscheidender Schritt zur nachhaltigen Entlastung der GKV und zur Stabilisierung der Beitragssätze.

Prävention stärken und neue Finanzierungsquellen erschließen
Steuern bzw. zweckgebundene Abgaben auf gesundheitsschädliche Produkte wie Alkohol, Tabak und zuckerhaltige Erzeugnisse sind einzuführen bzw. zu erhöhen. Die Einnahmen müssen gezielt zur Prävention, zur Entlastung der GKV und zur Verbesserung der Versorgungsqualität eingesetzt werden.
Bürokratie wirksam abbauen

Übermäßige Dokumentations- und Verwaltungsanforderungen behindern die Versorgung und erhöhen die Kosten. Eine Task-Force aus Politik und Vertreterinnen und Vertretern der Gesundheitsberufe sollte kurzfristig konkrete Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Belastungen umsetzen.
Gesundheitsberufe verbindlich einbeziehen
Die Gesundheitsberufe müssen frühzeitig und systematisch in Entscheidungsprozesse und die Ausgestaltung von Reformvorhaben einbezogen werden. Ihre praktische Erfahrung ist unverzichtbar, um Regelungen auf Praxistauglichkeit hin zu prüfen und eine patientengerechte, qualitätsgesicherte Versorgung sicherzustellen.

Eine nachhaltige Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung gelingt nur durch faire Lastenverteilung, verlässliche Finanzierung sowie konsequente Einbindung der in der Versorgung tätigen Berufe im Gesundheitswesen. Politischer Reformdruck darf nicht zulasten von Versorgungssicherheit und Systemvertrauen gehen.

Das Bündnis Gesundheit vertritt mehr als sechs Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Claudia Domke-Tilemann ist verstorbenMit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Claudia Domke-Tilemann am Ostermonta...
13/04/2026

Claudia Domke-Tilemann ist verstorben

Mit großer Bestürzung haben wir erfahren, dass Claudia Domke-Tilemann am Ostermontag im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Über viele Jahre hinweg war sie in unseren Landesgruppen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine herausragende Referentin. Mit ihrem fundierten Fachwissen, ihrer klaren und lebendigen Vortragsweise sowie ihrer Leidenschaft für ihren Beruf der Physiotherapeutin, hat sie Menschen begeistert und inspiriert.

Ihre Seminare waren stets besondere Höhepunkte in unseren Kurskalendern. Ihr Engagement, ihre Verlässlichkeit und ihre herzliche Art machten sie zu einer geschätzten Referentin und Wegbegleiterin.

Claudia Domke-Tilemann hinterlässt eine große Lücke – als Mensch, als Impulsgeberin und als Referentin, die viele bereichert hat. Ihr Wirken wird unvergessen bleiben.

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen, die ihr nahestanden.

Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeitende der LG Mitte

VPT vor Ort: Mit einer regen Teilnahme ist unsere Auftaktserie der  Absetzungsstammtische 2026 in Magdeburg, Saalfeld un...
27/03/2026

VPT vor Ort: Mit einer regen Teilnahme ist unsere Auftaktserie der Absetzungsstammtische 2026 in Magdeburg, Saalfeld und Dresden zu Ende gegangen.
Wir danken unserer Kooperationspartnerin Julia Pichura von der Opta Data sowie den Teilnehmer:innen für die richtig produktive Atmosphäre. Es hat Spaß gemacht und wird wiederholt und weitere Orte kommen dazu. Und wenn ihr Wünsche habt, dann bitte ansagen unter info@vpt-mitte.de.

Nicht nur spannende Tage in Berlin, auch in LE bzw. Markkleeberg "hüpften die Atome": Am 19.03.2026 besuchten Ralf Buchn...
20/03/2026

Nicht nur spannende Tage in Berlin, auch in LE bzw. Markkleeberg "hüpften die Atome": Am 19.03.2026 besuchten Ralf Buchner und Stephan Helmke die Hauptgeschäftsstelle der VPT LG Mitte. In ca. 90 Minuten fand ein interessanter Austausch zu Abrechnungs- und Absetzungs- sowie zu TI- und KI-Themen statt.

Fakt ist, wir stehen vor ähnlichen sehr zentralen Aufgaben: Wie gelingt es den Nutzen von Digitalisierung und TI in die Praxen zu tragen bzw. den Nutzer:innen zu verdeutlichen und parallel diesen Nutzen erlebbar zu machen?

Kurzum, wir haben Ideen für gemeinsame Projekte und werden diese 2026 beginnend ausrollen. Und ein kleines Ü-Ei für die Branche hat auch das Licht der Welt erblickt und der Inhalt wird sich noch richtig mausern.

Und dann entstehen solch euphorische Fotos...

Spannende Tage in Berlin Teil 2: 18.03.2026 Der G-BA hat zur Fachkonferenz Heilmittel-Richtlinie eingeladen und ca. 200 ...
20/03/2026

Spannende Tage in Berlin Teil 2: 18.03.2026
Der G-BA hat zur Fachkonferenz Heilmittel-Richtlinie eingeladen und ca. 200 Gäste sind zum "Klassentreffen" der Branche erschienen. Thema: Evaluation der Heilmittelrichtlinie.

Hochkarätig befüllt war die Liste der Vortragenden aus G-BA, GKV-SV, KBV, Patient:innenvertretung, BMG und SHV. Konsens besteht darin, dass die Heilmittel- Richtlinie von 2019 tatsächlich massiv Bürokratie abgebaut hat (allein der Wegfall der Regelfallsystematik war bemerkenswert).
Aber, wie geht es nun weiter? Nehmen wir wirklich die analoge Welt von heute in die digitale Welt von morgen und ändern schrittweise? Oder gelingt eine mutige und zugleich stabil-robuste Weiterentwicklung?

Unabhängig vom Trennenden, es war gut und richtig, dass die therapeutischen Berufe mit ihren Berufsverbänden sowie zahlreiche Persönlichkeiten mit Interesse an den Heilberufen vor Ort sein konnten. Auch das ist eine Weiterentwicklung und gelebte Demokratie.

Spannende Tage in Berlin Teil 1: 17.03 2026 - Der Verband für Physiotherapie lädt zum Parlamentarischen Abend ins Haus d...
18/03/2026

Spannende Tage in Berlin Teil 1: 17.03 2026 - Der Verband für Physiotherapie lädt zum Parlamentarischen Abend ins Haus der Physiotherapie nach Berlin.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Kassen- und Berufsverbandslandschaft diskutieren sehr angeregt über Primärversorgung, Berufsgesetze, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen, Blankoveroednung und Direktzugang.
Das Haus der Physiotherapie "mausert" sich zu einem Ort der Begegnung und Diskussion auf Augenhöhe.

Die Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen des Hartmannbundes haben zu einem gesundheitspolitischen Dialog...
14/03/2026

Die Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen des Hartmannbundes haben zu einem gesundheitspolitischen Dialog nach Meißen geladen.
Wir (M. Pintarelli-Rauschenbach, K. Teichmann und T.J. Beier) sind dabei.
Thema: KI - Zwischen Daten und Gewissen

05/03/2026

23.02.2026
Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) begrüßt den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen für die Berufe Ärztin und Arzt, Zahnärztin und Zahnarzt, Apothekerin und Apotheker sowie Hebamme (BT-Drucksache 21/3207) ausdrücklich. Angesichts des andauernden Fachkräftemangels in den Gesundheitsberufen ist die zügige Integration qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland unerlässlich.

Auch die Therapieberufe müssen mit einbezogen werden:

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) begrüßt den Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Anerkennungsverfahren ausländischer Berufsqualifikationen für die Berufe Ärztin und Arzt, Zahnärztin und Zahnarzt, Apothekerin und Apotheker sowie Hebamme (BT-Drucksache 21/3207...

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