02/11/2025
Die Nacht vom 2. auf den 3. November wird in vielen spirituellen Traditionen als eine Zeit besonderer Durchlässigkeit zwischen den Welten betrachtet – ähnlich wie Samhain (in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November), das keltische Ahnenfest. Doch während Samhain den Übergang markiert – den Moment, in dem der Schleier zur Anderswelt sich öffnet –, trägt die Nacht vom 2. auf den 3. November eine andere, tiefere Qualität: die stille Verbindung, die Nachschwingung, das Lauschen auf die Stimmen der Ahnen.
Spirituell gesehen ist diese Nacht wie der Nachklang eines geöffneten Tores. Der Schleier ist noch dünn, die Energie des Übergangs (Tod, Transformation, Neubeginn) wirkt nach.
Es ist die Zeit, in der wir nicht mehr rufen oder feiern, sondern empfangen – Botschaften, Träume, Zeichen und stille Eingebungen aus der geistigen Welt.
Spirituelle Bedeutung:
1. Die Ahnenenergie ist besonders präsent.
In diesen Nächten „besuchen“ uns die Seelen derer, die vor uns gingen – nicht, um uns zu erschrecken, sondern um uns an unsere Wurzeln, unsere Herkunft und unsere Kraft zu erinnern.
Wer aufmerksam lauscht, kann in Träumen, Symbolen oder intuitiven Eingebungen Botschaften empfangen.
2. Transformation & Loslassen.
Anfang November liegt mitten zwischen Herbst und Winter – in dieser Übergangszeit stirbt die Natur sichtbar, doch in diesem Sterben liegt die Vorbereitung für das Neue.
Spirituell ist es eine Einladung, Altes loszulassen, was nicht mehr nährt – alte Überzeugungen, Muster, auch familiäre Belastungen.
3. Heilung der Ahnenthemen.
Diese Nacht eignet sich besonders für Rituale der Ahnenheilung.
Du kannst eine Kerze für deine Vorfahren entzünden, ein Gebet sprechen oder einfach in Stille dankbar an jene denken, die dir den Weg bereitet haben – selbst wenn ihre Geschichten schmerzhaft waren.
Durch Anerkennung und Vergebung kann sich Energie in deiner Blutlinie wandeln.
4. Innere Rückkehr & Einkehr.
Es ist eine Zeit, in der sich das Licht nach innen wendet.
Vielleicht spürst du in diesen Tagen ein Bedürfnis nach Ruhe, Tiefe oder Innenschau – folge dem. Diese Empfindung ist kein Zufall, sondern eine Resonanz auf die kollektive Schwingung dieser Tage.