Marien-Apotheke Markt Rettenbach

Marien-Apotheke Markt Rettenbach Arzneimittel

21/11/2025
24/10/2025

Wer kümmert sich um die Alten?
Im letzten Dienst hatten wir wieder einen dieser unbefriedigenden Einsätze. Ein 90-jähriges Paar wurde via Hausnotruf an die 112 vermittelt, weil die Patientin über einen „trockenen Hals“ geklagt hat. Bei Eintreffen erwartet uns ein rüstiges Pärchen und nach dem ersten Satz den sie spricht, ist eigentlich klar: Sie hat vermutlich einen Atemwegsinfekt. Die Temperatur von 38,4 Grad bestätigt das. Und jetzt befindet man sich um 19:00 Uhr am Tag vor einem Feiertag mitten im Dilemma des deutschen Gesundheitssystems: Wohin mit dieser Patientin? Sie bewerkstelligt ihren Alltag noch alleine und hat keine Vorerkrankungen. Ihr Mann wiederum ist nach objektiver Einschätzung ohne seine Frau nicht mehr in der Lage den Alltag zu bewältigen. Angehörige? Gibt es nicht. Hausarzt um die Uhrzeit und am Tag darauf auch keinen. Notaufnahme? Für die Patientin nicht zielführend, insbesondere weil der Mann dann alleine ist und die Patientin sich unter Umständen noch nosokomial irgendetwas einfängt. Die Lösung wäre eigentlich ein temporär intermittierendes Monitoring, also ein Besuch durch eine med. Fachkraft morgens/abends über zwei, drei Tage um die Patientin zu begleiten. So etwas gibt es aber nicht, denn alle prähospitalen Lösungen sind auf einen einzigen und einmaligen Patientenkontakt ausgelegt. Also lassen wir uns via Leitstelle an die 116117 verbinden und hoffen, dass dieser eine Besuch durch einen KV-Arzt Besserung bringen wird. Erfahren werden wir es wie so häufig nie, stattdessen bleibt dieses unbefriedigende Gefühl. Ein 90-jähriges Paar, noch selbstversorgend, einen Krieg erlebt und das Land mit aufgebaut: Steht am Ende ganz alleine da. Wenn man alt wird, keine Angehörigen hat und zu fit fürs Altenheim ist, dann steht man bei vielen Herausforderungen leider ganz alleine da. Wir haben die Einsatzstelle mit keinem befriedigenden Gefühl verlassen.

08/09/2025

"Bei der Grippeimpfung geht es nicht um Sie. Lesen Sie das noch einmal.
Die Grippeimpfung ist wichtiger als Sie.

Die Grippe ist nicht "nur eine schlimme Erkältung". Sie ist eine schwere Atemwegserkrankung. Ich hatte sie schon - sie ist brutal. Hohes Fieber. Jeder Knochen schmerzt. Nach Luft schnappen, als ob man sich nie erholen könnte. Und ja, sie kann tödlich sein.

Du bekommst die Spritze nicht nur für dich selbst. Du bekommst sie für:
👵 Die Großeltern, deren Körper nicht mehr so immunkompetent sind wie früher.
🌸 Die Mutter von 3 Kindern, die eine Chemotherapie durchmacht und kein Immunsystem hat.
👶 Das Neugeborene, das zu schwach ist, um Infektionen zu bekämpfen.
💉 Die Krankenschwestern + Ärzte und Apotheker, die gesund bleiben müssen, damit sie sich um dich kümmern können.
💊 Der 50-Jährige, der Medikamente nimmt, die sein Immunsystem schwächen.
🤰 Die schwangere Mama, die endlich ihr Wunderbaby austrägt.
👨‍👦 Der alleinerziehende Vater, der sich keinen weiteren Krankheitstag leisten kann.
🎈 Der 7-jährige Junge, der nur spielen will, aber ein hohes Risiko hat.
❤️ Der 30-jährige HIV-Infizierte, dessen Immunsystem bereits einen schweren Stand hat.

Bei der Grippeimpfung geht es NICHT immer um Sie.
Es geht um die Menschen um Sie herum - um diejenigen, die sich nicht schützen können.

Ich habe miterlebt, wie jemand seinen letzten Atemzug an der Grippe getan hat.

Die Herdenimmunität ist real. Grippe ist tödlich. Die Grippeimpfung sollte nicht verhandelbar sein.

Schützen Sie sich selbst. Schützen Sie andere. Darum geht es hier."

*** Krankenschwester Amanda Catherine Bitz ***

PS... und tragen Sie eine Maske, wenn Sie einen Atemwegsinfekt haben. Einfach aus den gleichen Gründen

29/08/2025

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der bestätigten Ehec-Fälle weiter gestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte, gibt es inzwischen in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald zwölf bestätigte Infektionen und damit vier mehr als am Mittwoch...

Ein Blick hinter die Kulissen: die kranken Kassen haben die Schraube bei den Erstattungspreisen für Arzneimittel seit Ja...
26/08/2025

Ein Blick hinter die Kulissen: die kranken Kassen haben die Schraube bei den Erstattungspreisen für Arzneimittel seit Jahren dermassen angezogen und überdreht- dass die Schraube ab ist. Aktuell: Niemand will mehr ein Gebot abgeben für die Versorgung von IKK-Versicherten mit vielen wichtigen Arzneimitteln. Wahrhaft ein Armutszeugnis. Oh, und wer hats erfunden, dieses Rabattvertragssystem? Lauterbach. Vor 20 Jahren. Das Ende vom Lied spielt jetzt.

Metoprolol war einst einer der wichtigsten Wirkstoffe bei den Rabattverträgen. Doch die IKK classic konnte bei ihrer jüngsten Ausschreibung keinen Zuschlag erteilen – weil kein einziges Gebot eingegangen war. Beobachter sind nicht überrascht.

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Ottobeurer Str. 10
Markt Rettenbach
87733

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Montag 08:30 - 12:30
14:00 - 18:00
Dienstag 08:30 - 12:30
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Donnerstag 08:30 - 12:30
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Freitag 08:30 - 12:30
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+498392220

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