Marien-Apotheke Markt Rettenbach

Marien-Apotheke Markt Rettenbach Arzneimittel

16/04/2026

Qualitätsverlust von online bestellten Arzneimitteln durch hohe Temperaturen im Postauto. Was kann schon passieren? Man hat doch soooo schön gespart.... An der eigenen Gesundheit. Oder der der Kinder.

Um es mal klar auszudrücken, was passieren kann:
Wirkstoffe bauen sich ab
Flüssige Arzneimittel flocken aus
Salben trennen sich in wässrige und ölige Phasen
Gele brechen
die mikrobielle Stabilität ist nicht mehr gewährleistet
Zäpfchen schmelzen
Suspensionen agglomerieren
Flüssigkeiten treten über den Verschluß aus
und noch vieles mehr

Würden Sie Ihren Joghurt im Versandhandel bestellen? Und vielleicht noch in der prallen Sonne in der DHL-Abholstation liegen lassen? Bestimmt nicht.

Das ganze "schicken lassen" halten Latschen von Zalando schon aus. Ihr Arzneimittel nicht. Sie letztendlich auch nicht.

60 °C bei Auslieferung
Studie: Temperaturverdopplung im Lieferfahrzeug
Patrick Hollstein, 16.04.2026 10:29 Uhr
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Studie: Temperaturverdopplung im Lieferfahrzeug
Ohne Temperaturkontrolle kann es im Lieferfahrzeug schnell heiß oder kalt werden.Foto: Trans-o-flex
Berlin - Noch kein Patient zu Schaden gekommen – mit dieser Behauptung wehren sich die Versender und ihre Paketdienstleister gegen schärfere Temperaturkontrollen. Bei Trans-o-flex lässt man diese Ausrede nicht gelten. Schon 2020 hatte eine Studie des Speziallogistikers gezeigt, dass im Lieferwagen gefährliche Hotspots liegen. Ergebnis: Ohne Temperierung ist kein Transport sicher.
Bereits 2020 hatte Trans-o-flex flächendeckend die Temperatur in nicht-temperierten Auslieferfahrzeugen gemessen: An 17 über Deutschland verteilten Standorten wurden Auslieferfahrzeuge mit Temperaturloggern ausgestattet; dabei wurden jeweils drei Einsatzszenarios getestet: eine Überland-Tour, eine Stadt-Tour und eine Mixtour. Es gab Messungen sowohl im Sommer als auch im Winter.

Die eingesetzten Messgeräte speicherten alle 15 Minuten die Temperatur mit einer Abweichgenauigkeit von 0,5 °C. Insgesamt wurden auf diese Weise in den Testzeiträumen 152.920 Messwerte erhoben. Jeder Temperaturwert wurde mit der Außentemperatur in Beziehung gesetzt, die zeitgleich an einer Messtation des Deutschen Wetterdienstes festgestellt wurde, die dem Fahrzeug am nächsten lag. Um den Auswertungsaufwand zu reduzieren, wurden 40.151 Messwerte einbezogen, die montags bis freitags während der üblichen Lieferzeiten zwischen 8 und 16 Uhr erhoben worden waren.

60 °C im Ladenraum
Laut Analyse folgte die Temperatur im Laderaum der untemperierten Fahrzeuge dem Anstieg der Außentemperaturen im Tagesverlauf ohne nennenswerte zeitliche Verzögerung. Dabei heizte sich der Laderaum nicht langsam und parallel zum Anstieg der Außentemperatur auf, sondern teilweise exponentiell: Schon bei einer Außentemperatur von 16 °C wurden bei 10 Prozent aller Messungen im Laderaum Temperaturen von mehr als 25 °C festgestellt. Es kommt also schon bei normalen Außentemperaturen zu erheblichen Abweichungen, wenn keine aktiv temperierten Fahrzeuge eingesetzt werden.

Bei einer Außentemperatur von 23 °C wurden in den Fahrzeugen Spitzentemperaturen von mehr als 50 °C gemessen, bei einer Außentemperatur von 30 °C sogar von mehr als 60 °C. Die Farbe des Fahrzeugs – weiß oder anthrazitfarben – machten im Schnitt nur 1 oder 2 °C Unterschied aus.

Anders ausgedrückt: Das geringste Risiko für Abweichungen außerhalb des regulären Korridors gibt es bei einer Außentemperatur von 16 °C. Hier liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Sendung bei der Auslieferung in einem untemperierten Fahrzeug bei unter 15 oder über 25 °C befördert wird, bei 16 Prozent. Oberhalb und unterhalb dieser Temperatur steigt das Risiko sprunghaft an: Schon ab 23 °C liegt das Risiko für eine Überschreitung bei mehr als 50 Prozent, bei 11 °C ist eine Unterschreitung in mehr als der Hälfte der Fälle zu erwarten.

Diagramm zeigt Temperaturabweichungen im Transport
Im Fahrzeug verändert sich die Temperatur exponentiell.Grafik: Trans-o-flex
Hitzeproblem in Lagerhallen
Weitere Untersuchungen haben übrigens gezeigt, dass auch die Temperatur in den Umschlaghallen ein hohes Risiko für Medikamententransporte darstellt. Wenn nicht aktiv kontrolliert und gegengesteuert wird, steigt sie dort im Tagesverlauf kontinuierlich an. Der Höhepunkt wird dabei nicht mittags, sondern am späten Nachmittag erreicht – genau dann, wenn die Sendungen der Kunden eintreffen. Ist der Aufheizungsprozess einmal in Gang gekommen, kann aufgrund der großen Masse der Gebäude ein Temperaturanstieg, etwa über die Grenze von 25 °C, ohne aktive Klimatisierung nicht kurzfristig verhindert werden.

Verbraucher erwarten Kontrolle
2023 hatte Trans-o-flex auch in einer Blitzumfrage mehr als 1000 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt, ob und unter welchen Umständen sie Medikamente online bestellen. 45 Prozent glaubten demnach, dass der Transport von Medikamenten mindestens genauso streng überwacht wird wie der Transport von Lebensmitteln. Nur ein Viertel der Befragten war gegenteiliger Ansicht. 30 Prozent konnten dazu keine Aussage treffen.

Eindeutig war hingegen die Erwartung der Menschen in Bezug auf die Qualität des Transports: 92 Prozent der Befragten gaben an, ihnen sei „der richtige Transport (z. B. Kühlung und Sicherheit) von Medikamenten“ wichtig.

Dabei hatten 11 Prozent schon einmal erlebt, „dass Medikamente direkt nach dem Kauf verändert oder unbrauchbar waren (z. B. Ausflockung oder Trübung von Flüssigkeiten, Verfärbung oder Verflüssigung von Salben, Gelen, Cremes oder Zäpfchen, Verfärbungen oder Risse in Tabletten, Geruchsveränderungen oder aufgeblähte Verpackungen)“.

Der Hinweis auf eine geringe Anzahl dokumentierter Schadensfälle werde in der Diskussion häufig als Grund gegen eine Regulierung von Arzneimitteltransporten angeführt, sagt Eugen Günther, Geschäftsführer Vertrieb bei Trans-o-flex. Doch dieses Argument greife zu kurz: „Arzneimittelversagen ist häufig unsichtbar. Ein Patient bemerkt keine Temperaturüberschreitung oder -unterschreitung. Ein Arzt dokumentiert in der Regel keinen mutmaßlich transportbedingten Wirkverlust. Ein Therapieversagen erscheint im Alltag als Krankheitsverlauf, Anwendungsfehler oder individuelle Reaktion.“

Er dreht den Spieß sogar um: „Unsichtbarkeit von Fehlern ist im Arzneimittelversand kein Entlastungsargument, sondern Grund für strengere Absicherung. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, den Fokus künftig stärker als bisher auf präventive Sicherungssysteme und nachvollziehbare Prozesse zu legen.“

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16/04/2026

Die Hütchenspielertricks der Fr. Warken (abgeschaut bei Hr . Lauterbach)

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/dobbert-fixum-ohne-taschenspielertricks/?fbclid=IwdGRjcARNXuhleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAwzNTA2ODU1MzE3MjgAAR5jn5tsvK6rssUZJGU8UpPpY_whT9g_cKV1vBZTuZmeLr7o-CMQN4rsEFxRpQ_aem_jqbvj5EIJvO-vBlqhdLxpw

Während die Abda das geplante Sparpaket nur vorsichtig kommentiert, kommt aus den Ländern scharfe Kritik: Die brandenburgische Apothekerschaft weist den höheren Zwangsrabatt scharf zurück.

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08/09/2025

"Bei der Grippeimpfung geht es nicht um Sie. Lesen Sie das noch einmal.
Die Grippeimpfung ist wichtiger als Sie.

Die Grippe ist nicht "nur eine schlimme Erkältung". Sie ist eine schwere Atemwegserkrankung. Ich hatte sie schon - sie ist brutal. Hohes Fieber. Jeder Knochen schmerzt. Nach Luft schnappen, als ob man sich nie erholen könnte. Und ja, sie kann tödlich sein.

Du bekommst die Spritze nicht nur für dich selbst. Du bekommst sie für:
👵 Die Großeltern, deren Körper nicht mehr so immunkompetent sind wie früher.
🌸 Die Mutter von 3 Kindern, die eine Chemotherapie durchmacht und kein Immunsystem hat.
👶 Das Neugeborene, das zu schwach ist, um Infektionen zu bekämpfen.
💉 Die Krankenschwestern + Ärzte und Apotheker, die gesund bleiben müssen, damit sie sich um dich kümmern können.
💊 Der 50-Jährige, der Medikamente nimmt, die sein Immunsystem schwächen.
🤰 Die schwangere Mama, die endlich ihr Wunderbaby austrägt.
👨‍👦 Der alleinerziehende Vater, der sich keinen weiteren Krankheitstag leisten kann.
🎈 Der 7-jährige Junge, der nur spielen will, aber ein hohes Risiko hat.
❤️ Der 30-jährige HIV-Infizierte, dessen Immunsystem bereits einen schweren Stand hat.

Bei der Grippeimpfung geht es NICHT immer um Sie.
Es geht um die Menschen um Sie herum - um diejenigen, die sich nicht schützen können.

Ich habe miterlebt, wie jemand seinen letzten Atemzug an der Grippe getan hat.

Die Herdenimmunität ist real. Grippe ist tödlich. Die Grippeimpfung sollte nicht verhandelbar sein.

Schützen Sie sich selbst. Schützen Sie andere. Darum geht es hier."

*** Krankenschwester Amanda Catherine Bitz ***

PS... und tragen Sie eine Maske, wenn Sie einen Atemwegsinfekt haben. Einfach aus den gleichen Gründen

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In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der bestätigten Ehec-Fälle weiter gestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte, gibt es inzwischen in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald zwölf bestätigte Infektionen und damit vier mehr als am Mittwoch...

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