Seda Magnor - Praxis für seelische Gesundheit

Seda Magnor - Praxis für seelische Gesundheit Psychotherapeutin, Hypnotherapie, Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Expertin für alle Gef?

29/01/2026

Echte Veränderung beginnt nicht mit Perfektion.
Heute in der Sitzung haben wir mit PEP gearbeitet – einer Methode, die das Nervensystem beruhigt und alte Muster unterbricht.

Die Selbstakzeptanzsätze klingen erstmal einfach.
Aber genau in diesem „Auch wenn…” liegt so viel Kraft.

„Auch wenn ich manchmal reagiere wie mein Vater damals – ich bin trotzdem okay, so wie ich bin.”

Dieser Satz hat bei meiner Patientin etwas gelöst.

Weil Heilung nicht heißt, nie mehr getriggert zu sein.

Heilung heißt: schneller merken, was passiert. Innehalten können. Und sich neu entscheiden.

Zwischen dem Elternteil, das wir hatten, und dem Elternteil, das wir sein wollen, da darf eine bewusste Entscheidung stehen.

Nicht durch Härte. Nicht durch Schuld. Sondern durch Präsenz.

Und das ist etwas, das wir lernen dürfen.

Hast du das auch schon erlebt, dass alte Muster in der Elternschaft hochkommen?
Schreib’s gerne in die Kommentare 🦋





29/01/2026

Viele Eltern glauben, ihr Kind triggert sie.
Therapeutisch betrachtet ist es oft komplexer.

Kinder lösen keine Wut aus. Sie aktivieren alte Beziehungserfahrungen im Nervensystem.

Besonders in Momenten von Trotz, Lautstärke oder Grenzthemen greift der Körper auf das zurück, was er früh gelernt hat.

Nicht aus Absicht.
Nicht aus Charakterschwäche.
Sondern aus Schutz.

Deshalb fühlt sich manches im Elternsein so überwältigend an. Nicht, weil man versagt, sondern weil damals und heute innerlich miteinander verwechselt werden.

Bewusstsein dafür ist kein Urteil.
Es schafft Abstand.
Und genau dieser Abstand eröffnet neue Handlungsspielräume.

➡️ Im 3. Teil geht es darum, wie sich dieser Kreislauf unterbrechen lässt.





27/01/2026
27/01/2026

Viele Männer tragen einen inneren Konflikt in sich, über den kaum gesprochen wird.
Der Wunsch, es anders zu machen als der eigene Vater
und gleichzeitig die Angst, genau in diesen Momenten zu reagieren, die man sich selbst geschworen hat zu vermeiden.

Therapeutisch ist das kein moralisches Thema. Es geht nicht um „richtig oder falsch“. Es geht um das Nervensystem.

Unter Stress greift der Körper auf das zurück, was er früh gelernt hat: Autorität, Kontrolle, Härte und nicht aus Absicht, sondern aus Prägung.

Bewusstsein dafür bedeutet nicht Schuld. Es bedeutet Wahlmöglichkeiten.

Und genau dort beginnt Veränderung.
Nicht perfekt.
Aber ehrlich.

➡️ Im nächsten Teil spreche ich darüber, warum gerade die eigenen Kinder diese alten Muster so kraftvoll aktivieren.

26/01/2026

Du musst deine Eltern nicht beschuldigen, um deine Muster zu verstehen.
Und du musst deine Ahnen nicht dämonisieren, um frei zu werden.

Was in dir weiterlebt ist eine Art Strategie. Eine Überlebensantwort. Ein Versuch, in einer unsicheren Welt zurechtzukommen.

Wenn du das erkennst, passiert etwas Entscheidendes:
Die Schuld fällt ab und dein innerer Kampf wird leiser.
Statt „Was stimmt nicht mit mir?“ entsteht ein klares:
„Ah. So habe ich gelernt zu überleben.“

Deine innere Freiheit beginnt erst, wenn du aufhörst die Vergangenheit abzuwerten. Im bewussten Entscheiden für etwas Neues.

Familie zu ehren heißt nicht, ihre unfertigen Geschichten weiterzutragen.
Es heißt, sie bei dir enden zu lassen.
Das ist kein Verrat. Das ist Reife.

Wenn dich dieses Thema berührt, bleib dran.
In meinem kommenden Onlinekurs „Transgenerationale Prägungen und Meditation zur Ahnenheilung“ gehe ich diesen Weg tiefer: achtsam, klar und ohne Schuldzuweisung.


21/01/2026

Viele Menschen versuchen, ihre Familiengeschichte zu verstehen.
Sie lesen, reflektieren, analysieren und spüren trotzdem, dass sich innerlich wenig verändert.

Denn transgenerationale Prägungen sitzen oft nicht im Kopf, sondern viel tiefer.
Sie zeigen sich im Körper:
in automatischen Reaktionen, in inneren Spannungen, in Loyalitäten, die sich kaum erklären lassen.

Meditation zur Ahnenheilung bedeutet deshalb nicht, in der Vergangenheit zu wühlen oder Schuldige zu suchen.

Sie bedeutet, dem Nervensystem zu erlauben, alte Bindungen zu lösen, die einmal sinnvoll waren und heute aber nicht mehr gebraucht werden.

Es geht nicht um Trennung von der Familie, sondern um innere Klärung.
Um Würdigung, ohne Verstrickung. Und um die Erlaubnis, das eigene Leben freier zu gestalten.

In meinem kommenden Onlinekurs zeige ich, wie körperbasierte Meditation hier ansetzt:
bodenständig und energetisch und traumasensibel!

Wenn dich das anspricht, findest du bald mehr Informationen zum Kursstart.

Ich freue mich auf dich 🦋





21/01/2026

Es gibt keine Flüche. Nur unerforschte Muster, die sich wie Schicksal anfühlen.
Sobald du sie siehst, werden sie zur Wahl. Und Wahl ist der Beginn der Freiheit.

✨ Bereit, deine Muster zu durchbrechen?

Bald kommt mein Onlinekurs zum Thema „Transgenerationale Prägungen und Meditation zur Ahnenheilung“

Bleib neugierig und folge mir für mehr 🦋

Generationenarbeit

21/01/2026

In meiner Arbeit verbinde ich Psychotherapie mit Körperarbeit, Klopftherapie nach PEP und einer geerdeten Form spiritueller bzw. energetischer Psychologie.

Es geht nicht darum, sich endlos im Warum zu verlieren. Sondern darum zu verstehen, wie dein Nervensystem reagiert und dir neue tragfähige Erfahrungen zu ermöglichen.

Mir ist es sehr wichtig, dass du aus der Opferrolle rauskommst und mehr Bewusstheit wählst.
Und das ganz ohne Druck, heilen zu müssen.

Durch die Arbeit mit mir bekommst du mehr Klarheit, Ressourcen und vor allem eine Verbindung mit dir selbst 🦋

Ich begleite dich ruhig, alltagsnah und trotzdem tiefgehend.

Wenn du dich nach Veränderung sehnst, die nicht nur gedacht, sondern auch gespürt wird, dann bist du bei mir richtig 🦋

Alles Liebe für dich ❤️
Seda

Opferlogik fühlt sich oft nicht wie Resignation an, sondern wie Realität:„So ist es nun mal.“„Ich kann daran nichts ände...
19/01/2026

Opferlogik fühlt sich oft nicht wie Resignation an, sondern wie Realität:
„So ist es nun mal.“
„Ich kann daran nichts ändern.“

Diese Haltung entsteht selten aus Bequemlichkeit. Sie entwickelt sich dort,
wo Einfluss lange eingeschränkt war und Ohnmacht Schutz bedeutet hat.

Problematisch wird es, wenn dieses innere Muster bestehen bleibt, obwohl sich äußere Bedingungen verändert haben.

Es geht nicht darum, sich einzureden, alles im Griff zu haben. Und auch nicht darum, Schuld bei sich zu suchen.

Sondern darum, ehrlich hinzusehen: Wo habe ich heute einen kleinen Handlungsspielraum –
auch wenn er nur 1 % groß ist?

Selbstführung beginnt nicht mit großen Entscheidungen, sondern mit dem ersten Schritt raus aus der inneren Starre.

Wenn du dich hier wiedererkennst, ist das kein Versagen.
Es ist ein Signal, dass dein System Schutz gelernt hat.

Erkennst du dich wieder?

Sollte-Sätze klingen oft vernünftig.Strukturiert. Erwachsen.Und genau deshalb hinterfragt man sie selten.„Ich sollte sta...
18/01/2026

Sollte-Sätze klingen oft vernünftig.
Strukturiert. Erwachsen.
Und genau deshalb hinterfragt man sie selten.

„Ich sollte stark sein.“
„Ich sollte das können.“
„Ich sollte mich nicht so anstellen.“

Viele dieser inneren Regeln stammen nicht aus dem Heute. Sie sind entstanden in Zeiten,
in denen Anpassung Sicherheit bedeutet hat.

Kurzfristig geben Sollte-Sätze Orientierung.
Langfristig erzeugen sie Druck, Schuldgefühle
und das Gefühl, nie ganz richtig zu sein.

Der erste Schritt ist nicht, alle inneren Regeln abzuschaffen.
Sondern zu prüfen: Will ich das wirklich oder glaube ich, es zu müssen?

Wenn du dich hier wiedererkennst, geht es nicht um mangelnde Disziplin.
Sondern um einen Denkfehler, der sich lange bewährt hat.

Welcher Sollte-Satz taucht bei dir immer wieder auf?

Personalisierung fühlt sich oft wie Verantwortung an: Als müsstest du etwas klären, tragen oder ausgleichen.Du beziehst ...
17/01/2026

Personalisierung fühlt sich oft wie Verantwortung an: Als müsstest du etwas klären, tragen oder ausgleichen.

Du beziehst Stimmungen, Reaktionen oder Situationen auf dich, auch dann, wenn sie nur wenig mit dir zu tun haben.

Das passiert nicht aus Egozentrik.
Sondern häufig aus einer frühen Erfahrung heraus, in der es wichtig war, aufmerksam zu sein und Zusammenhänge schnell bei sich zu suchen.

Kurzfristig gibt das ein Gefühl von Kontrolle.
Langfristig entsteht innere Überforderung
und eine Verantwortung, die nicht deine ist.

Der erste Schritt ist nicht, gleich loszulassen.
Sondern ehrlich zu prüfen: Was liegt wirklich in meinem Einfluss und was nicht?

Wenn du dich hier wiedererkennst, ist das kein Zeichen von Überempfindlichkeit.
Es ist ein erlerter Schutzmechanismus.

Welcher Gedanke aus dem Post war dir vertraut?

Denkfehler Nr. 4Dieser Denkfehler fühlt sich besonders überzeugend an.Denn wenn sich etwas stark anfühlt, nehmen wir es ...
16/01/2026

Denkfehler Nr. 4

Dieser Denkfehler fühlt sich besonders überzeugend an.
Denn wenn sich etwas stark anfühlt, nehmen wir es automatisch als wahr.

Angst wird dann zu einem Beweis.
Unsicherheit zu einer Gewissheit.
Innere Spannung zu einer eindeutigen Aussage.

Gefühle zeigen, dass etwas in dir passiert.
Sie sagen aber nicht automatisch, was im Außen wirklich der Fall ist.

Problematisch wird es, wenn aus einem Gefühl sofort eine feste Geschichte entsteht, ohne innezuhalten.

Der erste Schritt ist nicht, Gefühle wegzudrücken oder zu kontrollieren.
Sondern zu unterscheiden: Was fühle ich gerade und welche Bedeutung gebe ich dem Gefühl?

Wenn du dich hier wiedererkennst, geht es nicht um „zu emotional sein“.
Sondern um einen Denkfehler, der sich besonders stimmig anfühlt.

Was wirkt in dir innerlich nach, wenn du es liest?

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