02/04/2026
Silikon-Backmatten: eine nachhaltige Wahl
Silikon-Backformen sind aus der modernen Küche kaum noch wegzudenken. Die bunten, flexiblen Helfer stapeln sich in vielen Haushalten – neben Backpinseln, Teigschabern, Pfannenwendern und Schöpfkellen aus demselben Material. Doch während in der Kosmetikindustrie „ohne Silikone" als Verkaufsargument gilt, scheint bei Küchenhelfern niemand Bedenken zu haben. Wie passt das zusammen?
Was ist Silikon überhaupt?
Es gibt nicht das eine Silikon. Je nachdem, wie die Bestandteile Silizium, Sauerstoff und Kohlenwasserstoffreste miteinander verknüpft sind, entstehen unterschiedliche Varianten: feste Silikonharze im Baubereich, elastische Silikonfugen im Bad, biegsame Backformen oder flüssige Silikonöle in Shampoos. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Silikone sind für Menschen nicht giftig und gelten als physiologisch unbedenklich. Sie werden sogar in der Medizin für Schläuche, Implantate und Medikamente eingesetzt.
Die Größe macht den Unterschied!
Entscheidend für die Umweltverträglichkeit ist die Molekülgröße. Eine feste Silikon-Backform besteht aus einem einzigen riesigen Molekül, das vom Körper weder aufgenommen noch verstoffwechselt werden kann. Problematischer sind hingegen kleine, kettenförmige oder ringförmige Silikonmoleküle, wie sie in Kosmetika vorkommen. Diese sind mobil, verteilen sich leicht in Boden, Wasser und Atmosphäre und können sich in Lebewesen anreichern. Sie wurden bereits in Seevögeln, Fischen und Sedimenten nachgewiesen.
Kontrolle über den Lebenszyklus
Der entscheidende Unterschied liegt in der Kontrolle: Bei festen Silikonprodukten wie Backformen oder Dichtungsfugen lässt sich bestimmen, was am Ende damit geschieht – ob sie im Hausmüll landen oder verbrannt werden. Bei Shampoos hingegen gelangen die Silikone direkt über den Ausguss in die Umwelt und sind nicht mehr kontrollierbar. Daher sind Anwendungen mit flüssigen Silikonen kritischer zu bewerten als feste Backformen.
Kein Mikroplastik bei Silikon
Eine häufige Sorge lässt sich einfach entkräften: Bei der Verwendung von Silikon-Backformen und anderen Küchenhelfern aus Silikon entsteht kein Mikroplastik. Der Grund ist simpel: Silikon ist kein Plastik.
Qualität erkennen und richtig vorbereiten
Hochwertige Silikon-Backformen werden vor dem Verkauf durchgebacken, sodass alle flüchtigen Stoffe bereits ausgedampft sind. Minderwertige Produkte riechen dagegen oft bereits beim Auspacken unangenehm. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte neue Backformen vor der ersten Verwendung gründlich mit Spülmittel und Wasser reinigen und etwa eine Stunde bei 250 Grad im Ofen backen. Wichtig: die entstehenden Dämpfe (und das sind meist nicht wenige!) nicht einatmen - also nur bei geöffnetem Fenster und Durchzug den Ofen anschalten.
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Weniger ist mehr
Trotz aller Vorteile bleibt die Herstellung von Silikon sehr energieaufwendig, und das Recycling steckt noch in den Kinderschuhen. Daher gilt: Nicht bei jedem Einkauf gedankenlos neue Backformen mitnehmen, nur weil sie hübsch aussehen.
Alternativen zum Einweg-Backpapier
Auch herkömmliches Backpapier ist meist mit Silikon beschichtet und gehört daher nicht ins Altpapier. Eine nachhaltigere Option sind wieder verwendbare Dauerbackfolien oder -matten aus Silikon, die sich nach jedem Gebrauch einfach reinigen lassen. Im Vergleich zu Teflon-beschichteten Varianten sind Silikon-Matten die umweltfreundlichere Wahl, da Teflon zur Stoffgruppe der P-Fas gehört – den sogenannten „ewigen Chemikalien", die sich in der Umwelt nicht abbauen und bereits weltweit nachgewiesen wurden.
Eiswürfelformen
Formen, die für die Herstellung von Eiswürfeln ausgeschrieben sind, würde ich nicht zum Backen verwenden, da diese oft entweder nicht getempert oder nicht für so hohe Temperaturen ausgelegt sind.
Der Start mit der eigenen Backmatte
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