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… deshalb möchte ich zukünftig Orte gestalten, die für neurodivergente Menschen sind.Mit Liebe und Wildnis,Kerstin 🐺🤍🌿
11/02/2026

… deshalb möchte ich zukünftig Orte gestalten, die für neurodivergente Menschen sind.

Mit Liebe und Wildnis,
Kerstin 🐺🤍🌿

Wenn ein Kind oder Jugendlicher nicht zur Schule gehen kann, weil die sensorischen Herausforderungen viel zu groß sind, ...
11/02/2026

Wenn ein Kind oder Jugendlicher nicht zur Schule gehen kann, weil die sensorischen Herausforderungen viel zu groß sind, der Kontext fehlt, kaum Entscheidungsmöglichkeiten vorhanden sind und das Gefühl der Zugehörigkeit nicht vorhanden ist (als Teil der Problematik - meist ist es noch komplexer, aber dadurch auch nicht leichter verständlich…), dann sind Eltern nicht gerade in der angesehensten Rolle unserer Gesellschaft - und das Kind auch nicht.

Es bedeutet für die Familie, sich in neue Rollen und Aufgaben finden zu müssen.

Ich bin Ergotherapeutin geworden aus der tiefen Überzeugung dieser Profession heraus, dass der Mensch sinnvolle Tätigkeiten und einen Platz in der Gesellschaft braucht.

Wer glaubt, dass Kinder und Jugendliche, die nicht zur Schule gehen können, deshalb automatisch glücklich und zufrieden sind - der irrt.

Unsere Gesellschaft erwartet den Schulbesuch („Und, wie läuft‘s in der Schule?“). Und erzeugt eine Haltung, die einen glauben lässt, versagt zu haben.

Der Druck, jetzt beweisen zu müssen, dass man trotzdem wer ist und was kann, wird von den Systemen erzeugt. Obwohl sie mit verantwortlich dafür sind, dass der Schulbesuch zu einer unüberwindbaren Herausforderung wird - so sehr man sich auch bemüht, anpasst, sein Nervensystem übergeht und an sich arbeitet.

Welche echten Alternativen gibt es - die gesellschaftlich genauso angesehen sind?

Die neuen Rollen, neuen Aufgaben, das Schaffen neuer Strukturen - ein Blick über den Tellerrand kann hier hilfreich sein.
Wie und wo finden sich andere Familien neu?
Welche sinnvollen Lebensgestaltungen kann es geben, welche Gemeinschaften verstehen die Herausforderungen und zeigen Perspektiven auf?

Schon die Schulzeitverkürzung war für uns nicht der leichte Weg, aber wir vertrauen weiter darauf, dass wir auf unserem wilden Pfad weiterkommen.

Mit Liebe und Wildnis,
und mit dem starken Glauben ans Hier & Jetzt,
Kerstin 🤍🐺🌿

Herzliche Einladung 🤍Tief Eintauchen in die faszinierende Natur der NeuroDiverstität.Für eine demütige und würdevolle Ge...
08/02/2026

Herzliche Einladung 🤍
Tief Eintauchen in die faszinierende Natur der NeuroDiverstität.

Für eine demütige und würdevolle Gestaltung von Therapie & Pädagogik.

Das Wissen und Verständnis für NeuroDiversität gibt einem weit mehr als nur weiteres Konzept für Therapie und Pädagogik.

Es kann einen zu einer dringend benötigten Haltung führen, die das Gemeinwohl über persönliche Interessen stellt, die eine eigene innere Stabilität wachsen lässt und damit eine Atmosphäre der Offenheit und der Zusammenarbeit schafft.

Es ermöglicht eine mutige Haltung - die für Veränderung und Bewegung steht. 🐺

Die Begleitung so genannter neurodivergenter Menschen (Menschen mit autistischer Wahrnehmung, PDA, ADHS, LRS, PTBS, FASD, höher Begabung,…) geht mit einer stillen, bescheidenen Kraft einher.
Sie wahrt Augenhöhe und ist ein Ausdruck von Weitblick.
Es gibt keine schnellen und kurzfristigen Lösungen - in einer Welt, die immer komplexer und anspruchsvoller wird.
Vielmehr geht es darum, Überforderung und Egoismus zu begegnen. Und sich auf langfristige Veränderungen mit authentischer Wirksamkeit einzulassen.
Brücken zu bauen.
Widersprüche, altes Wissen und ausgediente Muster auszuhalten und schrittweise neu zu gestalten.

Sicherheit und Vertrauen - auf kreative und spielerische Art und Weise.
Darauf freue ich mich besonders in diesem Mentoring.

Das Mentoring dient dazu…
… unsere acht Sinne besser zu kennen.
… Verhalten neu zu deuten und Perspektivwechsel zu machen.
… Menschen emotional gut zu begleiten und für sich selbst (und sein Team) gut zu sorgen.
… Therapie und Pädagogik offen und neugierig zu gestalten.

➳ Hier findet die Weiterbildung statt:
Im Fuchsbau, Zeller Gewerbezentrum 4,
64732 Bad König – Zell

➳ 26. und 27. Juni 2026

➳ Limitierte Plätze

➳ Link in Bio oder ich schicke ihn Dir direkt, wenn Du mit „Mentoring“ kommentierst. 🐺

Mit Liebe & Wildnis - und Vorfreude!
Kerstin 🌿🐺🤍

Zwei zukunftsweisende Ansätze & meine Praxis, die schon lange ein tiefes Verständnis für die wahren Bedürfnisse von Mens...
01/02/2026

Zwei zukunftsweisende Ansätze & meine Praxis, die schon lange ein tiefes Verständnis für die wahren Bedürfnisse von Menschen hat.

Nicht noch ein Ort, an dem man an sich arbeiten soll. Nicht noch ein Ort, der bewertet und urteilt.
Nicht noch ein Ort, an dem man nicht sich selbst sein kann.

Third Places - nach Ray Oldenburg.
Ray Oldenburg hat das Konzept 1989 in seinem Überraschungsbestseller „The Great Good Place“ vorgestellt.

„Die Auffassung nach einem „dritten Ort“ erinnert uns daran, dass menschliche Verbindungen Fürsorge und Pflege brauchen.“
~ Ray Oldenburg

Die Zukunft ist „Place Based“!

Eine Inspiration für Dich, um sich mit dem Ort zu verbinden:

🌱 Lerne drei wild wachsende Pflanzen in Deiner Umgebung kennen.
Ihre Namen, wann sie blühen, was sie brauchen.

Werde langsam „tiefer“ Teil Deines Ortes.

„Es ist wirklich ein einfacher Vorschlag:
Bring Bildung zurück in die Nachbarschaft.“
~ David Sobel

Beitrag inspiriert und teilweise sinngemäß übersetzt von

31/01/2026

Was ist dran am „lonely wolf“ als Metapher für autistische Menschen…? 🐺

Meine Sicht auf das soziale Leben von Wölfen, Hunden und autistischen Menschen…

🦉 Höher Begabung, Hoch Begabung, kritischem und komplexem Denken und Handeln auf der Spur – Von der Vermutung zum Erkenn...
31/01/2026

🦉 Höher Begabung, Hoch Begabung, kritischem und komplexem Denken und Handeln auf der Spur – Von der Vermutung zum Erkennen, von Zweifeln zu Erkenntnissen:

Die Vermutung „Hochbegabung“ lässt sich häufig nicht leicht aussprechen.

Aus vielerlei Gründen:

Vielleicht ist es nicht offensichtlich, weil das Verhalten eher auf Ungehorsam statt auf Unterforderung hindeutet.

Vielleicht möchte man nicht als „etwas Besseres“ gesehen werden und hält sich lieber klein.

Oder vielleicht fehlen einem noch Informationen zum ganzen Bild von „Hochbegabung“, weil man dabei bisher nur an die Messung durch IQ – Tests gedacht hat (und dieser bisher keine HB bestätigt).

Referentin: Kerstin Lang

Wir laden ein, das spannende und oft unterrepräsentierte Feld der Hochbegabung näher kennenzulernen und freuen uns auf einen informativen und unterhaltsamen Abend.

📍🦊 Der Vortrag findet im „Fuchsbau“ statt.
Zeller Gewerbezentrum 4
64732 Bad König - Zell

Eine online - Teilnahme ist möglich!

Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen!

https://www.dghk-hessen.de/event/von-der-vermutung-zum-erkennen/

17/01/2026

Unser Körper - gefangen in einer Komfortkrise und gleichzeitigen Stressreaktionen.

Auf der einen Seite ist unser Körper heute optional, weil wir ihn nicht mehr wirklich brauchen: alles ist fast ohne körperliche Anstrengung erreichbar. Gleichzeitig steckt in unserem Körper der pure Stress.

Unnatürlicher geht es - glaube ich - nicht.

Komfort nimmt uns die körperlichen Anstrengungen, die wir ursprünglich zum Übeleben gebraucht haben & die wir ohne groß darüber nachzudenken, einfach gemacht haben. 🔥

Heute sind wir überfrachtet durch ständiges Denken und Verarbeiten von vielen unwichtigen Informationen, was zu Handlungsunfähigkeit (Stressreaktion: Freeze - Einfrieren) führt.

Kann ich meinen Gedanken da überhaupt glauben?

Trainiere Deinen Körper.
Vertrauen Deinen Instinkten.
Spüre Deine Kraft.
Und glaube Deinen Gedanken!!

“Wir müssen uns also in den Dingen üben, die Glück bringen, denn wenn das vorhanden ist, haben wir alles.” ~ Epikur

Mit Liebe und Wildnis,
Kerstin 🌿🤍🐺

Dieser Beitrag ist inspiriert von .hormesis

Menschlich zu sein ist komplex - Und selbst diese Worte und Ideen hier können nur einen Bruchteil davon abbilden, was es...
13/01/2026

Menschlich zu sein ist komplex -
Und selbst diese Worte und Ideen hier können nur einen Bruchteil davon abbilden, was es bedeutet, Menschen verantwortungsvoll zu begleiten.

Mit Liebe und Wildnis,
Kerstin 🌿🤍🐺

🐾🐾 Peanut - 11 Jahre geteiltes Leben. 🐾🐾Mit Peanut werden die letzten intensiven Jahre immer wieder lebendig:Er kennt al...
03/01/2026

🐾🐾 Peanut - 11 Jahre geteiltes Leben. 🐾🐾

Mit Peanut werden die letzten intensiven Jahre immer wieder lebendig:
Er kennt alle Hunde - Mhira, Chicho, Nieke, Biene und die jetzige Crew.
War mein treuer Begleiter bei jedem Mittagsschläfchen in der Schwangerschaft und unmittelbar neben mir bei der Geburt.
Hat eine crazy, aber geheime Sache nach der Geburt gemacht - eine so coole und witzige Erinnerung, die ihn so sehr mit Neo verbindet.

Peanut kennt sämtliche berufliche Stationen - von fest in der KiTa hin zur Freiberuflichkeit in der Praxis, im Wald, in Schulen. Bei Seminaren und Weiterbildungen.

Die Geschichte, warum Peanut Peanut heisst, ist fast schon legendär ;)

Bei so vielen Menschen hat er sich ins Herz gebellt - oder auch nicht (diese Bellfreude mag nicht jede*r) ;)

Peanut - Danke für alles! Auf uns 🤎🤍
in.not.odenwald - Danke fürs Anvertrauen!!

Ich glaube an Co - Existenz.Weil Menschen unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen und Glauben haben.Ich glaube, dass e...
01/01/2026

Ich glaube an Co - Existenz.
Weil Menschen unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen und Glauben haben.

Ich glaube, dass es möglich ist, Nebeneinander mit unterschiedlichen Meinungen, Lebenseinstellungen und Überzeugungen zu leben.

Und ich glaube nicht mehr an Inklusion.
Nach sehr vielen Jahren, in denen ich Inklusion umsetzen wollte, komme ich für mich zur Erkenntnis, dass Inklusion in Deutschland gescheitert ist.
Von Anfang an habe ich immer wieder gesagt, dass es nichts mit inklusivem Denken und Handeln zu tun hat, wenn man Menschen als “Inklusionskind” bezeichnet oder von deren “inklusiver Beschulung” spricht. Das ist keine Inklusion, das ist Integration.

Wenn es an Schulen nicht grundsätzlich Assistenzen geben kann, von denen alle in dieser Lebenswelt profitieren können, sondern dass das immer noch von medizinischen Diagnosen abhängt, dann möchte ich ein eigenes System haben dürfen -
Eines, das nicht automatisch ausgrenzt, von Familien so viel Zusätzliches verlangt (Diagnostik, Therapie, oft einseitige Gespräche, Aushalten von Druck,…) und das Kinder und Jugendliche vor einem Identitätsverlust (mit allem was an Leid dazugehört) schützt.

Meine Arbeit richtet sich zukünftig noch mehr als bisher darauf aus, aufrichtig hilfreich und revolutionär zu sein. Sie soll Lebenskraft und Handlungsfähigkeit wecken und gemeinschaftlich befreiend sein - für Menschen, die sich bisher nicht gehört und gesehen fühlen. 🌱

Mit Liebe und Wildnis,
Kerstin 🌿🤍🐺

PS: mit Gemeinschaft meine ich nicht, dauernd von anderen Menschen umgeben sein zu müssen und produktiv für diese zu sein. Eine intakte Gemeinschaft erkennt es als natürlich an, dass man Zeit alleine verbringt und dass es wichtig sein kann, zeitweise für sich selbst zu sein. Ohne sich erklären zu müssen. Und ohne sich deswegen “outstanding” zu fühlen. Das ist für mich tiefe Fürsorge. 🤍

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