28/03/2026
About yesterday.
“Das, was uns vereint – ist das Menschsein.“
Mit diesen Worten schmiss am Freitagabend die Musik an, und wir uns zwei Stunden am Stück in die Sphäre von Ecstatic Dance weg … bis jedes Haar durchnässt, die Knie am Zittern und man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist.
Was man jedoch im Laufe des Abends wieder (!) aus dem wild schlagenden Herzen und jeder Pore der dampfenden Haut weiß, ist:
Unsere Essenz ist die Freude, und das Ganze findet einen Höhepunkt, wenn wir diese Wahrheit in Verbundenheit mit anderen erleben.
Das gemeinsame Schwingen, Springen, Schreien, Eskalieren und Meditieren von 200 Personen in einem Raum ist kraftvoll und die reinste Medizin.
Schon immer. Und gerade jetzt.
Gestern Abend habe ich mich in das Wesen des Menschseins frisch verliebt – in Form von Tränen, Berührung, Begeisterung, Schambefreitheit und Reinheit.
Mit nach Hause nehme ich einen übermenschlichen Muskelkater und eine bunte Vibration, die weiter nachklingt …
Es ist ein lebendiges Bild, eine unschuldige Hoffnung, dass ich es erleben könnte: dass alle Menschen, über alle Kontinente der Welt, zur selben Zeit sich an diese Wahrheit erinnern, sie in ihren Körpern, im Herzen erfahren könnten.
Ich träume von einem globalen Tanz, in dem es keine Worte für Verständnis braucht. Keine Beweise für Mitgefühl.
Ich träume von einem pulsierenden Tanzboden, der uns dem Herzschlag der Erde näherbringt und der keine Nährstoffe für Spaltung und Missbrauch in sich trägt.
Ich träume und weiß (!), dass wir alle das Potenzial haben, uns aus der Illusion herauszuarbeiten, dass wir Einzelindividuen sind, die nur dann betroffen sind, wenn sie direkt betroffen sind.
Und vielleicht sind wir am Ende genau das – eine einzige, atmende, fühlende Menschenfamilie, die sich dringend daran erinnern muss, dass sie nie getrennt war.
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